Aug
31
2009
Heute Nachmittag sagte @SibylleBerg: “sagt jetzt alle mal: jean-charles de castelbajac – ohne das es klingt wie mario barth der schwul spielt” und auf meine Antwort: “geschafft, was hab ich gewonnen? #Castelbajac Immerhin halten mich meine Kollegen jetzt für bescheuert
” kam zurück: “wenn du so einen nerdinerd beruf hast, vermagst du sicher schnell 1 tonschlaufe aufzunehmen, dass ich das überprüfen kann, hm?”
Naja, aus dem “schnell” ist dann nichts geworden, weil ich arbeiten musste, aber hier ist das Ergebnis:
JCdC1_missevil
JCdC2_missevil
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Aug
27
2009
Moin,
seit einigen Tagen kursiert der Termin des Bremer Twestivals durch Twitter und ich hab mir doch tatsächlich eine Karte besorgt.
Jahaaaa… Ich, die das Haus nicht freiwillig verlässt, weil da draußen Menschen sind.
Also zeigt mir mein Kalender jetzt für den 10.09.09 um 19:00 einen Termin an. Deswegen heißt dieser Eintrag auch I. denn ich werd danach mal was dazu schreiben. Ob ich den ganzen Abend hinter einem Sofa versteckt vor mich hin getwittert habe, oder ob ich mal aus mir raus gegangen bin und Party gemacht habe
Ihr dürft gespannt sein – ich bin es auch *g*
LG Miss Evil
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Aug
26
2009
Web 2.0, das tolle mitmach-Web.
Social networks und Dienste gibt es mehr, als man sehen kann und genau da liegt mein Problem. Natürlich gibt es die ganz großen, wie Facebook oder hier in DE die verschiedenen VZs. Hier seine Freunde oder alte Bekannte zu finden, ist ziemlich groß, aber dann gibt es da noch MySpace, W-K-W, StayFriends oder die Lokalisten, um nur einige zu nennen. Einige dieser Netze haben einen speziellen Grund, viele andere bieten alle das Gleiche: Vernetzung von Freunden.
Ich finde es ja gut, mit meinen Freunden vernetzt zu sein, aber dafür Accounts in allen großen Diensten? Da rechnet sich der Nutzen (Infos über meine Leute, oder neue kennenlernen) definitiv nicht mehr mit den Kosten (alles aktuell halten und Zeit dort verbringen) auf. Also kommt es schnell zu Account-Leichen.
Dazu kommt, dass ich z.B. zwar neugierig bin und gerne alles mal ausprobiere, aber schnell die Lust verliere und alles liegen lasse.
Ich hab einen Livejournal-Account, der allerdings nur zu einem meiner Hobbies gehört. Da gibt es viele spannende Einträge in meiner Freundesliste, aber solang ich mich nicht mit diesem Hobby beschäftige, bin ich da nicht zu finden und das kann Monate bedeuten.
Meinen VZ Account hab ich gerade gelöscht, weil es das gleiche ist, wie Facebook, also warum alles zweimal. Die meisten meiner “Freunde” sind auch bei FB.
Mein früheres Blog hab ich auch seit über nem Jahr nicht mehr betreten, weil ich eh nur selten was zu sagen hatte.
W-K-W hat nie mehr als eine Anmeldung von mir gesehen (weil eine Freundin nur da ist) und FB… Mich nervt jetzt schon, dass ich jeden Tag irgendwas neues von meinen Freunden bekomme… Süßigkeiten, Sushi, Mafiafamilien… Das klingt schon wieder nach viel zu viel Aufwand und Zeit.
Deswegen gefällt mir vermutlich Twitter so gut. 140 Zeichen kann man immer mal schnell hin tippen, 100 Tweets nachzulesen geht auch mit Überfliegen schnell und wenn ich mal einen Dialog will, stell ich Fragen oder antworte anderen. Das geht prima zwischendurch und macht Spaß. Ich muss nicht dauerpräsent sein, wie in einem Chat, ich muss nicht viel schreiben, wie in einem Blog und wenn ich doch mal was zu sagen habe, geht das hier, mit einem Link in Twitter.
Offensichtlich bin ich nicht ganz so 2.0, wie ich dachte
Ich benutze E-Mail und Messenger zwar schon seit ’96 und auch täglich, aber nie viel. Ich hab nur selten neue Leute kennen gelernt (lag meist an den dummen Anmachsprüchen) und nie selbst nach neuen Leuten gesucht. Das ist übrigens wieder ein Punkt für Twitter, wo ich tatsächlich mal viele nette neue Leute kennnengelernt habe und vielleicht auch mal live treffen werde. #TwestHB oder ein #Twabendessen.
Trotzdem finde ich es toll, dass ich mit meinem Handy immer und überall all diese Dienste erreichen kann, wenn ich will. So muss ich nicht mehr immer den Rechner anschmeißen und kann nebenbei aufräumen, kochen, oder auf dem Sofa lümmeln. Das ist wieder 2.0, wie es mir gefällt.
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Aug
13
2009
Das ist eine gute Frage und ich werde sie jetzt beantworten
Ich habe mich in meinem Leben schon mit mehreren Blogs versucht und es nach einer Weile immer wieder aufgegeben, weil ich eh nichts zu berichten habe. Genauso sieht es mit einer Webseite aus. Ich wollte immer eine haben, wusste aber nie, was ich damit anstellen soll 
2003/2004 hatte ich dann eine Phase, in der ich schwule Harry Potter Fanfiction geschrieben (ich meine das wörtlich, nicht abwertend *grins*) und hier veröffentlicht habe
Ja, ich stehe dazu, was ich gemacht habe – ist ja auch schon ein paar Jahre her und die Seite seit 2006/2007 auch schon wieder unbenutzt.
Seit ein paar Monaten bin ich jetzt aktiv bei Twitter und auch wenn es sich albern anhört, aber das hat mein Leben verändert und im Endeffekt auch zu diesem Blog geführt.
Klingt komisch, ist aber so.
Allgemein bin ich einer dieser asozialen, apolitischen Menschen, die keine Nachrichten konsumieren. Ich weiß, dafür gehöre ich geteert und gefedert, aber genau da ist Twitter ins Spiel gekommen.
Die wunderbaren Menschen, denen ich folge, haben es geschafft, mir zumindest ein wenig die Augen für das Weltgeschehen zu öffen. Sie haben mir erklärt, wie das mit unserer “Übermutter” #Zensursular ist, was die @Piratenpartei will, warum plötzlich alle Avatare grün wurden ( #IranElcetion ) und warum @SaschaLobo und Vodafone zu einem Riesentrubel mit dem Hashtag #Vodafail führten.
Und zwischen all diesen News hatte ich plötzlich den Drang, zu diesen Themen auch etwas zu sagen, was die 140 Zeichen sprengt und so habe ich beschlossen, mir wieder ein Blog einzurichten.
Inzwischen sind diese Themen zwar nicht mehr so präsent, dass ich da noch was zu sagen muss, aber es wird neue Themen geben und ich werde darüber schreiben.
Aber es wird hier natürlich nicht nur um Politik und Nachrichten gehen (bin ja immernoch nicht so raaasend interessiert, gebe ich zu), sondern auch um alles andere.
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