Aug 9 2011

Verspätete Trackbacks

Nur ein kurzer Hinweis:

ich schicke und empfange momentan offenbar mehrere Trackbacks, die eigentlich schon ein Jahr alt sind. Keine Ahnung warum, aber nicht wundern, wenn irgendwas von mir zu einem uralten Eintrag kommt, der war irgendwo auf den Inseln im Urlaub.


Aug 9 2011

Überschwemmung

Bremen war letzte Woche Land unter. 35 l/m² Wasser stürzten auf die Stadt nieder und das für 2 Stunden. Erstarrt vor Schreck und Überraschung konnte Bremen sich nicht wehren und nur versuchen, so schnell wie möglich alles Wasser abzuleiten – vergeblich.

Grob geschätzt 500 Keller standen unter Wasser und so auch meiner.
Jegliche Tunnel waren überflutet und etwa 5 Autos sind komplett abgesoffen und damit meine ich wortwörtlich “im Wasser versunken”, denn es war an den schlimmsten Stellen bis zu 1,70m tief.

Aber von vorne:
Es war ein regnerischer Donnerstag und ich wachte gegen 7:20 von einem Heidenlärm auf, den der prasselnde Regen vor meinem Fenster veranstaltete. Schlaftrunken schlurfte ich aufs Klo, als ich meinen Küchenabfluss gurgeln hörte. Der Abfluss ist mit den Abflüssen im Keller verbunden und wenn es bei mir schon so gutgelt, wollte ich mal besser schauen, was unten so los war.

“Unten” bedeutet: außen Treppe runter, Abfluss, Haustüre, 2 Kellerräume, Wohnungstür, ein kleines Apartment mit Boden-Abfluss und noch eine Tür zum Garten, vor der auch wieder ein Abfluss ist.

Ich also eben ne Hose und ein Oberteil übergeworfen und das Treppenhaus runter (wohne im Hochparterre). Schon auf der Treppe erste hysterische Quietscher, als ich sehe, dass das Wasser durch die vordere Haustüre unten nur so rein ströhmt. Als hätte man einen Gartenschlauch in die Tür gehalten.
Noch hatte das Wasser die Wohnungstüre nicht erreicht, aber ich ahnte schlimmstes und öffnete sie. Einen nicht-jungendfreien Aufschrei später war mir klar, dass der worst case eingetroffen war: Wasser durch beide Türen und die Toilette.

Erstmal todesmutig in die Fluten geschmissen, um den Kater meiner Nachbarin zu retten, der schon panisch auf dem Bett stand und fassungslos das Treibgut um sich herum anstarrte, als wären es Haiflossen und er auf einem Floß im Ozean. Nicht, dass er ausgerechnet von mir gerettet werden wollte, aber darauf konnte ich ja nun keine Rücksicht nehmen und so verbrachte er den Rest des Tages, sehr zum Ärger meines Katers, schimpfend und schmollend auf meinem Kratzbaum.

Bei der Feuerwehr bekam ich nur die aufmunternde Auskunft: “wir tun, was wir können” und wie schon damals bei Michls Krankenkasse, war auch hier keine Hilfe zu erwarten. Ca. 350 Notfälle gab es in der Stadt, also irgendwo verständlich.

Nachdem der Kater in Sicherheit war, kramte ich meine Schwimmflügel raus und machte mich auf Schnorcheltour, um Papiere, Elektrogeräte und ähnliches in Sicherheit zu bringen.

Danach konnte ich erstmal nichts machen, denn wohin mit dem Wasser, wenn es ganz offensichtlich keine Abflüsse mehr gibt? Der Kanal war völlig überfordert und ein kurzer Trip auf die Straße machte deutlich, dass es allen anderen nicht besser ging. Nicht alle hatten Wohnungen im Souterrain, aber alle hatten Wasser.

Eine gefühlte Ewigkeit später, so gegen 9, ließ der Regen dann nach und der Kanal entspannte sich wieder. Von der Feuerwehr nach wie vor keine Spur, also schnappte ich einen Eimer und schaufelte erstmal fröhlich Wasser in die Toilette – dem einzigem Abfluss, der bisher wieder tat. Aber siehe da, auch die anderen Abflüsse nahmen nach und nach ihre Arbeit wieder auf und so konnte ich irgendwann nochmal bei der Feuerwehr anrufen und Bescheid sagen, dass ich sie nicht mehr brauchte (2 Stunden nach dem 1. Anruf).

Glücklicherweise verschwand das meiste Wasser von selbst durch den Abfluss, sodass ich schon bald anfangen konnte, die Wohnung auszumoppen, den Teppich ins Bad zu schaffen, die Heizung aufzudrehen und die Schäden so gut wie möglich zu beseitigen. Danach das ganze auch noch draußen im Flur, den beiden Kellerräumen und unter der Treppe. Jeder dieser verdammten Räume hatte einen Teppich drin, sodass ich alles auseinander nehmen musste, um sie erstmal raus zu nehmen, da die das Wasser ja schön speicherten. Ich hab geflucht!

Als ich bis auf den letzten Keller alles bereits erledigt hatte, kam dann auch die Nachbarin. Nachdem sie sich von ihrem Kater erstmal anschreien und kratzen lassen musste und all ihre Termine abgesagt hatte, fing sie an, ihre Wohnung zu putzen, während ich den letzten Keller ausräumte und wischte.

13 Stunden nach meinem Aufstehen saß ich dann endlich kaputt beim Nudelsalat meiner Schwester und alles Wasser war weg. Meine Paranoia hält sich allerdings bis heute. In der ersten Nacht bin ich mindestens 3 mal aufgewacht und aufgestanden, um zu schauen, ob alles gut ist und ich habe immernoch Träume von all dem Wasser, da es momentan auch täglich regnet.

15cm waren es etwa und ich ärgere mich im Nachhinein tierisch, dass ich keine Fotos gemacht habe, aber ich bin kein großer Fotograf und hatte andere Sachen im Kopf. Als es mir einfiel, war das Wasser dann schon weg, also keine Beweise :(

Hier ein Link zum ZDF, wer mal ein paar Bilder sehen will.


Aug 2 2011

Fragen

Vor etwa einem Jahr hatte ich bei @StadtkindFFM im Blog ein paar Fragen kopiert und wollte sie immer mal beantworten. als ich mich jetzt neulich endlich dran gemacht habe, stellte ich fest, dass ich sie eigentlich nicht wirklich beantworten kann, da sie von gewissen Voraussetzungen ausgehen, die ich so nicht sehe. Also habe ich versucht, ähnliche Fragen so zu formulieren, dass ich sie auch beantworten kann.

1. Ist aus dir das geworden, was du dir früher vorgestellt hast? 

a) Arbeit
- Nicht wirklich *g* Ich wollte, bis ich 18 war, klassische Sängerin werden, daraus ist ja wohl eher nichts geworden. Aber da ich schon seit Anfang der 90er mit PCs rumtüddel und mich da immer wohl gefühlt habe, was “irgendwas mit Computern” vielleicht doch nicht so abwegig, wie ich lange dachte.
 

b) sozial
- Nope, ich hab mir immer vorgestellt, dass ich irgendwann mal verheiratet bin und sicher nicht erwartet, 10 Jahre ohne männliche Begleitung an meiner Seite zu sein. Weder freiwillig (was es ist), noch unfreiwillig. Aber abgesehen davon hab ich nicht erwartet, später mal umringt von Hunderten von Freunden zu sein und eine Party nach der anderen zu schmmeißen ;) Das ist also durchaus gelaufen “as expected”.

c) Leben allgemein
- Ich lebte lange in der Illusion, ich würde ein frühstückender Frühaufsteher, der nirgends Chaos hat. allerdings hätte ich mich dafür um 180° ändern müssen *lach* Keine Ahnung, warum ich das immer geglaubt habe, aber ich sah mich immer morgens im Sonnenschein in meiner Küche sitzen und gemütlich frühstücken. Vermutlich zu viel Werbung geschaut.
Ich war schon immer chaotisch, komme morgens nur schwer aus dem Bett und zum Frühstück muss man mich schon seit dem Kindergarten zwingen.
Ich glaube, dass ich nicht so ganz weit weg von meinem früheren Ich bin.

2. Arbeitest du nur fürs Geld, oder gefällt dir, was du tust? Und denkst du, dass du in 5-10 Jahren das gleiche machst?
- Puh… doch, eigentlich mag ich, was ich tue. Vor allem mag ich meine Kollegen. Es macht Spaß, hier mit ihnen zu arbeiten und ich denke, dass ist viel Wert. Programmieren ist durchaus etwas, was ich gerne mache, aber ich muss zugeben, dass unsere Software ziemlich ätzend ist und ich mir da schon was Interessanteres vorstellen könnte. Ich denke aber schon, dass ich hier bleiben werde, denn ich fühle mich hier wohl.

3. Gibt es Kinder-/Jugendträume, die du gerne noch erfüllen möchtest, oder sind die alle inzwischen erfüllt oder uninteressant geworden?
- Ich muss zugeben, ich war nie ein großer Träumer. Spontan würde mir vielleicht nur noch eine Reise nach Japan einfallen und joah, das würde mich auch heute noch reizen.

4. Welchen Rat würdest du zurückblickend an dein früheres Ich geben, um ihm vielleicht etwas zu ersparen, oder zu erleichtern?
- Zähne putzen! Das hätte mir auf jeden Fall einiges erspart.
- Weniger Süßigkeiten! Dann müsste ich jetzt vielleicht nicht ganz so viel abnehmen.
- Lern Klavir. Bzw. fang früher damit an und üb gefälligst!
- Lass dich nicht ab 2002 immer wieder im Krankenhaus wegen der Koliken abwimmeln und warte bis 2009, bis der verdammte Gallenstein die Größe eines Hühnereis hat, bevor er raus kommt.
Ansonsten lief zwar nicht alles geradeaus und toll, aber ich denke nicht, dass man da etwas hätte verhindern können / sollen.


Jul 30 2011

Passwörter

So, heute mal wieder zu was “Ernsthaftem”.

Vor einigen Wochen saßen ein paar Nerds gemeinsam in einer Runde und unterhielten sich über Passwörter.
Es gibt ja 2 Extreme:

  • Leute, die in all ihren Services die gleichen 1-3 Passwörter benutzen, am besten auch noch den Namen ihrer Katze oder so.
  • Leute, die für jeden einzelnen Service ein 20 Zeichen generiertes Passwort haben und ohne PW Manager völlig verloren sind.

Ich sehe ja ein, dass Option 1 keine Option ist, aber mal ehrlich, 7 trilliarden generierte, super sichere Passwörter?!? Das heißt, ich könnte mich nirgends mehr ohne Hilfsmittel anmelden. Das ginge mir ja mal auf die Nerven.
Also immer in der Cloud speichern, damit man von überall ran kommt. Entweder bei nem PW Service (Google verrät uns, dass LastPass durchaus schon mal gehacked wurde) oder in der Dropbox (Google verrät…) oder auf eigenem Space. Aber damit es da auch wirklich sicher ist, sollte es verschlüsselt werden. Also nicht nur eine Exceldatei irgendwo, sondern bspw. eine KeePass Datei mit Master-Passwort und Key File in einem TrueCrypt Container in einer Dropbox. Also muss ich minimum 2 Tools zum Entschlüsseln mit mir rumschleppen, wenn ich die Key-Datei getrennt vom KeePass Container lagern will und TrueCrypt nicht direkt auch in die Dropbox schmeiße. Das Ganze muss ich dann aber erstmal auf den Zielrechner runter laden, oder auf nem Stick dabei haben, bis ich irgendwann mal soweit bin, dass ich mal eben meine Mails checken kann.

Sorry, Sicherheit hin und her, aber dann benutz ich doch lieber ein Passwort, was ich mir auch merken kann. Darf ja gerne kompliziert sein, aber halt keine 20+ Zeichen.

Für Services, die ich mit Sicherheit nicht von unterwegs brauche, lege ich gerne irgendwas Kryptisches an, was dann, auf welche Weise auch immer, sicher irgendwo verwahrt wird, aber nicht mal eben Mails checken (oder was auch immer) können, kommt mal gar nicht in Frage.

Neulich habe ich dazu auch einen schönen Artikel gelesen, in dem es darum ging, was ein PW sicher macht und was nicht. Wenn ich ihn wieder finde, ergänze ich das gerne.

Wie sieht das denn bei euch aus? Alles super sicher, oder doch eher bequem? Cloud Services, Notitzbuch oder gutes Gedächtnis?


Jul 26 2011

Stöckchen: Web 1.0 oder 2.0

Bei Halliway hab ich ein nettes Stöckchen gefunden, was ich mir gleich mal unter den Nagel reißen musste.
Es geht darum, was man so bevorzugt: alte oder neue Technik.

CDs oder mp3-Player?
MP3 Player, alles schön aufs Handy und immer dabei. Wobei ich die meisten Alben tatsächlich noch als CD kaufe, wobei das gerade am Kippen ist. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich nur wenig Musik höre und nur sehr wenig Musik kaufe. Ich bin größtenteils zufrieden, mit dem, was ich habe ;)

Festnetz oder Mobiltelefonie?
Festnetz. Die Qualität ist tatsächlich noch besser und ich hab auch gar keine Handyflat, weil sich das null,garnicht lohnen würde. Beim Telefon zahlt man dafür ja eigentlich nichts mehr, also ist es da dabei. Würde aber auch nicht arm werden, wenn ich gar keine Flat hätte. Ich telefoniere nämlich nur einmal die Woche und da werd ich angerufen ;) Der Rest geht übers interne Netz mit meiner Schwester.

Handy oder Smartphone?
Smartphone! Wie schon gesagt, ich telefoniere fast nicht. Ich simse quasi auch nicht. Ich brauche mein Smartphone für alles andere, aber nur zu ~5-10% für Handy-Angelegenheiten.

Notebook oder Tablet-PC?
Netbook ;) Handlich, aber voll funktionsfähig. Ich bin jemand, der ne ordentliche Haptik will und dazu gehört auch ne echte Tastatur. Also bezüglich der Frage: Notebook. Wobei ich zugeben muss, dass so zum unterwegs browsen, das Tablet doch auch Vorteile hätte. (Hab aber keins)

Buch oder E-Book-Reader?
Buch. Wobei ich zugeben muss, ich hab noch keinen echten ebook-reader in Action gesehen. Aber ich liebe Bücher, so echt aus Papier und so. Hab zwar auch schon einige Bücher auf dem Rechner/Handy gelesen, aber das geht auf die Augen. Mag sein, dass das mit einem Tablett/Reader angenehmer ist, aber nein, ich bleibe bei Büchern.

Buch oder Hörbuch?
Buch! Ich hab mich in meinem Leben an 1,5 Hörbüchern versucht, wobei das eine eine Mischung von Hörbuch und Hörspiel war. Die Leute haben das ganz toll gemacht, aber ich höre einfach nicht zu. Der labert und labert und ich bin längst auf irgendwas ganz anderes konzentriert. Denn wenn ich Zeit hätte, selber zu lesen, würd ich es ja tun und bräuchte kein Hörbuch.

Brettspiel oder Spiel-Konsole?
Öhm… Beides, aber sehr selten. Brett-/Kartenspiele machen mit vielen Mitspielern mehr Spaß (außer Monopoly! Ich hasse Monopoly!) und die Wii hauptsächlich alleine oder mit meiner Schwester, wo es dann aber doch oft bei Schnappatmung und Schwächeanfällen vor Lachen endet.

Tagebuch oder Weblog?
Für mich hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Tagebuch bedeutet für mich nur Gedankenverarbeitung von ganz beschissenen, persönlichen Momenten. Um die Gedanken zu ordnen und hoffentlich auch aus dem Kopf zu bekommen. Das sind Dinge, die gehen niemanden etwas an.
Weblogs sind (mehr oder weniger) öffentlichkeitstauglich und enthalten in meinem Fall nur relativ belangloses blabla. Also: beides.

Bargeld oder EC-Karte?
Karte. Ich versuche zwar immer ne gewisse menge an Bargeld dabei zu haben, um Kleinigkeiten zu zahlen, oder bei Kiosken / Brötchenwagen, etc. aber in der Regel zahle ich immer mit Karte.

Poesiealbum oder Social Network?
Poesiealbum ist natürlich viel süßer, aber ich glaube nicht, dass ich das heute noch jemandem unter die Nase halten kann (außer meiner Schwester *g*) Und dass ich mich in viel zu vielen Social Networks rumtreibe, ist wohl bekannt ;)

Kabel-/Satelliten-TV oder IpTV?
Satellit. Nicht, dass ich wirklich Fernsehn schaue, aber ich besitze einen schicken Fernseher mit sowohlmit Sat als auch DVBT (hilfreich, wenn beim Wein von der Schüssel entfernen das Sat-Kabel durchgeschnitten wird *kicher*)

Videothek oder Online-Videothek?
Egal. Ich hab nen Account bei Lovefilm, den ich kaum ausreize. Ich häng einfach nicht genug vor der Glotze. aber da ich den Rechner noch nicht zum Fernseher gekoppelt habe, ist ne echte DVD natürlich praktischer, weil ich die aufm Sofa schön im Fernsehen sehen kann.

Ladengeschäft oder Online-Shop?
Kommt drauf an für was. In der Regel online, wobei ich Klamotten und Schuhe doch noch lieber im Laden kaufe, um es vorher anzuprobieren. Hab ich beides aber auch schon bestellt und ging auch. Nur Lebensmittel kauf ich klassisch noch im Supermarkt *g* wobei ich Amazons Abos für z.B. Tierfutter ziemlich cool finde.

Brief oder E-Mail?
Normalerweise Mail, wobei ich auch total gerne mit der Hand schreibe und manche Verwandte bekommen ihre Post auch noch klassisch per snail-mail.

Urlaubspostkarte oder MMS?
Postkarte. MMS gibts höchstens noch zusätzlich, wenn ich was schönes geknipst habe.

Straßenkarte oder Navigationsgerät?
Google-Maps. Also eine Mischung. Such mir die Strecke vorher raus und schau sie mir an und unterwegs hab ich dann zur Not mein Smartphone mit GM und GPS.

Duden oder Online-Duden?
Online. Bin gerade nicht mal sicher, dass ich tatsächlich einen Duden besitze. Und wenn, dann ist der uralt.

Pizza-Zettel mit Anruf oder Online-Pizza-Bestellung?
Wenns geht, online, da kann man in Ruhe alles zusammen klicken und hat auch alle Extras richtig und so. Außerdem muss ich dann nicht telefonieren ;)

Briefmarke oder Online-Frankierung?
Briefmarke. Wobei ich die Packstationen mit Onlinefrankierung für Pakete toll finde. Also meine rasend vielen Pakete (ca. 1 in den letzten Jahren) werden damit gemacht. Sonst halt die hässlichen Marken aus dem Automaten.

Papierrechnung oder Online-Rechnung?
Teils, Teils. Wo es geht, schon online.

Mehr offline oder mehr online?
Online. Dank meines Smartphones quasi immer und überall, aber auch sonst häng ich viel vorm Rechner (ich Nerdgirl, ich…)

Also, falls ihr Lust habt, schnappt euch das Stöckchen und macht mit. Bei einem Trackback oder Kommentar schau ich dann auch mal vorbei, was Ihr so geschrieben habt :)


Jul 20 2011

Protected: Little Red Riding Hood (die nicht jugendfreie Version)

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Jul 16 2011

Harry Potter

Hach, nun is es also vorbei. Schon irgendwie schade. Ich war zwar ein Späteinsteiger (meinen ersten Kontakt hatte ich kurz vor Buch 4 ~99/00), war aber einige Zeit umso begeisterterer Fan von HP. 2003 hab ich mich mit Fanfictions infiziert, mein eigentliches Traumpaar des Buchs entdeckt und selber ein paar Geschichtchen verfasst. Das klang ~2005 wieder ab, wobei die Verbindung nie ganz aufgehört hat und ich ab und zu noch ein paar Ideen imn Kopf habe, aber ich bin nicht wirklich kreativ, sodass sie nie wirklich ausgearbeitet werden…

Ich war ja am Dienstag mit meiner Mama, meiner Schwester und einer Freundin im Double-Feature HP7 1+2. Teil 2 sogar in 3D. 5,5 Stunden Kinosessel… eine Tortur! Die Teile kommen immer so harmlos plüschig und gemütlich rüber und am Ende tut dir alles weh. Heimtückische Biester.

Ich fand ihn einen schönen Abschluss, auch wenn die “Erwachsenen” im Epilog wirklich größtenteils zum gruseln aussehen und ich Angst vor dem Trend der toupierten Föhnfrisuren in 6 Jahren habe ;)

Mittwoch waren wir dann Möbel und Gedöns kaufen, wobei ich dann an der Kasse feststellte, dass ich mein Portemonnaie vergessen hatte *peinlich* Zum Glück hatte meine Schwester genug auf dem Konto, um zu zahlen…

Und dann baut man das tolle neue Regal auf und 20 Minuten später ist es schon überfüllt, weil man doch mehr DVDs hat, als man dachte… also die peinlichen Titel in einem anderen Regal verstecken, dann passt es – sofern ich mir keine neuen DVDs mehr kaufe *lach*

Ansonsten nur mal eine kurze Zwischenmeldung zu meiner Diät, die ich nicht weiter erwähnen wollte: 15Kg sind inzwischen weg und ich bin rasend stolz :) Der Muskelaufbau durch den Sport sorgt immer wieder für Gewichts-Stopps, aber es geht doch immer weiter :)


Jul 8 2011

Neue Elektrogeräte

Ich hab gestern einen neuen Staubsauger bekommen. Ich hatte extra viel Power bestellt, um das Katzenstreu ordentlich aus dem Teppich zu bekommen. Und ich habe Power bekommen! Mit dem Ding sollte sogar Tim Taylor, der Heimwerkerkönig glücklich werden. (Harr harr)
Der hat ohne eine Sekunde Verlust eine komplette Armstulpe eingesaugt und die Hälfte meines Halstuchs, bevor ich reagieren konnte. Und da war er nur auf 3/4 Leistung… Als ich die Stulpe wieder draußen hatte und kurz absaugen wollte, hat er den angenähten Metallpin mit dem Firmennamen abgerupft Oo. Normale Staubsauger kapitulieren schon vor Tempos.

Mein Kater hatte ja schon immer Schiss vor Staubsaugern, aber bei diesem Monster zu Recht. Ich glaube, wenn der auf voller Leistung ist (2400W) dann rupft der dem Kater noch den Schwanz ab.
Und das Traurige daran: das Katzenstreu hat trotzdem gewonnen ;) Es ist zwar deutlich reduziert, aber das ist ein gutes Klumpstreu und gerade im Bad, wo es dann feucht wird, klebt das echt hartnäckig im Teppich.

Außerdem hab ich vor vorgestern, zusammen mit dem Staubsauger auch so eine Kaffeemaschine für überteuerte Kapseln gekauft. Nicht, dass ich großer Kaffeetrinker wäre, aber die kann auch Spezialitäten und ich hatte einen Anfall von “Muss ich haben”, einen Internetzugang und eine Kreditkarte ;) Und zur Not freut sich meine Schwester drüber, die trinkt Kaffee und wollte schon immer so eine Maschine haben, wenn auch lieber die schickere, doppelt so teure ;) Was so wirklich der Unterschied zwischen den verschiedenen Versionen ist, hab ich noch nicht raus. Brühen alle die gleichen Kapseln, das ist doch die Hauptsache, oder?


Jun 7 2011

Alterspanik

Dass sich um mich herum die Leute langsam alle alt fühlen, gibt mir zu denken. Ich bin 31 und fühle mich nicht alt! ich zähle weder Falten, noch graue Haare oder andere Anzeichen dafür, dass ich älter werde. Was soll die Panik?
Gerade der 25. oder 30. Geburtstag ist für viele der gigantische Meilenstein zwischen jung und hipp und langsamer Verwesung.
Als ich noch jung war, dachte ich auch, dass 30 schon ziemlich alt ist, aber so richtig die magische Grenze war schon damals eher die 40. 20 – 40 – 60, das sind in meinen Augen Meilensteine, wobei das auch schon wieder zu wanken beginnt, denn mein Papa wird in zwei Jahren 60 und der ist nicht alt! Wobei ich zugeben muss, dass, seit ich ihn nur noch 1, 2 Mal im Jahr sehe, die grauen Haare schon immer wieder schockierend wirken. Wenn ich an meinen Papa denke, sehe ich dunkelbraune Haare und vielleicht ein paar graue im Bart, aber die Realität ist doch was ganz anderes. Trotzdem ist er nicht alt und so muss ich 60 als Meilenstein zu alt wohl auch mal ein bisschen korrigieren.
Aber mal ehrlich, ich muss noch länger arbeiten, als ich überhaupt gelebt habe, wie kann ich da schon alt sein?
Also reißt euch zusammen und genießt, dass ihr keine Jugendlichen mehr seid, sondern im Leben angekommen und noch viele großartige Jahrzehnte darauf warten, gelebt zu werden. :)


Jun 1 2011

Unsere Sinne

Welche eurer Sinne sind besonders empfindlich und welche eher mittelmäßig oder schlecht?

Allgemein sind meine Sinne ganz gut, mal abgesehen davon, dass ich ohne Brille quasi ein Maulwurf bin ;) aber mit sehe ich gut.

Hören ist auch gut, aber ich hasse diese inzwischen übliche Dauerberieselung. Bei mir zu Hause ist es fast immer leise. Ich höre nur selten Musik und der Fernseher läuft fast auch nur für DVDs. Wenn ich auf der Arbeit Musik höre, kann man davon ausgehen, dass ich mich für das, was ich gerade mache, nicht wirklich konzentrieren muss, denn das fällt mir dann sehr schwer, egal, welche Musik läuft.
Vor einer Weile hat es im Nachbarhaus für einige Tage immer für einige Minuten gedröhnt und dann wieder gestoppt. Ich hab keine Ahnung, was das war, aber am Ende saß ich mit Oropax in meinem Wohnzimmer und bin fast durchgedreht. (Meine Katzen waren auch sehr ungnädig)

Aber wirklich sensibel (im Sinne von störend, beeinflussend) sind bei mir Geruch und teilweise der Tastsinn.

Durch Gerüche fühle mich sehr schnell belästigt und auch wenn meine Nachbarin da immer lachend drüber weg geht, hasse ich es, wenn sie bei mir klingelt nachdem sie rauchen war, statt davor. Ungepflegte Menschen, stärkere Körper-Eigengerüche (nicht zwingend ungepflegt, aber manche Menschen haben einen intensiveren Geruch als andere), all sowas macht mich wahnsinnig! Genauso intensives Parfum, oder Seife.
Ein ganz blödes Beispiel: Im Winter steht der Wäscheständer bei mir im Schlafzimmer (sonst auf dem Balkon) und ich finde es furchtbar, den Geruch der Wäsche in meinem Zimmer zu haben. Und wir reden hier von frischer, gut riechender Wäsche. Dass jemand Essensgerüche nicht in der Wohnung mag, ist wahrscheinlich noch relativ einfach nachzuvollziehen.

Noch schlimmer ist es bei der Konsistenz von Essen. Etwas kann total lecker sein, aber weckt bei mir fast einen Würgreiz, weil ich mit der Konsistenz nicht klar komme. Ein Beispiel dafür ist z.B. Griesbrei. Ich mag Griesbrei, aber kann nicht mehr als ein, zwei Löffel davon essen, weil ich dann echt Probleme bekomme.
Letzten Sommer war ich mal in einem veganischen Restaurant, wo sie verschiedene Fleisch-/Fischsorten aus Soja nachgebildet haben. Das hatte dann tatsächlich so den Geschmack, aber eine ganz eigenartige Konsistenz. “Getarnt” als Geschnetzeltes oder so und eigentlich auch echt lecker, aber ich konnte es nicht aufessen, da mit jedem Stückchen, der Ekel größer geworden ist. Schade drum, aber geht einfach nicht.

Wie ist das bei euch so?