Freunde und Beziehungen

Freunde… ein kein ganz einfaches Thema für mich. Ich bin super introvertiert und schließe nicht schnell Freundschaften. Auch bin ich niemand, der sich häufig meldet, was aber nicht bedeutet, dass mir die Leute nicht wichtig sind! Nur muss ich sie nicht so oft sehen, um zu wissen, dass sie da sind.
Ich habe wenige Freunde, aber die sind eigentlich dafür alle auch sehr gut. Es gibt auch keinen Unterschied, ob es Männer oder Frauen sind. In meiner Welt ist es nämlich völlig problemlos möglich, dass Männer und Frauen Freunde sind, auch wenn ich aus Erfahrung weiß, dass das bei vielen auch Probleme macht.
Und da Freunde für mich eher schwierig sind, merke ich mir auch, was da so schief ging. Hier eine Sammlung von Problemen (und auch guten Beispielen)

Der Empörte und Blasi-Hasi

Im Jahre 2001 traf ich in einer Arbeitsamt-Schulung einen Mann, mit dem ich mich sehr gut verstand. Wir hatten einen sehr guten Draht und dass da kein Interesse an einer Beziehung bestand, war relativ klar. Aber wir hatten eine gute Zeit und eines Abends saßen wir zusammen und ich fragte ihn, wie es denn wäre, wenn er eine Freundin hat. Er sah mich an, als wäre ich ein Auto und sagte, dass das doch kein Problem sei. Auf meine vorsichtige Anmerkung, dass sie mich ja nun ggf nicht mögen könnte, war er ernsthaft empört, wie ich denn glauben könne, dass er sich von seiner Freundin vorschreiben lassen würde, mit wem er befreundet ist.
Nunja, die Realität schlug etwa 2 Wochen später zu, als er mit einem der Mädels aus dem Kurs zusammen kam. Sie wusste, dass ich gemeinsame Interessen mit ihm hatte, die sie total langweilig fand und ich so auf meine Art eine Verbindung zu ihm hatte, an die sie nicht ran kam. Also was tat sie? Sie verbat ihm den Kontakt mit mir und er verabschiedete sich “vorerst, bis es sich beruhigt” und ward nie wieder gesehen.
Als ich ihn zufällig ein paar Jahre später wieder traf, erzählte er mir, dass die Beziehung schnell wieder getrennt wurde, weil es halt doch nicht passte und sie durch ihre Eifersucht und Forderungen viel kaputt gemacht hatte. Ich habe ihn nicht gefragt, warum er sich dann nicht wieder gemeldet hat, aber zu dem Zeitpunkt war es mir dann auch ehrlich egal. Anfangs habe ich ihn jedoch sehr vermisst.

Der Kämpfer und die Eifersüchtige

Etwas ganz ähnliches ist mir just heute Früh wieder passiert.
Mein Exfreund hat sich neu verliebt. Ich bin nicht glücklich darüber, aber nunja, Shit happens.
Man muss dazu sagen, dass unsere Beziehung immer eher eine gute Freundschaft war (~80-90%), die mit ein paar Streuseln Beziehungskram bestreut war. Wenn ich an ihn denke, dann sind mir Dinge wichtig, wie unsere Ausflüge, gemeinsame Konzerte, die Motivation bei der Diät, sogar der Besuch bei seiner Familie. Ich habe ihn unterstützt und war glücklich, zu sehen, wie sich aus dem kleinen, kranken Kätzchen, was mir da irgendwann vor die Türe gesetzt wurde, ein großer, stattlicher Kater wurde.
Von daher war ich nicht glücklich, als er Schluss machte, aber konnte es verstehen und war froh, dass er mir versprach, dass wir gute Freunde bleiben würden, auch wenn mir klar war, dass ich damit trotzdem viel verlieren würde, weil seine Definition von Freundschaft leider doch auch eine andere ist, als meine und er vieles als “partner-exklusiv” ansieht, was für mich auch in eine Freundschaft gehört. Aber man nimmt ja, was man kriegen kann und wir haben so viele Gemeinsamkeiten, dass es wirklich schade und traurig wäre, wenn das alles verloren wäre.
Nunja… gestern erfuhr ich, dass seine neue Freundin dagegen ist, dass er auf meinem Sofa übernachtet, wenn er zu einem Chorwochenende kommt. Hallo Vertrauen?! Na gut, das lässt sich auch irgendwie regeln, auch wenn es ärgerlich ist. Er versprach, das noch mal ansprechen und dafür kämpfen zu wollen, dass wir uns weiter sehen können. Denn wenn ich nicht bei ihm auf dem Sofa schlafen darf, kann ich ihn nicht besuchen, da *ich* nicht in der Lage bin, 2 mal am Tag 250Km zu fahren und jedesmal ein Hotel nehmen, wenn ich einen Freund sehen will… ?
Nun ja, heute Früh kam dann die Meldung, dass er gar keinen Kontakt mit mir haben soll, denn sonst würde sie die Beziehung nicht fortführen wollen…
Ja, ich bin angepisst und enttäuscht, aber mal ganz ehrlich, ich finde sowas nicht in Ordnung! Ich kann doch meinem Freund nicht vorschreiben, mit wem er seine Zeit verbringen darf. Und jemanden dazu zu zwingen, sich zwischen mir und anderen Menschen zu entscheiden, wissend, dass er mich liebt und alles für mich tut, geht gar nicht!
Ich wünsche ihm, dass es das Wert ist und er nicht am Ende dasitzt und wieder völlig unten angekommen ist, weil die Beziehung nicht funktioniert hat und er sich selber fertig macht, weil er dafür seine Freunde abgeschossen hat.
Wahrscheinlich würde ich ihn sogar noch mal aufbauen, sofern er es über sich bringt, sich wieder bei mir zu melden und sich nicht in seine Schuldgefühle einmauert und den Kontakt vermeidet.
Also, wenn du das liest: Melde dich bei mir, wenn es schief geht!!!

Der Gute Bekannte

Wie ich schon schrieb, habe ich nicht viele Freunde und wenn jemand nicht will, dann ist das so. Ein Mann, den ich über Twitter kenne und mit dem ich gerne essen ging oder Filme schaute, sagte mir mal ganz deutlich, dass ich keine Freundin sei, sondern nur eine gute Bekannte.
Ich habe in dem Moment etwas geschluckt, aber na gut, ich dränge mich bestimmt niemandem auf.
Neulich sagte ich einen Filmabend ab, weil ich nicht gut drauf war und er schrieb zurück: Nur so zum trösten könntest du auch rumkommen. Weißt du, nä?
Ich starrte etwas verwirrt auf mein Handy. Nein, das wusste ich nicht. Ich erwarte von einem “guten Bekannten” nicht, dass er mich einfach nur tröstet, weil es mir gerade doof geht. Keine Ahnung, ob er da andere Ansichten hat oder ich in den letzten Jahren in der sozialen Hierarchie angestiegen bin, aber das überraschte mich doch sehr.

Der beste Freund

Mein bester Freund ist mein Ex. Wir haben uns damals relativ dreckig getrennt und von Betrug bis Drohungen war alles dabei. Aber da ich viel zu nett für diese Welt bin, habe ich ihn nicht auf die Straße gesetzt, sondern ihm die Chance gegeben, sich etwas zu suchen und ihn weiter bei mir in einer WG leben lassen. Dadurch konnten wir uns nie komplett aus dem Weg gehen und konnten irgendwann unseren Streit hinter uns lassen und als Freunde neu anfangen. Heute, fast 18 Jahre später, ist er ein Teil meiner Familie und nicht mehr weg zu denken. Die Idee, wieder etwas miteinander anzufangen entlockt uns beiden nicht mehr als ein “örks, nee, lass ma!” aber wir sind füreinander da und wichtig.
Ich weiß nicht, was mit uns passiert wäre, wenn er direkt ausgezogen und weg gewesen wäre. Wahrscheinlich hätten wir uns tatsächlich ziemlich aus den Augen verloren und hätten heute keinen Kontakt mehr.

Die beste Freundin und die Beziehung

Bei meiner allerbeste Freundin hat das übliche Schicksal des “ich hab einen Freund und kümmere mich um sonst niemanden mehr” zugeschlagen. Dazu kam eine Depression, die es ihr er schwer machte, mich auf einem gleichwertigen Level zu sehen und so haben wir uns leider sehr auseinander gelebt. Aber das ändert nichts daran, dass wir uns sehr wichtig sind und langsam wird es auch wieder enger und besser.

Fazit

Also, wie man sieht, bin ich sehr gutgläubig, viel zu verständnisvoll und leicht auszunutzen, aber ich finde, Freunde dürfen auch mal Scheiße bauen und wenn sie die Verantwortung dafür übernehmen, was sie getan und gesagt haben und wenn sie sich ehrlich bemühen, dann sind sie es mir auch Wert, dass ich ihnen verzeihe und wir da weiter machen können, wo wir aufgehört haben.
Natürlich weiß ich, dass in vielen Köpfen dadurch ein “Missy macht/hilft schon, die nimmt mich auch zurück” steckt und dass ich meinen Wert damit herabsetze[n lasse], aber es hatte ja Gründe, dass diese Menschen in meinem Leben waren/sind und die haben sich in der Regel ja auch nicht geändert.

Klar sagen mir alle, ich solle den “Kämpfer” zum Mond schießen, weil ich das nicht nötig habe, aber ich mag ihn und er ist mir wichtig und ich will keinesfalls, dass er in das Loch zurück fällt, aus dem ich ihn raus geholt habe. Außerdem haben wir viele Gemeinsamkeiten und ich fühle mich wohl mit ihm. Klar ist das gerade alles ein gigantisches Desaster und gemeinsam mit all den Problemen, die ich sonst so habe (Haus, Garten, Katzen) macht mich das gerade extrem fertig, aber ich will nicht aufgeben und die Beispiele hier zeigen ja auch, dass es sich oft lohnt und auszahlt, am Ball zu bleiben. Nicht für eine Beziehung, denn dafür war ich wohl nicht die richtige für ihn, aber als gute Freunde.

Und an die wundervollen Menschen, die hier unerwähnt blieben: ihr seid super und ich bin froh, euch zu haben, egal, ob alt oder neu <3

Wie immer, ein sehr verworrener und unzusammenhängender Eintrag, aber genau dafür hab ich diesen Blog ja, um Gedanken loszuwerden, die mich bewegen und vielleicht auch Reaktionen und Diskussionen damit zu wecken.

P.S.

Und während ich das hier hochlade, entdecke ich einen Kommentar, der mir seine Liebe gesteht… keine schlimmen Links, DSGVO Häkchen gesetzt… ich bin verwirrt. Ist das ernst gemeint??? Also, lieber Jemand, als anonymer Kommentar kommen wir da nicht weiter 😉

Evil Manor bleibt vorerst bestehen

Ich habe lange drüber nachgedacht, was ich wegen des DSGVO Gedöhns machen soll. Ist ja nach wie vor nicht so, dass ich Unmengen an Lesern habe, die traurig wären, wenn der Blog schließt, aber ich wäre halt traurig.

Also habe ich mir Mühe gegeben, alles anzupassen, alle Tracker zu entfernen, Warnungen zu setzen und so weiter. ich habe bestimmt irgendwas übersehen, aber das Risiko gehe ich jetzt mal ein und drücke die Daumen, dass nichts passiert. SSL steht irgendwann noch auf der To Do Liste, aber war jetzt erstmal zweitrangig.

Unabhängig vom Blog bin ich gerade sehr gestresst, da sich auf vielen Ebenen Baustellen auftun, die mich emotional und psychisch herausfordern und belasten. Da war die Umarbeitung des Blogs nur eine kleinere von vielen.

Aber beim Durcharbeiten bin ich auf viele Einträge von vor Jahren gefunden, die heute [wieder] aktuell sind und werde ggf. mal ein paar von ihnen wieder an Twitter schicken, da ich ja auch neue Follower und Freunde gewonnen habe.

In der Pipeline stehen auch noch ein Haufen von Einträgen, die entweder noch verfasst werden wollen, oder darauf warten, dass ich den Mut habe, sie zu veröffentlichen. Wenn man über persönliche Dinge schreibt, muss man sich ja auch oft erstmal überwinden, sie wirklich zu posten, weil man sich Gedanken macht, was man damit vielleicht auslöst und was es für Folgen haben könnte. Oder ob man sich wirklich so sehr “ausziehen” möchte.

Der Quellblog für die 365 Fragen Challenge hat geschlossen und ich muss erstmal heraus finden, ob und wo ich die Liste mit Fragen habe, sodass ich damit weiter machen kann. Hat schon Spaß gemacht, auch wenn ich keinerlei Trackbacks bekam, wie ursprünglich erhofft, da ich später eingestiegen bin und die anderen Blogs (sofern sie überhaupt noch mitgemacht hatten) meine URL gar nicht hinzugefügt hatte.

Ansonsten gibt es bei Instagram einen neuen Hashtag: #GartenPina. Ich habe nämlich beschlossen, den kleinen Garten hinterm Haus mit Gemüse und Obst zu bepflanzen – ein Abenteuer! Ich habe keine Ahnung, was ich da mache, keinen besonderen Spaß daran, aber jetzt habe ich angefangen und muss das durchziehen 😉 Die Kartoffeln wachsen wie doof und alles andere hat doch zumindest mal ein paar grüne Spitzen heraus gestreckt. Auch eine Baustelle, aber keine ganz schlimme 😉

Also, es geht alles irgendwie weiter, auch wenn ich gerade weder enspannt noch glücklich mit meinem Leben bin, aber das wird alles wieder und spätestens in ein paar Jahren ist alles wieder gut! (Nein, es wird mir auch früher besser gehen, aber meine Baustellen werden sich über einige Jahre ziehen)

365 Questions Challenge – April

Hier ist dann also auch der Fragebogen für April.
Mir machen die Fragen viel Spaß und vielleicht lernt ihr ja noch was über mich 😉

  1. Hast du heute jemanden zum Lachen gebracht? War es absichtlich?
    Jepp. Ein paar witzige Bemerkungen am Brunchtisch gab es schon.
  2. Was macht dich traurig?
    Ich glaube, neben dem Gedanken, dass meine Katzen irgendwann nicht mehr da sind, machen mich vorwiegend die psychisch kranken Menschen um mich herum traurig. Zu sehen, wie sehr sie kämpfen und wie wenig es braucht, um sie aus der Bahn zu werfen… Vor allem aber, dass ich nichts tun kann. (Ihr erinnert euch an das Zitat aus dem März? “Du kannst Menschen nicht retten, du kannst sie nur lieben”. Das ist schwer. Also helfe ich mit offenen Ohren, Armen und ggf. etwas Geld.
  3. War der heutige Tag typisch? Warum/Warum nicht?
    Er war definitiv untypisch, da ich 2,5 Stunden mit dem Auto unterwegs war und dabei auch noch wild über die Dörfer und Landstraßen geführt wurde. Autobahn kann ich ja inzwoschen halbwegs, aber das war mal Abendteuer. Hatte mir vorher nicht so genau angeschaut, was das für eine Strecke ist, die Google da vorschlug. Naja, ich buche es als Übung ab und bedaure fast, mein Fitnessarmband nicht getragen zu haben, was bei dem Stresslevel bestimmt wieder explodiert wäre mit verbrannten Kalorien 😉
  4. Wem vertraust du am meisten?
    Puh… das ist eine schwere Frage. Eigentlich bin ich sehr vertrauensselig und vertrauen den meisten Menschen. Einen Namen kann/will ich da jetzt nicht in den Raum werfen.
  5. Was ist deine nächste große Deadline? Wofür?
    Ich habe keine echte Deadline. Klar sind beruflich einige Dinge, die bis zu einem bestimmten Termin erledigt sein müssen, aber das ist halt der Job und nichts spezielles. Der besteht halt daraus, Dokumente vor dem nächsten Release fertig zu stellen.
    Privat habe ich mir ein paar Ziele gesetzt, was zum Beispiel auch Einträge in diesem Blog angeht. Aber wenig mit echter Deadline.
    Ach doch, eine echte Deadline habe ich, weil ich mich mit noch mit den Erdgasmenschen in Kontakt setzen muss, damit die meine Gasthermen umbauen.
  6. Was hast du heute grfrühstückt?
    Ein Käsebrot und einen Cappuccino
  7. Bereust du etwas heute?
    235g Marabou Mint Krokant – naja, vielleicht nicht die ganzen 235, aber den Großteil davon bereue ich 😉
  8. Wie hast du Kunst deinem Tag hinzugefügt?
    Welche eine passende Frage für diesen Tag. Ich bin ein wenig spazieren gewesen, und habe ein paar 2m Radiergummis gesehen, die als Kunst gelten. Außerdem habe ich mir selbst ein Armband mit Perlen gebastelt, was ich auch sehr künstlerisch fand.

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  9. … macht mich glücklich.
    Das Frühlingswetter, dass ich meiner Schwester einen Gefallen tun konnte, Kuscheln mit den Katern, dass ich am Wochenende liebe Menschen treffen werde, dass es mir gut geht.
  10. Wann hast du das letzte mal getanzt?
    Definiere getanzt… Also einfach so für mich irgendwann beim Sport, also vor ein paar Wochen. So richtig mit anderen Menschen im Sommer vor 3(?) Jahren auf einer Silbernen Hochzeit. Und das nächste Mal wahrscheinlich (sofern ich mich nicht drücken kann) am 21.4. auf einer Geburtstagsparty. Die Frage kam also ein paar Tage zu früh 😉 (Nachtrag: Nein, ich habe auf der Party nicht getanzt)
  11. Liste die Leute auf, mit denen du lebst
    Me, myself and I 😉 Und die Kater, Muffin und Hugo. Aber immerhin lebt der beste Freund mit im gleichen Haus, eine Etage drüber, falls das zählt.
  12. Welche Ängste hattest du heute?
    Wahrscheinlich könnte man es am ehesten mit Versagensängsten bezüglich meiner Diät beschreiben. Nichts schlimmes, nur wieder ein Tag mit viiiiel zu viel Essen und der Gedanke, dass ich nicht verstehe, was da so schief läuft und warum meine Disziplin so unfassbar im Eimer ist.
  13. Was hast du vergessen?
    Diese Frage zu beantworten… keine Ahnung, was sonst. Doch, vielleicht rechts und links. Eigentlich habe ich da keine Schwäche – außer, ich soll als Beifahrer Richtungsanweisungen geben, dann kann man sich fast drauf verlassen, dass ich das Verkehrte sage m(
  14. Was ist deine Lieblings TV-Show?
    Hmmm… das ändert sich ständig, aber ich habe ein paar Allzeit-Favoriten:

    • Grimm
    • Supernatural
    • Coupling
  15. Ich glaube, dass…
    Ich momentan ein tiefsitzendes Problem habe, was ich nicht erkennen kann. Denn dass ich so fresse und mir dabei regelmäßig schlecht wird, ist bei mir nicht üblich. Und schon gar nicht fast jeden Tag. Leider habe ich im Moment keine Idee, was daran Schuld sein könnte. *
  16. Wen hast du zuletzt geküsst?
    Freund? Kater? Freund? Kater? Freund!
  17. Was hast du heute getragen?
    Jeans und Pulli. Es wird zwar Frühling, aber in meinem Büro und meiner Wohnung ist es eher noch nicht warm, also bin ich noch verhältnismäßig warm gekleidet.
  18. Was testet dich?
    Ehrlich? So ganz trivial diese blöde DSVOG. Ich hab jetzt schon ein paar Sachen implementiert, aber ob das wirklich reicht und ob es das hier Wert ist…
  19. Was ist das älteste, das du heute trägst?
    Öhm… wahrscheinlich das T-Shirt oder die Socken.
  20. Liste 5 Dinge auf, die du heute getan haben solltest?
    • 1. Wasserwerke anrufen (hier liegt die Betonung auf “solltest”)
    • 2. Wohnung fertig aufräumen
    • 3. Zur Massage gehen
    • 4. Mittagessen beim Spanier <3
    • 5. Tierarzt kontaktieren, wie sich die Zuckerwerte entwickelt haben
  21. Wo hast du die meiste Zeit deines Tages verbracht?
    Im Roten Salon. Nachmittags aufbauen, abends dann feiern (und als Belohnung gabs nen verdorbenen Magen für 2 Tage)
  22. Dein Lieblingszitat?
    Hat sich seit letzten Monat eigentlich nicht geändert, aber vielleicht fällt mir ja noch ein anderes ein.
  23. Um wen hast du dir heute Sorgen gemacht?
    Im Zusammenhang mit dieser Psychiatriegesetz-Geschichte mache ich mir um viele Leute Sorgen, die davon wirklich böse mitgenommen sind und scheiße Angst haben.
  24. Warst du heute kreativ? Inwiefern?
    Zählt Gesangsunterricht? Schon, oder?
  25. Was ist der nächste große Einkauf, den du machen musst?
    Ein bis zwei Gasthermen und ein Herd, befürchte ich *weint*
  26. Was ist der Grund, welcher dich das letzte Mal zum Weinen gebracht hat?
    Die vorherige Frage, steht da doch. Nein, das war am 23. Und der Grund… Ein Mix aus verschiedenen Dingen… Die Erinnerung an meinen Lieblingskater und seinen Tod, mein Essverhalten, über das ich so keine Kontrolle habe, noch ein paar andere Themen, Wut, Frust… kam einfach alles zusammen und ergab dann 2, 3 Tränen. Aber so richtig geweint habe ich schon eine Weile nicht mehr. Da fällt mir gerade die Situation und demnach auch der Grund nicht ein. War aber schon irgendwann in diesem Jahr.
  27. Heute war es hart, weil…
    Um ehrlich zu sein, war es heute nicht speziell hart. Außerdem liegen 4 freie Tage vor mir <3 Aber momentan ist es insgesamt ziemlich hart und ich bin am Rande meiner Kräfte und Nerven. Die kleine Pause wird mir hoffentlich gut tun und ein bisschen helfen.
  28. Auf wen bist du eifersüchtig?
    Auf niemand spezielles. Ich könnte da jetzt keinen Namen nennen. Ich bin allgemein schon auch eifersüchtig – oder eher neidisch – auf Menschen, die ihr Leben im Griff haben und sich nicht vor Konfrontationen und Verantwortung zurückziehen. Menschen, die für ihre Rechte “kämpfen” (und sei es nur, dass sie sich über fehlerhaftes Essen beschweren und es zurück gehen lassen oder ähnliche Trivialitäten). Ich habe nie gelernt, Konfrontationen zu bewältigen. Klingt komisch, da wir 3 Schwestern waren, aber wir haben nie gestritten. Wenn ich irgendwas durchgesetzt habe, dann lag es nur daran, dass ich die älteste war und meine Schwestern das halt auch nicht konnten. Aber selbst das war super selten. Ich kann 0 verhandeln oder ähnliches.
  29. Wohin möchtest du gerne als nächstes gehen?
    Ich reise nicht gerne. Vermisse immer sofort die Katzen und auch sonst bin ich lieber entspannt zu Hause. Aber die Reiseziele, die ich so theoretisch grob im Kopf habe, sind Helgoland, Niederlanden, Island, Norwegen, Finnland und Japan
  30. Was hast du heute gelesen?
    Chris Colfer: Land of Stories 4, Beyond the Kingdoms. Ich liebe Geschichten, die die klassischen Märchen aufgreifen und irgendwie verarbeiten. Bücher, Serien, Filme…

* Inzwischen habe ich eine Ahnung, was mein Problem ist und hoffe, dass ich es irgendwie in den Griff bekomme, wenn ich es benennen kann. Zwar kann ich es nicht mal eben so lösen, aber es wenigstens bewusst greifen zu können, hilft hoffentlich schon, dass ich nicht mehr ganz so viel esse. Es ist nämlich extrem frustrierend, zu sehen, dass man alles, was man im letzten Dreivierteljahr erarbeitet hat, innerhalb von ein paar Wochen wieder zunichte macht.

Das war es dann auch schon wieder für den April. Hier ist wieder die Liste der anderen Teilnehmner (falls die überhaupt noch mitmachen) und wie sehen uns dann Ende Mai wieder, sofern mein Blog dann noch besteht *seufzt*

Youtuber:
Blogger:
IchMeinWas Blog – https://www.ichmeinwasblog.at
Zwetschgenmann – http://zwetschgenmann.de

Hashtag DasBinIch

@derTherapeut startet immer mal wieder interessante Fragen und Aktionen auf Twitter und es ist schön, diesen zu folgen, oder halt mitzumachen.

Letzt ging es um ein Foto, ohne Filter und ungeschminkt. Dazu der Hashtag #dasbinich

Viele machten gerne mit und aus den Texten wurde klar, wie unterschiedlich schwer es für die verschiedenen Menschen (speziell Frauen natürlich) war, sich ohne ihre kosmetische Schutzmaske zu zeigen. Für andere war es kein Problem, sei es, weil sie keine sichtbaren Probleme haben oder weil sie einfach eine #nofucksgiven Haltung haben.

Ich bin eine Mischung aus den beiden zuletzt genannten. Ich sehe ok aus ohne Makeup und es ist mir auch echt nicht wichtig genug, dass ich mir den Stress antue, mich ständig zu schminken. Für viele war ich also ein “normal hübscher Mensch”, der sich jetzt im Rahmen dieses Hashtags viele Komplimente einholt und sich darauf was einbildet.

Denn das war einer der beiden großen Kritikpunkte an dieser Aktion.

1. Jeder bettelt verzweifelt nach Bestätigung und misst seinen Wert an der Zahl. Leute ohne Probleme sammeln sich da jetzt die Likes zusammen und holen sich einen darauf runter.

2. ICH BIN ALLES, ABER GANZ BESTIMMT NICHT MEIN GESICHT!

Ich verstehe diese Kritikpunkte, aber bin anderer Meinung. Nein, grundlegend widerspreche ich ihnen nicht einmal, ich finde nur, dass es doof ist, so eine Aktion so grundlegend negativ zu bewerten und zu etwas zu machen, was sie nicht ist und nicht sein will.
Sie soll einen Anstoß geben, dass man zu sich steht, auch ohne künstliche Hilfsmittel, da jeder Mensch einzigartig und auf seine Weise auch schön ist. Jeder bekam Likes! Und nur, weil jemand auf den ersten Blick total gut aussieht, darf man ihm doch bitte nicht absprechen, dass er sich vielleicht auch total scheiße in seiner Haut fühlt.
Ich fühle mich nun nicht scheiße, aber wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich meine Couperose, sehe ich meinen asymmetrischen Mund, sehe ich meine schuppige und total unebene Haut, die oft juckt und sich ganz furchtbar anfühlt. Trotzdem sehe ich “normal gut” aus und habe also offenbar gar keinen Grund, mich in diesem Rahmen zu zeigen, außer aus oberflächlicher Eitelkeit.

Und natürlich ist mein Gesicht nicht *ich*, das ist schon klar und ja, niemand möchte auf seine Äußerlichkeiten reduziert werden, aber darum geht es hierbei einfach so gar nicht. Es geht darum, dass dieses Gesicht, so nackt und ungefiltert, dass das eben ich bin und wer der Meinung ist, ich solle doch lieber ein bisschen nachbessern, soll sich zum Teufel scheren, denn genau das bin ich halt eben ich. Und wenn dir das nicht passt, dann bist du halt ein oberflächlicher Idiot und hast in meinem Leben eh nichts zu suchen.

Ich lasse mich oft von intelligenteren Menschen überzeugen, dass eine Aussage oder eine Aktion ein komplett falsches Bild oder eine gefährliche Aussage transportiert, die ich auf den ersten Blick übersehen habe, aber in diesem Fall bleibe ich dabei, dass es eine schöne Aktion war.

Gefühle

Ich habe ja im letzten Jahr immer mal wieder über meine Gefühle oder das Fehlen derselben erzählt. Als Nerd habe ich es als “mein Emotionschip ist kaputt” beschrieben. (I <3 Data)

Im Moment beschäftige ich mich ein bisschen mit Meditation. Es fällt mir leicht, mir Dinge vorzustellen und Bilder in meinem Kopf zu erzeugen. “Stell dir vor, du sitzt gemütlich mit deinen Lieblingsmenschen vor einem flackernden Kaminfeuer und alles ist gemütlichund schön.” Bäm, schon sitze ich da auf einem Kuschelfell in irgendeiner Hütte, schaue in einen Kamin und höre dem Knistern zu. Alles kein Problem.

Aber dann kommt die Aufgabe, meine Gefühle in diesem Moment zu beschreiben oder zu erkennen. Da sind aber keine. Es ist ein Bild, oder besser gesagt ein Film, aber da sind keine Gefühle. Ich kann mir nicht vorstellen, was ich in diesem Moment fühlen würde. Geht einfach nicht.
Erzähl mir, dass ich einen blau leuchtenden Stern habe, der durch meinen Körper wandert oder dass ein goldenes Licht aus meinem Körper strahlt (Doctor Who, anyone?) Kein Problem. Das sehe ich alles vor mir. Der Stern hat ein ganz bestimmtes blau und ich kann mir das Leuchten auch anders vorstellen, als eine Timelord-Regeneration. Aber all diese Bilder werden immer mit Glücksgefühlen verbunden. Ich leuchte ja nicht, weil man einen Lichtschalter gedrückt hat, sondern weil ich voller Glück und [Selbst-]Liebe bin. Ähm… ja, eher nicht so. Also schon, so ganz grundlegend ist das korrekt, aber das hat mit diesen Bildern nichts zu tun. Und da es dann darum geht, dieses Gefühl des Glücks oder der Liebe oder was auch immer zu erinnern und bei Gelegenheit zu reproduzieren, hat sich das mit der Meditation dann wieder erledigt.

Ich habe keine Ahnung, ob ich da diagnostizierbare Schwierigkeiten habe und irgendwo in Richtung Autismus/Asperger tendiere, aber selbst wenn, dann ist es doch in einem Rahmen, der es mir ermöglicht, ohne Einschränkungen und Probleme zu leben, also ist es vernachlässigbar (behaupte ich jedenfalls mal).

Ich weiß, dass ich im Gegensatz zu gewissen anderen Menschen extrem limitiert bin, was meine Gefühle angeht. Ich meine jetzt nicht mal in der Breite, da ich denke, dass ich grundlegend doch die meisten Gefühle durchaus habe, aber halt in der Intensität. Der Ausschlag entfernt sich nur minimal von der Nulllinie und es gibt nur sehr selten mal größere Amplituden und selbst wenn, dann sind sie nur von kurzer Dauer.

Persönlich empfinde ich das als positiv. Zu sehen, wie andere Menschen mit ihren intensive[re]n Gefühlen erscheint mir oft sehr anstrengend und in manchen Fällen auch belastend. Wahrscheinlich erscheint es mir so, weil ich es nicht kenne, aber es reicht ja schon, Twitter zu lesen, um zu erkennen, dass manche Menschen da echt kämpfen.
Mir reicht es schon, wenn sich mal ein paar Monatliche Hormone breit machen und ich etwas sensibler auf Themen oder Situationen reagiere. Das ist immer noch weit weg von dem, was andere Frauen* erleben, aber es nervt schon genug. Diese Diskrepanz von Gefühl und Verstand ist ätzend. Und hier rede ich noch von mir als glücklich und gesundem Menschen. Und nicht von psychisch angeschlagenen.

365 Questions Challenge – März

Der Monat März für die 365 Questions Challenge. Januar und Februar reiche ich dann ggf Anfang nächsten Jahres einfach nach 🙂

  1. Das Lustigeste, was du heute gehört hast.
    Wahrscheinlich dieser Tweet:

  2. Wenn du ein neues Talent haben könntest, welches wolltest du?
    Klavier spielen können wahrscheinlich
  3. Wer ist dein bester Freund, jedoch nicht dein Ehepartner?
    Da gibt es zwei: meinen Ex von vor 20 Jahren, der jetzt mein Nachbar und seitdem immer Freund geblieben ist und meine Schwester. Beide auf sehr unterschiedliche Arten
  4. Was wünschst du nicht gesagt zu haben?
    Das ist gar nicht so einfach zu beantworten… eigentlich stehe ich zu allem, was ich gesagt habe, aber natürlich gab es blöde Situationen. Nein, aber mir fällt gerade nichts ein, was ich so wirklich bereue.
  5. Was war das erste, was du heute gegessen oder getrunken hast?
    Ben & Jerry – Son of A ‘wich, ein Mini Eis-Sandwhich
  6. Sparst du, oder gibst du aus?
    Ich gebe leider ständig aus. Nein, ich spare schon auch, aber das sind mehr so Vernunftdinger, die direkt vom Gehalt abgehen, oder feste Einrichtungen bei der Bank sind.
    Ich selber bin ganz schlecht darun, das verbliebene Geld ggf noch kurzfristig zu sparen.
  7. Auf einer Skala von 1-10, wie sauber ist dein Haus?
    Ehrlich? Wahrscheinlich so 4-5? Katzenstreu und Wollmäuse überall, dazu meist eine Ladung dreckiges Geschirr, da ich nur einmal die Woche oder so den Haushalt mache.
  8. Was ist der letzte Song, den du gehört hast?
  9. Was entspannt dich?
    Schlafen, lesen, stricken, zocken, kuscheln
  10. Was ist das wertvollste, was du besitzt?
    Mein Auto und sonst meine Katzen
  11. Was fandest du heute inspirierend?
    Wahrscheinlich irgendeinen der YouTuber, der WoW Addons vorgestellt hat 😉 Inspirierender war es irgendwie nicht.
  12. Bist du glücklich?
    Jepp
  13. Wie viel Zeit nahmst du dir heute für dich?
    Heute tatsächlich nicht so viel, da der Tag voller Termine war. Aber wenn man davon ausgeht, dass die Gesangsstunden und das Yoga ja auch “für mich” sind, dann waren es doch 2-3 Stunden.
  14. Liste drei Dinge auf, an die du glaubst
    Hmmm… nicht ganz so einfach

    • Wissenschaft
    • Kindness/Güte/Freundlichkeit zwischen Menschen
    • Anstand
  15. Wem hast du zuletzt “ich liebe dich” gesagt?
    Den Katzen
  16. Ergreifst du Möglichkeiten?
    Nope, so gar nicht
  17. Wohin bist du heute gegangen?
    Nirgends, ich hab mal einen echt freien Gammelsamstag gehabt. Oder man könnte auch sagen: nach Azeroth und Sanktuario 😉
  18. Welcher Ratschlag wurde dir gegeben?
    Dass ich zu Hunkemöller shoppen gehen sollte? Kein sinnvoller Rat, glaube ich. Fragen, ja, Ratschläge, nichts.
  19. Heute war…
    ein entspannter Tag mit wunderbarer Sonne und Minusgraden. Mein Traumwetter!
  20. Um was bist du froh, heute getan zu haben?
    Da gab es nichts besonderes… wahrscheinlich die Disziplin, dass ich nicht nur 10000 Schritte gelaufen bin, sondern auch noch mein Kettlebell-Workout gemacht habe. Aber das ist mehr so ein Stolz ob des besiegten Schweinehunds, als wirkliche Freude über das geleistete.
  21. Wann war dein letzter Urlaub? Wohin bist du gegangen?
    So richtig Urlaub war wohl Dezember ’16 mit meinem Freund in Amsterdam. Ansonsten hatte ich neulich ein paar Tage frei, bzw. über Weihnachten war ich bei meiner Familie in Berlin, aber das werte ich nicht so richtig als “Urlaub”
  22. Die größte Weisheit kommt von…
    Da gibt es viele, aber ein sehr wichtiges Zitat, was bei mir überm Schreibtisch hängt, kommt von Anaïs Nin:

    “You cannot save people. You can only love them.”

    Da ich leider einige liebe Menschen um mich habe, die krank sind und ich immer wieder helfen und “retten” möchte, ist dieser Spruch für mich sehr wichtig. Ich kann sie nicht retten oder ihnen bei ihren Problemen helfen, aber ich kann für sie da sein und sie in den Arm nehmen.

  23. Wer ist dein Held?
    Immer diese “Superlative”… Ich habe keine Helden. Ich bewundere so viele Menschen für alles, was sie so alltägliches tun. Seien es unbekannte Menschen in den Nachrichten oder Menschen, die ich kenne und die sich durch ihre Probleme kämpfen oder für andere da sind.
  24. Warum?
    Wie schon geschrieben, es geht nicht um große Heldentaten, es geht um Menschlichkeit und Güte. Um Courage, helfende Hände und Unterstützung, wo sie gebraucht werden. Jeder hat das Zeug zum Helden!
  25. Wenn du heute die Gedanken von jemandem lesen hättest können, von wem wäre es?
    Wahrscheinlich die meines Katers. Sein Magen hatte morgens ganz furchtbar gequietscht und gegrummelt und ich hätte gerne gewusst, ob es ihm nicht gut geht, oder ob das halt einfach nur mal lustige Geräusche sind. Schien aber nicht dramatisch zu sein und eine Stunde später war es dann auch ok
  26. Was war das einfachste heute?“Das einfachste”? Komische Frage… aber nun gut. Es war recht einfach, mein Schrittziel zu erreichen/übertreffen. Der Tag ist zwar noch nicht rum, aber ich erwarte nicht, dass mein Haushalt, der noch auf dem Plan steht, einfach wird 😉 Gestern hätte ich dazu eine coolere Antwort gehabt – naja, wenn man Diablo 3 cool findet, jedenfalls.
  27. Hast du heute jemandem gedankt?
    Ich danke eigentlich jeden Tag irgendjemandem. Sei es für Wechselgeld, oder für Essen/Getränke oder Hilfe/Informationen. Da bin ich einfach gut erzogen. Und selbst wenn ich mit den Katern alleine bin, kann es sein, dass ich mich für irgendwas bei denen bedanke 😉 Heute war es eine Einladung zum Kaffee, für dich ich mich (unter anderem) bedankt habe.
  28. Hast du heute schwer/viel gearbeitet? Auf der Arbeit ist es gerade ruhig, aber ja, ich würde trotzdem sagen, dass ich viel gearbeitet habe, da mein Tag von 9-22:00 durch ging und nach dem Büro noch 4 Stunden Chorprobe angesagt waren. Am Freitag ist das Konzert und das war die erste Probe mit dem Orchester.
  29. Was war heute in deinem Briefkasten?
    Nur die Prospekte für die nächste Woche.
  30. Heute war ein totales…
    Totaler Konzert-Overkill. Morgens im Gottesdienst das erste Projekt und dann Abends noch das große Brahms Requiem. Schön, aber schon auch anstrengend.
  31. Was suchst du?
    Um ehrlich zu sein, suche ich nicht viel. Ich bin grundlegend sehr glücklich und zufrieden mit mir und meinem Leben. Ich brauche keinen tiefen Sinn oder die große Wahrheit.
    Wenn man es umformuliert, in was ich gerne entwickeln oder verbessern möchte, dann stünden da wohl meine Disziplin, Impulskontrolle und die Fähigkeit, Ordnung zu halten auf der Liste,
    aber danach ist hier ja nicht gefragt 😉
    Ansonsten suche ich heute ganz trivial eine freie Autobahn.

So, das war es für den März. Hat viel Spaß gemacht, auch wenn nicht alle Fragen einfach zu beantworten sind, aber soll ja auch interessant sein, bzw. einen selber ein bisschen zum Nachdenken anregen.

Und hier finden sich die anderen Teilnehmer. Teils YouTuber, teils Blogger

Youtuber:
Blogger:
IchMeinWas Blog – https://www.ichmeinwasblog.at
Zwetschgenmann – http://zwetschgenmann.de

Onigirazu – Sushi-Sandwhiches

Nach dem Mandelbutter-Experiment möchte ich euch diesmal wieder ein Rezept zeigen, was tatsächlich funktioniert und mal eine ganz andere Idee für eine Klappstulle im Büro ist: Onigirazu.

Ich liebe Sushi, aber entweder ist es ganz schön teuer, schmeckt nicht, oder ist ein Heidenaufwand, selbst zu erstellen. Mein Stamm-Rewe hat inzwischen eine integrierte Sushibar, sodass ich mich über Problem B nur selten ärgern muss, aber es ist und bleibt ein besonderes Essen.

Als ich letztes Jahr mal wieder auf YouTube durch die verschiedenen Essenskanäse stöberte (ja, es grenzt schon an Selbstfolter, wenn man eigentlich auf Diät ist, aber ich mach das gerne), stolperte ich über Onigirazu. Das sind quasi Sushi-Sandwhiches, die man frei nach Schnauze belegen kann und die tatsächlich verhältnismäßig schnell und einfach gemacht sind.

Es braucht dafür Noriblätter (diese dunkelgrünen Algen, in die Maki Sushi, also die Rollen, eingewickelt sind), Sushireis (oder Milchreis, wenn man nicht ganz so viel Geld ausgeben will) und Belag nach Wahl. Wenn man es korrekt machen möchte, dann braucht es noch ein bisschen Reisessig, Salz und Zucker, um den Reis korrekt zu würzen, aber das ist optional. Googelt einfach mal, wie man richtig Sushireis zubereitet. Aber wie gesagt, einfach gekochter Reis tut es auch.

Also, man nehme ein bisschen Klarsichtfolie, etwas größer als ein Noriblatt. Darauf legt man ein Noriblatt. Allerdings so, dass es auf der Spitze “steht” und nicht parallel zur Folie.

Darauf kommt dann eine Schicht Reis in die Mitte. Wie groß und viel, bleibt euch überlassen. So als Anhaltspunkt: für zwei Onigirazu benutze ich etwa 100g trockenen Reis.

Noriblatt mit der ersten Reisschicht

Dann kommt der kreative Teil, die Füllung. Wie bei einem normalen Sandwhich sind eurer Phantasie da keine Grenzen gesetzt und ihr könnt entweder bei klassischen Sushi-Zutaten, wie Fisch und Gemüse bleiben, oder einfach alles nehmen, was der Kühlschrank hergibt. Ich habe bisher gute Erfahrungen mit Thunfischsalat und Omelett mit Speck und Gemüse gemacht.

Noriblatt mit Reis und Omlette

Dann kommt die zweite Portion Reis drauf und alles wird zusammen gefaltet und in die Folie gewickelt. Ihr solltet mindestens 10 Minuten warten, damit sich die Algen ein bisschen mit der Feuchtigkeit des Reis vollsaugen können, sodass sie auch eine gute Konsistenz zum Essen haben. Es ist aber auch problemlos möglich, sie einige Stunden oder bestimmt auch ein, zwei Tage aufzuheben (je nach Belag natürlich) und dann eben im Büro, oder so zu essen.

Noriblatt mit beiden Reisschichten und dem Omelett dazwischen

Zusammenfalten des Noriblattes

Das Sandwhich fertig eingewickelt

Lecker, vielseitig und relativ schnell gemacht. Lässt sich gut am Abend vorher vorbereiten und dann im Kühlschrank aufheben. Also wer Sushi mag, sollte den Onigirazu durchaus mal eine Chance geben und ein bisschen experimentieren 🙂 Guten Appetit.

7 Wochen – Wochen 4-5

Diese Wochen waren ziemlich schlecht. Ich habe Geld für eine Kaffeemaschine* ausgegeben, die mir Instagram empfohlen hat. Brauche ich eigentlich überhaupt nicht, da ich eine grob vergleichbare Maschine schon habe, aber ich fand sie cool und zur Not kann ich sie immer noch als Geburtstagsgeschenk an jemand anderen weiter geben. Kommt eh erst im Oktober oder so. Außerdem habe ich mir einen Reiskocher bei Reishunger bestellt. Auch nicht wirklich notwendig, aber praktisch, auch für Quinoa und um Gemüse zu dünsten. Also lässt sich das gerade noch so rechtfertigen.

Gerade das letzte Wochenende war wieder ganz furchtbar, was Süßigkeiten anging. Wie immer möchte ich es auf die Hormone und den Eisprung schieben, aber damit macht man es sich ja nun auch ein bisschen leicht. Also, voll versagt!

Irgendwo las ich neulich mal, dass man Ziele, die man öffentlich macht, schlechter einhält als die, die man geheim hält. Sonst wird ja immer das Gegenteil gepredigt, weil man sich durch die öffentliche Aufmerksamkeit eher unter Druck gesetzt fühlt, es auch durchzuziehen. Aber ich verstehe schon auch diesen Ansatz, denn dieser Druck führt auch zu Trotz und zu einem Widerwillen gegen die Aufgabe, weil man es nicht mehr nur für sich macht. Und Dinge, die man nicht nur für sich macht, sondern, weil es erwartet/bewertet wird, funktionieren oft nicht so richtig gut.

Ansonsten freue ich mich über den zurückgekehrten Winter. Sonne und Minusgrade sind einfach traumhaft! Und besser als der “warme” Regen, den es zwischendurch gab, ist es doch bitte allemal. Nur der Gedanke, dass nächste Woche schon Ostern ist, überrascht etwas. Aber das ist auch so ziemlich die früheste Möglichkeit für Ostern. Ich erinnere mich durchaus auch an Jahre, wo ich nach dem Chor morgens zu meiner Patentochter gefahren bin und alle halbnackt im Garten rumlagen und wir im Planschbecken gespielt haben. Aber das war auch erst am 24.4.

Meine Abnahme dümpelt so vor sich hin (dank der oben erwähnten Eskalations-Tage) und es wird Zeit für mehr Sport, um den Speck endlich zu verbrennen und die Körperfettanteil, der noch deutlich über 30% liegt, mal in den Griff zu kriegen. Mein BMI ist ja schon ok, aber ist halt nichts definitiert, sondern alles weich. Deswegen gab es gestern dann mal eine Session mit Jillian Michaels (ihr erinnert euch an SHRED?) und meiner neuen Mitbewohnerin, der Kettlebell. 25 Minuten die Kugel durch die Gegend schwingen hat doch seine Spuren hinterlassen… Da kommt heute im Laufe des Tages noch einiges an Muskelkater auf mich zu. Aber Krafttraining ist halt das wichtigste und da ich nicht zurück ins Studio will, ist das ein ganz guter Ansatz.

* falls jemand über den Link bei Kickstarter pledged, bekomme ich etwas Geld gutgeschrieben

[Blogparade] Schlaf

Ich habe beschlossen, meinen Blog mal ein bisschen auszuweiten, sodass es mal 2, 3 mehr Leser gibt, als meine Lieblinge von Twitter (you guys rock!)

Also gibt es ein paar Einträge für Blogparaden. Das erste Thema ist “Schlaf” und kommt von Gesundheitsgeflüster.

Ich habe mich entschlossen, über das Thema Schlaf zu schreiben, da ich immer mal wieder darüber nachdenke und merke, dass ich zwar 38 Jahre alt bin, aber keine Ahnung davon habe, wieviel Schlaf ich brauche.

Gefühlt bin ich eigentlich immer müde und dabei ist es egal, ob ich 6, 8 oder 10 Stunden schlafe. Wahrscheinlich hat das nicht mal was mit der Schlanflänge zu tun, sondern eher mit der Ernährung und irgendwelchen fehlenden Vitaminen oder Nährstoffen.

Laut meines Fitnessarmbands schlafe ich im Durchschnitt eigentlich ganz gut und bewege mich kaum. Was immer dazwischen kommt, sind natürlich die Katzen, die sich nachts zu mir legen, oder weggehen. Davon wache ich nicht wirklich auf, bzw. schlafe direkt wieder ein, aber Unterbrechungen sind es natürlich trotzdem.

Oft bemerke ich, dass ich nach kurzen Nächten deutlich fitter bin am Morgen, aber dafür dann am Vormittag einen totalen Durchhänger habe. Also auch nicht ideal. Sonst bin ich halt den ganzen Tag über so naja und habe ggf nachmittags mal einen Tiefpunkt.

Müde zu sein, ist für mich so normal, dass ich immer irritiert bin, wenn Menschen mich besorgt fragen, ob ich eine zu kurze Nacht gehabt hätte, wenn ich es erwähne. Der Gedanke, dass jemand einfach morgens erholt und frisch aufwacht und dann den Tag voller Elan stemmt und erst abends wieder müde wird, ist für mich komplett absurd.

Nach dem Aufstehen bin ich sofort voll da und ansprechbar und leistungsfähig, ohne eine längere Anlaufzeit oder Koffein, aber das heißt nicht, dass ich erfrischt und erholt bin.

Da ich die Katzen morgens um 8 versorgen muss, gibt es kein “schlaf solang du willst”. Ich kann dann halt entscheiden, ob ich mich nochmal hinlege oder ob ich den Tag dann einfach nutze, weil ich eh schon mal aufgestanden bin. Das mit dem wieder Hinlegen klappt auch nicht immer. Da ich eben ziemlich direkt nach dem Aufstehen in den “Wach-Modus” umschalte, kommt es oft genug vor, dass mein Kopf dann einfach zu aktiv ist, sodass ich dann eine Stunde im Bett rumliege, aber nicht mehr schlafen kann und dann doch aufstehe, weil das irgendwie so auf doof ist. Wenn ich Glück habe und das Füttern/Spritzen schnell geht, dann schläft mein Verstand noch und ich kann mich wieder hinlegen.

Insgesamt schlafe ich weniger, je älter ich werde. Ich werde müde so zwischen halb 11 und halb 12 Nachts und wo ich früher 12 Stunden schlafen konnte, läuft es jetzt eher auf 9-10 Stunden hinaus. Aber auch dann bin ich nicht frisch, sondern bin halt irgendwie fertig mit schlafen.

Wir reden hier übrigens nicht zwingend von “gähnend müde” sondern halt einfach nicht frisch, erholt, aktiv. Aber vielleicht erwarte ich auch einfach zu viel und voll leistungs-/aufnahmefähig ist alles, was es braucht? Niedrige Energielevel sind ja wahrscheinlich einfach auch eine Persönlichkeitsfrage…

Bisher habe ich noch nicht tiefer geforscht, was die Ursachen sein könnten, aber vielleicht war dieser Eintrag ja mal ein Ansporn, um mich mehr damit zu beschäftigen. Meine Blutwerte sollten eigentlich ok sein, denn das habe ich schon gefühlt immer und es wurden immer mal wieder Blutbilder gemacht, die nichts aufzeigten, was damit zu tun haben könnte.

Mandelbutter selbst gemacht

Sorry, falls jemand schon auf die erste Nachricht, dass der Post veröffentlicht wurde, gedrückt hatte, das war ein Logistikfehler von Handy zu PC. Jetzt ist der Text auch komplett!

Wenn man im Internet auf entsprechenden Seiten unterwegs ist, erzählen einem die Leute immer, wie toll man Nussmilch oder eben Nussmus/Butter selber machen kann und es ja so gesund und simpel sei.

Na gut, also dachte ich, ich probiere das mal. Mandeln rösten, kein Problem. Dann mit etwas Salz in die Küchenmaschine und dann nur noch ein paar Minuten mixen und fertig.

Die Power schien ok zu sein, die Mandeln waren in kürzester Zeit gemahlen und jetzt hieß es warten, bis sich die Öle der Mandeln lösen und sich das ganze in eine schmierfähige Masse verwandelt. Im Rezept stand etwas von 10-15 Minuten… nach einer halben Stunde habe ich dann doch mal aufgehört, weil es a) schon 21:45 war und mein Mixer verdammt laut ist und b) die Maschine verdächtig zu qualmen anfing.

Die Masse war zu dem Zeitpunkt immerhin schon nicht mehr ganz krümelig, aber wenn man sie anfasste, fiel es doch noch auseinander.

Also am nächsten Abend weiter machen. Ich habe die Menge dann halbiert (Insgesamt waren es 400g) und beide Hälften jeweils noch bestimmt 20 Minuten gemixt (diesmal mit Pausen, denn ganz schadlos hatte die Maschine den vorherigen Abend nicht überstanden), bis ich keine Lust mehr hatte und es als fertig deklarierte. Es ist eine Creme, die mit etwas Mühe auch streichfähig ist und definitiv lecker, gerade mit dem Salz dabei.

Und ja, 2 Tüten Mandeln sind eindeutig billiger, aber knapp 1,5 Stunden Arbeit und fast eine neue Küchenmaschine sind dann doch eher ein sportlicher Preis 😉

Fazit: Ja, kann man machen, theoretisch klappt das relativ einfach, aber nein, so richtig ist es denn Aufwand nicht Wert. Vielleicht gibt es Maschinen, (Thermomix?) mit denen das besser und schneller funktioniert, meine gute Jamie Oliver Maschine hat jedenfalls gelitten.

Mandelbutter in der Küchenmaschine

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