365 Questions Challenge – März

Der Monat März für die 365 Questions Challenge. Januar und Februar reiche ich dann ggf Anfang nächsten Jahres einfach nach 🙂

  1. Das Lustigeste, was du heute gehört hast.
    Wahrscheinlich dieser Tweet:

  2. Wenn du ein neues Talent haben könntest, welches wolltest du?
    Klavier spielen können wahrscheinlich
  3. Wer ist dein bester Freund, jedoch nicht dein Ehepartner?
    Da gibt es zwei: meinen Ex von vor 20 Jahren, der jetzt mein Nachbar und seitdem immer Freund geblieben ist und meine Schwester. Beide auf sehr unterschiedliche Arten
  4. Was wünschst du nicht gesagt zu haben?
    Das ist gar nicht so einfach zu beantworten… eigentlich stehe ich zu allem, was ich gesagt habe, aber natürlich gab es blöde Situationen. Nein, aber mir fällt gerade nichts ein, was ich so wirklich bereue.
  5. Was war das erste, was du heute gegessen oder getrunken hast?
    Ben & Jerry – Son of A ‘wich, ein Mini Eis-Sandwhich
  6. Sparst du, oder gibst du aus?
    Ich gebe leider ständig aus. Nein, ich spare schon auch, aber das sind mehr so Vernunftdinger, die direkt vom Gehalt abgehen, oder feste Einrichtungen bei der Bank sind.
    Ich selber bin ganz schlecht darun, das verbliebene Geld ggf noch kurzfristig zu sparen.
  7. Auf einer Skala von 1-10, wie sauber ist dein Haus?
    Ehrlich? Wahrscheinlich so 4-5? Katzenstreu und Wollmäuse überall, dazu meist eine Ladung dreckiges Geschirr, da ich nur einmal die Woche oder so den Haushalt mache.
  8. Was ist der letzte Song, den du gehört hast?
  9. Was entspannt dich?
    Schlafen, lesen, stricken, zocken, kuscheln
  10. Was ist das wertvollste, was du besitzt?
    Mein Auto und sonst meine Katzen
  11. Was fandest du heute inspirierend?
    Wahrscheinlich irgendeinen der YouTuber, der WoW Addons vorgestellt hat 😉 Inspirierender war es irgendwie nicht.
  12. Bist du glücklich?
    Jepp
  13. Wie viel Zeit nahmst du dir heute für dich?
    Heute tatsächlich nicht so viel, da der Tag voller Termine war. Aber wenn man davon ausgeht, dass die Gesangsstunden und das Yoga ja auch “für mich” sind, dann waren es doch 2-3 Stunden.
  14. Liste drei Dinge auf, an die du glaubst
    Hmmm… nicht ganz so einfach

    • Wissenschaft
    • Kindness/Güte/Freundlichkeit zwischen Menschen
    • Anstand
  15. Wem hast du zuletzt “ich liebe dich” gesagt?
    Den Katzen
  16. Ergreifst du Möglichkeiten?
    Nope, so gar nicht
  17. Wohin bist du heute gegangen?
    Nirgends, ich hab mal einen echt freien Gammelsamstag gehabt. Oder man könnte auch sagen: nach Azeroth und Sanktuario 😉
  18. Welcher Ratschlag wurde dir gegeben?
    Dass ich zu Hunkemöller shoppen gehen sollte? Kein sinnvoller Rat, glaube ich. Fragen, ja, Ratschläge, nichts.
  19. Heute war…
    ein entspannter Tag mit wunderbarer Sonne und Minusgraden. Mein Traumwetter!
  20. Um was bist du froh, heute getan zu haben?
    Da gab es nichts besonderes… wahrscheinlich die Disziplin, dass ich nicht nur 10000 Schritte gelaufen bin, sondern auch noch mein Kettlebell-Workout gemacht habe. Aber das ist mehr so ein Stolz ob des besiegten Schweinehunds, als wirkliche Freude über das geleistete.
  21. Wann war dein letzter Urlaub? Wohin bist du gegangen?
    So richtig Urlaub war wohl Dezember ’16 mit meinem Freund in Amsterdam. Ansonsten hatte ich neulich ein paar Tage frei, bzw. über Weihnachten war ich bei meiner Familie in Berlin, aber das werte ich nicht so richtig als “Urlaub”
  22. Die größte Weisheit kommt von…
    Da gibt es viele, aber ein sehr wichtiges Zitat, was bei mir überm Schreibtisch hängt, kommt von Anaïs Nin:

    “You cannot save people. You can only love them.”

    Da ich leider einige liebe Menschen um mich habe, die krank sind und ich immer wieder helfen und “retten” möchte, ist dieser Spruch für mich sehr wichtig. Ich kann sie nicht retten oder ihnen bei ihren Problemen helfen, aber ich kann für sie da sein und sie in den Arm nehmen.

  23. Wer ist dein Held?
    Immer diese “Superlative”… Ich habe keine Helden. Ich bewundere so viele Menschen für alles, was sie so alltägliches tun. Seien es unbekannte Menschen in den Nachrichten oder Menschen, die ich kenne und die sich durch ihre Probleme kämpfen oder für andere da sind.
  24. Warum?
    Wie schon geschrieben, es geht nicht um große Heldentaten, es geht um Menschlichkeit und Güte. Um Courage, helfende Hände und Unterstützung, wo sie gebraucht werden. Jeder hat das Zeug zum Helden!
  25. Wenn du heute die Gedanken von jemandem lesen hättest können, von wem wäre es?
    Wahrscheinlich die meines Katers. Sein Magen hatte morgens ganz furchtbar gequietscht und gegrummelt und ich hätte gerne gewusst, ob es ihm nicht gut geht, oder ob das halt einfach nur mal lustige Geräusche sind. Schien aber nicht dramatisch zu sein und eine Stunde später war es dann auch ok
  26. Was war das einfachste heute?“Das einfachste”? Komische Frage… aber nun gut. Es war recht einfach, mein Schrittziel zu erreichen/übertreffen. Der Tag ist zwar noch nicht rum, aber ich erwarte nicht, dass mein Haushalt, der noch auf dem Plan steht, einfach wird 😉 Gestern hätte ich dazu eine coolere Antwort gehabt – naja, wenn man Diablo 3 cool findet, jedenfalls.
  27. Hast du heute jemandem gedankt?
    Ich danke eigentlich jeden Tag irgendjemandem. Sei es für Wechselgeld, oder für Essen/Getränke oder Hilfe/Informationen. Da bin ich einfach gut erzogen. Und selbst wenn ich mit den Katern alleine bin, kann es sein, dass ich mich für irgendwas bei denen bedanke 😉 Heute war es eine Einladung zum Kaffee, für dich ich mich (unter anderem) bedankt habe.
  28. Hast du heute schwer/viel gearbeitet? Auf der Arbeit ist es gerade ruhig, aber ja, ich würde trotzdem sagen, dass ich viel gearbeitet habe, da mein Tag von 9-22:00 durch ging und nach dem Büro noch 4 Stunden Chorprobe angesagt waren. Am Freitag ist das Konzert und das war die erste Probe mit dem Orchester.
  29. Was war heute in deinem Briefkasten?
    Nur die Prospekte für die nächste Woche.
  30. Heute war ein totales…
    Totaler Konzert-Overkill. Morgens im Gottesdienst das erste Projekt und dann Abends noch das große Brahms Requiem. Schön, aber schon auch anstrengend.
  31. Was suchst du?
    Um ehrlich zu sein, suche ich nicht viel. Ich bin grundlegend sehr glücklich und zufrieden mit mir und meinem Leben. Ich brauche keinen tiefen Sinn oder die große Wahrheit.
    Wenn man es umformuliert, in was ich gerne entwickeln oder verbessern möchte, dann stünden da wohl meine Disziplin, Impulskontrolle und die Fähigkeit, Ordnung zu halten auf der Liste,
    aber danach ist hier ja nicht gefragt 😉
    Ansonsten suche ich heute ganz trivial eine freie Autobahn.

So, das war es für den März. Hat viel Spaß gemacht, auch wenn nicht alle Fragen einfach zu beantworten sind, aber soll ja auch interessant sein, bzw. einen selber ein bisschen zum Nachdenken anregen.

Und hier finden sich die anderen Teilnehmer. Teils YouTuber, teils Blogger

Youtuber:
Blogger:
IchMeinWas Blog – https://www.ichmeinwasblog.at
Zwetschgenmann – http://zwetschgenmann.de
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Onigirazu – Sushi-Sandwhiches

Nach dem Mandelbutter-Experiment möchte ich euch diesmal wieder ein Rezept zeigen, was tatsächlich funktioniert und mal eine ganz andere Idee für eine Klappstulle im Büro ist: Onigirazu.

Ich liebe Sushi, aber entweder ist es ganz schön teuer, schmeckt nicht, oder ist ein Heidenaufwand, selbst zu erstellen. Mein Stamm-Rewe hat inzwischen eine integrierte Sushibar, sodass ich mich über Problem B nur selten ärgern muss, aber es ist und bleibt ein besonderes Essen.

Als ich letztes Jahr mal wieder auf YouTube durch die verschiedenen Essenskanäse stöberte (ja, es grenzt schon an Selbstfolter, wenn man eigentlich auf Diät ist, aber ich mach das gerne), stolperte ich über Onigirazu. Das sind quasi Sushi-Sandwhiches, die man frei nach Schnauze belegen kann und die tatsächlich verhältnismäßig schnell und einfach gemacht sind.

Es braucht dafür Noriblätter (diese dunkelgrünen Algen, in die Maki Sushi, also die Rollen, eingewickelt sind), Sushireis (oder Milchreis, wenn man nicht ganz so viel Geld ausgeben will) und Belag nach Wahl. Wenn man es korrekt machen möchte, dann braucht es noch ein bisschen Reisessig, Salz und Zucker, um den Reis korrekt zu würzen, aber das ist optional. Googelt einfach mal, wie man richtig Sushireis zubereitet. Aber wie gesagt, einfach gekochter Reis tut es auch.

Also, man nehme ein bisschen Klarsichtfolie, etwas größer als ein Noriblatt. Darauf legt man ein Noriblatt. Allerdings so, dass es auf der Spitze “steht” und nicht parallel zur Folie.

Darauf kommt dann eine Schicht Reis in die Mitte. Wie groß und viel, bleibt euch überlassen. So als Anhaltspunkt: für zwei Onigirazu benutze ich etwa 100g trockenen Reis.

Noriblatt mit der ersten Reisschicht

Dann kommt der kreative Teil, die Füllung. Wie bei einem normalen Sandwhich sind eurer Phantasie da keine Grenzen gesetzt und ihr könnt entweder bei klassischen Sushi-Zutaten, wie Fisch und Gemüse bleiben, oder einfach alles nehmen, was der Kühlschrank hergibt. Ich habe bisher gute Erfahrungen mit Thunfischsalat und Omelett mit Speck und Gemüse gemacht.

Noriblatt mit Reis und Omlette

Dann kommt die zweite Portion Reis drauf und alles wird zusammen gefaltet und in die Folie gewickelt. Ihr solltet mindestens 10 Minuten warten, damit sich die Algen ein bisschen mit der Feuchtigkeit des Reis vollsaugen können, sodass sie auch eine gute Konsistenz zum Essen haben. Es ist aber auch problemlos möglich, sie einige Stunden oder bestimmt auch ein, zwei Tage aufzuheben (je nach Belag natürlich) und dann eben im Büro, oder so zu essen.

Noriblatt mit beiden Reisschichten und dem Omelett dazwischen

Zusammenfalten des Noriblattes

Das Sandwhich fertig eingewickelt

Lecker, vielseitig und relativ schnell gemacht. Lässt sich gut am Abend vorher vorbereiten und dann im Kühlschrank aufheben. Also wer Sushi mag, sollte den Onigirazu durchaus mal eine Chance geben und ein bisschen experimentieren 🙂 Guten Appetit.

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7 Wochen – Wochen 4-5

Diese Wochen waren ziemlich schlecht. Ich habe Geld für eine Kaffeemaschine* ausgegeben, die mir Instagram empfohlen hat. Brauche ich eigentlich überhaupt nicht, da ich eine grob vergleichbare Maschine schon habe, aber ich fand sie cool und zur Not kann ich sie immer noch als Geburtstagsgeschenk an jemand anderen weiter geben. Kommt eh erst im Oktober oder so. Außerdem habe ich mir einen Reiskocher bei Reishunger bestellt. Auch nicht wirklich notwendig, aber praktisch, auch für Quinoa und um Gemüse zu dünsten. Also lässt sich das gerade noch so rechtfertigen.

Gerade das letzte Wochenende war wieder ganz furchtbar, was Süßigkeiten anging. Wie immer möchte ich es auf die Hormone und den Eisprung schieben, aber damit macht man es sich ja nun auch ein bisschen leicht. Also, voll versagt!

Irgendwo las ich neulich mal, dass man Ziele, die man öffentlich macht, schlechter einhält als die, die man geheim hält. Sonst wird ja immer das Gegenteil gepredigt, weil man sich durch die öffentliche Aufmerksamkeit eher unter Druck gesetzt fühlt, es auch durchzuziehen. Aber ich verstehe schon auch diesen Ansatz, denn dieser Druck führt auch zu Trotz und zu einem Widerwillen gegen die Aufgabe, weil man es nicht mehr nur für sich macht. Und Dinge, die man nicht nur für sich macht, sondern, weil es erwartet/bewertet wird, funktionieren oft nicht so richtig gut.

Ansonsten freue ich mich über den zurückgekehrten Winter. Sonne und Minusgrade sind einfach traumhaft! Und besser als der “warme” Regen, den es zwischendurch gab, ist es doch bitte allemal. Nur der Gedanke, dass nächste Woche schon Ostern ist, überrascht etwas. Aber das ist auch so ziemlich die früheste Möglichkeit für Ostern. Ich erinnere mich durchaus auch an Jahre, wo ich nach dem Chor morgens zu meiner Patentochter gefahren bin und alle halbnackt im Garten rumlagen und wir im Planschbecken gespielt haben. Aber das war auch erst am 24.4.

Meine Abnahme dümpelt so vor sich hin (dank der oben erwähnten Eskalations-Tage) und es wird Zeit für mehr Sport, um den Speck endlich zu verbrennen und die Körperfettanteil, der noch deutlich über 30% liegt, mal in den Griff zu kriegen. Mein BMI ist ja schon ok, aber ist halt nichts definitiert, sondern alles weich. Deswegen gab es gestern dann mal eine Session mit Jillian Michaels (ihr erinnert euch an SHRED?) und meiner neuen Mitbewohnerin, der Kettlebell. 25 Minuten die Kugel durch die Gegend schwingen hat doch seine Spuren hinterlassen… Da kommt heute im Laufe des Tages noch einiges an Muskelkater auf mich zu. Aber Krafttraining ist halt das wichtigste und da ich nicht zurück ins Studio will, ist das ein ganz guter Ansatz.

* falls jemand über den Link bei Kickstarter pledged, bekomme ich etwas Geld gutgeschrieben

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[Blogparade] Schlaf

Ich habe beschlossen, meinen Blog mal ein bisschen auszuweiten, sodass es mal 2, 3 mehr Leser gibt, als meine Lieblinge von Twitter (you guys rock!)

Also gibt es ein paar Einträge für Blogparaden. Das erste Thema ist “Schlaf” und kommt von Gesundheitsgeflüster.

Ich habe mich entschlossen, über das Thema Schlaf zu schreiben, da ich immer mal wieder darüber nachdenke und merke, dass ich zwar 38 Jahre alt bin, aber keine Ahnung davon habe, wieviel Schlaf ich brauche.

Gefühlt bin ich eigentlich immer müde und dabei ist es egal, ob ich 6, 8 oder 10 Stunden schlafe. Wahrscheinlich hat das nicht mal was mit der Schlanflänge zu tun, sondern eher mit der Ernährung und irgendwelchen fehlenden Vitaminen oder Nährstoffen.

Laut meines Fitnessarmbands schlafe ich im Durchschnitt eigentlich ganz gut und bewege mich kaum. Was immer dazwischen kommt, sind natürlich die Katzen, die sich nachts zu mir legen, oder weggehen. Davon wache ich nicht wirklich auf, bzw. schlafe direkt wieder ein, aber Unterbrechungen sind es natürlich trotzdem.

Oft bemerke ich, dass ich nach kurzen Nächten deutlich fitter bin am Morgen, aber dafür dann am Vormittag einen totalen Durchhänger habe. Also auch nicht ideal. Sonst bin ich halt den ganzen Tag über so naja und habe ggf nachmittags mal einen Tiefpunkt.

Müde zu sein, ist für mich so normal, dass ich immer irritiert bin, wenn Menschen mich besorgt fragen, ob ich eine zu kurze Nacht gehabt hätte, wenn ich es erwähne. Der Gedanke, dass jemand einfach morgens erholt und frisch aufwacht und dann den Tag voller Elan stemmt und erst abends wieder müde wird, ist für mich komplett absurd.

Nach dem Aufstehen bin ich sofort voll da und ansprechbar und leistungsfähig, ohne eine längere Anlaufzeit oder Koffein, aber das heißt nicht, dass ich erfrischt und erholt bin.

Da ich die Katzen morgens um 8 versorgen muss, gibt es kein “schlaf solang du willst”. Ich kann dann halt entscheiden, ob ich mich nochmal hinlege oder ob ich den Tag dann einfach nutze, weil ich eh schon mal aufgestanden bin. Das mit dem wieder Hinlegen klappt auch nicht immer. Da ich eben ziemlich direkt nach dem Aufstehen in den “Wach-Modus” umschalte, kommt es oft genug vor, dass mein Kopf dann einfach zu aktiv ist, sodass ich dann eine Stunde im Bett rumliege, aber nicht mehr schlafen kann und dann doch aufstehe, weil das irgendwie so auf doof ist. Wenn ich Glück habe und das Füttern/Spritzen schnell geht, dann schläft mein Verstand noch und ich kann mich wieder hinlegen.

Insgesamt schlafe ich weniger, je älter ich werde. Ich werde müde so zwischen halb 11 und halb 12 Nachts und wo ich früher 12 Stunden schlafen konnte, läuft es jetzt eher auf 9-10 Stunden hinaus. Aber auch dann bin ich nicht frisch, sondern bin halt irgendwie fertig mit schlafen.

Wir reden hier übrigens nicht zwingend von “gähnend müde” sondern halt einfach nicht frisch, erholt, aktiv. Aber vielleicht erwarte ich auch einfach zu viel und voll leistungs-/aufnahmefähig ist alles, was es braucht? Niedrige Energielevel sind ja wahrscheinlich einfach auch eine Persönlichkeitsfrage…

Bisher habe ich noch nicht tiefer geforscht, was die Ursachen sein könnten, aber vielleicht war dieser Eintrag ja mal ein Ansporn, um mich mehr damit zu beschäftigen. Meine Blutwerte sollten eigentlich ok sein, denn das habe ich schon gefühlt immer und es wurden immer mal wieder Blutbilder gemacht, die nichts aufzeigten, was damit zu tun haben könnte.

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Mandelbutter selbst gemacht

Sorry, falls jemand schon auf die erste Nachricht, dass der Post veröffentlicht wurde, gedrückt hatte, das war ein Logistikfehler von Handy zu PC. Jetzt ist der Text auch komplett!

Wenn man im Internet auf entsprechenden Seiten unterwegs ist, erzählen einem die Leute immer, wie toll man Nussmilch oder eben Nussmus/Butter selber machen kann und es ja so gesund und simpel sei.

Na gut, also dachte ich, ich probiere das mal. Mandeln rösten, kein Problem. Dann mit etwas Salz in die Küchenmaschine und dann nur noch ein paar Minuten mixen und fertig.

Die Power schien ok zu sein, die Mandeln waren in kürzester Zeit gemahlen und jetzt hieß es warten, bis sich die Öle der Mandeln lösen und sich das ganze in eine schmierfähige Masse verwandelt. Im Rezept stand etwas von 10-15 Minuten… nach einer halben Stunde habe ich dann doch mal aufgehört, weil es a) schon 21:45 war und mein Mixer verdammt laut ist und b) die Maschine verdächtig zu qualmen anfing.

Die Masse war zu dem Zeitpunkt immerhin schon nicht mehr ganz krümelig, aber wenn man sie anfasste, fiel es doch noch auseinander.

Also am nächsten Abend weiter machen. Ich habe die Menge dann halbiert (Insgesamt waren es 400g) und beide Hälften jeweils noch bestimmt 20 Minuten gemixt (diesmal mit Pausen, denn ganz schadlos hatte die Maschine den vorherigen Abend nicht überstanden), bis ich keine Lust mehr hatte und es als fertig deklarierte. Es ist eine Creme, die mit etwas Mühe auch streichfähig ist und definitiv lecker, gerade mit dem Salz dabei.

Und ja, 2 Tüten Mandeln sind eindeutig billiger, aber knapp 1,5 Stunden Arbeit und fast eine neue Küchenmaschine sind dann doch eher ein sportlicher Preis 😉

Fazit: Ja, kann man machen, theoretisch klappt das relativ einfach, aber nein, so richtig ist es denn Aufwand nicht Wert. Vielleicht gibt es Maschinen, (Thermomix?) mit denen das besser und schneller funktioniert, meine gute Jamie Oliver Maschine hat jedenfalls gelitten.

Mandelbutter in der Küchenmaschine

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Wieder einmal Spotify

Ich habe ja schon von meiner verstörenden Beziehung zu Spotifys Wochenmix berichtet, aber diese Woche gab es wohl die abstruseste Liste ever! Nicht, dass ich nicht einige Lieder durchaus mag, aber dieser Mix!

1. Hakuna Matata – Deutscher OST
2. Fliegerlied – Buddy (auch ein absoluter Dauerbrennerm in drölfzig Versionen – wird jedes Mal geskippt)
3. Jump – Girls Aloud
4. Der ewige Kreis – Joycely B. Smith (König der Löwen, die zweite)
5. Maniac – Michael Sembello, OST
6. Tour de France – Dream Chaser
7. The Spirit of the Hawk – Rednex
8. (I’ve had) The Time of my Life – Sacre, Carlsberg Werbung
9- Probiers mal mit Gemütlichkeit – OST
10. Black or white – Michael Jackson
11. Reach – S Club 7
12. Hawaii 5-0 – Royal Philarmonic Orchestra
13. The Weekend Whip – The Fold
14. Altes Fieber – Die Toten Hosen
15. Chocolate (Choco, Choco) – La Banda Loca
16. Son of Man – Phil Collins
17. The Final Countdown – Europe
18. I Will Follow Him – Sister Act OST
19. Eine Insel mit zwei Bergen – Volker Racho
20. Duck Tales – OST
21. Deutsche Nationalhmyne
22. Der Lu-Lu-Lukas-Song – Jürgen und Ibero6
23. It’s my Life – Bon Jovi
24. Got my mind set on you – Damien Leith
25. Verdammt guter Tag – Feuerherz
26. The Power of Love 2006 – Huey Lewis & The News
27. Gäa – Oonagh
28. Mila Superstar – The Toonosaurs
29. Everything is AWESOME Tegan & Sara, The Lonely Island, OST
30. Can Can – Jaques Offenbach

Ja, ich höre viele Soundtracks, aber das sind mehr so die epischen Orchesterstücke von John Williams, Ramin Djawadi oder Hans Zimmer… und die Nationalhymne???

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7 Wochen – Wochen 2+3 und Alltagsgedöns

Ich muss zugeben, viel zu erzählen gibt es gerade nicht. Zumindest nicht, was die 7 Wochen ohne angeht. Beim Geld bin ich 1,5 mal schwach geworden. Warum 0,5? Naja, das war eine Testbox mit Essen, was ich auf jeden Fall brauchen und nutzen kann, aber was nicht nötig gewesen wäre. Das hätte ich genauso nach Ostern bestellen können, aber zumindest war es nicht nur Schnickschnack, sondern sinnvoll.
Aber generell läuft das recht gut, aber seien wir ehrlich, wer sein ganzes Geld zum Tierarzt bringt, hat eh nicht wirklich viel Spielraum fürs Shoppen.

Sollte eine Koffein-Abhängigkeit vorgelegen haben, was ich ja nach wie vor nicht wirklich weiß, dann ist die zumindest erledigt. Es gibt hin und wieder eine Cola zero, weil keine Alternative da ist (oder ich keine 2,- für Wasser ausgeben mag, bei Cola habe ich wenigstens das Gefühl, da gibts noch Geschmack und Chemie fürs Geld 😉 ) Kaffee gibt es zurzeit höchstens mal selbstgekocht und dann koffeinfrei. Ansonsten bin ich weiterhin fleißig dabei, meinen Teeschrank zu leeren, was auf jeden Fall eine gute Idee ist und auchnach Ostern weiter geführt wird. Ich habe eine 1,2l Kanne, die wird jeden Morgen oder Abend mit irgendeinem Tee aufgesetzt und dann habe ich den Tag zumindest schon mal 3 Beutel erledigt und ein zuckerfreies Getränk. Bei den schwarzen Tees muss ich mal schauen, wie die sich kalt machen, oder die aufs Wochenenende verlegen und in einer Thermoskanne kredenzen. Aber bei schwarzem Tee bin ich immer noch irgendwie verpeilt, was die Zubereitung angeht. Zu oft ist es doch zu bitter oder schmeckt irgendwie nicht. Dabei habe ich schon einen Kocher, bei dem ich die Temperatur einstellen kann, sodass es nicht kochend heiß ist, aber naja, da ist noch Luft nach oben, wenn ich nicht die Hälfte der Aufgüsse wegkippen will. Weswegen es vielleicht auch sinnvoller ist, diese Tees nicht per Kanne, sondern wirklich nur in Einzelportionen zu kochen.

Süßes… nunja… lassen wir das Thema. Ich rede mich mal damit raus, dass ich zurzeit wieder viel Stress mit den Katern habe und der wird halt mit Süßem kompensiert, aber das ist halt nur eine Ausrede und die Wahrheit ist, ich bin echt zu undiszipliniert, was Gebäck und Eis angeht. Aber durch die Diät hält es sich grundlegend in Grenzen, da ich ja meine Kaloriengrenze doch einhalten will. Aber da ist in den nächsten 4 Wochen auf jeden Fall noch viel Potenzial.

À propos Katzen: der Herzkater war krank und hatte eine Entzündung im Zahn, weswegen er in den letzten Wochen kräftig abgenommen hat und der Diabeteskater stellt uns vor das große Problem, dass wir ihn nicht einstellen können. Seit er Ende 2016 diagnostiziert wurde, hatte er immer sehr hohe Zuckerwerte, sodass die gespritzte Insulinmenge relativ hoch war. Damit lebte er das Jahr aber gut, bis es dann ja vor einigen Wochen zur kompletten Unterzuckerung kam. Die Hoffnung war groß, dass er die Diabetes überwunden hätte und das Insulin wurde auf ein Minimum herunter gesetzt. Dieses Wochenende waren wir wieder beim Arzt und die Werte waren wieder in gigantischen Höhen. Also muss das Insulin auch wieder erhöht werden und wir müssen hoffen, dass es jetzt hoch bleibt und nicht wieder absinkt. Leider kann ich das nicht selbst prüfen und wir (naja, vor allem der Kater) hassen es natürlich, alle 2-4 Wochen zum Arzt zu müssen.

Und noch mal zu etwas ganz anderem. Instagram Stories / Vlogging. Ich folge einigen wundervollen Damen auf Instagram, die die Stories tatsächlich als eine Art Vlog nutzen und nicht nur spezielle Events zeigen, wie andere, sondern einen wirklich mitnehmen in ihr Leben und jeden Tag ihren Alltag zeigen.
Ich schaue das gerne und bin schon eine Weile versucht, das auch mal zu machen. Bei IG Stories ist es immerhin auch relativ egal, ob sich das jemand anschaut oder nicht. Bei einem YT Vlog oder einer Serie hier im Blog wäre es halt direkt deutlich, dass es sich eigentlich nicht lohnt und der Aufwand in keiner Relation zu den Views stehen würde. Stories gehen ohne weiteres Equip, ein paar Follower habe ich da schon und ich könnte meinen Narzissmus/Exhibitionismus ein bisschen ausleben 😉

Der Nachteil dabei ist halt, dass es genau auf diese Follower auch beschränkt ist. Wer kein IG hat, kann sie nicht sehen und ich weiß, dass es bestimmt doch den ein oder anderen Menschen da draußen gibt, den das vielleicht auch interessieren würde, der aber kein IG hat. Und ich bin nicht sicher, ob sich Stories ohne Account anschauen lassen? Bilder sind ja kein Problem. Ich denk aber nicht, dass das geht.

Außerdem habe ich mir überlegt, ich möchte eine kleine Serie über Bremen starten. So ganz simple ein paar der Highlights zeigen. Stadtmusikanten, Schnoor, Weser, Dom. Was man als Tourist vielleicht mal so gesehen haben sollte und ein paar hübsche Ecken, die sich so in meinem Umfeld befinden. Vielleicht auch ein paar Tipps, wo man gut Essen kann… gibts alles schon, weiß ich, aber ich mag Bremen und hier gibt es einige interessante Geschichten zu erzählen.

So, das war es mit meinem “ich hab heute eigentlich gar nichts zu erzählen” 😉 Vielen Dank fürs Lesen und wenn ihr Anmerkungen oder Meinungen zu meinen Ideen habt, lasst es mich gerne wissen 🙂

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7 Wochen – Woche 1

Tag 1:
Heute gab es vor allem viel Obst und Tee. Einerseits um jegliche Lust auf “süß” zu unterbinden und weil ich dachte, die Kaffee/Cola-Diät kann ich ja auch gleichmal nutzen, um meinen Teeschrank endlich zu leeren.
Leider hatte ich vergessen, dass ich von Tee immer Unterleibsschmerzen bekomme. Keine Ahnung warum, aber nach etwa 3 Gläsern (egal welche Sorte) habe ich Unterleibsschmerzen. Mal sehen, ob sich das in den Wochen weg trainieren lässt. Google sagt mir dazu nichts, meine Follower wissen leider auch nichts… Und immer, wenn mal die Frage im Netz kommt “kann es sein, dass ich vom Tee Blähungen bekomme” (was gar nicht so selten kommt) ist die Antwort: “nein, kann gar nicht sein, hab ich noch nie gehört”. Also scheint es sowas doch irgendwie zu geben. Zu viel Luft im Bauch durch Tee.
Die offene Colaflasche im Bürokühlschrank lässt mich aber doch immer wieder für einen Moment zucken, weil es eben doch irgendwie leckerer/befriedigender ist, als Vilsa Lemon (Mineralwasser mit einem Hauch Zitrone, keine Limo) und Tee. Aber hoffentlich hat der Kollege sie bald weg getrunken und mich lacht in Zukunft nichts mehr an.

Ich habe für mich die folgenden Einschränkungen gemacht: schwarzer/grüner Tee is ok, wenn sie halt nur ab und zu mal zwischen all den Kräuter- oder Früchtetees getrunken werden.
Süßes Essen ist ok, solange ich es selber zubereitet habe. Soll heißen, die Bananen in meiner Küche müssen jetzt nicht bis Ostern gammeln, ich werde davon irgendwann ein Bananenbrot backen und es essen. Aber gekaufte Süßigkeiten und Kuchen sind nicht. Genauso wären selbst gebaute Süßkartoffelpommes ok.

Tag 2:
Kopfschmerzen from Hell! Ob das was mit dem Koffeein zun tun hat? Ich weiß es nicht. Startete schon gestern Abend und heute morgen war ich völlig ausgeknockt. 2 Ibu haben mich immerhin über ein paar Stunden gebracht. Insgesamt würde ich sagen, es geht eher in Richtugn Migräne, da mir auch ein bisschen übel ist, aber genau sagen kann ich es jetzt natürlich nicht. Ich habe mir einen Matcha-Latte gemacht, also ein bisschen “gesünderes” Koffein. Kann nicht behaupren, dass das etwas bewirkt hat, also lag es vielleicht doch nicht am Entzug.
Und fast hätte ich was Süßes gegessen… was so vertieft in Twitter, dass ich schon nach der Schokolade greifen wollte. Bis ich in meine Ativitäten schaute, wo jemand den Kommentar über die Süßigkeiten geherzt hatte. Dafiel mir dann wieder ein, dass ich ja gar keine Schokolade darf/will. Diese Gedankenlosigkeit und einfach zu sich nehmen, weil etwas da ist, ohne wirklich bewusst darüber nachzudenken… das ist echt übel.

Tage 3-7

Das einzige, was ich konsequent durchgezogen habe, war das mit dem Geld, der Rest war eher durchwachsen. Koffein war sehr reduziert, aber kam noch vor und Süßes… Nunja, reden wir nicht drüber. Mein heutiges Fazit auf MFP erzählte mir, dass die meisten Kalorien aus einem einzigen Lebensmittel die salted-caramel-dark Küsschen waren. Naja, nun sind sie weg und es geht mir ja auch wieder gut. Süß heißt ja oft, dass es mir schlecht geht.

Das mit dem Koffein nervt mich ein bisschen, denn mein Netto hat bspw gar nichts anderes als zuckerfreie Version da haben. Aldi hatte wenigstens Zitrone und Orange. Nur Tee und Wasser gehen nicht. Zwischendurch muss es auch mal Britzel mit Geschmack sein. Und bei mir regt das auch nicht die Lust auf Süßes an, sondern dient als Ersatzbefriedigung.
Aber mit meinem Teekonsum bin ich ganz zufrieden. Wenn ich nicht zu viel direkt hintereinander trinke, dann geht das auch mit dem Bauch ganz gut. 2 Packungen sind schon geleert, fehlen nur noch etwa 46 😉

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7 Wochen ohne…

Ab Mittwoch beginnt die Fastenzeit (14.2. – 31.3.) und meine Yogalehrerin fragte (wie jedes Jahr) was wir uns denn vornehmen würden. Muss ja nicht zwingend Essen sein, kann ja auch eine schlechte Angewohnheit sein, die man mal fasten möchte.
In den letzten Jahren habe ich zwar drüber nachgedacht, aber nie etwas gemacht. Aber da ich ja eh noch im Diätmodus bin, dachte ich, ich kann mir ja mal was raus suchen und versuchen, meine Disziplin wieder etwas zu fo(ö)rdern.

Klar kommen da erstmal die klassischen Dinge in den Sinn:

  • Kein Zucker – Das ist scheiße viel Aufwand, denn überall ist Zucker drin und ich hab nicht die Zeit oder Lust, 7 Wochen alles von Null auf selbst zu machen
  • kein Weißmehl – nehme ich eh schon an vielen Stellen nicht, das könnte also fast von selber passieren… aber extra drauf achten werde ich wohl nicht
  • Kein Fleisch – nope, not gonna happen. Ich bin eh ein recht bewusster und seltener Fleischesser, aber dabei bleibt es auch
  • Kein Kaffee/Koffein – Das ist tatsächlich etwas, was ich probieren will. Kaffee und ich haben eine eh sehr seltsame Beziehung. Ich empfinde keinerlei positive Wirkung und brauche es auch morgens nicht, um ansprechnbar zu sein. Schmecken tut er meist auch nicht, aber ich trinke ihn trotzdem jede Woche – warum auch immer. Ein Grund ist vielleicht, dass die Milch (ich trinke ja meist eher Milch mit Kaffee als andersherum) eine Art Sättigungsgefühl gibt und der Kaffee einfach das Volumen erhöht, ohne die Kalorien noch schlimmer zu machen. Aber ich denke schon, dass ich eine gewisse Abhängigkeit entwickelt habe, denn wenn ich weder Kaffe noch Cola trinke, neige ich zu Kopfschmerzen. Also alles nur noch koffeinfrei.
  • Keine Süßigkeiten / Knabbereien – Immer eine gute Idee und ich werde es versuchen. Viel ist es dank der Diät eh nicht, aber ich bin ja eigentlich ein großer Verfechter der Idee, dass man sich nichts verbieten sollte, sondern nur bewusst damit umgehen, damit man nach der Diät einfach weiter machen kann und keine Gelüste entwickelt. Also mal schauen, da rutscht vielleicht doch mal was durch, aber ist geplant.
  • Kein Alkohol – na gut, da müssen wir nicht drüber reden, das gibts bei mir eh nicht
  • Kein Junkfood – Das versuche ich eh und halte es meist durch, also darf gerne mit auf die Liste

Dazu dann noch ein paar Sachen, die nichts mit Essen zu tun haben:

  • Kein unnötiges Geld ausgeben – Das ist wahrscheinlich mein größter Vorsatz überhaupt. Ich habe nur eine sehr begrenzte Abwehrhaltung bei Instagramwerbung oder Amazon… Ich brauche Werbeblocker nicht, weil mich die Werbung nervt, sondern weil ich sonst viel zu viel kaufe #Werbeopfer. Außerdem muss ich die Arztrechnung vom Diabeteskater auch erstmal wieder langsam ausgleichen, da sollte ich eh nichts sinnlos ausgeben. Das beinhaltet Klamotten, Kosmetik, Schuhe, Schnickschnack aus dem Chinesischen Internet und ähnliches.
  • Nicht fluchen – ähm… Meine Sprache ist ziemlich ok und die Flüche, die da raus kommen, sind so von Herzen und spontan, dass ich eh keine Chance habe, sie zurück zu halten
  • Nicht lästern – da bin ich noch nicht sicher… manche Leute stellen sich einfach zu bekloppt an
  • Nicht ausgehen – Mindestens ein Frühstück/Brunch wird in die Zeit fallen, aber der gehört zu einem Geburtstag und ist nicht nur ein Luxusessen auswärts. Aber sonst fällt das auch in die Kategorie “Kein Geld ausgeben”
  • Nicht mit dem Auto fahren – Das krieg ich hin 😉 Wobei, nein, wahrscheinlich liegt eine Fahrt genau am 31.3. Die lässt sich dann aber auch weder vermeiden noch verschieben.

Ansonsten müsste man halt ein paar gute Vorsätze noch umdrehen, damit sie ins Verzichten passen. “Nicht den ganzen Abend ohne Sport rumgammeln” oder “nicht immer bei brauchbarem Wetter mit dem Bus ins Büro fahren” oder so 😉

Macht ihr sowas? Nutzt ihr die Fastenzeit für schlechte Angewohnheiten? “7 Wochen ohne…” ist ja nun der Slogan der evangelischen Kirche, der damit jedes Jahr auch ein Motto verbindet (dieses Jahr: Zeig dich), aber ich mache das auch ganz unabhängig davon, weil es halt immer ein Extra-Grund von außen ist, der einem dann vielleicht noch so einen Kick geben kann, gewisse Dinge in Angriff zu nehmen. Klar kann man das immer und braucht dafür keine vorgegebenen Aktionen, aber man hält sich halt doch immer gerne an Sachen wir “ab Montag”, “ab dem 1.” oder “Im neuen Jahr”, also warum soll man nicht auch so etwas für sich nutzen. Es ist ein fester Zeitrahmen, auf Twitter hat man ggf auch einige Leute mit dem Hashtag #SiebenWochenOhne in der TL, sodass man sich nicht ganz so allein fühlt.

Also, wer Lust hat, überlegt euch doch bis nächsten Mittwoch auch ein, zwei Dinge, auf die ihr verzichten möchtet und macht mit 🙂

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Angst um den Diabeteskater

Moin,

das war wieder ein aufregendes Wochenende. Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass der Diabeteskater mit seiner Überdosis ins Krankenhaus musste. Seit dem lief alles gut und er war prima eingestellt.
Bis am Samstag. Morgens war er noch gut drauf und alles war gut, aber mittags wollte er zu mir kommen und ich hörte nur ein “Fump” und da lag er neben mir. Er liegt oft mit ausgestreckten Beinen da, aber dann lässt er sie kontrolliert ausgleiten und sie liegen gerade nach hinten. Diesmal war er einfach weggerutscht auf dem Laminat und die Beine lagen seitlich, als gehörten sie gar nicht zu ihm.
Wer sich noch an Merlin erinnert, weiß vielleicht, dass es bei ihm ähnlich los ging. Alles war gut und plötzlich Schlaganfall und die Hinterbeine durch einen Blutpfropfen abgeschnitten.

In diesem Moment konnte ich gut verstehen, warum man von “kalter Angst” spricht, denn mir wurde schlagartig eiskalt. Als ich ihn hochhob und aufs Sofa setze, stellte ich fest, dass seine Beine zwar noch ok sind, aber er keinerlei Kraft hatte, um sich aufrecht zu halten. So schwankte er einen Moment und kippte sofort wieder weg.
Also direkt eingepackt und in die verhasste Klinik gefahren. Da begann er bei der Routineuntersuchung schon zu hecheln und sie verfrachteten ihn schnell ins Sauerstoffzelt… Sehr schlechter Allgemeinzustand, Untertemperatur, Keinerlei Reflexe… Also erstmal alles an Tests, die sie im Repertoire haben (wenn ich mir die Rechnung so anschaue, scheint das echt der Fall gewesen zu sein) und das Versprechen, sich später bei mir zu melden.

Hugo (Kater 2) war schon auch sehr besorgt gewesen, als Muffin mit ihm auf dem Sofa lag. Beste Freunde sind sie ja nicht, aber man sah richtig, dass er genau verstand, dass es seinem Mitbewohner sehr schlecht geht. Und als ich alleine wieder kam, schaute er sich auch erstmal nach Muffin um.
Der Anruf kam 2,5 Stunden später und war sehr durchwachsen. Unterzuckert, Dehydriert, Kaliummangel, Stoffwechselentgleisung, beschissene Blutwerte, fehlende weiße Blutkörperchen, zu dickes Blut. Eine Latte an Problemen, aber zumindest war es “nur” eine Schwäche und nichts Neurologisches. Also Infusionen mit Zucker, Kalium und ähnlichem und eine Nacht in der Klinik.
Hugo und ich verbrachten die Nacht also alleine und der Anruf am nächsten Morgen gab Entwarnung. Er ist klinisch wieder gesund und sehr aktiv und schlecht gelaunt. Das Blut sollte im Auge behalten werden und das Insulin erstmal reduziert und nächste Woche nohmal überprüft werden, aber sonst darf er wieder nach Hause (obwohl es natürlich auch total gut gewesen wäre, wenn er noh einen Tag länger bleiben würde und noch infusiert werden würde – ich erwähnte schon die Rechnung, oder? Die sind sehr… nennen wir es mal geschäftstüchtig. Ist mir letztes Jahr schon aufgefallen und wurde mir auf Twitter auch noch bestätigt.)

Muffin also wieder glücklich zu Hause, Hugo ist ihm die erste Zeit auch erstmal überall hin nach gelaufen, was ihn total genervt hat 😉 Und im Laufe der Woche dann mal zu meinem normalen Arzt und denen die Laborergebnisse übergeben und weiteres besprechen. Ausgelöst wurde es vermutlich nicht durch eine Überdosis, aber durch ein Unterfuttern. Offenbar hat er die letzten 2, 3 Tage nicht genug gegessen, sodass das Insulin ihm Zucker entzogen hat, obwohl er gar keinen aufgebaut hatte… also eine Überdosis aus der anderen Richtung.

Aber nach solchen Erlebnissen möchte man das Haus eigentlich gar nicht mehr verlassen. Damals, als Merlin seinen Anfall hatte, passierte das zu einem Zeitpunkt, wo meine Schwester seit einer halben Stunde mit Füttern durch war und bis zum nächsten Vormittag nicht wieder vorbei gekommen wäre. Ich sollte eigentlich in den USA sein, aber das zerschlug sich dann, weil mir ja die Gallenblase rausgenommen wurde. Aber der Kater hätte da 10 Stunden halb gelähmt gelegen. Der Gedanke daran macht mich heute noch panisch, denn der Gedanke, dass ein Tier so leiden muss, macht mich fertig. Und das am Samstag war ja ähnlich. Wäre das ein Tag unter der Woche gewesen, an dem ich erst irgendwann abends oder nachts nach Hause komme, wäre er ggf komplett ins Koma gefallen und… oh Gott! Man darf über sowas echt nicht nachdenken und muss dem Universum wirklich danken, dass es alles immer gut gegangen ist. (Merlin wurde eingeschläfert, aber besser ein schneller Tod als sich 12 Stunden quälen müssen). Ich mache jetzt jedenfalls mindestens 2 Tage Homeoffice, weil ich ihn einfach nicht alleine lassen kann.

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