Category "Privat"

Dinge aus meinem Privatleben

Neue Elektrogeräte

Ich hab gestern einen neuen Staubsauger bekommen. Ich hatte extra viel Power bestellt, um das Katzenstreu ordentlich aus dem Teppich zu bekommen. Und ich habe Power bekommen! Mit dem Ding sollte sogar Tim Taylor, der Heimwerkerkönig glücklich werden. (Harr harr)
Der hat ohne eine Sekunde Verlust eine komplette Armstulpe eingesaugt und die Hälfte meines Halstuchs, bevor ich reagieren konnte. Und da war er nur auf 3/4 Leistung… Als ich die Stulpe wieder draußen hatte und kurz absaugen wollte, hat er den angenähten Metallpin mit dem Firmennamen abgerupft Oo. Normale Staubsauger kapitulieren schon vor Tempos.

Mein Kater hatte ja schon immer Schiss vor Staubsaugern, aber bei diesem Monster zu Recht. Ich glaube, wenn der auf voller Leistung ist (2400W) dann rupft der dem Kater noch den Schwanz ab.
Und das Traurige daran: das Katzenstreu hat trotzdem gewonnen 😉 Es ist zwar deutlich reduziert, aber das ist ein gutes Klumpstreu und gerade im Bad, wo es dann feucht wird, klebt das echt hartnäckig im Teppich.

Außerdem hab ich vor vorgestern, zusammen mit dem Staubsauger auch so eine Kaffeemaschine für überteuerte Kapseln gekauft. Nicht, dass ich großer Kaffeetrinker wäre, aber die kann auch Spezialitäten und ich hatte einen Anfall von “Muss ich haben”, einen Internetzugang und eine Kreditkarte 😉 Und zur Not freut sich meine Schwester drüber, die trinkt Kaffee und wollte schon immer so eine Maschine haben, wenn auch lieber die schickere, doppelt so teure 😉 Was so wirklich der Unterschied zwischen den verschiedenen Versionen ist, hab ich noch nicht raus. Brühen alle die gleichen Kapseln, das ist doch die Hauptsache, oder?

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Alterspanik

Dass sich um mich herum die Leute langsam alle alt fühlen, gibt mir zu denken. Ich bin 31 und fühle mich nicht alt! ich zähle weder Falten, noch graue Haare oder andere Anzeichen dafür, dass ich älter werde. Was soll die Panik?
Gerade der 25. oder 30. Geburtstag ist für viele der gigantische Meilenstein zwischen jung und hipp und langsamer Verwesung.
Als ich noch jung war, dachte ich auch, dass 30 schon ziemlich alt ist, aber so richtig die magische Grenze war schon damals eher die 40. 20 – 40 – 60, das sind in meinen Augen Meilensteine, wobei das auch schon wieder zu wanken beginnt, denn mein Papa wird in zwei Jahren 60 und der ist nicht alt! Wobei ich zugeben muss, dass, seit ich ihn nur noch 1, 2 Mal im Jahr sehe, die grauen Haare schon immer wieder schockierend wirken. Wenn ich an meinen Papa denke, sehe ich dunkelbraune Haare und vielleicht ein paar graue im Bart, aber die Realität ist doch was ganz anderes. Trotzdem ist er nicht alt und so muss ich 60 als Meilenstein zu alt wohl auch mal ein bisschen korrigieren.
Aber mal ehrlich, ich muss noch länger arbeiten, als ich überhaupt gelebt habe, wie kann ich da schon alt sein?
Also reißt euch zusammen und genießt, dass ihr keine Jugendlichen mehr seid, sondern im Leben angekommen und noch viele großartige Jahrzehnte darauf warten, gelebt zu werden. 🙂

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Unsere Sinne

Welche eurer Sinne sind besonders empfindlich und welche eher mittelmäßig oder schlecht?

Allgemein sind meine Sinne ganz gut, mal abgesehen davon, dass ich ohne Brille quasi ein Maulwurf bin 😉 aber mit sehe ich gut.

Hören ist auch gut, aber ich hasse diese inzwischen übliche Dauerberieselung. Bei mir zu Hause ist es fast immer leise. Ich höre nur selten Musik und der Fernseher läuft fast auch nur für DVDs. Wenn ich auf der Arbeit Musik höre, kann man davon ausgehen, dass ich mich für das, was ich gerade mache, nicht wirklich konzentrieren muss, denn das fällt mir dann sehr schwer, egal, welche Musik läuft.
Vor einer Weile hat es im Nachbarhaus für einige Tage immer für einige Minuten gedröhnt und dann wieder gestoppt. Ich hab keine Ahnung, was das war, aber am Ende saß ich mit Oropax in meinem Wohnzimmer und bin fast durchgedreht. (Meine Katzen waren auch sehr ungnädig)

Aber wirklich sensibel (im Sinne von störend, beeinflussend) sind bei mir Geruch und teilweise der Tastsinn.

Durch Gerüche fühle mich sehr schnell belästigt und auch wenn meine Nachbarin da immer lachend drüber weg geht, hasse ich es, wenn sie bei mir klingelt nachdem sie rauchen war, statt davor. Ungepflegte Menschen, stärkere Körper-Eigengerüche (nicht zwingend ungepflegt, aber manche Menschen haben einen intensiveren Geruch als andere), all sowas macht mich wahnsinnig! Genauso intensives Parfum, oder Seife.
Ein ganz blödes Beispiel: Im Winter steht der Wäscheständer bei mir im Schlafzimmer (sonst auf dem Balkon) und ich finde es furchtbar, den Geruch der Wäsche in meinem Zimmer zu haben. Und wir reden hier von frischer, gut riechender Wäsche. Dass jemand Essensgerüche nicht in der Wohnung mag, ist wahrscheinlich noch relativ einfach nachzuvollziehen.

Noch schlimmer ist es bei der Konsistenz von Essen. Etwas kann total lecker sein, aber weckt bei mir fast einen Würgreiz, weil ich mit der Konsistenz nicht klar komme. Ein Beispiel dafür ist z.B. Griesbrei. Ich mag Griesbrei, aber kann nicht mehr als ein, zwei Löffel davon essen, weil ich dann echt Probleme bekomme.
Letzten Sommer war ich mal in einem veganischen Restaurant, wo sie verschiedene Fleisch-/Fischsorten aus Soja nachgebildet haben. Das hatte dann tatsächlich so den Geschmack, aber eine ganz eigenartige Konsistenz. “Getarnt” als Geschnetzeltes oder so und eigentlich auch echt lecker, aber ich konnte es nicht aufessen, da mit jedem Stückchen, der Ekel größer geworden ist. Schade drum, aber geht einfach nicht.

Wie ist das bei euch so?

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Auftrag: Neue Katze – gescheitert

So, es ist offiziell. Ich kann Fiyero nicht behalten und auch meine Nachbarn können ihn nicht übernehmen. 🙁 Sehr schade, weil er echt ein Süßer ist, aber es geht halt nicht. Vor allem, weil er die Angewohnheit hat, andere Katzen beim Toilettengang zu stören, sodass sie irgendwann nicht mehr aufs Klo gehen, sondern sich andere Plätze suchen, wo er es nicht mitbekommt *ierks* Mit dem Streiten hätte ich vielleicht sogar noch leben können, da sie ja viel Zeit auch ruhig miteinander verbringen, aber mein Schlafzimmer als Katzenklo-Ersatz geht mal gar nicht!

Also heute oder Mittwoch muss der Kleine zurück ins Heim. Auf dass er ein anderes schönes Zuhause findet. Ich werde ihn vermissen, aber ich werde auch erleichtert sein.

Machs gut, kleiner Fiyero, ich wünsch dir das Beste für die Zukunft und ein tolles neues Zuhause. *schniff*

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Schlechte Laune

Sorry, Formatierung versaut und da per client gepostet, nicht bemerkt.

Ich bin mal richtig schlecht drauf. Schon den 3. Tag und das ist bei mir echt selten. Aber ich schieb es mal auf die Hormone. Hab zwar nur selten PMS, aber wenn, dann werd ich meist depressiv. Diesmal kam Fiyero noch dazu und potenziert das ganze. Ich denke ständig an Merlin und meine Nerven werden durch den ständigen Streit zwischen den Katern und durch Fiyeros Kletteraktionen, die meine Wohnung wie nach einem Erdbeben aussehen lassen, immer mehr ausgedünnt. Ich bin echt ein entspannter Mensch, der sich nicht leicht aus der Ruhe bringen lässt, aber heute war ich froh, dass ich wieder zur Arbeit gehen konnte, um mal ein bisschen Ruhe zu haben, weil ich sonst bald durchgedreht wäre.
Knapp 14 Tage ist Fiyero jetzt schon bei mir und irgendwie werden die beiden einfach nicht warm. Er ist 3 und will spielen, womit er Tiger regelmäßig überfordert, sodass der sich angegriffen fühlt und faucht und knurrt. Ich gebe ihnen noch 2 weitere Wochen, aber wenn sich da nicht langsam eine Tendenz zeigt, muss ich ihn zurück bringen. Egal, wie traurig es ist, aber ich kann ja schlecht 2 Jahre warten, bis er ruhiger ist und sie sich endlich verstehen.
Und gerade in meinem jetzigen Zustand finde ich die Idee gar nicht so schlecht – zumindest, solang er irgendwo rumkraxelt. Wenn er dann wieder zum Kuscheln ankommt und friedlich bei uns liegt, tut es mir Leid und ich will ihn gar nicht hergeben.
2-3 Wochen werde ich noch warten und schauen, ob sich noch etwas entwickelt, immerhin hat er sich selbst in den letzten 2 Wochen auch schon sehr zum Positiven gewandelt und ist ruhiger geworden. Aber wenn bis zum Ende des Monats keine erkennbare Besserung in Sicht ist, muss ich ihn wohl oder übel wieder abgeben. Meine beiden Nachbarinnen (mit Katzen) lieben ihn ja auch schon und würden ihn auch gern nehmen, aber dann sind wir wieder bei der Sache mit der Impfung und dass man vorher nie weiß, wie es ausgeht und… Eine große Zwickmühle das Ganze.

Naja, ich hoffe, meine Laune bessert sich wieder. Im Moment frustriert mich sogar meine Abnahme, weil ich in meinen Hosen momentan total scheiße aussehe, weil sie langsam zu groß werden und nur noch so rum schlabber. Also eigentlich en Grund zur Freude, zu sehen, dass es Fortschritte macht, aber zurzeit seh ich halt nur die blöd sitzende Hose und ärger mich schon wieder. Wenn man erstmal schlecht drauf ist, dann richtig 😉

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Auftrag: Neue Katze III.

So, jetzt habe ich meinen kleinen Fiyero schon seit einer guten Woche und weiß noch nicht ganz, wie es weiter gehen wird.
Er scheint sich hier sehr gut eingelebt zu haben und ist richtig kuschelig. Aber auch anstrengend… meine Wohnung sieht regelmäßig aus, wie nach einem Erdbeben, weil er überall drauf springt und dabei runter reißt (nicht absichtlich) was gerade im Weg ist.

Aber es ist ja erst eine Woche und innerhalb dieser Woche hat er sich schon sehr viel verbessert, ist ruhiger und entspannter geworden. Also noch kein Grund aufzugeben.

Allerdings ist es auch nicht das, was mir Sorgen macht, sondern, dass Tiger nach wie vor knurrt und faucht, wenn Fiyero ihm zu nahe kommt. Und wenn die beiden sich nicht in den nächsten Wochen irgendwie einigen, dann sieht es schlecht aus. Es würde mir zwar das Herz brechen, den Kleinen ins Heim zurück bringen zu müssen, aber wenn es auf Kosten des Hausfriedens geht, dann geht es halt nicht 🙁

So, aber hier ist das versproche Bild:

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Auftrag: Neue Katze II.

So, endlich gibt es eine Fortsetzung von Teil 1.
Gestern war ich dann endlich im Tierheim – fast schon wieder vergebens. Zwar haben sie 400 Katzen, aber nur ~3 waren explizit als Zweitkatze im Angebot. Der Rest war entweder selber schon mit Partner, oder hätte halt auf Verdacht als Zweittier mitgenommen werden müssen.

Zwei der drei waren dann auch noch extrem scheu, sodass es eher schwierig geworden wäre, aber nummer drei, ein aufgeweckter junger Kater, machte dann doch einen guten Eindruck und wurde mitgenommen 🙂

Der Gute ist ~3,5 Jahre alt, hat bisher keinen (bekannten) Namen und lebt seit gestern in meinem Kleiderschrank. Deswegen gibt es auch noch kein Bild. Er ist obenrum Silber-Blau-Grau und unten weiß. Die Pflegerin hatte mich schon vorgewarnt, dass er, als er ins Heim kam, auch erstmal eine Woche lang nicht ansprechbar war, dann aber zu einem fröhlichen Schmuser wurde. Also hab ich noch gute Hoffnungen.

Tiger hat sich inzwischen von “verstecken” über “ignorieren” zu “anfauchen, wenn man dran vorbei geht” entweickelt. Endlich mal jemand, dem er vorspielen kann, er wär der Herr im Haus. 😉

Die Namensideen schwanken momentan zwischen Amadeus, Kopernikus, Shakespeare und Sheldon 😉 Der Vorschlag “Schrankwart”, in Bezug auf sein momentanes Zuhause, habe ich abgelehnt, also kommt mir nicht damit.

Also, Bilder und einen hoffentlich positiven Bericht gibt es dann in Teil 3.

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Trampolin

Ich hab mir einen Kindheitstraum erfüllt und mir ein Trampolin gekauft 🙂 Halt so ein kleines mit ~1m Sprungfläche, was man unterm Bett parken kann, aber ein Trampolin!!1!EINSELF!
Da meine Ernährungsumstellung soweit ganz gut geklappt hat, fehlte jetzt noch der Bewegungsteil bei der ganzen Aktion. Rad muss noch frühlingsfit gemacht werden, damit ich wieder zur Arbeit fahren kann und jetzt eben das Trampolin. Ich bin tatsächlich nach wie vor motiviert und hab mich ganz gut eingefunden. 🙂 Aber ich hasse es, so viel trinken zu müssen! Ich war schon immer ein notorischer zu-wenig-Trinker und hab an vielen Tagen nicht mal einen Liter geschafft. Jetzt gebe ich mir Mühe, um wenigstens 2 Liter zu schaffen, aber das fällt mir echt schwer. Mal abgesehen davon, dass ich dann ständig aufs Klo rennen muss *nerv* bekomm ich schlicht irgendwann zu viel von all dem Wasser.

Ansonsten nichts neues. in ca. 1,5 Wochen wird endlich Schritt 2 des Auftrags “Neue Katze” gestartet, diesmal hoffentlich mit Erfolg. Lilly, meine Traumkandidatin, scheint leider schon vermittelt zu sein, aber gibt ja noch genug andere.

Nächste Woche erstmal Urlaub – oder nennen wir es mal Bürofreie Zeit 😉 Mo-Mi kommt meine Tante zu Besuch und Fr-So mein Papa und meine kleine Schwester. Ich hab die alle ganz doll lieb, aber die wollen halt versorgt und bespaßt werden. Mal schauen, was sich da so anbietet. Focke Museum vielleicht, natürlich die Standardtour durch Innenstadt und Schnoor. Überseemuseum soll ja momentan nicht so der Knüller sein… wir finden schon was.

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Auftrag: Neue Katze I.

So, ich hatte ja beschlossen, erst mal zu schauen, wie Tiger sich so alleine macht und anfangs schien es auch, als würde er ganz gut damit klar kommen, aber so langsam zeigt er immer wieder Anzeichen von Einsamkeit und so habe ich beschlossen, ihm wieder Gesellschaft zu besorgen.

Also hatte ich am Donnerstag im Tierheim Bremen angerufen, was ich mitbringen muss, habe aber wohl vergessen zu erwähnen, dass ich schon eine Katze habe. Denn als wir dann am Freitag dort waren, hieß es, ohne gültigen Impfausweis geht gar nichts. Die Tiere dort sind alle geimpft, tragen aber im Fell durchaus alle möglichen Erreger und so könnten die Katzen zu Hause trotzdem angesteckt werden. Naja, damit konnte ich tatsächlich nicht dienen. Mein Tierarzt hatte mich nie drauf hingewisen, dass das mal gemacht werden sollte und da die Katzen ja nicht raus oder in Kontakt mit anderen Tieren kamen, erschien es mir nicht so wichtig. Tja, offenbar doch.
Trotzdem durfte ich meine Wunschkandidatin Lilly schonmal anschauen und wir haben uns direkt gut verstanden. Jetzt muss ich nur noch hoffen, dass sie in ~3 Wochen auch noch da ist, denn so lang braucht es, bis die Impfung durch ist. Aber selbst wenn, im Tierheim warten an die 400 Katzen auf ein neues Zuhause, da finde ich auf jeden Fall eine, die bei uns hoffentlich glücklich wird.

Also heute Nachmittag mit Tiger zum impfen und in ein paar Wochen nochmal hin. Am liebsten hätte ich sie ja alle mitgenommen. *seufz* Schon traurig, sie da alle in ihren Käfigen zu sehen, auch wenn ich das Gefühl habe, dass sie da in guten Händen sind und sich gut um sie gekümmert wird.

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2010

Und wieder ein neues Jahr. Wie relativ Zeit doch ist… manche Dinge kommen einem so lang vor und am nächsten Tag doch wieder so kurz.

Dieses vergangene Jahr war anders.

Klingt komisch, ist aber so, denn normalerweise sage ich bei Treffen mit Leuten, die ich höchstens einmal im Jahr sehe: ach, alles wie immer, es ist nichts passiert.

Bei mir passiert einfach auch nichts. Ich habe einen Job, Katzen, bin Single und hasse es, weg zu gehen, also was sollte denn passieren? Nicht, dass mich das stört, ich mag mein Leben 🙂

Aber dieses Jahr war anders.

Gleich 2 Freunde waren Ende letzten Jahres bei mir ins Haus gezogen, was tatsächlich anstrengend ist. Natürlich auch sehr schön, denn wann immer man sich nach Gesellschaft sehnt, etwas zu Essen abstauben, Kuchen teilen will, ist jemand da 😉 Aber es ist eben auch immer jemand da und die wollen ja auch Gesellschaft oder Hilfe oder so und dann muss man als Alteingesessener ja alles tun, um zu helfen. Natürlich mache ich das, aber ich sage, dass es anstrengend ist und dazu stehe ich auch.

Im April haben wir dann meine kleine Schwester in London besucht, ich hatte zwei Firmenreisen nach Sevilla und Camebridge und dann das große Unglück des Todes meines kleinen Katers im November…

Noch immer spiele ich mit dem Gedanken, ins Tierheim zu gehen und einen neuen Gefährten für meinen Großen zu besorgen. Er hat sich zwar langsam daran gewöhnt, allein zu sein, aber begeistert ist er nicht, wenn ich so oft lange weg bin. Hat einer Erfahrungen? Speziell in Bremen?

Im Sommer habe ich endlich wieder begonnen, im Chor zu singen. Dazu muss man sagen, dass ich schon mit 6 in einen Mädchenchor kam und über die Jahre noch der ein oder andere Chor dazu kamen, bis ich 18 war. Ich war damals richitg gut und habe oft solo gesungen *nostalgisch werd*
Naja, aber dann kam der Umzug, neue Schule, Jobs, Ausbildung… und schwupps sind 12 Jahre vergangen, in denen ich keinen Ton gesungen habe. Leider klang ich auch so. 🙁
Inzwischen hat sich das wieder gebessert und es macht viel Spaß. Allerdings werde ich jetzt immer püktlich zu den Konzerten krank – ich wittere einen Zusammenhang *hmpf*

Wie man sieht, ist auch ein “aufregendes” Jahr bei mir herzlich ereignislos *grinst*

Also zum Schluss noch meine guten Vorsätze für 2011, denn auch wenn man sie meist eh nicht richtig einhält, so kann man es ja wenigstens mal versuchen.

  1. abnehmen – blödes Thema, aber ich bin halt auch schon deutlich jenseits der gesunden Rundungen und muss was tun. Ist ja auch nicht gesund. Also, 32Kg sind für das Jahr geplant, mal sehen, was draus wird. Hier im Blog werde ich es wahrscheinlich nicht weiter ausbreiten.
  2. Endlich mal wieder das volle Ärzteprogramm, was ich immer verschlafe… kann doch auch nichts dafür, dass ein Jahr so schnell rum ist. Bei meiner starken Kurzsichtigkeit müsste ich mindestens einmal pro Jahr zum Arzt (ist knapp 3 Jahre her), Zahnarzt ist auch schon ewig her und so weiter und so fort.
  3. Führerschein. Ja, ich bin 30 31 und besitze sowas bisher noch nicht. “Kein Geld, zu faul, eigentlich auch nicht wirklich dringend nötig” waren bisher die Ausreden und falls ihr euch erinnert, hatte ich letztes Jahr auch drüber geschrieben, dass ich es mir auch gar nicht so recht vorstellen kann, also mal sehen. man soll ja eigentlich am besten im Winter lernen, also jetzt, oder Ende des Jahres…

Also, packen wir es an und starten in ein hoffentlich erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2011!

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