Hörbücher

Hörbücher

Ich hasse Hörbücher! Bis vor wenigen Wochen war das eine Herzensüberzeugung und deswegen ist die Tatsache, dass ich meine Meinung so langsam ändere, einen Eintrag wert.
Als Xennial war ich ein Kassettenkind. Jede Woche brachte ich neue Kassetten von TKKG, den drei ???, Sotland Yard, oder Enid Blyton Geschichten nach Hause. Und weil die Auswahl endlich war, ging ich am Wochenende auch immer mal wieder auf Flohmärkte, wo ich neue Hörspiele für 3 bis 5,- DM kaufte. Viele davon sind längst vergessen – ich habe Scotland Yard geliebt, aber gefühlt kennt sonst niemand die Drillinge, die Verbrechen in London aufgeklärt haben und dabei die Nummern des Brettspiels nutzen, um über die verschiedenen Kreuzungen zu sprechen. Andere, wie die Drei ??? begleiten heute noch viele Erwachsene in den Schlaf und die Live-Events sind ausverkauft.

Aber Hörbücher haben für mich nie funktioniert. Rufus Beck kann noch so toll eine gewisse magische Geschichte lesen, aber nach 10 Minuten wurde mir bewusst, dass ich zwar seine Stimme im Hintergrund wahrnehme, aber keine Ahnung hatte, was er gerade erzählt hatte. Also habe ich es direkt wieder aufgegeben. 10 Jahre später gab es einen weiteren Versuch, der nur deswegen temporär von Erfolg gekrönt war, weil wir von der Arbeit aus eine Challenge laufen hatten, dass jeder 10K Schritte am Tag macht. Also war ich ständig zu Fuß unterwegs und aus Ermangelung an Ablenkung, hörte ich in den 3 Monaten alle Hörbücher und Hörspiele, die ich von Torchwood finden konnte. Aber ohne die ewigen Spaziergänge funktionierte auch das mit den Hörbüchern nicht mehr.

Wieder 10 Jahre später entdeckte ich, dass das Fitnessstudio ähnlich stupide und monoton war, wie die Spaziergänge, und ich dabei auch hören kann. Denn wenn ich irgendetwas mache, bei dem ich auch nur ansatzweise nachdenken muss (das betrifft auch den Haushalt) schweife ich ab und das Buch verschwindet im Hintergrund. Und wenn ich einfach nur zuhöre, ohne etwas anderes zu tun (wie mein Vater z.B. der einfach in seinem Sessel sitzt und Bücher hört) dann kann ich ja auch selber lesen, was schneller ist und mich nicht mit redenden Menschen belästigt. Ich liebe es zu lesen und ich liebe Stille.

Dieses Jahr habe ich dann entdeckt, dass Spotify einen ganzen Haufen Hörbücher hat, die mir frei zur Verfügung stehen – bzw. standen. Gerade die Englischen Bestseller sind inzwischen alle entfernt worden, weil Deutschland wohl auch bald auf das Hörbuchkonzept aufspringen wird, was diese Bücher dann nicht mehr als normale Alben zählt, sondern nur über ein Extraabo verfügbar macht.

Ich fing an mit Good Omens von Neil Gaiman und Terry Pratchett. Ein Hörspiel mit David Tennant und Michael Sheen. Da ich die Serie kenne, war es nicht so schlimm, dass ich immer wieder abschweifte, weil ich keine Informationen verlor. Danach las ich Babel von R.F. Kuang, ein Buch, was ich einerseits immer lesen wollte, aber andererseits nicht soo spannend fand, dass es es zeitlich bisher priorisiert hätte. Aber gemeinsam mit Gelegenheitsspielen oder Handarbeiten verlor ich ja keine Zeit. Es folgten The Atlas Six von Olivie Blake, weil ich das im letzten Jahr schonmal gelesen hatte und eine Erinnerung brauchte, was genau passiert war, bevor ich Teil 2 und 3 lesen konnte und She Who Became The Sun von Shelley Parker Chan.

Gerade das letzte Buch war für mich nicht wirklich geeignet. Mein westliches Gehirn hatte große Schwierigkeiten, die Chinesischen Namen nur anhand ihres Klangs auseinander zu halten und ich musste mehr als einmal in das physische Buch schauen und Stellen nachlesen, um zu verstehen, wer da gerade beteiligt war. Gut, dass das schon seit 2 Jahren in meinem Bücherregal drauf wartete, gelesen zu werden.

Aber warum ging es denn auf einmal? Warum schaffte ich es plötzlich, einem Buch zu folgen, dessen Plot ich bisher noch nicht kannte? Geschwindigkeit! Wenn ich die Geschwindigkeit des Buchs soweit hoch drehe, dass es a) meinem natürlichen Lesenfluss nahekommt und b) mich nicht verliert, weil es so langsam und ausdrucksstark erzählt wird, dass ich mich zu Tode langweile, dann bleibt mein Gehirn dabei. Welches Tempo das ist, hängt von Buch und Sprecher ab, aber ein grober Richtwert sind für mich 1,5-fache Geschwindigkeit für Englische Bücher und 2-fache für Deutsche. Natürlich geht dann genau dieser Ausdruck flöten und es ist den Sprechern gegenüber irgendwie unfair, aber lieber eine Geschichte auf der Soundqualität einer 33er LP auf 45 (ich erwähnte schon, dass ich alt bin) als dass ich schlechte Laune bekomme, weil zu langsam erzählt wird.
Das klappt natürlich nur, wenn einem die Story wichtiger ist als die Darbietung, bzw. man eben ignorieren kann, dass einem die Geschichte von den Chipmunks erzählt wird, aber dann klappt es echt gut. Und normale Hörbuch-Platformen haben das mit dem Pitch auch besser raus.

Und falls jetzt jemand neugierig ist: um das Tempo für Alben verändern zu können, braucht es eine Browsererweiterung und den Spotify-Webplayer. Bisher geht das da nur für Podcasts. Vielleicht auch für “echte” Hörbücher, wenn das Feature dann mal in DE verfügbar ist, aber für normale Alben natürlich nicht; da man ja normalerweise seine Musik nicht in der Chipmunk-Version hören will.

Und ein ganzer Haufen Bücher, gerade auf Deutsch, sind auch nach wie vor verfügbar. Ansonsten kann ich immer wieder Libby empfehlen. Viele Bibliotheken nutzen das Netz von Libby, um ihre Digitalen Angebote zur Verfügung zu stellen.

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Buchtracker

Hab ich es geschafft und bin ein Bookfluencer? Nope, kein Stück. Ich bin nicht geeignet, um regelmäßig interessanten Content zu produzieren. (Leser dieses Blogs rollen jetzt die Augen und murmeln “no shit, Sherlock”)
Aber ich habe viel Zeit bei BookTok und Bookstagram verbracht und jede Menge Zeit damit verschwendet, meine Bücher in ca. 7+ Tools zu tracken, um herauszufinden, welches mir am besten gefällt. Kann ich das jetzt sagen? Nein, haben alle ihre Stärken und Schwächen. Kann ja mal eine kurze Übersicht geben, was ich nutze und was ich daran mag, oder eben auch nicht.
Ein kurzer Disclaimer: ich verstehe, dass die App Devs Geld verdienen wollen und das ist auch völlig in Ordnung. Hätte ich hier ein Lieblingstool, würde ich das auch finanziell unterstützen, aber im Moment möchte ich nicht x mal 30€/Jahr ausgeben, für Sachen, die ich nicht unbedingt brauche. Deswegen erwähne ich die Abos hier eher negativ. Ist aber eigentlich auch ein guter Grund, sich für eines der Tools zu entscheiden.

Goodreads

Goodreads ist mein go-to Tool seit vielen Jahren. Das Widget dafür ist auch schon viele Jahre hier im Blog und es enthält die beste Übersicht über mein Leseleben. Wären wir in den USA, hätte das noch viel mehr schöne Features und eine Integration mit Kindle oder die Amazon-Bücher, aber sowas gibt es hier nicht – weiß der Himmel warum.
Aber natürlich ist diese enge Verbindung zu Amazon auch das größte Problem. Ein Vorteil ist hier, dass der Buchbestand am größten ist und viele Editionen verfügbar sind, sodass das auch so ziemlich das einzige Tool ist, was tatsächlich widerspiegelt, was ich konsumiert habe und in welcher Form. Alle anderen sind eher limited, sodass man erstmal sehr suchen muss, oder Bücher selbst erstellen. Geht alles, aber ist nicht schön und geht auch nicht überall gleich gut. Von daher variieren meine gelesenen Seitenzahlen extrem zwischen all den Trackern.

Storygraph

Storygraphs Stärke (in meinen Augen) sind die Statistiken. Ich liebe Statistiken, aber es funktioniert natürlich nur, wenn die Leser auch all diese Statistiken ausfüllen. Und ich muss zugeben, dass ich da auch schlecht darin bin. Ist die Story Charakter- oder Story-driven? Ist es slow/medium/fast paced? Ich kann das immer ganz schlecht beurteilen und überall “medium” oder “a mix” eingeben ist natürlich auch nicht so richtig hilfreich. Es gibt eine Premium-Subscription, hat mich aber nicht weiter gereizt, also kann ich nicht sagen, ob es das Wert ist. Man hat auch so keine Werbung und bekommt nur mehr Statistiken und Vorschläge. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es von schwarzen Frauen geführt wird und nicht von einem Megalomanen.

Read-o

Das schwappte vor einem Jahr durch Twitter und ich habe mich auch angemeldet. Sieht ganz gut aus und entwickelt sich im Moment noch ständig weiter, da es ja noch sehr neu ist. Damit kam jetzt vor ein paar Wochen auch ein Abo-Modell, aber auch hier bin ich noch nicht überzeugt, dass ich das brauche. Dafür nutze ich die Extrafeatures einfach nicht genug. Die UI ist nice, es gibt Buddy-Reads, Buchempfehlungen anhand der eigenen Listen, Import von GR, und all das ist schon schick. Mit dem Abomodell kamen jetzt wohl auch ein Haufen neuer Funktionen und Statistiken, was es natürlich wieder interessanter macht, und es kommt aus Deutschland.

Bookmory

Bookmory ist ein reines Tracking-Tool, ohne jeglichen sozialen Aspekt. In meinen Augen ist es das einfachste und schnellste, mit dem ich den besten Überblick habe. Generell ist die Funktionalität deutlich geringer, als bei den anderen und BackUp/Synch besteht daraus, dass man ein Zip in Drive oder so ablegt. Als Backup völlig ausreichend, zur Nutzung auf verschiedenen Geräten nur so semi gut. Es ist ebenfalls relativ neu und hat etwa zeitgleich mit Read-o auch ein Abo-Modell bekommen. Man kann einiges auch mit einem Werbeclip freischalten, was fair ist. Ein Problem, was nicht nur diese App hat, ist, dass die Bücherinfos nicht komplett sind und so die Statistiken auch wenig verlässlich, weil es oft die Seitenzahl überhaupt nicht kennt und da ich in der Regel nicht Seiten sondern Prozent tracke, muss ich die Gesamtzahl auch nicht eingeben. Müsste also mal alle meine Bücher durchgehen und nachbearbeiten.

Excel / Google Sheets

Ja, es ist nur noch ein Sheet. Anfang des Jahres hatte ich sogar noch 3-4 verschiedene Excel-Lösungen, aber da habe ich relativ schnell gesehen, was mich wirklich interessiert und was nicht. Anfangs dachte ich z.B. dass der CAWPILE Ansatz superinteressant wäre, weil er einen dazu drängt, ein Buch nach Characters, Atmosphere/Setting, Writing Style, Plot, Intrigue, Logic/Relationships, und Enjoyment zu bewerten. Ich hatte gehofft, dass ich dann vielleicht Bücher besser erinnere, aber ähnlich wie bei Storygraph finde ich das wahnsinnig schwer. Ich analysiere Bücher nicht, sondern gehe eher mit Vibes. Also hab ich das schnell sein gelassen und dann die interessanten Felder aus den verschiedenen anderen Versionen kombiniert und dann über das Jahr erweitert, was mich interessiert. Büchereikosten vs. was mich die Bücher gekostet hätten, z.B. Das ist ist halt wenig hübsch, aber ich kann alle Informationen tracken, die mich interessieren und am Ende auswerten. Da ich hier alles per Hand eingeben muss, sind die Zahlen recht zuverlässig, da ich dann auch nach den Editionen suchen kann, die ich wirklich lese. Das werde ich bestimmt weiter machen.

Digital / Analog Reading Journal

Das ist hauptsächlich ganz hübsch, aber sonst nicht viel mehr. Wie bei Bullet Journals bewundere ich die Bücher, die toll dekoriert sind, aber das ist auch etwas, was ich überhaupt nicht kann, auch wenn ich selbstverständlich Sticker und tolle Stifte habe… Das ist auf jeden Fall nichts, was ich im nächsten Jahr weiter verfolgen werde. Das würde mehr Sinn ergeben, wenn ich wirklich meine Gedanken zu den Büchern aufschreiben würde, aber wenn es nur eine Liste mit Sternen und Miniatur-Covern ist, hat das quasi keinen Wert.

BookTracker

Das ist die neueste App in meiner Liste. Leider iOS only, sodass ich sie nicht auf dem Handy habe, aber zumindest hat das kein Abo-Modell, sondern eine Einmalzahlung. Die Grundfunktionen sind ähnlich wie der Rest, auch ohne Sozialaspekt, auch wenn man wohl Bücher sehen könnte, die über die iOS Nachrichtenapp geteilt werden? Aber da ich die nicht nutze, keine Ahnung. Viel kann ich dazu noch nicht sagen, da die Bücher und Listen zwar von Goodreads importiert werden, aber nicht alles ordentlich erkannt wird und Nahbearbeitung bedarf (um ehrlich zu sein, brauchen das fast alle Apps, die von GR importieren, aber hier fällt es noch nerviger aus, da z.B. die meisten Coverbilder fehlen.) Die wird also auch bald wieder abgeschafft, denke ich.

Fazit

Na gut, nach der Zusammenfassung hier, sieht es aus, als sollte ich mich auf Storygraph oder Read-o mal fokussieren. SG hat halt den Vorteil, dass es internationaler ist, was mir eher entgegen kommt, weil ich hauptsächlich internationalen Leuten folge. Aber was mich noch mehr nervt (bitte verbessert mich, falls das inzwischen geht) ist das Problem, dass ich bei Read-o keine fehlenden Cover nachreichen kann. Ich hatte das vor Monaten mal beim Support angemerkt und die sagten, dass sie die Bücher halt nur über API bekommen und keinerlei Änderungen daran machen können – oder zumindest nicht an den Bildern. Da ich die Monatsübersicht gerne teile, ist das etwas nervig. ich bastle dann das fehlende Cover immer über Canvas oder so ein, bevor ich es poste, gibt also einen Workaround für alles.

Nutzt ihr Tracker? Diese hier oder noch andere? Ich weiß, dass es noch einige da draußen gibt, unter anderem auch einen im Fediverse, aber irgendwie sind das Mammut und ich nie richtig warm geworden. Wenn ihr euch irgendwo vernetzen wollt, immer gerne.

Goodreads
Storygraph
@Serpina bei Read-o (nur als App verfügbar)
Insta: https://www.instagram.com/serpina/ und für Bücher (Englisch) https://www.instagram.com/pina.reads/
Allgemein: @MissEvil.bsky.social oder halt @MissEvil.norden.social, wobei ich das schon so ziemlich aufgegeben habe. Auf TwiX schaue ich auch noch vorbei, aber alles eher unregelmäßig.

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23 in 23

I’m not a hoarder of physical books. My shelf is pretty tame and I switched to ebooks years ago. Plus, I don’t treat my books like treasures but as commodities. I might break a spine and I prefer paperbacks because they are easier to handle.
Thanks to different sources that point out the free books on Amazon, I do have quite an extensive digital shelve though. Plus even my paid or gifted books are just waiting to be read. And don’t get me started on Audible… I have quite a collection, but I despise audiobooks. I cannot focus on them and get either frustrated, because my mind is wandering, or I’m getting annoyed, because I usually hate having any noises around me – and guess what, someone constantly talking into your ears, is a noise. So why do I have audiobooks, you ask? Good question. Because I love the concept and there is one situation in which I appreciate them: while doing sports, like walking or spending time in the gym. This is so annoying and stupid, that I enjoy listening to books.

Last year, almost all I read was Kindle Unlimited stuff, recommended to me by the algorithm. And I had basically only two genres: cozy mysteries, very wholesome, preferably with supernatural elements, or Reverse Harem Smut with a badass heroine, who was secretly the impossible daughter of an angel and a demon, the most powerful being of the universe, or something along those lines. I finished the year with 104 books, which is a record number and mainly achieved by two weeks of Covid and because the algorithm forced some lengthy series on me, like The Vampire Knitting Club by Nancy Warren, Manners and Monsters by Tilly Wallace, or Magic Market Mysteries by Erin Johnson. I recommend all of them.

Towards the end of the year, I discovered Booktok and Booktube, which is why I decided to give this a try, repurposed my dormant blog, and created a Bookstagram account.

This year, I decided, I want to go through my existing TBR and read most of the books. I’m pretty sure, I won’t read all of them. Some were gifts and just not anything I’m interested in, others are so old that I’m just not into that topic anymore. But there are quite a few that I want to tackle, so I created a 23-by-23 list, which is a mix of physical books, ebooks, and audiobooks. This list only contains books that I already own.

A collage of 23 Book Covers

Fiction English
  • Redemptor by Jordan Ifueko, the sequel to Raybearer, which is a Middle grade / YA fantasy story, based on West African culture. I loved the first book and even bought both of them as physical books so I can lend them to others
  • Cinder Ella by S.T. Lynn. I only read the blurb and it appears to be a trans adaptation of cinderella. I’m very curious. That was a random free book on Amazon
  • Norse Mythology by Neil Gaiman. I might have seen a few of these books in Libby (library app) so I might not have to listen to all of them. But I like Mythology, so I’m quite excited about this and for
  • Mythos by Stephen Fry. I assume it’s especially good to hear them from the authors themselves, but it’s still noise… but yeah, I’m looking forward to them and I really hope I find a written alternative
  • Torchwood: Exodus Code by Carol and John Barrowman might be one of the easier audiobooks. About 10 years ago, I listened to a lot of Torchwood books (while walking) and enjoyed them a lot.
  • Hollow Earth (and the sequels) by Carol and John Barrowman sound very cool, let’s hope that I find the time to listen to them
  • Infinity by Sherrily Kenyon. This is one of my oldest TBR. I had a very heavy Dark Hunter phase back in ~2009 and bought the book pretty much as soon as it came out (2010) but somehow, it collided with the end of my DH phase and I never read it. I even have the second one as well, so let’s see if I find myself back in that universe. I really loved the books back then, but the entire thing with Acheron and Nick was a bummer and I’m not sure I can handle them being enemies now.
  • Good Omens by Neil Gaiman and Terry Prachett. I loved the show and eventually got the original book, but never read it
Non-Fiction English
  • Well, there is only one on this list: You’re never weird on the Internet by Felicia Day. I adore that woman, so yeah, I’d love to listen to this book, but if I can find a written copy, I’ll take it. (The selection of English ebooks is pretty limited in Libby for me)
Fiction German
  • Muh! by David Safier. I’ve read a few books by him before and liked them, so I expect easy-going cozy fun.
  • Die verschwundene Frau by Sara Paretsky. I have no idea how many years that one is on my shelf (to be honest, most of the books, except for Cinder Ella and Redemptor are in my TBR for several years) I think it was a gift from a relative once. I always thought it sounded very literature-y but it’s actually part 9 of a mystery series, following a female P.I. So that shouldn’t be hard
  • Suite Francaise by Irène Némirovsky is definitely less cozy and rather challenging. A WW2 novel, written in the 40s by a Ukrainian Jewish woman who got killed in Auschwitz.
  • Die Frau des Zeitreisenden by Audrey Niffenegger. The Time Traveler’s Wife, which is kind of a classic, by now.
  • Die Analphabetin, die rechnen konnte by Jonas Jonasson. The Girl who saved the King of Sweden is a story about an African woman, who cannot read, but is a math genius, working on nuclear bombs and discusses with the world’s elite until she flees to Sweden and falls in love.
  • Liebesgeschichten by Tschingis Aitmatow. I have no idea what to expect here. This was a gift years ago. Tschingis Aitamow is the best known figure in Kyrgyzstan literature, which makes me think that this is too literature-y for me. But again, it’s on here, so I give it at least a try and maybe I like it. If not, I can give it away without guilt.
  • Cronos Cube by Thekla Kraußeneck. This is a 4-part Dystopian, Sci-Fi series in German. I follow the Author on Twitter and people seem to love it, so I ordered the books, but wanted to wait until book 4 is out, which happened in April 21. Well, looks like I can start now.
  • 1Q84 by Haruki Murakami. This is one of the books where I have no idea whether or not I’m going to like it. It was a rec by a colleague, roughly 10 years ago and I had to spend some credit on Audible. I’m very scared about the running time of >30 hours. But I want to try and if it’s not for me, I can easily forget about it and don’t feel guilty about it still being unread
  • Queenie by Candice Carty-Williams. A story about a Jamaican British woman and her struggles as a woman of color in a white patriarchy. I’m quite embarrassed how long this book (and the ones from Alice Hasters and Ferda Ataman) has been unread on my shelf by now
Non-Fiction German
  • Die 1% Methode by James Clear. Atomic Habits, translated into German.
  • Was weiße Menschen nicht über Rassissmus hören wollen, aber wissen sollten by Alice Hasters. All the “harmless” everyday questions that white people ask and don’t understand why they are racist. The book was heavily discussed back when it came out and I wanted to read it for a while now
  • Hört auf zu fragen. Ich bin von hier by Ferda Ataman. The annoying reality of a German who grew up here with a foreign name and how migrants are part of our reality
  • Vom großen und kleinen Widerstand by Heribert Prantl. A collection of short stories about big and small resistance. Anecdotes and Thoughts.
  • Die Menschheit hat den Verstand verloren by Astrid Lindgren. Is she as famous in other countries as she is here in Germany? Most children know and love Pippi Longstocking, Emil of Lönneberga, The children of Troublemaker Street, The six Bullerby children, and one of my personal favorite books ever: The Brothers Lionheart. This book is a collection of her diaries and describes life in the years of WW2

Do you know any of the books and do you like them? Or did I pique your interest? Let me know.

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Serien – eine Hassliebe

Serien und ich… das ist nur so eine semi-gute Kombination. Zumindest, wenn die Serien noch nicht abgeschlossen sind und ich irgendwann vor dem Problem stehe, dass ich Monate, oder sogar Jahre auf eine Fortsetzung warten muss.

Generell bin ich eher vom Typ “Binger”, also alles am Stück durch und fertig. Das betrifft sowohl Bücher, als auch Shows. Im Idealfall ist das eine Obsession, die sich über einige Wochen zieht und während der ich dann auch gerne mal drumherum nach Fanart schaue, oder mir gewisse Hintergrunddetails heraus suche. Meist ist es nicht so extrem, aber kommt vor.

Allerdings habe ich nach ein Paar Wochen schlicht alles vergessen, was denn nun tatsächlich passiert ist. Das liegt vermutlich daran, dass ich extrem schnell und dadurch oberflächlich lese und Serien auch oft nebenher schaue, wenn ich auf dem anderen Monitor spiele. Das krasseste Beispiel dazu war Harry Potter, Anfang / Mitte 2000’er. Ich hatte eine Freundin, mit der ich über Jahre eine Art HP Rollenspiel gemacht hab. Das heißt, das ganze HP-Universum ist mir sehr vertraut, aber was in den eigentlichen Büchern so genau passiert ist? Kann ich nicht sagen. Ja, ich hab sie gelesen, aber auch damals musste man so ein Band 5 doch an einem WE durch haben, da bleibt nicht viel hängen, speziell, da ich ab 4 oder 5 ausschließlich in Englisch gelesen habe, weil es da x Wochen früher war. Also 2 Tage Band 5 auf Englisch? Joah, hab ich schon ganz gut verstanden, aber keine Ahnung, was da los war. Also selbst als dann am Montag jemand mit mir drüber reden wollte, sprachen sie mich regelmäßig auf Dinge an, bei denen ich nicht mal sicher war, ob die in meinem Buch überhaupt vorgekommen waren.

Und wenn wir nun nicht vom nächsten Tag reden, sondern von 3 Monaten, oder einem Jahr? Da öffne ich dann Bücher oder starte Folgestaffeln und denke mir regelmäßig “Ok, den Namen hab ich mal gehört, aber wer war das noch gleich? Ach, ein Waschbär? Ok?!?

Deswegen versuche ich unbeendete Serien zu vermeiden. Vor allem, da man ja auch nie weiß, ob sie jemals fertig werden. Und um ein Twitterbeispiel zu bringen: Die Cronos Cube Bücher habe hier alle (1-3) rumliegen und weiß ja auch, dass die Serie fertig geschrieben ist, aber ich werde erst damit anfangen, wenn… ach schau mal, Band 4 ist am Start, also kann ich ja jetzt tatsächlich langsam mal damit anfangen 🙂

Warum ich das jetzt schreibe, hat 2 Gründe. Einerseits habe ich gerade 7 Bücher einer Serie gelesen, von der ich dachte, sie sei fertig. Und zwar, bis ich beim letzten Satz ankam, in dem Loki einer Krankenschwester sagt “It’s the end of the fucking world!”. Ich war maximal verwirrt, da nirgends etwas von einer Fortsetzung stand und es überall wirkte, als seinen es halt 7 Bücher. Aber man kann doch eine Serie nicht so aufhören lassen?! Nein, es wird noch ein Buch geben (*phew*) aber wann? Bisher ist nirgends ein Datum angegeben und ich bin mega unglücklich darüber, da ich weiß, dass ich bis dahin keinerlei Bezug mehr zu dieser Serie haben werde, die mich jetzt das Jahr über hervorragend unterhalten hatte.

Passend dazu hatte ich dann auch noch eine Mail von Goodreads im Kasten, die mir erzählte, dass eine meiner fav Autorinnen etwas veröffentlicht hat und ich daran erinnert wurde, dass mir aus ihrer Serie bestimmt auch noch 2+ Bücher fehlen, da sie, als sie dann irgendwann mal raus kamen, nicht mehr interessant waren, weil die Geschichte einfach nicht mehr vorhanden war. Ich erinnere mich immer an einzelne Szenen und meist so den ganz allgemeinem Bogen, was das Thema war, aber das reicht nicht.

Es gibt so viele Bücher und Shows, von denen ich noch x Seasons/Bücher offen habe und die ich zum damaligen Zeitpunkt geliebt habe und sicher war, dass ich das auf jeden Fall SOFORT fortsetzen würde, gerade, wenn dann nur noch das Finale fehlt. Irgendwann kam dann das fehlende Buch und ich hab entweder rein geschaut und war komplett verwirrt, oder ich hab nicht mal rein geschaut, weil es so egal war. Dabei wüsste ich wirklich gerne, wie es jetzt mit den Mortal Instruments ausgegangen ist. (Die Netflix Serie hab ich nicht mal gestartet und da sie mittendrin abgesetzt wurde, werde ich das wohl auch nicht mehr.)

Wenn ich mich dann mal dran setze, weil ich weiß, dass ich die Bücher geliebt habe und weiter lesen muss, dann ist das zum Teil echt ein Kampf und ich brauche ein halbes Buch, bis die die Namen und Personen langsam wieder einsortieren kann und genug Details zusammengeflickt habe, dass die Story wieder einen Sinn ergibt. Das ist frustrierend.

Demnach bin ich ein großer Fan von “was bisher geschah” denn selbst wenn ich etwas halbwegs zeitnah schaue, bin ich dankbar, wenn nochmal die Szenen im Fokus sind, die für die heutige Folge wichtig sind und wenn es nicht zeitnah ist… ja nun, dann ist es essenziell und kommt in Bücher oft zu kurz.

Zum Abschied noch ein krasses Beispiel, bei dem mein Freund, glaube ich, doch geschluckt hat: Wir hatten getrennt voneinander Umbrella Academy geschaut, wollten dann aber gemeinsam die 2. Staffel sehen. Ich überlegte, was so passiert war, erinnerte mich an einige der Charaktere, an ein bisschen Story und fragte ihn dann ernsthaft: “Sag mal, das mit Vanyas Kräften, ist das am Ende eigentlich irgendwie raus gekommen?” Ohne zu viel zu spoilern, kann man wohl sagen, dass Vanya und ihre Kräfte quasi der Höhepunkt der Serie waren. Ich hatte die Gespräche mit Alison und Luther vergessen, ich hatte das Finale vergessen. Und ich fand UA großartig und gar nicht langweilig oder so.

Was das ganze so besonders skurril macht, ist die Tatsache, dass ich mit im echten Leben jeden Scheiß merke und die Leute oft verstört sind, weil ich so viel von dem behalte, was sie mir erzählen, egal, wie nebensächlich es vielleicht auch gewesen ist. Und da versuche ich es nicht mal gezielt, ich merke mir einfach unfassbar viel. (Es frustriert mich manchmal auch, dass andere das nicht tun, aber ich erwarte es inzwischen schon gar nicht mehr, dass jemand noch weiß, was ich letzte Woche gesagt habe…)

Ich weiß, dass ich mit diesem Phänomen nicht alleine bin, aber es nervt mich unfassbar. Und nochmal alles vorher nachzuholen, um wieder auf Stand zu sein, will ich halt auch nicht.

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[Blogparade] Mein Hobby – Dein Hobby

Ich habe mal wieder eine Blogparade gefunden, die mich anspricht. Zu meinem Hobby, dem Singen, kann ich nämlich einiges erzählen.

Iniitiiert wurde die Blogparade von SunnyEra von Fine Skill . Dort gibt es jeden Monat eine neue Parade und ich werde bestimmt noch öfter vorbei schauen.

Bücher

Ich habe verschiedene Hobbys. Ich liebe es zu lesen und versuche, im Jahr meine 50-60 Bücher zu erreichen. Aber bevor jetzt alle in Ehrfurcht erstarren, oder sich fragen, wo ich bitte die Zeit dafür hernehme: das beinhaltet auch viele Bücher, die nur 150-200 Seiten haben und eine super Zeit dafür ist zum Beispiel die Busfahrt, wenn das Wetter keine Lust aufs Rad macht. Zusätzlich habe ich jetzt angefangen, beim Sport Hörbücher zu hören. Sonst kann ich mich ja gar nicht damit anfreunden, aber im Studio sind die super.

Ich hänge großteils im Fantasy/Supernatural Genre, gerne gemischt mit Himmel/Hölle Elementen, oder Krimi/Welt retten Thema. Dämonische Kopfgeldjäger, Luzifers Tochter, die Reiter der Apokalypse, sowas halt. Gerade lese ich zum Beispiel ein Buch, in dem Barabbas ein Hacker in der heutigen Zeit ist und gegen Black Madonna und ihre KI kämpfen muss. SciFi, biblische Hintergründe, Cybergedöns – Ich liebe solche Mischungen.

(Kurzer Bibelexkurs: Die Hohenpriester hatten das Volk aufgestachelt, dass sie Jesus’ Kreuzigung fordern. Pontius Pilatus, der Verantwortliche für die Strafe, fühlt sich damit nicht so gut und versucht es zu verhindern. Vor Ostern gibt es eine Tradition, dass ein Gefangener freigelassen wird und er fragt das Volk, ob er Jesus freigeben soll, oder Barabbas, einen Mörder, der auch gekreuzigt werden soll. Er hofft natürlich, dass sie Jesus freigeben, aber sie entscheiden sich gegen ihn. Darauf kann Pilatus nichts mehr machen und die Dinge nehmen ihren Lauf.)

Als Hörbuch habe ich gerade Ready Player One auf den Ohren, was ja nun ziemlich weit davon weg ist, aber bisher sehr cool. Ich habe schon etwa 5/14 Stunden geschafft. Da gehen noch ein paar Trainings für drauf.

Handarbeit

Handarbeiten ist zwar eines meiner Hobbys, wird aber sträflich vernachlässigt, unter anderem, weil meine Daumengelenke das Stricken irgendwie total uncool finden. Aber ich habe noch soooo viel Wolle und Lust drauf. Also schaue ich, dass ich immer mal wieder 2, 3 Runden während eines Meetings einschiebe, sodass sich die Hände nicht überanstrengen, weil es zeitlich relativ begrenzt ist und ich trotzdem ein bisschen was machen kann.

Videospiele

Ansonsten bin ich ein Nerd und liebe es, am Rechner zu spielen. Ich bin auch nach fast 14 Jahren nach wie vor in WoW unterwegs, mal mehr mal weniger. Aber ich habe inzwischen eine sehr nette Truppe auf Twitter gefunden, mit denen kann ich auch als schlimmster Casual Gamer mal in Inis gehen und Spaß haben. <3

Ansonsten hatte ich mir ja für dieses Jahr vorgenommen, meinen Pile of Shame auf Steam mal ein bisschen zu reduzieren. 2 Spiele habe ich bereits abgeschlossen, die schon seit Jahren angefangen da rum lagen und immer nur sporadisch mal angefasst wurden. Aber wenn man einfach zu dumm für die Rätsel ist und ständig nach einem Walkthrough spielen muss, hält sich die Lust in Grenzen. Ich versuche es dann immer mal wieder und tüftle einen Nachmittag, mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg, aber irgendwann ist es dann wieder so abstrus, dass es nur noch mit Hilfe geht und dann höre ich auch bald auf, denn einfach alles am Stück mit Hilfe durchspielen ist ja Quark.

Singen

Mein Haupt-Hobby ist aber das Singen. Wobei ich es selber nur zum Teil als Hobby ansehe und zu einem anderen Teil schon als einen zweiten Job. Ein Hobby ist etwas, was man macht, weil man es liebt und weil es einem Spaß macht. Die Zeit, die dort hineinfließt, wird freiwillig gegeben und positiv gesehen. Ich empfinde zum Teil die Vorbereitungszeit schon mehr als Arbeit als als Hobby. Proben kosten Zeit und Nerven. Ich habe die Diskussion immer mal wieder mit einer Freundin. Sie liebt die Probenarbeit und geht darin total auf, könnte aber die Konzerte verzichten, wohingegen ich die Proben oft blöd finde, mich aber über das Endergebnis, mit Orchester und lauter richtigen Tönen freue. Zusammen ergeben wir quasi die perfekte Chorsängerin 😉

Die Einschätzung Arbeit vs Hobby variiert aber natürlich auch je nach Chor, nach Stück und nach Tagesform. Je größer der Chor und je niedriger das Niveau, desto mehr Arbeit ist es. Je ätzender das Stück ist, desto mehr Arbeit ist es. Aber es ist ja eine Verpflichtung und ich kann mir (zumindest in kleineren Ensembles) nicht einfach die Rosinen raus picken und nur das mitmachen, worauf ich Lust habe. Das geht im großen 80-110 Leute Chor, aber nicht bei 16-30 Leuten.

Und es kommt natürlich dadurch einfach auch zu Stresszeiten, wenn mehrere Chöre (ich bin in einem großen Chor, 2 Ensembles und pro Jahr noch in etwa 2-4 kleinen Projekten) zu ähnlichen Zeiten Konzerte haben und so plötzlich Wochen entstehen, in denen man in 10 Tagen 8 Proben und/oder Konzerte hat, ggf sogar mehrere an einem Tag. Und dazu dann noch die Vorbereitungszeit (Noten lernen)

Aber auch wenn es stressig und nach Arbeit klingt, mache ich es gerne und freue mich gerade über meine Entwicklung in den vergangenen Monaten, in denen ich immer mal wieder kleine solistische Partien übernehmen durfte und so den Schritt aus meiner Komfortzone hinaus “auf die Bühne” machen durfte. Ich singe gerne und bin stolz auf das, was ich kann. Zwischen 8-18 ging auch jeder davon aus, dass ich Gesang studieren würde, aber das passt mit meiner Persönlichkeit schlicht nicht. Ich bin kein Kämpfer, keine Rampensau und auch wenn ich es toll fände, auf einer Opernbühne zu stehen, so ist das einfach nicht meine Welt. 80% Kampf und 20% wirklich singen ist halt nicht schön. Dass ein professioneller Chor auch eine Option gewesen wäre, auf die Idee bin ich leider damals nicht gekommen. Das hätte wohl gepasst.
Aber ich bin mit meinem jetzigen Stand zufrieden und sehe, wie ich mich immer weiter entwickle. Um das zu fördern, habe ich auch schon seit Jahren Gesangsunterricht.

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Zitate über Bücher

Heute nur mal eine kleine Sammlung mit Zitaten über Bücher und das Lesen, die meine Beziehung dazu sehr gut widerspiegeln. Gefunden habe ich sie bei Pinterest.
Ich liebe Bücher und Lesen macht mich glücklich. Und es ist wirklich so, dass ich einen vollen Bus ignorieren kann, wenn ich in einem guten Buch versunken bin und es sich anfühlt, als käme ich gerade aus einer ganz anderen Welt, wenn ich das Buch dann wegpacken und aussteigen muss.

All meine Schwärme sind fiktionale Männer in Büchern

All meine Schwärme sind fiktionale Männer aus Büchern

Habe immer ein Buch dabei, falls ein Notfall eintritt. Du weißt schon, sowas wie ein gesellschaftliches Zusammentreffen.

Habe immer ein Buch dabei, falls ein Notfall eintritt. Du weißt schon, sowas wie ein gesellschaftliches Zusammentreffen.

Manchmal vergesse ich mich in einem Buch und wenn ich aufhöre zu lesen braucht es erstmal eine Minute, bis ich wieder weiß, wo ich bin - oder wer.

Manchmal vergesse ich mich in einem Buch und wenn ich aufhöre zu lesen braucht es erstmal eine Minute, bis ich wieder weiß, wo ich bin – oder wer.

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Bücher 2015 und 2016

Ich habe nach Juli tatsächlich nur noch 4 Bücher gelesen, was mich zu atemberaubenden 21 Büchern in 2015 brachte. Das heißt allerdings nicht, dass ich nicht noch viel mehr gelesen hätte, nur eben nicht in Form von Büchern, sondern Texte online, die ich so nicht erfassen kann. So gesehen habe ich meine 50 Bücher wahrscheinlich sogar erreicht, aber kann es nicht “nachweisen”.

Wahrscheinlich wird das dieses Jahr ähnlich sein, sodass ich mir an Büchern diesmal nur 26 vorgenommen habe. Allerdings MUSS ich definitiv mehr lesen, da ich alle paar Tage neue Bücher hinzufüge und irgendwann ist der Kindle voll 😉 Falls euch übrigens interessiert, wo ich diese ganzen schlechten Bücher immer umsonst herbekomme, dem sei BookBub ans Herz gelegt. Zumindest wer gerne Englische Sachen liest, kann da immer mal wieder Schätze finden. Oft sind es die ersten Teile von Serien, um einen anzufixen, aber wenn es sich lohnt, warum nicht? Einen Trick gibt es dabei allerdings, wenn man Amazon nutzen möchte, denn sie haben nur Amazon.com im Angebot, was aber in 90% der Fällen egal ist. Wenn man auf der Seite des Buches ist, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. In der Adressleiste das .com gegen ein .de austauschen. Netterweise ist Amazon so aufgebaut, dass die Sachen überall die gleiche Nummer haben. Also wenn man vom Internetz auf irgendeine Amazonseite geleitet wird, kann man darüber schnell feststellen, ob es den Artikel so identisch auch in DE gibt.
  2. Rechts wird einem direkt angezeigt, dass man doch auf der Falschen Seite ist und ob man nicht nach dem Buch in DE schauen möchte. Das funktioniert nicht immer, da dadurch eine Suche auf der DE Seite gestartet wird, die aber nicht zwingend das richtige Buch zurück gibt, weil meist nicht nach dem gesamten Titel gesucht wird. Klar kann man dann selber noch mal suchen, und findet es in der Regel auch.

Meist sind die Bücher tatsächlich international reduziert. Aber es gibt natürlich auch andere Anbieter, wie Google, iTunes, Barnes and Noble. Nur so als Hinweis, falls euch der Lesestoff ausgeht. Wie ihr an meinen letzten reviews gesehen habt, sind es natürlich nicht alles Perlen, aber man kann die Genres angeben, die einen interessieren und kann dadurch sicher auch schlechte ChickLit vermeiden *g* Aber zwischendurch ist das schon mal ganz lustig und strengt nicht an.

So, also hier noch die verbleibenden 4 Bücher aus 2015.

Double Shot (Cue Ball Mysteries, #2) Cindy Blackburn: Double Shot (Cue Ball Mysteries #2)
Wieder eine “Privat” Detektivin, wobei da immerhin ein Polizisten-Beau (sie ist schon über 50 und weigert sich, ihn anders zu bezeichnen) dahinter steht und sie wegen ihrer Pool-Künste undercover in eine Kneipe einschleust. Natürlich machen sie und ihre Freundinnen mehr, als nur jede Menge Geld gewinnen. Durchaus unterhaltsam, da die Charaktere einfach auch liebenswert sind. Die Story bietet nun nicht die größten Überraschungen, aber ich wusste nicht gleich, wer es denn nun war.

Tuesday's Child (Psychic Visions, #1) Dale Mayer: Tuesday’s Child (Psychic Visions #1)
Das Buch hatte es in sich. Die Hauptdarstellerin ist ein Medium, was die letzten Stunden ermordeter Frauen miterlebt, inklusive der dazugehörigen Wunden und dem Tod. Zwar wacht sie morgens wieder gesund auf, aber ihre Psyche ist natürlich ziemlich im Arsch. Als sie versucht, der polizei zu erklären, dass einige der Morde zusammen gehören und es sich um einen Serienkiller handelt, wird sie erst mal ausgelacht, bis sich einer der Detectives (was ist da eigentlich die Deutsche Entsprechung?) sich ihrer annimmt. Natürlich entwickelt sich da auch noch eine Romanze, aber alles nicht zu schmalzig und doch recht spannend.

London (Surviving The Evacuation #1) Frank Tayell: London (Surviving The Evacuation #1)
Puh… das war ein eher anstrengendes Buch. Ein gefühlt sehr realistischer Versuch, sich mit einer Zombie-Apokalypse auseinander zu setzen. Der Hauptdarsteller war während des Ausbruchs im Krankenhaus wegen eines gebrochenen Beins. Er wird nach Hause verfrachtet und bekommt noch ein paar Besuche seiner Goverment Freundin, die verspricht, ihn abzuholen, wenn die allgemeine Evakuation erledigt ist. Dazu kommt es allerdings nicht und er ist mit seinem frischen Gips und nach und nach abgestellten Resourcen (Wasser, Strom) alleine. Es ist ein Tagebuch, was seine Zeit im Haus und die Beobachtungen beschreibt und dann seinem Fluchtversuch durch die Stadt folgt. Alles in allem sehr unspektakulär, da er ja nun nicht viel machen kann, aber trotzdem zieht es einen mit. Das Ende war für mich ein wenig überraschend, aber für ihn ist es offen. Er ist nirgends “angekommen” und irgendwie muss es weiter gehen.

Ridiculous D.L. Carter: Ridiculous!

Identity theft regency style.
Funny. Sexy. Cross Dressing. Not your mother’s Regency Romance.

Das trifft es wohl ganz gut. Millicent beschließt die Identität ihres verstorbenen Cousins anzunehmen, damit sie, ihre Mutter und ihre Schwestern nicht auf der Straße sitzen. Der Cousin wird als Millicent begraben, während Mr. North und die Boarder Frauen die Stadt wechseln. Sie lernt recht früh ihren Traummann kennen, mit dem und dessen Schwester sie die folgende Zeit verbringt, da alle Mädchen in die Londoner Gesellschaft eingeführt werden sollen.
Eine schmachtende Heldin, die hervorragend ihren Mann steht und ihre Familie versorgt, bis sich am Ende doch alles auflöst. Wirklich unterhaltsam und lustig und hat sich gut weggelesen.

Mal sehen, ob ich das Format so beibehalte, interessiert euch sowas?

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