Tag "jahresruckblick"

Au revoir, 2021

Jetzt haben wir also auch das zweite Jahr Pandemie hinter uns gebracht und das Ergebnis sieht irgendwie schlimmer aus, als je zuvor. Dabei waren wir vor einem Jahr so hoffnungsvoll, als es hieß, dass die ersten Impfstoffe quasi in den Startlöchern stehen.

Na gut, wie jedes Jahr werde ich einen Vergleich mit dem Vorjahrespost machen und zusammenfassen, was das Jahr so gebracht hat und was die Pläne für das kommende Jahr sind.

Die Pandemie

Dazu hatte ich im letzten Jahresrückblick gar nicht so viel geschrieben. Aber wie damals schon nebenbei erwähnt, sind all diese ekelhaften Auswüchse der Menschheit nur noch gewachsen. Rassismus, Hass, Dummheit, Querdenken, Impfgegner – eine widerliche braune und stinkende Suppe, die sich im Land ausbreitet 🙁 Bremen ist zum Glück wirklich stabil und die Impfzahlen hier sind Spitzenreiter, aber auch hier sind wir die Tage bei Warnstufe 3 angekommen, weil Omikron sich breit macht.
Wir hatten die erste rote Warnung in der Corona Warn App, verbunden mit einigen Tagen Daumen drücken und Quarantäne über Weihnachten. Glücklicherweise war alles negativ und bis auf ein etwas einsames Fest, war alles ok. Als ich die Nachricht bekam, war ich doch kurzt verunsichert, weil ich den Abend gefühlt sehr kurzatmig war und leicht erkältet. Ob das nun Zufall oder Hypochondrie war, werde ich wohl nicht erfahren, aber es war am nächsten Tag wieder weg, sodass ich mir die Wartezeit nicht allzuviele Sorgen gemacht hatte. Aber schön ist es trotzdem nicht.

Die Katzen

Wie schon vor einem Jahr befürchtet, hat Hugo nicht mehr lange durchgehalten. Der Durchfall verhinderte, dass er genug Nährstoffe bekam und im März musste ich ihn, schweren Herzens, gehen lassen.
Muffin geht es gut – naja, verhältnismäßig jedenfalls. Er ist ein alter Mann und gerade seine Vorderbeine sind steif und wollen nicht mehr so, wie er gerne hätte. Sein Magen ist weiterhin entzündet, seine Leber geschädigt und auch die Diabetes bleibt ja erhalten. Im Sommer kamen noch zwei schwere Asthma-Anfälle dazu. Ich bin heilfroh, dass ich weiterhin die meiste Zeit im Homeoffice bleiben und ihn im Auge behalten kann. Tatsächlich ist er auch gar nicht happy, wenn ich mal einige Tage ins Büro fahre. Aber die Türen im Haus sind offen, sodass er bei den Nachbarn vorbei schauen und sich Aufmerksamkeit und Leckerlies abholen kann.
ich kann nicht sagen, wie lange er noch durchhalten wird, aber wie ich schon schrieb, es geht ihm verhältnismäßig gut, sodass es keinen akuten Grund zur Sorge gibt. Er ist halt alt, das lässt sich nicht leugnen. Aber er ist auch ein Kämpfer! Ich war ja zeitweise nicht einmal sicher, dass er mit uns nach 2021 kommen würde und jetzt wird er auch noch 2022 rocken!

Chöre

In diesem Jahr gab es wieder einige größere Konzerte. Nicht die volle Besetzung, aber so um die 30 Sänger kamen doch zusammen. 2G+ war der Plan – geklappt hat das nur so semi. Warum sind Menschen so scheiße?!? Man sollte meinen, dass jedem klar ist, dass es kaum kritischere Hobbies gibt, als sich in einem Raum gegenseitig die Aerosole ins Gesicht zu spucken, sodass es jedem wichtig sein sollte, dass da so viel wie möglich getestet wird. (nein, ich rege mich jetzt nicht wieder auf… *atmet tief ein und aus*)
Langsam nehmen die Proben auch wieder die Qualität von früher an, was mich schon ziemlich nervt. Ich mochte es kurz und gut vorbereitet, aber jetzt sind wir wieder bei 2h und Töne eintrichtern. (Ich weiß, dass ich damit einigen Menschen vor den Kopf stoße, die halt nicht meine Erfahrung haben und diese Extrahilfe brauchen. Ich möchte ja auch, dass sie abgeholt werden und am Ende mit dem Ergebnis zufrieden sind, aber für mich ist es halt nervig. Das war auch schon immer so. Ich mag Chorproben eigentlich überhaupt nicht!!! Ich mag Konzerte!

Sozialleben

Der Mann ist hergezogen!!! Im September, 5 Jahre nachdem alles angefangen hat, ist er nach Bremen gezogen und ich bin so happy! Wir sind nicht zusammen gezogen, leben aber so nah, dass wir uns jederzeit spontan besuchen können. <3 Ich vermisse die regelmäßigen Abendessen mit Freunden, aber ist halt zurzeit alles nicht so die tollste Idee. Wie gesagt, ins Büro fahre ich noch nicht so häufig. Offiziell ist es seit September geöffnet, ich war aber in der Zeit insgesamt nur etwa 10 Tage dort. Ich hab meinen eigenen Raum und alles Meetings sind eh online, also gibt es genug Tage, wo nur mal jeder kurz nen Kopf rein streckt und "hi" sagt, aber viel mehr Kontakt ist dann eh nicht. Also kann ich auch zu Hause bleiben und Muffin glücklich machen.

Diät & Sport

Ich hatte in diesem Jahr ja schon mal einen Eintrag zu dem Thema geschrieben. IF war das Zauberwort und bis etwa September habe ich auch gut durchgehalten. Und dann kam der Mann und eine Chorfahrt nach Frankreich und die Adventszeit und… naja, abgehakt. Nächste Woche geht es wieder los. Weiter mit IF und Kalorien zählen.
Dafür waren wir dann ab September im Schnitt 2-3 Mal im Studio. Ich war ja in 2020 noch einmal da gewesen und dann 1,5 Jahre lang nicht. Und ohne das Radfahren und den Sport war das ja alles mehr als katastrophal. Aber so fahren wir 2-3 mal pro Woche mit dem Rad ins Studio, machen da unser Krafttraining und erinnern unsere Körper und uns daran, dass wir nicht dazu geboren wurden, am Rechner zu sitzen. Macht immer noch keinen Spaß, aber zumindest tun wir was.

Auto

Biete Auto, suche Chauffeur. So könnte eigentlich meine Kontaktanzeige lauten. Ich will nicht fahren! Und vor allem will ich nicht bei uns in der Nähe einen Parkplatz suchen! Aber ich bin gefahren. Da wir mit dem Auto nach Frankreich gefahren sind (Chorfahrt im Oktober), bin ich jeweils etwa ein Drittel der Strecke auch gefahren. Irgendwann konnte der Mann es dann immer nicht mehr ertragen, weil ich zu sehr eierte und irgendwann brüllte er mich auch mal ziemlich an, weil ich viel zu schnell in eine Französiche Radarfalle fuhr. (und FR ist teuer!) Leider hatte er nicht dazu gesagt, was das Problem ist, sodass es mehr Glück als alles andere war, dass ich keinen zu großen Schlenker machte und doch noch rechtzeitig langsam genug war. Die Fahrt jetzt an Weihnachten nach NRW mussten wir ja dann aus Quarantänegründen absagen, also blieb es bei der einen Tour.

Hobbies

Da hat sich nicht viel getan. ~45 Bücher, eine große Häkeldecke und ein paar kleine Nähprojekte. An die großen habe ich mich noch nicht ran getraut. Trakt hat mir aufregende 28h Serien/Film-Zeit gutgeschrieben.
Was sich geändert hat, war, dass ich WoW ziemlich vernachlässigt habe und irgendwann im Sommer auf GuildWars2 umgestiegen bin. Ich hab das seit fast dem Release, aber habe nie viel gespielt, weil ich vieles da nicht verstanden habe – und zum Teil auch noch nicht verstehe. Aber irgendwie hat es gereicht, um mich in der zweiten Jahreshälfte doch regelmäßig zu unterhalten.
Und gerade gestern habe ich ein Spiel durchgespielt, was mich mit einem gigantischen WTF zurück ließ. The Fabled Woods (Steam) Es ist als “Kurzgeschichte” angepriesen und ja, irgendwie ist es eigentlich nur genau das. Man geht durch einen total schönen, atmosphärischen Wald und “trifft” verschiedene Menschen, die dort gestorben sind und einem ihre Geschichte erzählen. Und eigentlich war es das auch schon. Aber darauf war ich nicht vorbereitet.

Fazit:

Wie auch schon letztes Jahr, kann ich eigentlich nicht wirklich meckern. Abgesehen von dem Schrecken um Weihnachten herum, war es ein positives Jahr und ich habe mich gesanglich weiter entwickelt, habe den Mann endlich in der Nähe und und liebe Menschen um mich herum, die mir immer wieder neue Dinge beibringen. Zumindest K1 ist noch hier und bleibt hoffenlich auch noch lange und ich bin fast optimistisch, dass das mit dem Sport und dem Entrümpeln und all den Plänen, die ich ja schon seit Jahren so habe, auch was wird.

Also bleibt mir nur noch, euch ein gesundes und glückliches neues Jahr zu wünschen!

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Tschüss, 2020

OK, Zeit für einen Jahresrückblick. Ich hab festgestellt, dass ich das meiste schon im letzten Eintrag geschrieben habe, aber wir fassen mal noch alles zusammen, auch im Vergleich zum letzten Rückblick.

Dieses Jahr war alles anders. Die Pandemie hält die Welt auf Trab und, was eigentlich nocht sehr viel schlimmer ist, die Auswüchse von Dumhheit, Ignoranz, Hass, Unsolidarität und Rassismus breiten sich aus und lassen mich sprachlos und kopfschüttelnd zurück. Aber gerade diese Woche bin ich stolz auf mein Bremen, was die geplante Querdenkerdemo und alle Ersartzveranstaltungen erfolgreich verboten hat und so verhindert hat, dass sich ein Berlin oder Leipzig wiederholt. <3 Aber abgesehen davon waren meine Schwerpunkte dann die folgenden:

Die Katzen

Ich habe dieses Jahr mehrfach befürchtet, dass ich den Jahreswechsel wohl nicht mehr mit beiden Katzen erleben würde. Hugos Herz ist kaputt und bei Muffin wurde ein Leberschaden und eine schwer/kaum heilbare Bauchspeicheldrüsenentzündung diagnostiziert. Beiden ging es zwischendurch wirklich schlecht und wir mussten viel herumprobieren. Aber im Moment geht es ihnen beiden ziemlich gut und es sieht aus, als hätten wir noch eine Weile zusammen <3 Es bleibt dabei, dass sie beide schwer krank sind und dass man nichts mehr machen kann, wenn es schlechter wird, aber offensichtlich hat es sich erstmal gefangen und wird gerade nicht schlechter.

Chor

“Chor” ist im Moment ein großes Wort… was im Sommer als Quartette gestartet hat, konnte in September/Oktober zu Oktetten werden und wir konnten sogar ein paar Konzerte singen (viel Instrumental, wenig singen) und ist nun, seit November, auf Duette eingeschrumpft. Nicht das, was jedem Chorsänger liegt, denn man geht ja auch in den Chor, um mit anderen zusammen zu singen und solistisch singen liegt nicht jedem.
Mir macht es aber Spaß. Mein Gesangsunterricht macht sich endlich bezahlt und ich habe jetzt schon einige Gottesdienste mit einer Freundin solistisch begleitet. Die Gemeinde darf im Moment auch nicht singen, so braucht es Freiwillige, die die Gemeindelieder singen. Mir macht es Spaß und es trainiert halt auch immens. Lampenfieber lässt sich ja nun nur unter echten Bedingungen angehen und nicht irgendwo zu Hause oder im Unterricht.
Und wenn ich ehrlich bin, finde ich es sehr angenehm, nicht mehr stundenlang mit 80 Leuten und einer zu warmen Heizung “eingepfercht” zu sein. 30-90 Minuten Probenzeit sind super. Dafür habe ich jetzt halt viel mehr Sonntage, die ich nicht ausschlafen kann, aber irgendwas ist ja immer… Zitat aus dem letzten Beitrag: “Ich befürchte, 2020 wird da einen Rekord hinlegen” Ja, hat es, aber in eine ganz andere Richtung, als gedacht.

Auto, Sport, Diät

Fanden nicht statt, dieses Jahr 😉

Sozialleben

Meine Beziehung läuft wirklich gut und der Neuanfang war der richtige Weg und uns geht es sehr gut. Freunde getroffen habe ich natürlich eher nicht so viele. Aber Ich habe ja meine Duettpartnerin und die letzten beiden Wochenenden dann auch traditionell Plätzchen backen bei 2 Freundinnen. Aber da hört es dann auch schon auf. Ich merke wieder mal, wie privilegiert und glücklich ich bin, dass ich wunderbar alleine sein kann, ohne, dass mich meine eigenen Gedanken erschlagen.
Ich verbringe letztendlich viel zu viel Zeit zu Hause und bewege mich nicht (siehe auch den Punkt vorher). Ich nehme die Pandemie ernst und gebe mir Mühe, so wenig Kontakte wie möglich zu haben, auch wenn es mir defintiv gut täte, öfter mal einfach spazieren zu gehen, wofür man ja auch keine anderen Menschen braucht.

Hobbies

Bücher:

Ich bin auch in diesem Jahr bei modenrnen Märchen-Umerzählungen geblieben und Fantasy-Kram (Hexen, Dämonen, biblische Referenzen). Nach wie vor keine hohe Literatur, aber nett für zwischendurch.

Games:

Es hat sich ein bisschen auf Handyspiele verlagert (AFK Arena, Seven Deadly Sins, Pokémon Go) aber auch das neue World of Warcraft Addon hat mich wieder an den Rechner gebracht. Meinen geplanten Pile of Shame habe ich überhaupt nicht angefasst. Aber ich glaube, er ist auch nicht größer geworden… Dazu habe ich dann mit Duolingo angefangen und kämpfe, um meine Strähne am Leben zu halten. Aber um ehrlich zu sein, ist die Strähne gerade auch das einzige, was mich noch dabei hält. Sprachen lernen, ohne sie zu nutzen, ist halt irgendwie blöd. Ich habe Französisch als Schwerpunkt gewählt, Niederländisch als zweite Sprache und Finnisch, um mal hinein zu schnuppern.

Handarbeiten:

Meine Hände sind nach wie vor unbegeistert von der Idee, dass ich wieder stricken könnte, aber ich habe zumindest ein paar Socken gestrickt. Ansonsten bin ich dieses Jahr aufs Nähen umgestiegen, habe mir neue Maschinen gekauft und die Welt mit Masken überflutet. Ich habe 73 Muster ausprobiert und als Brillenträger sind sie alle nicht perfekt. Am besten funktionieren für mich tatsächlich die sogenannten 3D Masken, die ein extra Nasenteil haben. Ganz “nebelfrei” bekommt man sie nie (ich zumindest nicht), gerade jetzt, wo es kalt wird, aber mit denen habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

Serien und Filme:

Man sollte meinen, dass ich mehr geschaut habe, weil ich ja ständig zu Hause bin. Aber dem war nicht so. Wenn, dann habe ich eher noch viel weniger geschaut, als sonst. Und hauptsächlich halt neue Staffeln von schon bekannten Serien, wie Umbrella Academy, Doom Patrol und Doctor Who. Musik habe ich auch so gut wie gar nicht gehört. Mein Spotify Rückblick besteht nur aus Übungsstücken für den Chor und den Soundtracks von Les Misérables und Hamilton. Sie mussten sich schon echt Mühe geben, genug Lieder für die Liste zu finden.

Fazit

Für mich war es ein verhältnismäßig gutes Jahr. Ich bin privilegiert AF, sodass ich all diese Regeln und Einschränkungen problemlos einhalten kann und weder finanziell, noch mental, oder sozial darunter leide. Ich darf singen, sogar in deutlich angenehmeren Umständen, als normalerweise, meine Beziehung entwickelt sich immer besser… also alles ist gut. Von mir aus könnte es gerne so weiter gehen. Also nicht die Pandemie, mit all den Toten und Infizierten, aber Abstände, Menschen mit Masken, wenn sie krank sind, kürzere und kleinere Chorproben, Homeoffice… Es wäre schön, wenn man ein paar dieser Dinge in das “Danach” mitnehmen könnte.

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Willkommen 2020

*entstaubt den Blog* Letzter Beitrag Anfang April? Uff. sieht aus, als wäre es mir dieses Jahr zu gut gegangen, sodass all die tiefenpsychologischen Entwürfe nie ausgearbeitet wurden. Das mit der Diät lief auch nicht so besonders, dafür aber die Beziehung. Aber bevor ich mir wieder mal die Frage stelle, ob das hier alles noch einen Sinn ergibt, mache ich einfach weiter.

Wie immer ein kleiner Vergleich mit dem Post vom letzten Jahr, um zu sehen, was sich so verändert hat.

Katzen

Für Hugo war das Jahr ein nicht so schönes. Schilddrüsenprobleme brachten neue Medikamente und eine unerklärliche “Reizunterbrechung” in unregelmäßigen Abständen lässt ihn immer wieder resigniert zurück, nachdem die Hinterbeine für einige Sekunden nicht mehr ansprechbar sind und alles verkrampft. Wir haben noch nicht herausgefunden, was es ist. Das Herz ist wohl nicht Schuld und Epilepsie ist es auch nicht. Es scheint keine Schmerzen zu haben und nach wenigen Sekunden ist alles wieder normal. Aber es nervt ihn, gerade wenn es an manchen Tagen wirklich häufig auftritt und ohne Schlaf wird er knatschig.
Aber nunja, es scheint nicht gefährlich zu sein und keine Schmerzen zu verursachen, also kann man erstmal damit leben. Ich versuche, es mal zu filmen und an einen Neurologen zu schicken, aber da es immer nur kurz und sehr random ist, ist das gar nicht so einfach.
Abgesehen davon, geht es ihnen gut und sie leben ihr bestes Rentnerleben.

Auto

Wenig Änderung zu letztem Jahr. Kaum innerstädtisch, dafür waren dieses Jahr vermehrt Landstraßen dran. Not my favorite!

Sozialleben

Nach langen Gesprächen haben mein Ex und ich Anfang des Jahres wieder begonnen zu daten. Klingt komisch, aber wir wollten nicht direkt zurück in das, was vor dem Bruch war, sondern langsam anfangen. Besser kennen lernen und verstehen, mehr reden und keinesfalls mit “Business as usual” weiter machen. Ich denke, das war der richtige Weg und wir sind jetzt in einem deutlich besseren Gefüge, als damals.

Ansonsten gab es weiterhin gute Dinner-Dates mit unseren Freunden und viel zu viel Chor. (Ich befürchte, 2020 wird da einen Rekord hinlegen) Zum Glück singt der Mann ja auch und ist inzwischen so weit in die Bremer Chorszene integriert, dass wir im kommenden Jahr etwa 10 gemeinsame Konzerte haben werden. (Normale Chormenschen haben nicht mal alleine 10 Konzerte)

Dann gab es eine Hochzeit <3 Schwester und Schwager haben sich im Oktober getraut und so habe ich auch die Münchner Verwandtschaft mal wieder gesehen. Twitter war weiterhin ein konstanter Begleiter und ich habe einen Haufen netter neuer Menschen kennen gelernt. Einige sogar offline.

Sport und Abnahme

Failure! Auf der ganzen Linie. Die Komplette Abnahme von ’17 wieder rückgängig gemacht und im letzten halben Jahr auch nur noch ~5 Mal beim Sport gewesen. Dabei habe ich sogar ein spezielles (und teures!) Lauftraining absolviert. Das muss sich in diesem Jahr echt wieder regeln! Aber ich habe dafür sogar einen eigenen Twitteraccount angelegt. Er ist gesperrt und enthält vielleicht auch noch privaten Kram, ist aber hauptsächlich für Sport und Diät geplant, weil ich darüber ziemlich viel meckern muss 😉

Games

Ich hatte mir vorgenommen, meinen Steam Pile-of-shame um mindestens 5 Titel zu erleichtern und Spiele durchzuspielen, bzw. angefangene zu beenden. das Ergebnis ist nicht ganz das, was ich geplant hatte, aber ja, ich habe 7 Spiele beendet. (Keine Affiliate Links, ich hab nichts davon, wenn ihr sie nutzt)


Da ich vorher Layers of Fear gespielt hatte und sehr mochte, kam ich schnell darauf. War aber frisch gekauft und nicht vom PoS.
Ich merke immer wieder, dass man mich mit Jump-Scares nicht kriegen kann, obwohl ich eigentlich mega schreckhaft bin. Aber irgendwie bin ich nie genug in den Spielen drin, ich finde sowas nicht gruselig und mehr als ein gemurmeltes WTF erreichen sie meist nicht bei mir. Das heißt nicht, dass ich nicht meinen Spaß daran habe! Ich mochte das Spiel sehr, aber dieser ganze Horror/Jump scare Ansatz erreicht mich nicht.


The Whispered World hatte ich tatsächlich schon seit langem angefangen, das zählt also zum PoS. Ich habe immer wieder abgebrochen, weil ich nicht gut darin bin, die verquere Logik zu durchschauen und entweder Tage an der gleichen Stelle hing, oder zwischendurch halt aufgegeben habe und mithilfe eines Walkthroughs gespielt habe, was aber auf Dauer halt auch nur so semi lustig ist. Deswegen lag es ewig unbeendet rum. Ich mochte die Geschichte und die Figuren. In der SE gibt es auch Audiokommentare der Entwickler zu den verschiedenen Screens, die wirklich toll gestaltet sind.


Ich habe True Fear 1 verschlungen und musste 2 direkt kaufen. War also auch wieder eine Neuanschaffung, die einfach durchgespielt wurde. Wieder Jump scares, die nicht wirken, ein Asylum, eine tote Schwester. Ich mag das Setting sehr und die Atmosphäre.


Naja… ein Wimmelbildspiel hat. Ich mag die gerne und da gibt es weitaus schlimmere. Schlimme rumänische Akzente und extra theatralisches Auftreten, aber eine solide Story und einige Stunden Spielzeit. Aber auch nicht PoS, sondern aus dem Sommersale.


Noch ein Sommersale Wimmelbildspiel, an was ich mich nicht mal richtig erinnern kann. Hat also keinen großen Eindruck hinterlassen.


Und noch ein Sommersale Wimmelbildspiel. Das hatte zumindest schöne und atmosphärische Bilder.


Das ist aus dem Halloween oder Wintersale, aber jedenfalls auch neu. Schöne Bilder, solide Story. Halt auch wieder Hidden Objects.

Honorable Mentions


Noch nicht durch und schon seit 2016 oder so dran. Ich mag die Puzzle und setze mich immer wieder ran, aber kann das nicht lange am Stück spielen. Mal schauen, ob ich es dieses Jahr zu Ende bringen kann.

Natürlich weiterhin bei Diablo 3 und World of Warcraft unterwegs gewesen. Den Classic Server getestet und direkt wieder die Lust verloren, weil es damals einfach nur ätzend war! Ja, ich mag die neue Version lieber, wo man nicht sein Leben damit verschwendet, den gleichen Weg immer und immer wieder zu gehen und er einfach ewig dauert. Dass Kämpfe länger brauchen, man für Elite Gruppen braucht und man ständig trinken muss, damit kann ich ja noch leben, aber diese sinnlose Rennerei killt mich. Aber ich war nie jemand, der Vanilla glorifiziert hat. Ich erinnere mich noch gut an all den Frust. Was damals “besser” war, war halt, dass es neu war und man so vieles gemeinsam zum ersten Mal erreicht hat. Unser erster Ragnaros-Kill mit 40 Leuten im TS ist nach wie vor der Gänsehautmoment in den letzten 14 Jahren, aber das lässt sich nicht reproduzieren. Und das Gameplay war damals echt nervig!

Handyspiele: Pokémon Go und Wizards Unite haben mich das Jahr tatsächlich viel raus gejagt. Dazu ein paar Rätselspiele und nach 2700 Werbeanzeigen auch AKF Arena 😉

Serien und Filme

Auch hatte ich mir vorgenommen, einige Serien endlich zu beenden oder wieder auf den richtigen Stand zu kommen. Lief etwas so erfolgreich, wie bei den Spielen. Die meisten Sachen waren einfach neue Serien, die so durchgeschaut wurden und wenig vom PoS.

  • Doctor Who, Staffel 11 – Ich mag Jodie Whittaker als Doctor, aber sie hatte leider keine Story in dieser Staffel, im Gegensatz zu ihren Companions (Prime)
  • Sabrina, Staffel 2 – Als Teenager der 90er ist die Serie ein Muss und ich mag sie großteils (Netflix)
  • Queer Eye, Staffel 1 – Nicht so der Reality-Show Fan, aber diese Jungs sind der Hammer (Netflix)
  • Good Omen – Große Liebe! (Prime)
  • The Umbrella Academy – Warte sehnsüchtig auf Staffel 2 (Netflix)
  • Miss Fisher’s Murder Mysteries – Man kann Morde auch ohne Hightech lösen und die Charaktere sind Zucker (Netflix)
  • The Magicians – Coole Story und Figuren, freue mich auf die Fortsetzung (Prime)
  • Doom Patrol – Überraschend, aber gut (Prime)
  • The Order – Ja, ich mag Serien mit Magie (Netflix)
  • The curious creatures of Christine McConnall – Youtube trifft… ich weiß keinen Vergleich. Großartige Kuchen und sehr skurril (Netflix)
Honorable Mentions
  • Gotham – kann mich nicht auf Dauer halten, aber ich schaue immer wieder rein. Bin aber seit Jahren noch in Staffel 1 (Netflix)
  • Supergirl – naja, eigentlich nicht ganz so honorable, da ich es über Folge 1 bisher noch nicht heraus geschafft habe… packte mich nicht (Netflix)
  • Pokémon The Series: Indigo League – Naja, wenigstens mal rein schauen, was es damit so auf sich hat, ich kannte weder Spiele noch Serie (Netflix)
  • Supernatural – eigentlich liebe ich die Serie sehr, aber komme nach dem Bingen bis Staffel 10 vor ein paar Jahren nicht mehr so recht rein, also noch ein “paar” Staffeln offen (Netflix)
  • Black – Der Koreanische Reaper. Interessant, aber sehr asiatisch und nur mit Untertiteln, deswegen muss man sich dafür wirklich Zeit nehmen (Netflix)
  • Carnival Row – Tolles Settig und Charaktere. Nach der Story musste man ein bisschen suchen, aber doch, hat sich alles gut gefunden (honorable, weil erst 2020 beendet) (Prime)
Fazit

Es war ein gutes Jahr. Tolle Menschen, sängerische Erfolge, wenig Drama.
Von 2020 erwarte ich, neben viel zu viel Musik, nicht viel neues. Na gut, doch: nachdem ich die Sache mit dem Haus dieses Jahr noch verschoben hatte, muss ich in diesem Jahr anfangen, Leute zu suchen und Angebote zu sammeln. Der eigentliche Umbau wird wohl noch ein Jahr warten müssen, aber die ganze Planung vorher muss ja auch noch erledigt werden.

Ich wünsche euch ein erfolgreiches, gesundes und glückliches neues Jahr! Machen wir das beste daraus.

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Jahreswechsel 18/19

Es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Rückblick auf das Jahr und Gedanken zum neuen Jahr. Mal sehen, wie sich alles seit dem letzten Mal entwickelt hat…

Katzen

Ja, alles beim Alten geblieben. Beide krank, aber durch ihre Medikamente soweit im grünen Bereich. Da sind locker noch ein paar Jahre drin 🙂

Auto

Ich bin nicht häufig gefahren, da mein Hauptgrund sich in der ersten Jahreshälfte verabschiedet hat, aber im Herbst habe ich zumindest mal eine größere Tour gemacht und bin am Ende, dank großer Baustellen tatsächlich mal 6 Stunden am Stück (mit 20 Minuten Pause) gefahren, was wirklich gut ging.
Auch ist mein erster Gedanke nicht mehr “oh nein, ich muss Auto fahren”, sondern “oh nein, ich muss hinterher wieder einen Parkplatz hier finden”. Das heißt nicht, dass ich jetzt total relaxed und souverän bin, wenn ich fahren muss, aber der Gedanke schockt mich nicht mehr so sehr, auch wenn ich nach wie vor extrem wenig in der Stadt fahre. Was übrigens auch dazu führt, dass ich eigentlich gar nicht 50Km/h fahren kann, sondern immer viel zu schnell bin und sehr bewusst drauf achten muss.
Außerdem habe ich den ersten Unfall erlebt (mir ist jemand drauf gefahren).

Sozialleben

Sehr durchwachsen… Eine Trennung, die mich mehr mitgenommen hat, als ich erwartet hatte und mir auch heute noch immer mal wieder unglückliche Tage beschert, auch wenn wir inzwischen wieder gute Freunde sind und zu einer sehr angenehmen Normalität zurück gefunden haben, nachdem Madame wieder abgeschossen wurde.

Dafür aber einen Twitter-Freund live getroffen (und eine Twitter-Freundin mehrfach nicht) und eine neue “Tradition” des Essengehens mit zwei anderen Twitterfreunden hier aus der Stadt ins Leben gerufen, das ist sehr schön.

Chor hat sich dieses Jahr weitestgehend auf kleinere Ensembles konzentriert, der große Chor ist schon sehr anstrengend und zeitraubend. Und meine Chorfreunde sind großteils auch in den Ensembles, sodass wir trotzdem eine schöne Zeit zusammen hatten.
In diesem Jahr bin ich auch endlich da angekommen, dass ich kleinere solistische Aufgaben übernehmen konnte und bin sehr, sehr stolz.

Meine eine Chorfreundin ist im Sommer Mutter geworden, sodass wir uns nicht mehr so häufig sehen können, aber zum Glück kann unsere Freundschaft das ab <3

Sport und Abnahme

Wir bleiben bei “durchwachsen“. Sportlich habe ich dieses Jahr einiges erreicht. Ich habe mit dem Laufen angefangen und einen offiziellen 5Km Lauf überstanden und ich habe mich wieder in einem Studio angemeldet. Diesmal aber nicht bei einem Discounter, sondern einem sehr hochwertigen (und teuren!) wo aber auch die Betreuung und Begleitung gegeben ist, die ich brauche, um am Ball zu bleiben. Viel Erfolg gab es bisher nicht, weil ich durch Tattoo, Piercing, Urlaub und Reisen viele Pausen hatte, sodass es nie zu einer wirklichen Routine kam, aber ich gebe mir doch Mühe, 3 Mal pro Woche, vor der Arbeit, trainieren zu gehen.

Aber meine Abnahme ging dieses Jahr leider in die falsche Richtung. 5 Kilo habe ich in diesem Jahr wieder zugenommen und damit meinen Erfolg aus dem letzten Jahr schon fast halbiert. Emotionen und mangelnde Motivation spielen da eine große Rolle. Essen macht nun mal leider zumindest kurzfristig glücklich… Also in diesem Bereich gibt es auf jeden Fall große Pläne für das nächste Jahr. Endlich Fett gegen Muskeln tauschen!

Sonstiges

Ich habe mir mein erstes Tattoo gegönnt und zwei neue Piercings (darüber kommt demnächst noch ein eigener Eintrag). Ich habe wieder viiiiiel gelesen <3. Gestrickt eher weniger, da meine Daumengelenke leider ziemlich schnell rebellieren und mit einer Art Sehnenscheidenentzündung reagieren. Eigentlich hatte ich noch zwei Paar Babysöckchen versprochen, aber kurz vor Abschluss des ersten Paars musste ich aufhören, weil beide Hände wehtun 🙁

Im nächsten Jahr stehen dann voraussichtlich endlich all die Geschichten mit dem Haus an, was mich ziemlich nervös macht. Ich habe es im Laufe des Jahres schon einige Male erwähnt, aber es geht darum, dass das Haus auf mich überschrieben wird und dann quasi grundsaniert werden muss. Das ist nicht nur ein Haufen Geld, sondern auch Verantwortung, die mir gar nicht so sehr passt. Zum Glück ist mein Schwager in Spe da sehr ambitioniert und wird mir vieles abnehmen, was den Umgang mit Handwerkern angeht.

Der Blog lief dieses Jahr eigentlich ganz gut. Natürlich sind “vorgefertigte” Posts, wie die 365 Questions Challenge immer relativ einfach, aber ich habe auch sonst einiges geschafft. Nachdem ich kurzzeitig überlegt hatte, dicht zu machen, als die DSGVO kam und meine Leserzahlen ja doch eher bescheiden sind, habe ich mir doch die Mühe gemacht, es umzustellen, denn auch mit meinen wenigen Lesern fühle ich mich hier wohl und schreibe gerne. Ich werde versuchen, die Frequenz im kommenden Jahr mindestens beizubehalten.

Fazit

Alles in allem war das Jahr sehr gemischt. Vieles schöne, auf das ich stolz bin, aber auch sehr traurige und wütende Momente. Verglichen zu meinen sonstigen, sehr ereignisarmen, Jahren, tendiere ich dazu, zu sagen, dass es ein schlechtes Jahr war, weil ich doch sehr unglücklich war. Aber wenn ich drüber nachdenke, so war es nicht wirklich überwiegend schlecht! Es war einfach intensiver als sonst so mein Leben ist, aber das beinhaltet sowohl gutes, als auch schlechtes.

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Rückblick 2017 – Vorschau 2018

Und wieder ist ein Jahr rum. Schauen wir uns mal an, worum es beim letzten Rundblick ging:

Oh, ich war ganz excited über meine Fitnesstudio-Mitgliedschaft… war 2017 jedoch kein einziges Mal mehr dort und habe dann auch schnellstmöglich wieder gekündigt. Das war echt so gar nicht meins. Und wenn man die Übungen nur mit nem halben Arsch macht, kann man es auch sein lassen.

Muffins Diabetes hat sich ganz gut entwickelt. Ist nicht immer ganz einfach, dass man zu festen Zeiten spritzen muss, aber dank meines besten Freundes, der auch im Haus wohnt, klappt es doch ganz gut. Der Kater ist glücklicherweise super fit und scheint davon gar nicht weiter beeinflusst. Sogar das Überdosis-Drama, Anfang des Jahres, hat er gut weggesteckt. Oh, ich sehe gerade, davon habe ich nie erzählt. Also, als besagter Freund das erste Mal spritzen sollte, hat er 30 statt 3 Einheiten genommen und Muffin musste für einige Tage ins Krankenhaus. Hat er zum Glück schnell kapiert, dass da was nicht richtig war und ist sofort in die Klinik gefahren, so ist da nichts schlimmes passiert.

Bei Hugo ist zu dem ursprünglichen Herzfehler, den er eh schon hatte, eine chronische Erkältung dazu gekommen, die dauerhaft mit Kortison behandelt werden muss. Nicht schön, aber auch ganz gut händelbar. Also zwei Tabletten für den einen und zwei Spritzen für den anderen… aber sonst geht es ihnen gut hier.

Aber die eigentlichen beiden großen Themen des Jahres für mich waren Abnahme und Auto.

Am 3. April habe ich beschlossen, dass ich das mit dem Abnehmen jetzt wirklich durchziehe. Dazu gab es das Buch “Fettlogik” und einen Account bei MyFitnessPal. Dazu gab es im Laufe des Jahres auch zwei Einträge (Gewichtsgedanken und 10 Kilo geschafft) und ich will das jetzt nicht weiter ausführen. Ich bin zum Ende des Jahres zwar nicht bei meinem Zielgewicht gelandet, aber ich konnte Nov/Dec mit einer Nullrunde abschließen, was bei der Menge an Plätzchen, die ich so verdrückt habe, schon absolut großartig ist. Auch habe ich die 60 unterschritten und bin damit im oberen Bereich meines “Normal-BMIs” gelandet. Warum das alles noch nicht reicht und ich nach anderen Messmethoden immer noch fett bin (waist-to-hip oder waist-to-height z.b.), könnt ihr in den verlinkte Einträgen nachlesen.
Sportlich bin ich inzwischen wieder bei einem Programm auf meiner Wii angekommen, was mich auch 2011 schon begleitet hatte. 30 Minuten Ausdauer und Kraft gemixt an allen Abenden, an denen ich die Zeit dafür habe.

Und das Auto… bzw. das Autofahren. Im Januar habe ich mir einen Polo mit Automatik gekauft, weil mich dieses Anfahren verrückt machte und mich davon abhielt, öfter zu fahren. Wenn ich alleine bin und übe, hat es immer super geklappt, sobald Menschen hinter mir an der Ampel stehen, hab ich völlig versagt. Also haben wir uns überlegt, den Seat wieder zu verkaufen und ein echtes, neues (so gut wie) Auto beim Händler zu kaufen. Ein silberner Polo von 2014 ist es geworden und wir haben uns gut angefreundet. Ich fahre nach wie vor nicht viel und gerade die Stadt stresst mich immer noch sehr, aber ich habe zwei Touren nach Gütersloh gemacht (~230Km) und war über Weihnachten sogar in Berlin (~410Km). Es braucht immer ein bisschen, bis ich drin bin (weswegen das in der Stadt eh nichts wird, weil ich nicht lang genug fahre, um rein zu kommen), aber dann bin ich auch entspannt. Gerade auf die Hinfahrt nach Berlin bin ich recht stolz. Eine kurze Pause 15km nach Start, um zu Frühstücken und dann in einem Rutsch durch. Zurück war ich eigentlich zu müde und hatte nichts gegessen. Das war schlecht, aber ich habe es trotzdem durchgezogen, auch wenn eine Pause angebracht gewesen wäre, weil es nur noch 45 Minuten waren. Außerdem war wenig Verkehr. Wäre mehr los gewesen oder die Strecke noch länger, hätte ich auf jeden Fall angehalten, denn ich war völlig im Eimer. Aber jetzt habe ich das wenigstens auch mal erlebt.

Ansonsten… habe ich mal eine Chorpause gemacht, was sehr angenehm war. Es sind schon viele Termine und es ist ja auch nicht nur Spaß, sondern auch sehr anstrengend.

Bücher wurden es dieses Jahr nicht so viele, aber dafür habe ich wieder vermehrt gestrickt. Socken für kleine und große Menschen. (Ich bin ehrlich froh über meine Schuhgröße 37!)

Alles in allem war es ein gutes Jahr für mich und ich habe tolle Menschen um mich herum <3 Für das nächste Jahr sehe ich keine großen Änderungen. Business as usual. Stricken, lesen, singen, arbeiten, kuscheln, Auto fahren, Katzen versorgen, noch ein bisschen abnehmen, Sport treiben...[shariff]

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