Category "Sport & Abnahme"

5 Kilometer – Lauf

Wie ja neulich schon angekündigt, war an diesem Wochenende ein 5Km Lauf, bei dem ich mich, gemeinsam mit einer Freundin, angemeldet hatte. Nicht, weil ich denke, dass ich schon die geile Läuferin bin, sondern um ein Ziel zu haben und mal zu schauen, wie ich mich da so schlage.

In den letzten Wochen bin ich lange nicht so regelmäßig gelaufen, wie ich es hätte tun sollen, aber die Anfangsmotivation schwindet und die Erfolge sind nicht mehr so deutlich, wie am Anfang. Immerhin bin ich immer wieder die 5Km gelaufen, aber bin noch sehr langsam. Aber bei dem “Rennen” ging es mir nur darum, gut durchzukommen und nicht darum, irgendwo in den vorderen 2/3 des Felds anzukommen 😉 

Die letzten Läufe waren alle eher mittelmäßig und meine Energie war nicht so gut, aber zum Durchkommen reicht es und ich hoffte einfach, dass die Umstände ihr Übriges tun und einen Extraschub Motivation und Energie geben.

Ab 8:30 konnte man sich die Startnummern abholen und ich hab um 9 Uhr meine Freundin abgeholt und wir sind zusammen hingefahren. So muss man nicht alleine da auftauchen. Ich war aber trotzdem nervös. Gibt keinen Grund, aber hey, ich hab sowas noch nie gemacht und da sind viele andere Menschen und überhaupt… Leider konnte sie nicht mitlaufen, weil sie Schmerzen im Fuß hatte, ist aber netterweise trotzdem mitgekommen zum moralischen Support <3

Also hin und angemeldet. Dafür ein Tütchen mit Werbekrams und einen Gutschein fürs benachbarte Fitnessstudio eingesammelt (da wollte ich eh mal vorbei schauen). Dann noch ein bisschen gequatscht und dann ging es auch los mit ein bisschen Aufwärmen. 

Ich stand relativ weit hinten und musste dann auch erstmal, als es losging, noch ein bisschen mit dem Handy rumfummeln, um Musik und Apps zu starten, aber da es da eh noch sehr knuddelig war, konnte man das prima nebenbei machen. Dann hat die Freundin noch ein schreckliches Foto gemacht (was ihr nicht zu sehen bekommt!) und dann waren wir auf der Strecke… In den ersten Minuten zog es sich relativ schnell auseinander und alle schnelleren Läuferinnen zogen noch an mir vorbei, wobei ich auch schon im hintersten Drittel gestartet bin. Ich hatte eine kleine Bezugsgruppe, die sich bis Kilometer 3,5 auch relativ zuverlässig hielt. Danach zeigte sich dann, wer so entspannt war, dass er locker in dem Tempo weiter machen konnte und wer dann so langsam doch schwächelte und zurück blieb oder sogar eine Gehpause einlegte.

Ich habe mich gut mitziehen lassen und war so viel schneller, als im Training. Dafür habe ich aber auch deutlich mehr gelitten, als im Training. Ein bisschen Seitenstechen, was ich sonst nie habe und ich war auch weit jenseits der “man kann sich noch unterhalten” Zone. Verglichen zu sonst war mein Puls auch locker 10-15 Schläge höher. Dafür waren meine Schritte weniger und größer als sonst. Man passt dich doch ziemlich der Gruppe an. 

Ich habe extra vermieden, mir unterwegs mein Tempo anzuschauen und habe nur ab und zu mal auf meinen Puls geschaut, der immer fröhlich jenseits der 170 herum turnte. 

Der letzte Kilometer war die Hölle! Ich versuchte ihn in meinem Kopf auf den letzten Kilometer meiner regulären Strecke zu mappen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie lange ich noch muss und als ich endlich die Stimme des Kommentators hörte und hinter einer Biegung die ersten Fähnchen sah, war ich so unfassbar erleichtert!

Beim Laufen ist es ja so, dass es während der Bewegung noch alles ok ist und dann beim Anhalten plötzlich alles komisch wird. Der Automatismus des Laufens hat einen irgendwie davor geschützt. Als ich jedenfalls zum Stehen kam, drehte sich alles und mein Körper bestand nur noch aus Gelee. Sehr unangenehm! Ich wankte zum Anfang und wartete auf meine Freundin, die mein Trinken hatte. Später fand ich raus, dass ich irgendwo an der Seite auch hätte gesponserte Getränke und Obst bekommen können, aber ich bin quasi zurück auf die Strecke gegangen, wo es für die 10Km dann in die zweite Runde ging. Aber da standen halt auch unsere Räder, also bin ich dahin.

Als ich dann endlich getrunken hatte und wieder halbwegs ruhig stehen konnte, schaute ich auf meine Uhr und war begeistert. 35:23 Minuten! Das ist locker 3 Minuten schneller als mein schnellstes Training bisher. Extremer Unterschied! Aber dafür ging es mir auch dementsprechend echt mies. Ich hatte gerade an dem Tag auch noch meine Periode bekommen, was auch noch mal ein Einbruch des Energielevels bedeutet, das heißt, ich hatte mich extrem verausgabt. Ich habe auch den Rest des Tages immer ein gewisses Unwohlsein gepürt, aber dafür war ich #82/113 5K Läuferinnen. Wie erwartet, im letzten Drittel, aber das ist völlig in Ordnung und die Zeit war phänomenal!

Frauenlauf Endzeit von Garmin mit Selfie
Dass ich da fast sterbe, sieht man zum Glück nicht 😉
Tempo und Pulsübersicht von Garmin
Klar zu sehen, wie am Anfang die Energie noch da war und die Gruppe mitgezogen hat. Den letzten Kilometer bin ich quasi alleine gelaufen und 7:39 ist ein normal flotter Kiometer bei mir, da bin ich also auf ein bekanntes Tempo zurück gefallen. 
Was in dem Fall Durchschnittspace in Bewegung ist, weiß ich nicht, da ich keine Pausen hatte. 

P.S.

Ich habe mal testweise einen Like-Button eingebaut, der nirgendwohin weiterleitet, aber die Chance gibt, einen Eintrag positiv zu bewerten, auch wenn man keinen Kommentar schreiben will. Es ist halt doch nett, wenn man irgendeine Form von Feedback bekommt, dass man gelesen wird und die Einträge auch ok sind. Manche melden sich ja dann über Twitter oder direkt privat und sprechen mich auf die Themen an, das freut mich auch sehr. Aber oft will man ja gar nichts dazu sagen, fand den Eintrag aber doch gut, also dafür gibt es jetzt das kleine Herzchen unter den Posts. Kein Facebook, kein Twitter, einfach nur ein simpler interner Zähler.

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1 Monat laufen

Jetzt ist es schon einen Monat her, dass ich mich zum ersten Mal zum Laufen an die Weser gewagt habe.

Die erste Woche startete direkt mit ein paar Ausreden (Dienstag und dann erst am nächsten Montag wieder) aber da war ein Muskelkater und Regen und mehr Regen und überhaupt. Außerdem macht es halt keinen Spaß. Aber die Gegend ist hübsch (wenn es nicht gerade regnet) und eine halbe Stunde ja doch auch irgendwie übersichtlich. Außerdem müssen diese letzten Kilo weg und der Körperfettanteil endlich auf ein gesundes Niveau gesenkt werden. Denn laut BMI war ich ja zu Beginn schon im Normalbereich, aber mit 33,5-35% Körperfettanteil ist man bei allen anderen Mess-Methoden immer noch übergewichtig, oder sogar adipös.

Morgens klappt bei mir tatsächlich ganz gut. Nicht groß nachdenken, kurz ins Bad und direkt los. Irgendwie schläft der Schweinehund da noch. Abends habe ich sehr viel mehr zu kämpfen. Danach in Ruhe duschen, Katzen versorgen und ins Büro. Dann hat man es hinter sich und hatte nicht schon einen ewig langen Tag hinter sich und alles andere außer der Laufstrecke sieht so viel verlockender und gemütlicher aus. Abends gab es dann dazu immer noch alle paar Tage ein Kettlebelltraining, da ich ja mit einem Ausdauersport nur wenig Muskeln aufbauen kann und die sind ja nunmal das Wichtigste. Hasfit.com hat da eine schöne Sammlung an Workouts. Ich hab zwar auch eine DVD von good old Jillian, aber irgendwie sind die beiden anderen mir lieber.

Woche 1
  1. Dienstag laufen/gehen im Wechsel
    Klamotten und Schuhe hatte ich, also einfach los. Dass ein Freund jetzt auch gerade damit angefangen hatte, gab den letzten Schubs, da ich es ja schon ewig vor mir her schob.
Woche 2

Da habe ich mit einer anderen App das klassische C25K Programm gestartet

  1. Montag 1m laufen, 90s gehen im Wechsel
  2. Dienstag 1m laufen, 90s gehen im Wechsel
  3. Donnerstag 1m laufen, 90s gehen im Wechsel
  4. Freitag halbherziges Training, mit wenig Laufen und viel Gehen, da meine neuen Schuhe sehr ungewohnt und etwas schmerzhaft waren, weil sie halt ganz anders geformt sind, als die alten.
    Und an dem Freitag habe ich dann auch das erste Mal einen Zwischenstopp im Stadionbad eingelegt und mich ins kühle Nass (knapp 20°, bei etwa 14° Außentemberatur) geworfen. Obwohl ich seit Jahrzehnten nicht mehr richtig geschwommen bin, habe ich doch eine halbe Stunde und etwa 480m geschafft.
  5. Samstag 90s laufen, 2m gehen im Wechsel.
    Samstag war ich nicht an der Weser, sondern musste zum Bauhaus, etwas für meinen Wasserhahn besorgen. Das sind etwa 2Km und so habe ich das Freitagstraining am Samstag Nachmittag nachgeholt. So verbindet man das Nützliche wenigstens mit dem Praktischen, aber allgemein ist das keine Option. Tagsüber in der Hitze einfach die Straße lang ist noch viel ätzender, als morgens im Kühlen entspannt an der Weser. Aber eigentlich ist das Wochenende ja eh nicht für Sport gedacht, das bot sich halt nur an, weil der Freitag so schlecht lief.
Woche 3
  1. Montag 90s laufen, 2m gehen im Wechsel
  2. Mittwoch 90s laufen, 2m gehen im Wechsel
  3. Donnerstag 90s laufen, 90s gehen, 3m laufen, 3m gehen im Wechsel.
    Durch die neuen Intervalle wurde die Laufzeit wieder kürzer, aber ich war schon sehr angetan, dass ich die 3 Minuten relativ gut hinbekomme. Der Hals ist halt trocken (ja, Nasenatmung und so) aber ich war noch nicht an der Grenze. Dazu gab es dann auch noch mal eine halbe Stunde Schwimmen. (etwa 640m)
  4. Freitag 90s laufen, 90s gehen, 3m laufen, 3m gehen im Wechsel
    Diese Woche war wohl ein bisschen viel, jedenfalls habe ich leichte Belastungsschmerzen in den Schienbeinen und freue mich auf die zwei Tage ohne Laufen! Ich hab ein bisschen gelesen und neben zu schneller Steigerung (4/Woche könnte da schon mit gemeint sein) kann es auch an einem ungünstigen Laufstil liegen, wobei ich denke, dass ich zumindest auf ebenen Strecken schon ok bin, aber ich hab halt auch ein paar Steigungen. Und/Oder zu wenig Dehnung nach dem Training. Mal im Auge behalten und hoffen, dass es schnell wieder weg ist. Aber jetzt erstmal zwei Tage nur Sofa (naja und Haushalt und so).
    Außerdem hat es die ganze Zeit genieselt, trotzdem war ich tapfer und habe mich durch gequält. Wäre wohl besser gewesen, wenn ich es nicht getan hätte, wenn ich so an meine Schienbeine denke… Abends war es aber wieder ok.
Woche 4

Die Woche wollte ich das Pensum mal auf 3 Einheiten reduzieren, um nicht gleich von Anfang an Probleme zu haben und dann schneller wieder aufzuhören, als ich es vielleicht eh tun werde 😉 Außerdem war ich Montag und Mittwoch verabredet, sodass es ganz praktisch ist, wenn ich die Tage drauf nicht zwingend um halb 7 hoch muss.

  1. Montag 90s laufen, 90s gehen, 3m laufen, 3m gehen im Wechsel
    Nachdem ich das Wochenende gesammelt nur 2400 Schritte hatte und mich quasi nicht bewegt habe, ging es Montag zurück an die Weser und meine Beine haben auch nicht gemeckert.
    Abends war ich mit einer Freundin verabredet, die erzählte mir, dass es Anfang September einen 5Km Frauenlauf im Bürgerpark gibt und ich denke tatsächlich darüber nach, mir das als Ziel zu setzen. Das sind jetzt noch 2 Monate hin und niemand erwartet da von mir, dass ich das in 23 Minuten absolviere. Ich denke, ich melde mich einfach mal an und selbst wenn ich merke, dass es noch nicht geht, dann sind die 10€ Gebühr auch verschmerzbar. Bis Ende August muss ich mich entschieden haben. Theoretisch bin ich bis September mit meinem C25K Programm durch und sollte in der Lage sein, die 5K auch durch zu laufen. Ein bisschen skeptisch bin ich schon, aber ich sehe ja, wie es sich verbessert und es wäre nicht ganz unrealistisch.
    2 Wochen später gibt es noch einen kostenlosen 1,5/3Km Lauf, das ist aber an einem Probensonntag. Da würde ich dann glatt versuchen, L. zu motivieren, dass er auch mit kommt 😉
  2. Mittwoch 3m laufen, 90s gehen, 5m laufen, 2,5m gehen, 3m laufen, 90s gehen, 5m laufen
    Puh, da war ich stolz! Lust hatte ich den Tag tatsächlich eigentlich nicht, weil ich morgens auch super müde war (meine Verabredung hatte sich von Mittwoch auf Dienstag verlegt und ich war erst um halb 12 im Bett) aber nachdem die Katzen mich eh schon geweckt hatten, bin ich halt los.
    Meine Schuhe und ich sind nach wie vor keine best Buddies und ich bin noch unschlüssig, ob ich da einfach komplett ins Klo gegriffen habe, oder sie halt noch eingelaufen werden müssen. Werde am Freitag jedenfalls meine alten Schuhe nochmal probieren, die sind ja auch noch nicht wirklich abgelaufen. Naja, jedenfalls habe ich den Lauf ziemlich gut durchgehalten und war nicht an meiner Leistungsgrenze. Da tut sich echt jeden Tag etwas, das motiviert. Und selbst mit leichten Schmerzen bin ich durch die beiden 5-Minuten-Intervalle gekommen.
  3. Freitag 3m laufen, 90s gehen, 5m laufen, 2,5m gehen, 3m laufen, 90s gehen, 5m laufen
    Leider war diesmal auch der Schweinehund so früh wach, sodass er, gemeinsam mit dem eher gräulichen Wetter dafür sorgten, dass es diesmal keine Runde im Schwimmbad gab. Aber mit den alten Schuhen habe ich die Strecke schmerzfrei rum gebracht. Also werde ich die neuen erstmal ein paar Tage nur zum Gehen nutzen, bis wir uns besser aneinander gewöhnt haben. Da ich sie nicht ganz professionell mit Laufbandanalyse ausgesucht habe, kann ich sie auch in dem Zustand eher nicht mehr zurück geben.
  4. Sonntag 3m laufen, 90s gehen, 5m laufen, 2,5m gehen, 3m laufen, 90s gehen, 5m laufen (plus noch ein bisschen mehr)
    Samstag war ich knapp 12K Schritte unterwegs, allerdings nur gehend. Ich war mit meiner Schwester in der Kunsthalle und bin halt hin und zurück gelaufen. Das war aber auf jeden Fall gut, um mich mit den Schuhen besser anzufreunden. Und da am Sonntag das Wetter traumhaft war und meine App mir die Herausforderung gestellt hatte, an diesem Wochenende 5K zu absolvieren, bin ich tatsächlich am Sonntag noch mal los. Und siehe da, Schmerzen gab es diesmal auch keine, es lag also wirklich nur an der Gewöhnung.
    Ich habe wieder unglaublich schöne Ecken da hinten an der Weser entdeckt, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie gibt. Da lässt sich das mit dem Laufen schon ganz gut ertragen – zumindest mit Sonne und brauchbaren Temperaturen. Mal sehen, wie das wird, wenn es dunkel, kalt und nass ist…

Esel und eine Ziege

Woche 5

Nachdem ich am Sonntag laufen war, wurde das nächste Training auf Dienstag verschoben, damit der freie Tag dazwischen eingehalten wird. Hatte über Schwimmen nachgedacht, aber noch ne Stunde schlafen war dann doch die Entscheidung des Morgens. Ja, ja, der Schweinehund wacht jetzt mit auf, das ist gar nicht gut. Allerdings will ich laufen. Nicht, weil ich das Laufen toll finde, oder abnehme (was ich übrigens auch erfolgreich mit genug Essen verhindere) oder so, sondern weil ich sehen will, ob ich die nächste Herausforderung schaffe. Gerade in dieser Woche sind ja tatsächlich alle 3 Trainings unterschiedlich, sonst wiederholen sie sich ja immer eine Woche lang. Ich bin super stolz auf meine Fortschritte und beobachte das sehr fasziniert.
Leider hat mein Vivosmart HR jetzt endgültig aufgegeben. Die HR Werte waren oft eh sehr enthusiastisch, aber hauptsächlich, weil es nach Beendigung einer Aktivität ewig nicht mitbekommt, dass mein Puls nicht mehr weit jenseits der 100 liegt und deswegen fröhlich weiter gezählt hat. Das ist natürlich immer die Gefahr, wenn nicht durchgehend gemessen wird, aber das war da schon auch im Vergleich mit anderen immer sehr optimistisch. Und jetzt zum Ende hin hab ich den Monitor schon gezielt nur während des Laufens/Schwimmens angemacht, denn wenn es durchgehend misst, dann ist es auch halbwegs ok.
Am Samstag hatte ich aber auch keinen Monitor laufen und nur eine Geh-Aktivität gestartet, die errechnete mir dann für entspannte 3K Schritte in einer halben Stunde großzügige 467 Kalorien. Dafür hätte ich das wahrscheinlich auf Händen laufend zurücklegen müssen… Also wird es Zeit für ein neues Armband.

  1. Montag 5m laufen, 3m gehen in Wechsel
    Jepp, ich war doch noch am Montag laufen – abends um 21 Uhr. Ich wollte mir den Samstag nicht zwingend ans Bein binden und dachte, dass ich ja mit 1,5 Tagen auch schon genug Pause hatte. War aber nur so eine bedingt gute Idee. Für die Woche gesehen ja, aber das Training war die Hölle! Es war warm, der Osterdeich voller Leute und ich war eh schon ausgelaugt vom Tag. Gab einen netten Sonnenuntergang über der Weser, aber das ist echt so gar nicht meins und ich hatte echt Probleme, das Training überhaupt durchzuhalten. Ich bleibe beim viel zu früh Aufstehen und habe es dann hinter mir, bei annehmbaren Temperaturen und ohne Publikum 😉
  2. Mittwoch 8m laufen, 5m gehen im Wechsel
    Dienstag war ich wieder eine Runde schwimmen (500m) und es ist definitiv auch eine gute Idee, nicht beide Trainings zu verbinden. Je weiter ich im Programm bin, desto kaputter bin ich ja schon vom Laufen und es kostet halt auch viel Zeit, so morgens vor dem Büro.
    Die 8 Minuten laufen waren schon eine Herausforderung, aber ich habe es geschafft! Zwei Mal! Bei den 5 Minuten bisher war ich zwar noch nicht am Limit, aber das sind ja mal eben über 50% mehr und ich war diesmal auch deutlich im grenzwertigen Bereich… das macht schon ein bisschen Angst vor Freitag 😉 Aber zumindest versuchen werde ich es *tschakka*
  3. Freitag 20m am Stück laufen
    Jepp, die berüchtigten 20 Minuten am Stück, die alle Läufer in diesem Programm immer total schocken. Ich bin da keine Ausnahme, aber zumindest wusste ich, dass sie kommen 😉
    Ich war sehr skeptisch, aber ich habe es geschafft! Ich habe das richtige Tempo gefunden und habe sogar 28 Minuten ohne Pause durchgehalten. Am Ende musste ich dann stoppen, weil mir eine rote Ampel in den Weg kam. Eigentlich wollte ich die 30 Minuten ja voll machen. Aber ich bin so stolz auf mich! Meine Beine waren danach zwar Gummi und im Büro wollte ich mich dann auch nicht mehr von meinem Stuhl weg bewegen, aber ich hab es geschafft!!!

Fazit

Auch nach 5 Wochen ist der Spaß leider immer noch nicht bereit, mitzulaufen, aber zumindest muss ich mich nicht allzusehr zwingen, sondern bin noch so im Halbschlaf, dass es einfach losgeht.
Und sonst so? Die Fortschritte lassen sich sehen und die Ausdauer verbessert sich mit jedem Tag. Leider bin ich noch dabei, kräftig gegen den Sport anzuessen. Aber ich hab mir gesagt, erstmal rein kommen und sich auf eines konzentrieren, dass ich das mit dem Essen im Griff haben kann weiß ich ja, also gewöhnen wir uns erstmal an den Sport. So haben sich die Kalorien über die Woche immer ziemlich ausgeglichen, aber in Woche 4 kamen dann 3 Essens-Treffen dazwischen, da war dann eh nichts mehr zu machen. Außerdem komme ich im Moment irgendwie nie zum Kochen, sodass ich wieder Stammgast beim Bäcker bin, was schon mal per se eine ganz dumme Idee ist. Mal ganz abgesehen davon, dass ich mit Brötchen auch meinen Eiweißbedarf nicht decken kann… Und Sport ohne Eiweiß ist ja auch nur so semi-gut. Das muss alles noch optimiert werden. Aber es war ja erstmal überhaupt ein Versuch, ob ich das durchziehe und mich damit anfreunden kann.

Alles in Allem bin ich sehr stolz auf mich und meinen Fortschritt. An der perfekten Playliste bastle ich noch, da ich so kleine Schritte mache, dass ich relativ schnelle Beats brauche und bei den vorgeschlagenen Stücken irgendwo bei Tempo schnell einzustufen bin, obwohl ich natürlich überhaupt nicht schnell bin, aber bei den Mini-Schritten summiert sich das in der Minute dann doch ganz schön. Also weiterhin experimentieren. Wobei ich auch mal testen wollte, wie es sich mit Hörbüchern läuft. Ich hab noch xxx Stunden bei Audible rumliegen, die ich vor Jahren mal gekauft und nie gehört habe. Wenn ich eh nicht nach Beat laufe, könnte das ja auch klappen – wobei man mit Musik noch eine grobe Zeitvorstellung hat (1 Song ~3 Minuten)

Aber nur mal so zur Vorstellung, von wie schnell wir hier reden: Das sind 173BpM und ist für mich problemlos machbar, wobei es, zugegebenermaßen, auch für mich eher schnell ist.

Aber von daher werde ich am Ende der App auch erstmal sehen müssen, was ich dann tatsächlich in Kilometern geschafft habe. Ganz grob rechnen die ja die folgenden Entfernungen in den gegebenen Minuten und davon bin ich ziemlich weit entfernt, wobei ich bisher noch nicht ausgerechnet habe, wie meine Bilanz tatsächlich ist 😉

90s = 200m
3m = 400m
5m = 800m
8m = 1,2 Km (knapp 1,1 Km)
10m = 1,6Km
20m = 3,2Km (knapp 2,8 Km)
22m = 3,6Km
25m = 4Km
28m = 4,5Km
30m = 5Km

Veränderungen?

Naja, nicht wirklich. Abgesehen von meiner Ausdauer natürlich. Aber beim Rest hat sich nicht viel getan, weil ich halt auch furchtbar schlecht gegessen habe. Wenn ich das jetzt dazu noch hinkriege, dann kann das tatsächlich was werden.

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Highway to Hell

Ich denke schon lange darüber nach, Laufen zu gehen. Braucht wenig Equipment, Zeit und Aufwand. Aber irgendwie hat es sich nicht ergeben. Außerdem hasse ich Laufen, aber nunja…
Da meine Katzen mich zurzeit ständig viel zu früh wecken, ich aber vor 8 nicht weg kann, weil ich ja das Insulin spritzen muss, dachte ich mir, ich könnte diese Zeit vorher ja zum Laufen nutzen. Sonst mache ich Sport gerne abends vom Schlafengehen, aber das kann man ja aufteilen. Das ist dann ja eher Krafttraining mit Gewichten und DVD oder so.

Dienstag, 19.6.:

Also habe ich mich heute Früh tatsächlich in Schale geschmissen und bin um 7 los in Richtung Weser gesockt. Ein bisschen gelaufen, ein bisschen gegangen. Insgesamt war ich etwa 3Km und 30 Minuten unterwegs. Als mir dann das Handy irgendwann überraschend Highway to Hell einspielte, fühlte ich mich zumindest verstanden 😉

Jetzt heißt es nur noch am Ball bleiben. Einen einzelnen Tag habe ich durchaus schon mal geschafft, aber regelmäßig? Das wird sich zeigen. Ich habe all die anderen Jogger um mich herum bewundert, die das richtig durchgezogen haben, aber naja, jeder war mal Anfänger und vielleicht… ganz vielleicht *hust* schaffe ich das ja auch und mach das irgendwann ohne groß drüber nachzudenken. Ich teste gerade ein paar Anfänger-Apps. Die, die ich heute morgen hatte (StartRunning) hat mich jedenfalls nicht überzeugt. Habt ihr Favoriten, die Anfängerpläne integriert haben, ohne, dass man direkt ein Jahresabo abschließen muss?

Blick auf die Weser

Montag, 25.6.:

So, nachdem es die letzten Morgende immer irgendwie nicht passte, weil es regnete oder ich Kopfschmerzen hatte oder so (ja, ich weiß, sehr überzeugender Start in meiner Läuferkarriere), bin ich heute tatsächlich wieder los.
Wieder eine Mischung aus Laufen und Gehen, diesmal mit der App Couch to 5k & 10K. Die war gar nicht schlecht, wobei die Zusammenfassung des Laufs äußerst… nunja… phantasievoll ist. Ich wüsste jedenfalls nicht, wo ich in Bremen 622 Höhenmeter hoch und 663m runter geschafft haben sollte. Aber es geht mir ja hauptsächlich um die Ansagen Laufen/Gehen und die Steigerung über die Zeit, dafür ist das schon ok. Oder vielleicht lese ich den Report einfach auch nur falsch und er meint, ich bin in der ganzen Zeit 600m mit steigung gelaufen? Aber selbst das halte ich noch für übertrieben, wobei so am Deich natürlich ein paar Meter zusammen kommen.

Ich komme dabei am Stadionbad vorbei, also wenn ich jetzt wirklich ambitioniert wäre, würde ich mir noch eine Karte dafür kaufen und hätte morgens dann mit dem Weg zur Arbeit einen Mini-Triathlon 😉 Aber so cool das in der Theorie klingt, ich glaub da nicht dran. Also nehme ich einfach mal das Laufen und das Radfahren, gemeinsam mit dem Kettlebell Training abends und bin so schon furchtbar stolz auf mich.

Heute habe ich aber direkt meinen Schlüssel verloren. Zum Glück hat ihn aber keine Krähe geklaut und er leg noch da, wo ich ihn verloren habe. *phew*

Dienstag, 26.6.

Die Idee ist, Mo/Di und Do/Fr zu Laufen. Mittwoch brauche ich mal Pause und am Wochenende muss ich ja morgens nicht so früh hoch, bzw. kann direkt nach dem Füttern/Spritzen zurück ins Bett. Da ist das freiwillig. Aber 4 Termine (idealerweise!) sind schon völlig ausreichend.
Heute war ich tapfer und bin tatsächlich raus, obwohl es nur 12° hatte und fröhlich vor sich hin nieselte. Spaß sieht anders aus, aber im Moment passt es so einmal ums Weserstadion rum ganz gut und ich hab gut 3Km erledigt. Und so an der Weser entlang kann man den Weg ja beliebig verlängern.

Der Vorteil des morgendlichen Laufens ist auf jeden Fall, dass es noch nicht so voll ist und dass es auch noch nicht warm ist. Also ein paar Grad mehr als 12 dürften es schon sein, aber es soll die Woche ja tagsüber wieder hoch auf 26° gehen, das brauche ich zum Laufen definitiv auch nicht.

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7 Wochen – Wochen 2+3 und Alltagsgedöns

Ich muss zugeben, viel zu erzählen gibt es gerade nicht. Zumindest nicht, was die 7 Wochen ohne angeht. Beim Geld bin ich 1,5 mal schwach geworden. Warum 0,5? Naja, das war eine Testbox mit Essen, was ich auf jeden Fall brauchen und nutzen kann, aber was nicht nötig gewesen wäre. Das hätte ich genauso nach Ostern bestellen können, aber zumindest war es nicht nur Schnickschnack, sondern sinnvoll.
Aber generell läuft das recht gut, aber seien wir ehrlich, wer sein ganzes Geld zum Tierarzt bringt, hat eh nicht wirklich viel Spielraum fürs Shoppen.

Sollte eine Koffein-Abhängigkeit vorgelegen haben, was ich ja nach wie vor nicht wirklich weiß, dann ist die zumindest erledigt. Es gibt hin und wieder eine Cola zero, weil keine Alternative da ist (oder ich keine 2,- für Wasser ausgeben mag, bei Cola habe ich wenigstens das Gefühl, da gibts noch Geschmack und Chemie fürs Geld 😉 ) Kaffee gibt es zurzeit höchstens mal selbstgekocht und dann koffeinfrei. Ansonsten bin ich weiterhin fleißig dabei, meinen Teeschrank zu leeren, was auf jeden Fall eine gute Idee ist und auchnach Ostern weiter geführt wird. Ich habe eine 1,2l Kanne, die wird jeden Morgen oder Abend mit irgendeinem Tee aufgesetzt und dann habe ich den Tag zumindest schon mal 3 Beutel erledigt und ein zuckerfreies Getränk. Bei den schwarzen Tees muss ich mal schauen, wie die sich kalt machen, oder die aufs Wochenenende verlegen und in einer Thermoskanne kredenzen. Aber bei schwarzem Tee bin ich immer noch irgendwie verpeilt, was die Zubereitung angeht. Zu oft ist es doch zu bitter oder schmeckt irgendwie nicht. Dabei habe ich schon einen Kocher, bei dem ich die Temperatur einstellen kann, sodass es nicht kochend heiß ist, aber naja, da ist noch Luft nach oben, wenn ich nicht die Hälfte der Aufgüsse wegkippen will. Weswegen es vielleicht auch sinnvoller ist, diese Tees nicht per Kanne, sondern wirklich nur in Einzelportionen zu kochen.

Süßes… nunja… lassen wir das Thema. Ich rede mich mal damit raus, dass ich zurzeit wieder viel Stress mit den Katern habe und der wird halt mit Süßem kompensiert, aber das ist halt nur eine Ausrede und die Wahrheit ist, ich bin echt zu undiszipliniert, was Gebäck und Eis angeht. Aber durch die Diät hält es sich grundlegend in Grenzen, da ich ja meine Kaloriengrenze doch einhalten will. Aber da ist in den nächsten 4 Wochen auf jeden Fall noch viel Potenzial.

À propos Katzen: der Herzkater war krank und hatte eine Entzündung im Zahn, weswegen er in den letzten Wochen kräftig abgenommen hat und der Diabeteskater stellt uns vor das große Problem, dass wir ihn nicht einstellen können. Seit er Ende 2016 diagnostiziert wurde, hatte er immer sehr hohe Zuckerwerte, sodass die gespritzte Insulinmenge relativ hoch war. Damit lebte er das Jahr aber gut, bis es dann ja vor einigen Wochen zur kompletten Unterzuckerung kam. Die Hoffnung war groß, dass er die Diabetes überwunden hätte und das Insulin wurde auf ein Minimum herunter gesetzt. Dieses Wochenende waren wir wieder beim Arzt und die Werte waren wieder in gigantischen Höhen. Also muss das Insulin auch wieder erhöht werden und wir müssen hoffen, dass es jetzt hoch bleibt und nicht wieder absinkt. Leider kann ich das nicht selbst prüfen und wir (naja, vor allem der Kater) hassen es natürlich, alle 2-4 Wochen zum Arzt zu müssen.

Und noch mal zu etwas ganz anderem. Instagram Stories / Vlogging. Ich folge einigen wundervollen Damen auf Instagram, die die Stories tatsächlich als eine Art Vlog nutzen und nicht nur spezielle Events zeigen, wie andere, sondern einen wirklich mitnehmen in ihr Leben und jeden Tag ihren Alltag zeigen.
Ich schaue das gerne und bin schon eine Weile versucht, das auch mal zu machen. Bei IG Stories ist es immerhin auch relativ egal, ob sich das jemand anschaut oder nicht. Bei einem YT Vlog oder einer Serie hier im Blog wäre es halt direkt deutlich, dass es sich eigentlich nicht lohnt und der Aufwand in keiner Relation zu den Views stehen würde. Stories gehen ohne weiteres Equip, ein paar Follower habe ich da schon und ich könnte meinen Narzissmus/Exhibitionismus ein bisschen ausleben 😉

Der Nachteil dabei ist halt, dass es genau auf diese Follower auch beschränkt ist. Wer kein IG hat, kann sie nicht sehen und ich weiß, dass es bestimmt doch den ein oder anderen Menschen da draußen gibt, den das vielleicht auch interessieren würde, der aber kein IG hat. Und ich bin nicht sicher, ob sich Stories ohne Account anschauen lassen? Bilder sind ja kein Problem. Ich denk aber nicht, dass das geht.

Außerdem habe ich mir überlegt, ich möchte eine kleine Serie über Bremen starten. So ganz simple ein paar der Highlights zeigen. Stadtmusikanten, Schnoor, Weser, Dom. Was man als Tourist vielleicht mal so gesehen haben sollte und ein paar hübsche Ecken, die sich so in meinem Umfeld befinden. Vielleicht auch ein paar Tipps, wo man gut Essen kann… gibts alles schon, weiß ich, aber ich mag Bremen und hier gibt es einige interessante Geschichten zu erzählen.

So, das war es mit meinem “ich hab heute eigentlich gar nichts zu erzählen” 😉 Vielen Dank fürs Lesen und wenn ihr Anmerkungen oder Meinungen zu meinen Ideen habt, lasst es mich gerne wissen 🙂

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7 Wochen – Woche 1

Tag 1:
Heute gab es vor allem viel Obst und Tee. Einerseits um jegliche Lust auf “süß” zu unterbinden und weil ich dachte, die Kaffee/Cola-Diät kann ich ja auch gleichmal nutzen, um meinen Teeschrank endlich zu leeren.
Leider hatte ich vergessen, dass ich von Tee immer Unterleibsschmerzen bekomme. Keine Ahnung warum, aber nach etwa 3 Gläsern (egal welche Sorte) habe ich Unterleibsschmerzen. Mal sehen, ob sich das in den Wochen weg trainieren lässt. Google sagt mir dazu nichts, meine Follower wissen leider auch nichts… Und immer, wenn mal die Frage im Netz kommt “kann es sein, dass ich vom Tee Blähungen bekomme” (was gar nicht so selten kommt) ist die Antwort: “nein, kann gar nicht sein, hab ich noch nie gehört”. Also scheint es sowas doch irgendwie zu geben. Zu viel Luft im Bauch durch Tee.
Die offene Colaflasche im Bürokühlschrank lässt mich aber doch immer wieder für einen Moment zucken, weil es eben doch irgendwie leckerer/befriedigender ist, als Vilsa Lemon (Mineralwasser mit einem Hauch Zitrone, keine Limo) und Tee. Aber hoffentlich hat der Kollege sie bald weg getrunken und mich lacht in Zukunft nichts mehr an.

Ich habe für mich die folgenden Einschränkungen gemacht: schwarzer/grüner Tee is ok, wenn sie halt nur ab und zu mal zwischen all den Kräuter- oder Früchtetees getrunken werden.
Süßes Essen ist ok, solange ich es selber zubereitet habe. Soll heißen, die Bananen in meiner Küche müssen jetzt nicht bis Ostern gammeln, ich werde davon irgendwann ein Bananenbrot backen und es essen. Aber gekaufte Süßigkeiten und Kuchen sind nicht. Genauso wären selbst gebaute Süßkartoffelpommes ok.

Tag 2:
Kopfschmerzen from Hell! Ob das was mit dem Koffeein zun tun hat? Ich weiß es nicht. Startete schon gestern Abend und heute morgen war ich völlig ausgeknockt. 2 Ibu haben mich immerhin über ein paar Stunden gebracht. Insgesamt würde ich sagen, es geht eher in Richtugn Migräne, da mir auch ein bisschen übel ist, aber genau sagen kann ich es jetzt natürlich nicht. Ich habe mir einen Matcha-Latte gemacht, also ein bisschen “gesünderes” Koffein. Kann nicht behaupren, dass das etwas bewirkt hat, also lag es vielleicht doch nicht am Entzug.
Und fast hätte ich was Süßes gegessen… was so vertieft in Twitter, dass ich schon nach der Schokolade greifen wollte. Bis ich in meine Ativitäten schaute, wo jemand den Kommentar über die Süßigkeiten geherzt hatte. Dafiel mir dann wieder ein, dass ich ja gar keine Schokolade darf/will. Diese Gedankenlosigkeit und einfach zu sich nehmen, weil etwas da ist, ohne wirklich bewusst darüber nachzudenken… das ist echt übel.

Tage 3-7

Das einzige, was ich konsequent durchgezogen habe, war das mit dem Geld, der Rest war eher durchwachsen. Koffein war sehr reduziert, aber kam noch vor und Süßes… Nunja, reden wir nicht drüber. Mein heutiges Fazit auf MFP erzählte mir, dass die meisten Kalorien aus einem einzigen Lebensmittel die salted-caramel-dark Küsschen waren. Naja, nun sind sie weg und es geht mir ja auch wieder gut. Süß heißt ja oft, dass es mir schlecht geht.

Das mit dem Koffein nervt mich ein bisschen, denn mein Netto hat bspw gar nichts anderes als zuckerfreie Version da haben. Aldi hatte wenigstens Zitrone und Orange. Nur Tee und Wasser gehen nicht. Zwischendurch muss es auch mal Britzel mit Geschmack sein. Und bei mir regt das auch nicht die Lust auf Süßes an, sondern dient als Ersatzbefriedigung.
Aber mit meinem Teekonsum bin ich ganz zufrieden. Wenn ich nicht zu viel direkt hintereinander trinke, dann geht das auch mit dem Bauch ganz gut. 2 Packungen sind schon geleert, fehlen nur noch etwa 46 😉

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7 Wochen ohne…

Ab Mittwoch beginnt die Fastenzeit (14.2. – 31.3.) und meine Yogalehrerin fragte (wie jedes Jahr) was wir uns denn vornehmen würden. Muss ja nicht zwingend Essen sein, kann ja auch eine schlechte Angewohnheit sein, die man mal fasten möchte.
In den letzten Jahren habe ich zwar drüber nachgedacht, aber nie etwas gemacht. Aber da ich ja eh noch im Diätmodus bin, dachte ich, ich kann mir ja mal was raus suchen und versuchen, meine Disziplin wieder etwas zu fo(ö)rdern.

Klar kommen da erstmal die klassischen Dinge in den Sinn:

  • Kein Zucker – Das ist scheiße viel Aufwand, denn überall ist Zucker drin und ich hab nicht die Zeit oder Lust, 7 Wochen alles von Null auf selbst zu machen
  • kein Weißmehl – nehme ich eh schon an vielen Stellen nicht, das könnte also fast von selber passieren… aber extra drauf achten werde ich wohl nicht
  • Kein Fleisch – nope, not gonna happen. Ich bin eh ein recht bewusster und seltener Fleischesser, aber dabei bleibt es auch
  • Kein Kaffee/Koffein – Das ist tatsächlich etwas, was ich probieren will. Kaffee und ich haben eine eh sehr seltsame Beziehung. Ich empfinde keinerlei positive Wirkung und brauche es auch morgens nicht, um ansprechnbar zu sein. Schmecken tut er meist auch nicht, aber ich trinke ihn trotzdem jede Woche – warum auch immer. Ein Grund ist vielleicht, dass die Milch (ich trinke ja meist eher Milch mit Kaffee als andersherum) eine Art Sättigungsgefühl gibt und der Kaffee einfach das Volumen erhöht, ohne die Kalorien noch schlimmer zu machen. Aber ich denke schon, dass ich eine gewisse Abhängigkeit entwickelt habe, denn wenn ich weder Kaffe noch Cola trinke, neige ich zu Kopfschmerzen. Also alles nur noch koffeinfrei.
  • Keine Süßigkeiten / Knabbereien – Immer eine gute Idee und ich werde es versuchen. Viel ist es dank der Diät eh nicht, aber ich bin ja eigentlich ein großer Verfechter der Idee, dass man sich nichts verbieten sollte, sondern nur bewusst damit umgehen, damit man nach der Diät einfach weiter machen kann und keine Gelüste entwickelt. Also mal schauen, da rutscht vielleicht doch mal was durch, aber ist geplant.
  • Kein Alkohol – na gut, da müssen wir nicht drüber reden, das gibts bei mir eh nicht
  • Kein Junkfood – Das versuche ich eh und halte es meist durch, also darf gerne mit auf die Liste

Dazu dann noch ein paar Sachen, die nichts mit Essen zu tun haben:

  • Kein unnötiges Geld ausgeben – Das ist wahrscheinlich mein größter Vorsatz überhaupt. Ich habe nur eine sehr begrenzte Abwehrhaltung bei Instagramwerbung oder Amazon… Ich brauche Werbeblocker nicht, weil mich die Werbung nervt, sondern weil ich sonst viel zu viel kaufe #Werbeopfer. Außerdem muss ich die Arztrechnung vom Diabeteskater auch erstmal wieder langsam ausgleichen, da sollte ich eh nichts sinnlos ausgeben. Das beinhaltet Klamotten, Kosmetik, Schuhe, Schnickschnack aus dem Chinesischen Internet und ähnliches.
  • Nicht fluchen – ähm… Meine Sprache ist ziemlich ok und die Flüche, die da raus kommen, sind so von Herzen und spontan, dass ich eh keine Chance habe, sie zurück zu halten
  • Nicht lästern – da bin ich noch nicht sicher… manche Leute stellen sich einfach zu bekloppt an
  • Nicht ausgehen – Mindestens ein Frühstück/Brunch wird in die Zeit fallen, aber der gehört zu einem Geburtstag und ist nicht nur ein Luxusessen auswärts. Aber sonst fällt das auch in die Kategorie “Kein Geld ausgeben”
  • Nicht mit dem Auto fahren – Das krieg ich hin 😉 Wobei, nein, wahrscheinlich liegt eine Fahrt genau am 31.3. Die lässt sich dann aber auch weder vermeiden noch verschieben.

Ansonsten müsste man halt ein paar gute Vorsätze noch umdrehen, damit sie ins Verzichten passen. “Nicht den ganzen Abend ohne Sport rumgammeln” oder “nicht immer bei brauchbarem Wetter mit dem Bus ins Büro fahren” oder so 😉

Macht ihr sowas? Nutzt ihr die Fastenzeit für schlechte Angewohnheiten? “7 Wochen ohne…” ist ja nun der Slogan der evangelischen Kirche, der damit jedes Jahr auch ein Motto verbindet (dieses Jahr: Zeig dich), aber ich mache das auch ganz unabhängig davon, weil es halt immer ein Extra-Grund von außen ist, der einem dann vielleicht noch so einen Kick geben kann, gewisse Dinge in Angriff zu nehmen. Klar kann man das immer und braucht dafür keine vorgegebenen Aktionen, aber man hält sich halt doch immer gerne an Sachen wir “ab Montag”, “ab dem 1.” oder “Im neuen Jahr”, also warum soll man nicht auch so etwas für sich nutzen. Es ist ein fester Zeitrahmen, auf Twitter hat man ggf auch einige Leute mit dem Hashtag #SiebenWochenOhne in der TL, sodass man sich nicht ganz so allein fühlt.

Also, wer Lust hat, überlegt euch doch bis nächsten Mittwoch auch ein, zwei Dinge, auf die ihr verzichten möchtet und macht mit 🙂

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Rückblick 2017 – Vorschau 2018

Und wieder ist ein Jahr rum. Schauen wir uns mal an, worum es beim letzten Rundblick ging:

Oh, ich war ganz excited über meine Fitnesstudio-Mitgliedschaft… war 2017 jedoch kein einziges Mal mehr dort und habe dann auch schnellstmöglich wieder gekündigt. Das war echt so gar nicht meins. Und wenn man die Übungen nur mit nem halben Arsch macht, kann man es auch sein lassen.

Muffins Diabetes hat sich ganz gut entwickelt. Ist nicht immer ganz einfach, dass man zu festen Zeiten spritzen muss, aber dank meines besten Freundes, der auch im Haus wohnt, klappt es doch ganz gut. Der Kater ist glücklicherweise super fit und scheint davon gar nicht weiter beeinflusst. Sogar das Überdosis-Drama, Anfang des Jahres, hat er gut weggesteckt. Oh, ich sehe gerade, davon habe ich nie erzählt. Also, als besagter Freund das erste Mal spritzen sollte, hat er 30 statt 3 Einheiten genommen und Muffin musste für einige Tage ins Krankenhaus. Hat er zum Glück schnell kapiert, dass da was nicht richtig war und ist sofort in die Klinik gefahren, so ist da nichts schlimmes passiert.

Bei Hugo ist zu dem ursprünglichen Herzfehler, den er eh schon hatte, eine chronische Erkältung dazu gekommen, die dauerhaft mit Kortison behandelt werden muss. Nicht schön, aber auch ganz gut händelbar. Also zwei Tabletten für den einen und zwei Spritzen für den anderen… aber sonst geht es ihnen gut hier.

Aber die eigentlichen beiden großen Themen des Jahres für mich waren Abnahme und Auto.

Am 3. April habe ich beschlossen, dass ich das mit dem Abnehmen jetzt wirklich durchziehe. Dazu gab es das Buch “Fettlogik” und einen Account bei MyFitnessPal. Dazu gab es im Laufe des Jahres auch zwei Einträge (Gewichtsgedanken und 10 Kilo geschafft) und ich will das jetzt nicht weiter ausführen. Ich bin zum Ende des Jahres zwar nicht bei meinem Zielgewicht gelandet, aber ich konnte Nov/Dec mit einer Nullrunde abschließen, was bei der Menge an Plätzchen, die ich so verdrückt habe, schon absolut großartig ist. Auch habe ich die 60 unterschritten und bin damit im oberen Bereich meines “Normal-BMIs” gelandet. Warum das alles noch nicht reicht und ich nach anderen Messmethoden immer noch fett bin (waist-to-hip oder waist-to-height z.b.), könnt ihr in den verlinkte Einträgen nachlesen.
Sportlich bin ich inzwischen wieder bei einem Programm auf meiner Wii angekommen, was mich auch 2011 schon begleitet hatte. 30 Minuten Ausdauer und Kraft gemixt an allen Abenden, an denen ich die Zeit dafür habe.

Und das Auto… bzw. das Autofahren. Im Januar habe ich mir einen Polo mit Automatik gekauft, weil mich dieses Anfahren verrückt machte und mich davon abhielt, öfter zu fahren. Wenn ich alleine bin und übe, hat es immer super geklappt, sobald Menschen hinter mir an der Ampel stehen, hab ich völlig versagt. Also haben wir uns überlegt, den Seat wieder zu verkaufen und ein echtes, neues (so gut wie) Auto beim Händler zu kaufen. Ein silberner Polo von 2014 ist es geworden und wir haben uns gut angefreundet. Ich fahre nach wie vor nicht viel und gerade die Stadt stresst mich immer noch sehr, aber ich habe zwei Touren nach Gütersloh gemacht (~230Km) und war über Weihnachten sogar in Berlin (~410Km). Es braucht immer ein bisschen, bis ich drin bin (weswegen das in der Stadt eh nichts wird, weil ich nicht lang genug fahre, um rein zu kommen), aber dann bin ich auch entspannt. Gerade auf die Hinfahrt nach Berlin bin ich recht stolz. Eine kurze Pause 15km nach Start, um zu Frühstücken und dann in einem Rutsch durch. Zurück war ich eigentlich zu müde und hatte nichts gegessen. Das war schlecht, aber ich habe es trotzdem durchgezogen, auch wenn eine Pause angebracht gewesen wäre, weil es nur noch 45 Minuten waren. Außerdem war wenig Verkehr. Wäre mehr los gewesen oder die Strecke noch länger, hätte ich auf jeden Fall angehalten, denn ich war völlig im Eimer. Aber jetzt habe ich das wenigstens auch mal erlebt.

Ansonsten… habe ich mal eine Chorpause gemacht, was sehr angenehm war. Es sind schon viele Termine und es ist ja auch nicht nur Spaß, sondern auch sehr anstrengend.

Bücher wurden es dieses Jahr nicht so viele, aber dafür habe ich wieder vermehrt gestrickt. Socken für kleine und große Menschen. (Ich bin ehrlich froh über meine Schuhgröße 37!)

Alles in allem war es ein gutes Jahr für mich und ich habe tolle Menschen um mich herum <3 Für das nächste Jahr sehe ich keine großen Änderungen. Business as usual. Stricken, lesen, singen, arbeiten, kuscheln, Auto fahren, Katzen versorgen, noch ein bisschen abnehmen, Sport treiben...

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30 Tage SHRED mit Jillian Michaels – Viel Spaß mit Sport

Moin, im Rahmen meiner Abnahme bin ich jetzt an dem Punkt angekommen, an dem ich Sport machen muss, damit ich nicht nur weniger werde, sondern damit mein Körper auch definiert und gestrafft wird. Momentan bin ich 0,5 Kilo von einem normalen BMI entfernt, aber immer noch fett. Ist halt alles insgesamt weniger geworden, aber mein Körperfettanteil liegt immer noch weit über 30%.
Und leider gibt es nur einen Weg, um das zu ändern: Sport.
Ich habe schon ein paar Mal kundgetan, was ich davon halte und daran hat sich bisher auch nichts geändert. Ich hasse Sport! Ich hasse es zu schwitzen, Endorphine kommen auch nicht auf, es ist einfach nur ätzend.

Naja, aber manchmal muss man halt Dinge tun, die man doof findet, weil man ein Ziel vor Augen hat. Und eine DVD mit 30 Minuten Training ist halt ein ganz guter Kompromiss, weil ich es irgendwann zu meiner Zeit eben zu Hause machen kann und mit Duschen dann in 45 Minuten durch bin.

Diese DVD liegt schon seit Jahren bei mir rum und ich habe es schon einige Male versucht, mich darauf einzulassen – totaler Reinfall.

Das Programm besteht aus 3 Stufen, die man jeweils halt etwa 10 Tage machen soll. Ich habe immer spätestens nach Tag 3 aufgegeben. Dadurch, dass eine Session nur 20 Minuten (plus Aufwärmen und Stretchen) ist, muss sie natürlich auch ordentlich fordern, damit es was bringt. Und so als untrainierter Moppel sind diese Sessions hardcore. 3 Minuten Krafttraining, 2 Minuten Ausdauer und 1 Minute Bauchmuskeln. Das ganze 3 mal. Klingt eigentlich machbar, aber in der Realität bedeutet das harte Arbeit und viel Schweiß.

Aber ich hab in den letzten 5 Monaten so viel erreicht, da muss es auch mit dem Sport was werden! Also hab ich mich dran gemacht und 30 Tage mit Jillian Michaels gekämpft.

Allgemeiner Eindruck der DVD / des Programms
Ich hab vor Jahren mal ein Sport Programm auf der Wii gemacht, bei dem man auch nur mitmachen musste, es also während der Übungen keine Interaktion gab. Der Vorteil da war, dass am unteren Bildschirmrand immer zu sehen war, was gerade dran war und wie lange noch. Musik konnte man wählen oder ausschalten.
Mir geht Jillians Gerede ziemlich auf den Keks und die Musik ist doof, aber ich kann halt schlecht stumm machen, weil man dann die Übergänge nicht mitbekommt. Mit geht so motivierendes Trainer-Anfeuern extrem auf die Nerven und dann 10 Tage lang auch noch das gleiche… Aber da es ja auch keine wirklichen Pausen gibt, ist es halt nicht ganz so praktisch, wenn man nichts von ihr hört. Würde ja sonst gerne einfach eigene Musik drüber legen oder von mir aus auch ganz ohne was. Naja, so ist das halt mit DVDs.
Gut finde ich, dass es für schwerere Übungen immer eine abgewandelte Version gibt, sodass man nicht selber irgendwie versuchen muss, die Intensität zu verringern, sondern auch dafür eine ordentliche Anleitung bekommt. Natürlich muss man trotzdem selbst auf sich aufpassen und schauen, wo die eigenen Grenzen liegen. Also nie blind alles mitmachen, sondern immer schauen, ob es mit den eigenen Fähigkeiten und Einschränkungen passt.

Level 1
Level 1 hatte ich ja, wie gesagt, schon ein paar Mal erfolglos angefangen und wieder abgebrochen. Liegestütze, Hampelmänner und Bauchpressen (ja, ich musste gerade erstmal das Internet fragen, wie Crunches auf Deutsch heißen). Alles bekannte Übungen, aber durchaus fordernd.
Die ersten beiden Tage gaben heftigen Muskelkater, aber ab Tag 3 ging es dann doch ganz gut. Ich brauchte immer weniger Pausen und kam gut mit. Die ganze Hüpferei im Cardio-Teil habe ich einige Tage durch eine Box-Übung ersetzt, da ich Verdauungsprobleme hatte und die Sprünge meinem Bauch gar nicht gefielen. Aber Hauptsache man macht irgendwas.
Also ein harter Start, aber ich bin doch relativ schnell rein gekommen und habe die 10 Tage auch am Stück gemacht.

Level 2
Vor Level 2 gab es dann den ersten Tag Pause und die 10 Tage habe ich auch nicht ganz am Stück gemacht.
Alle warnten davor, dass der Übergang zu Level 2 extrem demotivierend sei, weil man sich plötzlich wieder fühlt, als hätte man noch nie in seinem Leben Sport gemacht. Ich war also auf alles vorbereitet, aber eigentlich ging es. Ja, es ist schwerer und ja, ich habe wieder Pausen gebraucht, aber alles in allem war es nicht so schlimm und es gab auch keinen Muskelkater. Auf dem Level gab es viele Plank-Positionen, auch für Ausdauer und Bauchmuskeln. Mein persönliches Problem war eigentlich immer der Übergang von Kraft zu Kardio. Nicht, weil die Übungen so schwer sind, sondern weil ich nach den 3 Minuten Kraft so ausgepowert war, dass so dynamische Hüpferei so völlig utopisch und unschaffbar erschien. Weiteres Krafttraining wäre gegangen, aber das Programm lebt ja gerade von diesem Mix.
Ich habe auch deutlich länger gebraucht, bis ich es ohne Pausen durchziehen konnte. Wo ich bei Level 1 schon nach 5 Tagen soweit ok war, habe ich in Level 2 bis zum Ende doch sehr gekämpft. Es hat auch bis etwa Tag 8 gedauert, bis ich tatsächlich “angekommen” war und das Gefühl hatte, ich wüsse, was abgeht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich Level 1 ja schon seit Jahren immer mal wieder probiert hatte und die Abfolge einfach so viel öfter gesehen habe.
Aber insgesamt gefiel mit Level 2 besser und es kam mir immer kürzer vor, als 1.

Level 3
Ich hatte zwar nicht das Gefühl, dass ich Level 2 erfolgreich “gemeistert” hätte, aber ich wollte mich nicht mehr länger als notwendig mit der DVD aufhalten, also Tag 21 direkt auf Level 3. Viele Plank-Variationen und Liegestütze, die mir zeigten, dass sich an meinen Armen schon mal was getan hat. Als ich dann jedoch in einer Yogastunde dann eine Übung machen sollte, bei der ich mich mit den Armen hochdrücken muss, war auch gleich die Ernüchterung wieder da, weil das absolut nicht ging. Aber egal, ich bin stärker als je zuvor und irgendwann wird es auch für das Rad im Yoga reichen.
Zwischendurch war ich ein paar Tage weg, also zog sich auch Level drei ziemlich hin.
Generell fand ich die Übungen aber sehr gut und zu sehen, wie viel besser vieles jetzt doch schon läuft, war auch motivierend. Und es gab ja zum Glück auch immer Anita, die fiese Sprungübungen dann vereinfacht hat. Jumping Lunges sind z.B. immer noch nicht so wirklich drin, aber irgendwann werde ich auch die können.

Fazit und Ergebnis
Bin ich jetzt schlank? Natürlich nicht! Aber es hat sich definitiv was verbessert. Bauch, Beine und Arme haben an Umfang verloren und ich kann die Muskeln spüren. Ich werde damit allerdings nicht weiter machen, dafür nervt es mich zu sehr. Aber ich halte die DVD grundlegend für wirklich gut, wobei ich von vielen gehört habe, dass man mit Knieproblemen damit auf keinen Fall glücklich wird, weil es doch auch auf die Gelenke geht. Da ich da keine Probleme habe, war es nicht schlimm, wobei ich meine Knie schon auch mal gemerkt habe.

Ich werde jetzt wohl zu meiner Wii Trainerin zurück, denn immerhin habe ich mir diese halbe Stunde Sport ja jetzt schon halbwegs angewöhnt, also wäre es ja doof, das nicht weiter zu machen. Hätte sonst alternativ noch andere Sport-DVDs, aber eigentlich ist diese Abwechslung jeden Tag gerade das interessante und da hat man nicht nur jeden Tag einen anderen Fokus (Oberkörper, Bauch, Unterkörper, Flexibilität) sondern auch die Übungen wechseln immer. Ist halt der Vorteil eines “Spiels” gegenüber einer DVD.

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Gewichtsgedanken

Das wird wahrscheinlich ein langer Eintrag und ob was Informatives dabei raus kommt, kann ich auch noch nicht versprechen, aber ich lege einfach mal los.

Es gibt immer mal wieder Momente und Menschen, wo ich mich frage, wie es zu so einem Gewichtsanstieg kommen konnte, ohne, dass zwischendurch irgendwann mal auf die Bremse getreten wurde. Ein Beispiel dafür ist mein Kollege. Der Mann ist gut 1,90 Groß und wiegt deutlich über 200Kg. Das sind Außmaße, die einem wirklich Probleme im normalen Leben machen. Er ist gesundheitlich soweit topfit und hat (bisher) keine ernsten Probleme, aber immer wenn er von seiner Lifeguard-Karriere als Schüler erzählt, möchte ich gerne mal ein Bild von damals sehen und möchte wissen, wann und warum alles so aus dem Ruder gelaufen ist. Aber sowas fragt man natürlich nicht.

Also habe ich mal über mich selber nachgedacht. Zu meinen Spitzenzeiten (~2009) habe ich über 90Kg gewogen, was für eine “Größe” von 1,55 schon verdammt viel ist. Aber mein Vorteil war immer, dass ich gerade durch die geringe Größe deswegen nie in einen Bereich kam, in dem ich “zu viel” für irgendwas war. Ich konnte immer in normalen Läden einkaufen gehen (gut, es musste Größe 46/48 sein, aber die findet sich heutzutage recht häufig) und auch Sitze (Stühle mit Seitenlehnen, Zug, Flugzeug) waren nie ein Problem. Nur die Schaukeln auf dem Kinderspielplatz, aber das ist vielleicht verständlich 😉
Und ich hatte immer das Glück, dass ich sehr kompakt bin und einfach rundum gleich viel gepolstert. Dadurch sah man nicht, *wie* viel das eigentlich so war. Die mittlere Schwester hat viel Bauch, die Kleine ist obenrum ziemlich schmal und hat dafür einen riesigen Hintern. Das macht es natürlich sehr viel auffälliger, als wenn jemand halt von oben bis unten gut zusammen passt und halt nur insgesamt dick ist.

Wie ist es also bei mir dazu gekommen? Das waren mehrere Schübe.
Bis zur Pubertät (~15) war ich immer moppelig und laut BMI im unteren “Übergewicht” Bereich. (Ab 60 ist normal, ich lag immer so bei etwa 60-63). Das lag zu einem großen Teil an meiner Mama. Klingt jetzt doof, das so abzuwälzen, aber war tatsächlich so. Sie selber war immer untergewichtig und isst auch total wenig. Nicht, weil sie es so möchte oder drauf achtet, sondern weil es sich einfach nicht anders ergibt. Ein Brot zum Frühstück, dann ein kleines Stück Kuchen zum Kaffee und abends eine moderate Portion irgendwas warmes. Damit ist sie happy und braucht nicht mehr. Bei etwa 1,60 und knapp 40Kg hat sie vermutlich auch nicht viel mehr Energiebedarf.

Aber sie hatte eine große Schwäche für Schokolade und damals immer so eine 400g Milka unter der Sofalehne. Und daraus ergab sich dann die Tradition, dass sie uns Kindern auch jedem jeden Tag eine Tafel Schokolade oder ähnliches mitbrachte. Jeden Tag eine Tafel Schokolade! Für jedes Kind, nicht etwa zu dritt geteilt. Rückblickend kann man sich da nur an den Kopf fassen, aber damals war es natürlich geil.
Das, gepaart damit, dass wir kein Frühstück hatten und uns selber um unser Essen irgendwie gekümmert haben (außer das warme Abendessen) war natürlich die ideale Voraussetzung für Desaster.

Wir alle drei waren dick. Ich war immer noch froh, nicht die dickste zu sein, aber habe das auch nicht als Anlass genommen, um irgendwas zu ändern, aber ich hätte auch nicht gewusst, was und wie. Meine mittlere Schwester war halt die dickste und hat unendlich gelitten. Wo mir vieles egal war und mich meine Mitschüler auch nicht sonderlich interessiert haben, hat es sie extrem mitgenommen, Außenseiter zu sein und gehänselt zu werden.
Wie die Kleine damit umgegangen ist, weiß ich tatsächlich gar nicht. Auch das von der Mittleren habe ich erst vor wenigen Jahren erfahren. Ich war nie so der führsorgliche Typ und sie waren halt auch 4, bzw. 6 Jahre jünger als ich.

Der erste große Zunahmeschub kam dann als ich meine erste richtige Beziehung hatte. Ich habe die 10 Kg damals auf die Pille geschoben, in der Realität war es eher, dass wir ziemlich schnell zusammen gezogen sind und uns um unser eigenes Essen kümmern mussten. Freiheit! Jeden Scheiß kaufen, den man wollte und die Minipizzen von der Pizzaria an der nächsten Kreuzung waren einfach nur göttlich!

Als ich dann 19 war, lag ich bei Kleidergröße 42 (das weiß ich nur noch, weil ich mich an die Suche nach einem Abi-Outfit erinnere). Das müssen also locker schon 75Kg gewesen sein.

Der Umzug nach Bremen brachte Abi-Stress, bald Trennungs-Stress und viele Trostsüßigkeiten. Da kamen wohl ein paar Kilo eher schleichend.

Der letzte große 15Kg Schwung kam dann mit meinem Job. Ich hatte Geld und komnnte mir kaufen, was ich wollte (Essen und Klamotten), ich saß nur noch vor dem Rechner, trank jeden Tag einen Liter Orangensaft, ohne mir darüber klar zu sein, dass das mal eben 450 Kalorien sind und genoss es, endlich angekommen und stabil zu sein.

Natürlich habe ich es gemerkt, aber neue Sachen kaufen war einfacher und mehr Spaß als Abnehmen. Und ich ertappe mich bis heute immer bei dem Gedanken, dass ich denke “ist zwar scheiße, aber noch sind es unter xxKg und ich werde jetzt drauf achten” Dieses “noch unter xx” erhöhte sich zwar über die Jahre, aber ich habe mich auch einfach lange nicht auf die Waage gestellt.

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, was mich zu Jahreswechsel ’10/’11 letztendlich dazu bewegt hat, aber ich habe mit WW online 22Kg in 10 Monaten abgenommen. Anfangs war ich grundlegend motiviert und später haben mich die Erfolge motiviert. Es ging irgendwie so einfach. Was aber auch nicht schwer ist, wenn man sich vorher ausschließlich von TK-Pizza oder Mikrowellenzeugs und Schokolade ernährt hat. Ich fing an zu kochen und habe Gemüse für mich entdeckt, die ich noch nie gegessen habe oder immer dachte, ich würde sie nicht mögen. Meine Mama hasst beispielsweise Kürbis und so gab es das bei uns nicht und ich war immer sehr skeptisch. Aber so eine großartige Suppe aus Kürbis und Apfel ist was sehr feines!

Ende ’11 machte ich dann aus Krankheitsgründen Pause und war davon überzeugt, ich könne ja jederzeit wieder starten, weil es so einfach war. Dann kam Weihnachten und der Beginn von 2012, 13, 14 und ich kam nie wieder rein. Dadurch, dass ich ja inzwischen nicht mehr so unglaublich falsch aß, konnte ich ja nicht mehr so viel verbessern und die einzige Möglichkeit war halt, die Menge wirklich runter zu schrauben. Aber das ist so doooof.

Dann ergab sich aber auch ein weiteres Problem, was ich erst vor ein paar Tagen verstanden habe. Wenn ich meine Daten in irgendwelche Rechner eingab, erzählten die mir immer, dass ich ja mit meiner Bewegung (immerhin 10Km Rad am Tag und Singen ist auch anstrengender als es aussieht) deutlich über 2000 Kalorien am Tag verbrauchen würde. Da ja überall die 2000 als Durchschnittswert für normale Frauen angegeben wird, habe ich das auch nie in Frage gestellt.

Also suchte man sich eine 1500 Kalorien-Diät und hoffte, dass man damit dann doch pro Monat wieder die 2Kg verlieren sollte, wie auch schon 2011. Tat ich aber nie. Als ich mich bei MyFitnessPal.com anmeldete und denen sagte, dass ich 1Kg in der Woche verlieren will, setzten sie mich auf 1400 Kalorien. Wenn man von einem normalen Durchsatz von 2400 ausgeht, dann ist die Rechnung ja auch korrekt.

Aber ich verbrauche am Tag nur etwa 1700 Kalorien. Und das beinhaltet schon das Fahrrad fahren. Da ich nur 1,55m groß bin, braucht mein Körper gar nicht so viel, selbst bei einem BMI der zwischen Übergewicht und Adipös I liegt.

Von daher sind die 1400 (was einfach der generelle Tiefstwert ist, den MFP vorschlägt) natürlich nichts, was mir auch nur ein halbes Kilo pro Woche bringt. (1 Kilo besteht aus 7000 Kalorien. Also muss man 1000 am Tag weniger essen, als dass man verbraucht, um in einer Woche 1 Kilo loszuwerden)

Das habe ich tatsächlich erst letzte Woche entdeckt. Ich hatte mich immer auf diese 2×00 verlassen.

Jetzt versuche ich also, mich mit etwa 1000-1100 Kalorien über den Tag zu bringen, um noch ein brauchbares Defizit zu erzeugen. Es ist für mich nicht schwer, mit 1000 Kalorien zu überstehen. Ich merke, dass mir das von der Energie absolut reicht, aber 1000 sind halt verdammt schnell erreicht und wenn man auch noch drauf achten will, dass man genug Eiweiß zu sich nimmt, (was ich momentan noch nicht mache), dann ist man auch ziemlich festgelegt auf vieles.

Von daher habe ich schon immer wieder Hunger, wenn ich dann halt zum Frühstück ein Glas Chocomel hatte, weil es noch im Kühlschrank steht und ich es ja nicht wegkippen will. Aber das Glas hat dann halt auch 1/4 meiner Tageskalorien und auch wenn mir die Energie problemlos reicht, so meldet sich der Magen doch schon, wenn er nichts Substanzielles bekommt.

Das ist das Problem, wenn man so klein ist. 1000 Kalorien sinnvoll zu füllen heißt halt auch, dass wenig Platz für Ausrutscher oder Genuss bleibt. Denn wenn ein paar Stückchen Schokolade dann spontan das Abendessen komplett ersetzen, ist man zwar für den Moment glücklich, aber nicht satt.

Aber im Moment bin ich motiviert und ein-, zweimal im Monat gibt es eh “Cheatdays” an denen ich dann mit Freunden brunche. Wobei das Frühstück neulich “nur” 2000 Kalorien hatte, da hatte ich doch mehr befürchtet und wollte erst gar nicht aufschreiben. Aber da war ich auch pappsatt und hab den Rest des Tages dann nichts mehr gegessen. Aber das möchte ich mir auch nicht nehmen. Dafür esse ich zu gerne, als dass ich vollständig darauf verzichten würde.
Ich habe auch schon eine Sushi-Verabredung in 2 Wochen, das ist auch nicht mit 1000 Kalorien erledigt, aber ich freue mich riesig drauf und werde es genießen, egal, wie viel es am Ende wird.

Bleibt am Ende noch das Thema Sport, denn damit könnte ich ja meinen Umsatz hervorragend anheben und müsste nicht mehr so jammern. (Ich frage mich gerade, bei welchem Umsatz ich denn dann lande, wenn ich bei meinem Zielgewicht bin, dann ist ja gar nichts mehr übrig…)
Das ist richtig, aber ich hasse Sport! Und solange ich nichts finde, was mir wirklich Spaß macht, wird das auch nichts werden. Ich fahre bei halbwegs anständigem Wetter 10-15Km Rad am Tag, das bringt grob +200. Das Studio war ein Reinfall, aber so habe ich es ausprobiert und weiß, dass das in dieser Form für mich nicht funktioniert. Denn wenn ich mich nur hinquäle, dann mache ich alles nur mit nem halben Arsch, um schnell wieder raus zu sein. Daraus habe ich bisher keinerlei Verbesserung/Veränderung wahrgenommen.
Was 2011 gut funktioniert hat und was ich wieder angehen wollte (aber die Gewohnheit muss sich auch erst wieder einschleifen) war ein Wii Sportprogramm, was Cardio und Muskeln bearbeitet und zwischendurch auch immer Fortschritte festhält. Hat auch keinen Spaß gemacht, aber das ist ne halbe Stunde, die man abends mal eben zwischendurch erledigt und dafür nichts extra machen muss. Irgendwann war es drin und ich habe es vor dem Schlafen gehen fast automatisch gemacht und gar nicht mehr drüber nachgedacht.

Na, noch jemand an Board? Wie erwartet, ist der Eintrag ein bisschen ausgeufert, aber das bewegt mich die Tage gerade, denn speziell diese 1700 haben mich echt überrascht und frustriert. Zusätzlich habe ich das Buch “Fettlogik” gelesen, was mir schon vor Jahren mal empfohlen wurde und bei Twitter gerade einen ziemlichen Hype erlebt. Da war vieles drin, was sehr interessant ist. Klar, man findet immer und zu allem Studien, die einem beweisen, was man will, aber ich finde, was sie schreibt ist für mich schlüssig und dass das ganze Drama meine Schuld ist, weil ich einfach zu gerne leckere Sachen esse, habe ich eh nie in Frage gestellt. War jetzt also nicht der Heilige Gral und ein Engelschor begann zu singen, wie es bei manchen der Fall zu sein scheint, wenn man bei Twitter liest, aber es ist gut, manche Sachen bestätigt, nochmal erklärt oder eben auch widerlegt zu bekommen, die da so seit 30 Jahren in meinem Kopf rumschwirren. Vieles davon sind ja wirkich Sachen, die man immer wieder irgendwo hört und einfach ohne großes Nachdenken verinnerlicht. Und die Kritiker, die ihr vorwerfen, 500 Kalorien am Tag zu propagieren, haben es nicht richtig gelesen.

Wer gerne einen Kommentar oder eigene Leidens-/Erfolgsgeschichten dalassen möchte, ist herzlich eingeladen, ich freue mich über Nachrichten.

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