Category "Privat"

Dinge aus meinem Privatleben

Privat und Geschützt

Ich habe eine neue Kategorie ins Leben gerufen. Hier werden nur passwortgeschützte Einträge auftauchen, die entweder mehr über mich erzählen oder mir zum Auskotzen dienen. Alles keine super geheimen Texte, aber nicht für jeden geeignet und zum Teil auch TMI (too much information).
Diese Einträge werde ich auch nicht zu Twitter weiter leiten, da muss also jeder, den es interessiert, selbst vorbei schauen.
Das wird interessant für Menschen, die mich entweder eh schon kennen und damit vielleicht mehr anfangen können, aber auch für die, die mich als Menschen hinter diesem Blog näher kennen lernen möchten.
Voraussichtlich wird es für alle Einträge ein gemeinsames Passwort geben, sodass jemand, der mal Zugang bekommen hat, einfach alles lesen kann. Sollte es noch spezielle Themen geben, die ich wirklich nur an Ausgewählte weitergeben möchte, dann wird das dabei stehen und es gibt ein eigenes Passwort.
Traut euch ruhig, euch dafür zu melden, wenn es euch interessiert.
Noch hab ich nicht ganz durchdacht, wie ich das mit den Titeln mache, da die ja für alle sichtbar sind und ggf schon zu viel verraten. Mal schauen. Aber jedenfalls werden da die Tage ein paar Beiträge rein kommen, die zum Teil schon seit Jahren hier rumliegen und nie veröffentlicht wurden. Also schaut ab und zu mal in der neuen Kategorie rein, denn sie werden voraussichtlich auch nicht im Feed oder der normalen Hauptseite auftauchen.

Wer ein Passwort möchte, kann unter diesem Eintrag kommentieren und mit eine Mailadresse da lassen, mich anmailen oder mich via Twitter oder IG privat kontaktieren.

Trennungsphrasen

Jaaaaa, noch ein Eintrag zum Thema. Ich hoffe aber mal, dass es der letzte ist. Ich habe mich nur so sehr über ein paar gesammelte Kommentare geärgert in den letzten Wochen, dass ich darüber schreiben musste.

“Andere Mütter haben auch schöne Söhne”
“Du musst nicht die Welt retten”
“Willst du wirklich mit so jemandem befreundet sein, der sich nicht für dich einsetzt?!”
“Mach dir doch um den keine Gedanken mehr”
“Er ist der Verlierer, er hat dich verloren”
“Er ist es doch gar nicht Wert, dass du dich da seinetwegen so rein hängst”
“Wart’s ab, bald geht es dir auch am Arsch vorbei”

Mal ganz abgesehen davon, dass diese Kommentare absolut nicht hilfreich oder motivierend sind, stehe ich tatsächlich so alleine mit dem Wunsch da, dass der Mensch, mit dem ich die letzten 1,5 Jahre verbracht habe und den ich als einen meiner besten Freunde ansehe, glücklich ist und dass es ihm gut geht?
Und wenn ich weiß, dass es ihm nicht gut geht (sei es akut, oder weil er allgemein immer ein paar Schwierigkeiten hat), ist es dann falsch, ihm helfen zu wollen? Ist es zu aufdringlich, ihm Hilfe anzubieten? Sollte ich mich besser zurück ziehen und hoffen, dass seine Neue das schon regelt? Dass es jetzt ihr Job ist und ich da nichts mehr zu suchen habe?

Offenbar scheinen das sehr viele so zu sehen. Aber wenn mein erster Eindruck von besagter Neuer nicht darauf schließen lässt, dass sie die Einfühlsamkeit in Person ist? Was dann?

Ja, er ist alt genug und weiß hoffentlich selber was er tut. Und wenn er Hilfe braucht, wird er sich schon melden…

Ist das so? Natürlich hoffe ich das, aber sicher bin ich mir nicht, denn ich weiß, dass er sich auch in guten Zeiten schwer damit tut, andere mit seinen Problemen zu “belästigen”… Also bleibe ich am Ball, denn es hatte ja einen Grund, dass ich ausgerechnet diesen Menschen für 1,5 Jahre in meinem Leben hatte. Ich bin nun wirklich nicht jemand, der schnell Freunde oder Partner findet und wenn jemand in diesen Kreis aufgenommen wird, dann bedeutet das auch, dass er mir sehr wichtig ist. Und das verfliegt nicht, nur, weil wir kein Paar mehr sind. Klar verschiebt es sich alles irgendwie, aber in meiner Welt sind gute Freunde gar nicht so weit von Partnern weg.

Und ich will auch gar keinen anderen schönen Sohn, darum geht es überhaupt nicht. Ich bin ganz zufrieden alleine und die Chance wird es eh so schnell nicht wieder geben. Ich will nur meinen guten Freund behalten und für ihn da sein, womit ich aber von verschiedenen Seiten als bekloppt abgestempelt werde.

“Perlen vor die Säue”
“Verkauf dich nicht so unter Wert”
“Er wird dich nur ausnutzen, wenn du ihn lässt”
“Er weiß eh nicht, was er an dir hat, also warum machst du dich für ihn stark?”
“Wenn ihm etwas an dir läge, dann würde er auch was dafür tun, so machst du dich nur lächerlich”
“Komm bloß nicht auf die Idee, ihn zurück zu nehmen, dann wird er das immer und immer wieder machen, weil du ja auf ihn wartest”

Kaum einer der Kommentierenden kennt ihn oder weiß, was genau vorgefallen ist (zum Teil kennen sie nicht mal mich wirklich) Diese Kommentare sind nur Phrasen, damit der Verlassene sich besser fühlt. Aber mich haben sie sehr geärgert.
Ich sehe ein, dass ich für Außenstehende ein bisschen selbstzerstörerisch wirke, aber ich bilde mir ein, zu wissen, was ich tue und dass es richtig und wichtig ist, für ihn/uns zu kämpfen, auch wenn – oder vielleicht auch gerade weil – er das im Moment nicht kann.

Und ja, wir haben im Moment keinen Kontakt, was auch ok * ist und sicher im Moment auch mir ein bisschen hilft, alles zu verarbeiten, aber ich werde trotzdem immer für ihn da sein und wir werden auf die ein oder andere Art auch immer wieder Kontakt haben. Und solang er nicht von sich aus sagt “Lass mich in Ruhe, du nervst!” sehe ich auch keinen Grund, damit aufzuhören.

Wir haben uns ja völlig ohne Streit getrennt und waren bis zu dem Tag glücklich zusammen. Warum ist es dann also so schwer zu verstehen, dass ich ihn nicht verlieren will? Warum muss ich das immer und immer wieder rechtfertigen? Ja, ich bin unglücklich – sehr sogar! Ja, ich bin enttäuscht. Ja, ich fühle mich ersetzt (besonders, da sie jetzt auch all die Dinge tun und Spiele zusammen spielen, die vorher unsere waren. Es würde sich besser anfühlen, wenn sie komplett andere Interessen hätte… Dann wäre der Gedanke “er braucht dich jetzt nicht mehr” weniger stark)

Aber wenn jemand bis gestern einer meiner besten Freunde war, dann ist er mir doch heute nicht egal und nicht mehr wichtig! Warum ist das so abwegig?

* Das wie und das warum sind keinesfalls ok, aber grundlegend ist es in Ordnung, dass wir ein bisschen Abstand haben.
Oh und falls sich jemand fragt: ja, das ist meine erste emotionale Trennung. 1998 hab ich Schluss gemacht, weil ich mehr Zeit mit seiner (sehr netten) Mutter verbringen musste, als mit ihm und 2000 lief mit Auseinanderleben, Betrug und fiesen Drohungen, da war ich auch schnell drüber weg.

Verständnis

Ich bin ein ganz großer Fan davon, Verständnis zu haben. Ich versuche immer, andere Menschen und ihre Entscheidungen und Meinungen zu verstehen. Das bedeutet nicht, dass ich sie gutheiße oder unterstütze, aber es ist mir wichtig, es wenigstens zu verstehen und meine Reaktion daraufhin auszurichten. Nur nimmt man sich damit die Freiheit, sich über etwas so richtig aufzuregen oder zu trauern.

Das betrifft alle Lebensbereiche, sowohl irgendwas kleines, wie dass dich jemand bittet, deine Jacke woanders hinzuhängen, weil er Katzenhaarallergiker ist; wie dass jemand dir sein Auto doch nicht verkaufen will, oder dass dein Partner dich verlässst, um mal einige Beispiele verschiedener Größenordnungen zu nennen.

Der Allergiker

Klar, kann ich sagen, dass dieser Allergiker übertreibt und ich meine Jacke doch nicht irgendwohin hänge, wo ich sie ggf nicht im Blick habe und sie weg kommen könnte. Aber ich kann auch einfach hinnehmen, dass es wahrscheinlich schon reicht, dass diese Person weiß, dass meine Jacke direkt 1m neben ihr ist, damit sie Atemnot bekommt, auch wenn lose Haare auf Kleidungsstücken in der Regel *nicht* allergieauslösend sind. Aber da ist halt auch eine mächtige Psyche und Atemnot ist Atemnot und muss ja nicht sein. Also verdrehe ich vielleicht die Augen, aber bringe dann meine Jacke weg, nicht weiter erwähnend, dass mein Pullover viel mehr Katzenhaare enthält, als die Jacke, die ja quasi nie wirklich in Kontakt kommt. So geht es allen gut und nichts ist passiert.

Das Auto

Ich ärgere mich bestimmt sehr darüber, wenn mir ein versprochenenes Auto nicht verkauft wird, weil es toll gepasst hatte und ich mich jetzt schon drauf eingestellt habe. Aber wenn es dann halt jemanden gibt, der es dringender braucht, ggf aus der Familie, oder ein Notfall im Freundeskreis… Na sicher habe ich da Verständnis und suche halt weiter.
Aber hier fängt es schon langsam an, dass es schwierig wird. Denn dadurch, dass ich Verständnis habe, nehme ich mir die Möglichkeit, mich wirklich darüber aufzuregen und Dampf abzulassen, obwohl ich pissig bin.

– Dieses Auto war mir schon versprochen und ich hab damit jetzt fest gerechnet!
Ja, aber da kam halt etwas absolut Gerechtfertigtes dazwischen, Shit happens! (<– mein Hirn)
– Aber ich wollte dieses Auto haben!
Ich weiß, aber es gibt auch noch andere und dass das von seiner Cousine kaputt gegangen ist, die 2 Kinder durch die Gegend kutschieren muss, ist halt leider wichtiger
– Ja, aber…
Nope
– … ach fuck!

Die Trennung

Der Partner hat jemanden kennen gelernt, der besser passt und Dinge in ihm weckt, die du halt nicht wecken kannst. Die Trennung war ehrlich, offen, total fair und du kannst die Gründe absolut nachvollziehen und verstehen. Aber du bist unendlich unglücklich und willst eigentlich nur stundenlang heulen. Kannst du aber nicht, weil du es verstehst und weil der Expartner eben kein Arschloch ist und das mit dem “Lass und Freunde bleiben”, mal ganz ernst gemeint ist.

Ursprünglich stand hier ein längerer Dialog über die Dinge, die blöd gelaufen sind, oder die er mir gesagt hat und die mich extrem verletzt haben, aber ich habe entschieden, dass sie nicht in die Öffentlichkeit gehören, auch wenn sie nur verdeutlichen sollten, dass ich selbst bei solchen Sachen verstehe, warum sie gesagt wurden und deswegen nur bedingt richtig trauern / weinen kann. Also keine Details und nun weiter im ursprünglichen Text.

Damit nimmt man sich die Freiheit, sich wirklich im Selbstmitleid zu suhlen und 3 Tage am Stück zu heulen und es aus dem System zu spülen. Man versteht die Beweggründe, man versteht sogar diesen wirklich bösartigen Satz… Mit dieser Einstellung stuft man sich selber herab und nimmt die anderen Personen wichtiger als sich selbst. Das mag bei der Allergiekollegin undramatisch und egal sein, bei dem Auto grenzwertig, aber bei einer Trennung ist es ein Desaster. Zum Glück liefen meine Trennungen davor eher unschön ab und ich konnte den Mann als das Arschloch sehen, was mich betrogen hat, mir eine Knarre ins Gesicht gehalten hat oder sonstigen Mist gemacht hat.
(Hmm… warum enden meine Einträge gerade alle mit dem Fazit, dass ich mich herabsetze?! Daran sollte ich wohl besser mal arbeiten)

Aber ich verabscheue niemanden dafür, dass er sich in eine andere Frau verliebt, die halt einfach besser passt. Und deswegen kann ich es nicht ordentlich verarbeiten. Ich kann nur abwarten und hoffen, dass ein Gespräch das ganze abschließend und rational beenden kann, sodass ich nicht immer wieder darüber stolpern muss, dass mein Ex mich eigentlich nur ganz nett und hilfreich fand und sich halt um mich gekümmert hat, wenn und wie es ihm in den Kram passte, anstatt mir die Aufmerksamkeit zu geben, die ich verdient hätte, während ich wirklich hart für diese Beziehung gearbeitet habe.

Disclaimer:

Der Eintrag wurde vor dem Eintrag über Freunde und Beziehungen geschrieben, sodass der Text nicht mehr 100%ig stimmt, da ich das Stadium des Heulen wollens inzwischen definitiv verlassen habe und wir halt [vorerst] irgendwie doch keine Freunde sein können, aber wenigstens aussprechen werden wir uns noch. Mein Gedankenkarrussell ist zur Ruhe gekommen und ich bin im Zustand einer “Angepissten Akzeptanz mit Spuren von Resignation und fuck you” angekommen, würde ich mal so sagen 😉
Aber es bleibt dabei: Ich wünsche ihm ganz ehrlich und aus tiefstem Herzen, dass er glücklich ist, also seht das hier keinesfalls als Pranger an oder fühlt euch animiert, euch irgendwie zu positionieren.

365 Questions Challenge – Mai

So, ich habe die Liste in ausgedruckter Form wieder gefunden. Der Ursprungsblog besteht ja schon gar nicht mehr und ich werde diesmal auch die Verlinkungen reduzieren, denn schon in den vergangenen Monaten sah man auf den entsprechenden Blogs keine Einträge mehr dazu.

So ist natürlich jetzt das Problem, dass die Antworten nicht “live” sind, sondern nachgeliefert und ich bei manchem raten muss.

  1. Wer war heute nett zu dir?
    Eigentlich sind immer alle nett zu mir… aber ich war heute bei einer Freundin zu Besuch, die für mich gekocht hat, das ist schon sehr nett <3
  2. Mit wem hast du zuletzt gesprochen?
    Einem meiner Kollegen, aber keine Ahnung, welchem
  3. Was lässt dich lebendig fühlen?
    Hmmmm… fällt mir gerade nichts ein. Ich fühle mich aber auch sonst nicht “nicht lebendig”
  4. Der Laden, den ich am häufigsten besuche, ist…
    Keine Ahnung… wahrscheinlich der Netto an der Ecke?
  5. Wie hast du dich heute entspannt?
    War halt so ein typischer Gammel-Samstag mit Zocken und Lesen
  6. Beschreibe deine Lieblingsschuhe, die du gerade besitzt
    Hmmmm… schwarze Pumps? Aber demnächst gibt es TOMS mit Noten drauf <3
  7. Welche Regel hatte heute den meisten Einfluss auf den Tag?
    Man weiß erst, was man hatte, wenn es weg ist
  8. Wie viele Schuhpaare besitzt du?
    Geschätzt so um die 20, incl. Gummistiefel und so
  9. Heute verlor ich…
    Meine Appetitlosigkeit
  10. Ich wünschte… wären nie erfunden
    Social Media, Swarm und all der Mist (das bezog sich speziell auf diesen Tag)
  11. Was ist das teuerste, was du besitzt, was du tragen kannst?
    Keine Ahnung… Ein Mantel für 99€, der mir inzwischen zu groß ist, sodass ich ihn eben nicht mehr tragen kann, oder halt die TOMS, die demnächst bei mir einziehen
  12. Wie viel Geld ist in deinem Geldbeutel gerade
    Ich vermute, so etwa 2,30 Euro
  13. Warum war der heutige Tag einzigartig?
    Meine Schwester war da und hat mir einige Sorgen erleichtert und mich sehr unterstützt <3
  14. Was hast du heute nicht fertig gemacht?
    Bestimmt irgendwas im Büro
  15. Das Wetter war heute…
    Ok
  16. Was was in deinem E-Mail Postfach heute?
    Endlich eine Kündigung, auf die ich schon gewartet hatte, die mich aber ein bisschen hingehalten hatten, weil sie mich behalten wollten
  17. Was wünschst du dir, heute gesagt zu haben?
    So, so viel und der Großteil davon wird nie gesagt werden…
  18. Was war die größte Entscheidung, die du heute getroffen hast?
    Welche Größe das neue Firmen-Poloshirt haben soll
  19. Worauf wartest du?
    Verständnis und eine Entschuldigung
  20. Welche Wahrheit beschreibt deinen Tag am besten?
    Es mag gerade alles nicht ideal laufen, aber es geht mir gut und ich habe ein gutes Leben
  21. Was ist das letzte, wofür du dich beruhigt hast?
    Ich verstehe die Frage nicht… Ich bin immer ruhig. Beruhigen muss ich mich für Vorsingen oder sowas. Gabs aber lange nicht. Erst nächsten Monat wieder
  22. Beschreibe deinen Tag mit einem Satz, der aus 6 Wärtern besteht
    Gesangsunterricht ist zu teuer zum verquatschen
  23. Was war das letzte, was dich verletzt hat?
    Die Aussage, dass ich es nicht wert sei, dass man sich für mich Mühe gibt
  24. Hast du deine Zeit heute weise genutzt?
    Jepp, ich war bei einer Anwälting und habe mich über die Möglichkeiten / Abläufe wegen des Hauses informiert
  25. Hattest du letzte Nacht einen Traum? Beschreibe ihn
    Keine Ahnung, aber in der Nacht danach bin ich sehr verstört aufgewacht, wobei ich den Traum jetzt auch nicht mehr zusammen bekomme.
  26. Wohin wünschst du dich?
    In eine Zeit, in der ich glücklich bin
  27. Was für Musik hast du heute gehört?
    Die Deadpool Soundtracks <3
  28. Woran hattest du heute am meisten Spaß?
    Spaß… naja, das vielleicht nicht, aber ich hatte abends einen sehr vielversprechenden Chat (leider nur für diesen Abend) und ein tolles Telefonat.
  29. Was liebst du am meisten von den Dingen, die du jeden Tag tun musst?
    Ähm… Ins Bett gehen – zählt das?
  30. Welche Hobbies hast du?
    • singen
    • lesen
    • Computerspiele
    • stricken
  31. Was war der Tiefpunkt des Tages?
    Das Wetter! Ich bin nicht geschaffen für 32°C und das Wetter killt mich
Youtuber:
Blogger:

Freunde und Beziehungen

Freunde… ein kein ganz einfaches Thema für mich. Ich bin super introvertiert und schließe nicht schnell Freundschaften. Auch bin ich niemand, der sich häufig meldet, was aber nicht bedeutet, dass mir die Leute nicht wichtig sind! Nur muss ich sie nicht so oft sehen, um zu wissen, dass sie da sind.
Ich habe wenige Freunde, aber die sind eigentlich dafür alle auch sehr gut. Es gibt auch keinen Unterschied, ob es Männer oder Frauen sind. In meiner Welt ist es nämlich völlig problemlos möglich, dass Männer und Frauen Freunde sind, auch wenn ich aus Erfahrung weiß, dass das bei vielen auch Probleme macht.
Und da Freunde für mich eher schwierig sind, merke ich mir auch, was da so schief ging. Hier eine Sammlung von Problemen (und auch guten Beispielen)

Der Empörte und Blasi-Hasi

Im Jahre 2001 traf ich in einer Arbeitsamt-Schulung einen Mann, mit dem ich mich sehr gut verstand. Wir hatten einen sehr guten Draht und dass da kein Interesse an einer Beziehung bestand, war relativ klar. Aber wir hatten eine gute Zeit und eines Abends saßen wir zusammen und ich fragte ihn, wie es denn wäre, wenn er eine Freundin hat. Er sah mich an, als wäre ich ein Auto und sagte, dass das doch kein Problem sei. Auf meine vorsichtige Anmerkung, dass sie mich ja nun ggf nicht mögen könnte, war er ernsthaft empört, wie ich denn glauben könne, dass er sich von seiner Freundin vorschreiben lassen würde, mit wem er befreundet ist.
Nunja, die Realität schlug etwa 2 Wochen später zu, als er mit einem der Mädels aus dem Kurs zusammen kam. Sie wusste, dass ich gemeinsame Interessen mit ihm hatte, die sie total langweilig fand und ich so auf meine Art eine Verbindung zu ihm hatte, an die sie nicht ran kam. Also was tat sie? Sie verbat ihm den Kontakt mit mir und er verabschiedete sich “vorerst, bis es sich beruhigt” und ward nie wieder gesehen.
Als ich ihn zufällig ein paar Jahre später wieder traf, erzählte er mir, dass die Beziehung schnell wieder getrennt wurde, weil es halt doch nicht passte und sie durch ihre Eifersucht und Forderungen viel kaputt gemacht hatte. Ich habe ihn nicht gefragt, warum er sich dann nicht wieder gemeldet hat, aber zu dem Zeitpunkt war es mir dann auch ehrlich egal. Anfangs habe ich ihn jedoch sehr vermisst.

Der Kämpfer und die Eifersüchtige

Etwas ganz ähnliches ist mir just heute Früh wieder passiert.
Mein Exfreund hat sich neu verliebt. Ich bin nicht glücklich darüber, aber nunja, Shit happens.
Man muss dazu sagen, dass unsere Beziehung immer eher eine gute Freundschaft war (~80-90%), die mit ein paar Streuseln Beziehungskram bestreut war. Wenn ich an ihn denke, dann sind mir Dinge wichtig, wie unsere Ausflüge, gemeinsame Konzerte, die Motivation bei der Diät, sogar der Besuch bei seiner Familie. Ich habe ihn unterstützt und war glücklich, zu sehen, wie sich aus dem kleinen, kranken Kätzchen, was mir da irgendwann vor die Türe gesetzt wurde, ein großer, stattlicher Kater wurde.
Von daher war ich nicht glücklich, als er Schluss machte, aber konnte es verstehen und war froh, dass er mir versprach, dass wir gute Freunde bleiben würden, auch wenn mir klar war, dass ich damit trotzdem viel verlieren würde, weil seine Definition von Freundschaft leider doch auch eine andere ist, als meine und er vieles als “partner-exklusiv” ansieht, was für mich auch in eine Freundschaft gehört. Aber man nimmt ja, was man kriegen kann und wir haben so viele Gemeinsamkeiten, dass es wirklich schade und traurig wäre, wenn das alles verloren wäre.
Nunja… gestern erfuhr ich, dass seine neue Freundin dagegen ist, dass er auf meinem Sofa übernachtet, wenn er zu einem Chorwochenende kommt. Hallo Vertrauen?! Na gut, das lässt sich auch irgendwie regeln, auch wenn es ärgerlich ist. Er versprach, das noch mal ansprechen und dafür kämpfen zu wollen, dass wir uns weiter sehen können. Denn wenn ich nicht bei ihm auf dem Sofa schlafen darf, kann ich ihn nicht besuchen, da *ich* nicht in der Lage bin, 2 mal am Tag 250Km zu fahren und jedesmal ein Hotel nehmen, wenn ich einen Freund sehen will… ?
Nun ja, heute Früh kam dann die Meldung, dass er gar keinen Kontakt mit mir haben soll, denn sonst würde sie die Beziehung nicht fortführen wollen…
Ja, ich bin angepisst und enttäuscht, aber mal ganz ehrlich, ich finde sowas nicht in Ordnung! Ich kann doch meinem Freund nicht vorschreiben, mit wem er seine Zeit verbringen darf. Und jemanden dazu zu zwingen, sich zwischen mir und anderen Menschen zu entscheiden, wissend, dass er mich liebt und alles für mich tut, geht gar nicht!
Ich wünsche ihm, dass es das Wert ist und er nicht am Ende dasitzt und wieder völlig unten angekommen ist, weil die Beziehung nicht funktioniert hat und er sich selber fertig macht, weil er dafür seine Freunde abgeschossen hat.
Wahrscheinlich würde ich ihn sogar noch mal aufbauen, sofern er es über sich bringt, sich wieder bei mir zu melden und sich nicht in seine Schuldgefühle einmauert und den Kontakt vermeidet.
Also, wenn du das liest: Melde dich bei mir, wenn es schief geht!!!

Der Gute Bekannte

Wie ich schon schrieb, habe ich nicht viele Freunde und wenn jemand nicht will, dann ist das so. Ein Mann, den ich über Twitter kenne und mit dem ich gerne essen ging oder Filme schaute, sagte mir mal ganz deutlich, dass ich keine Freundin sei, sondern nur eine gute Bekannte.
Ich habe in dem Moment etwas geschluckt, aber na gut, ich dränge mich bestimmt niemandem auf.
Neulich sagte ich einen Filmabend ab, weil ich nicht gut drauf war und er schrieb zurück: Nur so zum trösten könntest du auch rumkommen. Weißt du, nä?
Ich starrte etwas verwirrt auf mein Handy. Nein, das wusste ich nicht. Ich erwarte von einem “guten Bekannten” nicht, dass er mich einfach nur tröstet, weil es mir gerade doof geht. Keine Ahnung, ob er da andere Ansichten hat oder ich in den letzten Jahren in der sozialen Hierarchie angestiegen bin, aber das überraschte mich doch sehr.

Der beste Freund

Mein bester Freund ist mein Ex. Wir haben uns damals relativ dreckig getrennt und von Betrug bis Drohungen war alles dabei. Aber da ich viel zu nett für diese Welt bin, habe ich ihn nicht auf die Straße gesetzt, sondern ihm die Chance gegeben, sich etwas zu suchen und ihn weiter bei mir in einer WG leben lassen. Dadurch konnten wir uns nie komplett aus dem Weg gehen und konnten irgendwann unseren Streit hinter uns lassen und als Freunde neu anfangen. Heute, fast 18 Jahre später, ist er ein Teil meiner Familie und nicht mehr weg zu denken. Die Idee, wieder etwas miteinander anzufangen entlockt uns beiden nicht mehr als ein “örks, nee, lass ma!” aber wir sind füreinander da und wichtig.
Ich weiß nicht, was mit uns passiert wäre, wenn er direkt ausgezogen und weg gewesen wäre. Wahrscheinlich hätten wir uns tatsächlich ziemlich aus den Augen verloren und hätten heute keinen Kontakt mehr.

Die beste Freundin und die Beziehung

Bei meiner allerbeste Freundin hat das übliche Schicksal des “ich hab einen Freund und kümmere mich um sonst niemanden mehr” zugeschlagen. Dazu kam eine Depression, die es ihr er schwer machte, mich auf einem gleichwertigen Level zu sehen und so haben wir uns leider sehr auseinander gelebt. Aber das ändert nichts daran, dass wir uns sehr wichtig sind und langsam wird es auch wieder enger und besser.

Fazit

Also, wie man sieht, bin ich sehr gutgläubig, viel zu verständnisvoll und leicht auszunutzen, aber ich finde, Freunde dürfen auch mal Scheiße bauen und wenn sie die Verantwortung dafür übernehmen, was sie getan und gesagt haben und wenn sie sich ehrlich bemühen, dann sind sie es mir auch Wert, dass ich ihnen verzeihe und wir da weiter machen können, wo wir aufgehört haben.
Natürlich weiß ich, dass in vielen Köpfen dadurch ein “Missy macht/hilft schon, die nimmt mich auch zurück” steckt und dass ich meinen Wert damit herabsetze[n lasse], aber es hatte ja Gründe, dass diese Menschen in meinem Leben waren/sind und die haben sich in der Regel ja auch nicht geändert.

Klar sagen mir alle, ich solle den “Kämpfer” zum Mond schießen, weil ich das nicht nötig habe, aber ich mag ihn und er ist mir wichtig und ich will keinesfalls, dass er in das Loch zurück fällt, aus dem ich ihn raus geholt habe. Außerdem haben wir viele Gemeinsamkeiten und ich fühle mich wohl mit ihm. Klar ist das gerade alles ein gigantisches Desaster und gemeinsam mit all den Problemen, die ich sonst so habe (Haus, Garten, Katzen) macht mich das gerade extrem fertig, aber ich will nicht aufgeben und die Beispiele hier zeigen ja auch, dass es sich oft lohnt und auszahlt, am Ball zu bleiben. Nicht für eine Beziehung, denn dafür war ich wohl nicht die richtige für ihn, aber als gute Freunde.

Und an die wundervollen Menschen, die hier unerwähnt blieben: ihr seid super und ich bin froh, euch zu haben, egal, ob alt oder neu <3

Wie immer, ein sehr verworrener und unzusammenhängender Eintrag, aber genau dafür hab ich diesen Blog ja, um Gedanken loszuwerden, die mich bewegen und vielleicht auch Reaktionen und Diskussionen damit zu wecken.

P.S.

Und während ich das hier hochlade, entdecke ich einen Kommentar, der mir seine Liebe gesteht… keine schlimmen Links, DSGVO Häkchen gesetzt… ich bin verwirrt. Ist das ernst gemeint??? Also, lieber Jemand, als anonymer Kommentar kommen wir da nicht weiter 😉

Evil Manor bleibt vorerst bestehen

Ich habe lange drüber nachgedacht, was ich wegen des DSGVO Gedöhns machen soll. Ist ja nach wie vor nicht so, dass ich Unmengen an Lesern habe, die traurig wären, wenn der Blog schließt, aber ich wäre halt traurig.

Also habe ich mir Mühe gegeben, alles anzupassen, alle Tracker zu entfernen, Warnungen zu setzen und so weiter. ich habe bestimmt irgendwas übersehen, aber das Risiko gehe ich jetzt mal ein und drücke die Daumen, dass nichts passiert. SSL steht irgendwann noch auf der To Do Liste, aber war jetzt erstmal zweitrangig.

Unabhängig vom Blog bin ich gerade sehr gestresst, da sich auf vielen Ebenen Baustellen auftun, die mich emotional und psychisch herausfordern und belasten. Da war die Umarbeitung des Blogs nur eine kleinere von vielen.

Aber beim Durcharbeiten bin ich auf viele Einträge von vor Jahren gefunden, die heute [wieder] aktuell sind und werde ggf. mal ein paar von ihnen wieder an Twitter schicken, da ich ja auch neue Follower und Freunde gewonnen habe.

In der Pipeline stehen auch noch ein Haufen von Einträgen, die entweder noch verfasst werden wollen, oder darauf warten, dass ich den Mut habe, sie zu veröffentlichen. Wenn man über persönliche Dinge schreibt, muss man sich ja auch oft erstmal überwinden, sie wirklich zu posten, weil man sich Gedanken macht, was man damit vielleicht auslöst und was es für Folgen haben könnte. Oder ob man sich wirklich so sehr “ausziehen” möchte.

Der Quellblog für die 365 Fragen Challenge hat geschlossen und ich muss erstmal heraus finden, ob und wo ich die Liste mit Fragen habe, sodass ich damit weiter machen kann. Hat schon Spaß gemacht, auch wenn ich keinerlei Trackbacks bekam, wie ursprünglich erhofft, da ich später eingestiegen bin und die anderen Blogs (sofern sie überhaupt noch mitgemacht hatten) meine URL gar nicht hinzugefügt hatte.

Ansonsten gibt es bei Instagram einen neuen Hashtag: #GartenPina. Ich habe nämlich beschlossen, den kleinen Garten hinterm Haus mit Gemüse und Obst zu bepflanzen – ein Abenteuer! Ich habe keine Ahnung, was ich da mache, keinen besonderen Spaß daran, aber jetzt habe ich angefangen und muss das durchziehen 😉 Die Kartoffeln wachsen wie doof und alles andere hat doch zumindest mal ein paar grüne Spitzen heraus gestreckt. Auch eine Baustelle, aber keine ganz schlimme 😉

Also, es geht alles irgendwie weiter, auch wenn ich gerade weder enspannt noch glücklich mit meinem Leben bin, aber das wird alles wieder und spätestens in ein paar Jahren ist alles wieder gut! (Nein, es wird mir auch früher besser gehen, aber meine Baustellen werden sich über einige Jahre ziehen)

Gefühle

Ich habe ja im letzten Jahr immer mal wieder über meine Gefühle oder das Fehlen derselben erzählt. Als Nerd habe ich es als “mein Emotionschip ist kaputt” beschrieben. (I <3 Data)

Im Moment beschäftige ich mich ein bisschen mit Meditation. Es fällt mir leicht, mir Dinge vorzustellen und Bilder in meinem Kopf zu erzeugen. “Stell dir vor, du sitzt gemütlich mit deinen Lieblingsmenschen vor einem flackernden Kaminfeuer und alles ist gemütlichund schön.” Bäm, schon sitze ich da auf einem Kuschelfell in irgendeiner Hütte, schaue in einen Kamin und höre dem Knistern zu. Alles kein Problem.

Aber dann kommt die Aufgabe, meine Gefühle in diesem Moment zu beschreiben oder zu erkennen. Da sind aber keine. Es ist ein Bild, oder besser gesagt ein Film, aber da sind keine Gefühle. Ich kann mir nicht vorstellen, was ich in diesem Moment fühlen würde. Geht einfach nicht.
Erzähl mir, dass ich einen blau leuchtenden Stern habe, der durch meinen Körper wandert oder dass ein goldenes Licht aus meinem Körper strahlt (Doctor Who, anyone?) Kein Problem. Das sehe ich alles vor mir. Der Stern hat ein ganz bestimmtes blau und ich kann mir das Leuchten auch anders vorstellen, als eine Timelord-Regeneration. Aber all diese Bilder werden immer mit Glücksgefühlen verbunden. Ich leuchte ja nicht, weil man einen Lichtschalter gedrückt hat, sondern weil ich voller Glück und [Selbst-]Liebe bin. Ähm… ja, eher nicht so. Also schon, so ganz grundlegend ist das korrekt, aber das hat mit diesen Bildern nichts zu tun. Und da es dann darum geht, dieses Gefühl des Glücks oder der Liebe oder was auch immer zu erinnern und bei Gelegenheit zu reproduzieren, hat sich das mit der Meditation dann wieder erledigt.

Ich habe keine Ahnung, ob ich da diagnostizierbare Schwierigkeiten habe und irgendwo in Richtung Autismus/Asperger tendiere, aber selbst wenn, dann ist es doch in einem Rahmen, der es mir ermöglicht, ohne Einschränkungen und Probleme zu leben, also ist es vernachlässigbar (behaupte ich jedenfalls mal).

Ich weiß, dass ich im Gegensatz zu gewissen anderen Menschen extrem limitiert bin, was meine Gefühle angeht. Ich meine jetzt nicht mal in der Breite, da ich denke, dass ich grundlegend doch die meisten Gefühle durchaus habe, aber halt in der Intensität. Der Ausschlag entfernt sich nur minimal von der Nulllinie und es gibt nur sehr selten mal größere Amplituden und selbst wenn, dann sind sie nur von kurzer Dauer.

Persönlich empfinde ich das als positiv. Zu sehen, wie andere Menschen mit ihren intensive[re]n Gefühlen erscheint mir oft sehr anstrengend und in manchen Fällen auch belastend. Wahrscheinlich erscheint es mir so, weil ich es nicht kenne, aber es reicht ja schon, Twitter zu lesen, um zu erkennen, dass manche Menschen da echt kämpfen.
Mir reicht es schon, wenn sich mal ein paar Monatliche Hormone breit machen und ich etwas sensibler auf Themen oder Situationen reagiere. Das ist immer noch weit weg von dem, was andere Frauen* erleben, aber es nervt schon genug. Diese Diskrepanz von Gefühl und Verstand ist ätzend. Und hier rede ich noch von mir als glücklich und gesundem Menschen. Und nicht von psychisch angeschlagenen.

7 Wochen – Wochen 4-5

Diese Wochen waren ziemlich schlecht. Ich habe Geld für eine Kaffeemaschine* ausgegeben, die mir Instagram empfohlen hat. Brauche ich eigentlich überhaupt nicht, da ich eine grob vergleichbare Maschine schon habe, aber ich fand sie cool und zur Not kann ich sie immer noch als Geburtstagsgeschenk an jemand anderen weiter geben. Kommt eh erst im Oktober oder so. Außerdem habe ich mir einen Reiskocher bei Reishunger bestellt. Auch nicht wirklich notwendig, aber praktisch, auch für Quinoa und um Gemüse zu dünsten. Also lässt sich das gerade noch so rechtfertigen.

Gerade das letzte Wochenende war wieder ganz furchtbar, was Süßigkeiten anging. Wie immer möchte ich es auf die Hormone und den Eisprung schieben, aber damit macht man es sich ja nun auch ein bisschen leicht. Also, voll versagt!

Irgendwo las ich neulich mal, dass man Ziele, die man öffentlich macht, schlechter einhält als die, die man geheim hält. Sonst wird ja immer das Gegenteil gepredigt, weil man sich durch die öffentliche Aufmerksamkeit eher unter Druck gesetzt fühlt, es auch durchzuziehen. Aber ich verstehe schon auch diesen Ansatz, denn dieser Druck führt auch zu Trotz und zu einem Widerwillen gegen die Aufgabe, weil man es nicht mehr nur für sich macht. Und Dinge, die man nicht nur für sich macht, sondern, weil es erwartet/bewertet wird, funktionieren oft nicht so richtig gut.

Ansonsten freue ich mich über den zurückgekehrten Winter. Sonne und Minusgrade sind einfach traumhaft! Und besser als der “warme” Regen, den es zwischendurch gab, ist es doch bitte allemal. Nur der Gedanke, dass nächste Woche schon Ostern ist, überrascht etwas. Aber das ist auch so ziemlich die früheste Möglichkeit für Ostern. Ich erinnere mich durchaus auch an Jahre, wo ich nach dem Chor morgens zu meiner Patentochter gefahren bin und alle halbnackt im Garten rumlagen und wir im Planschbecken gespielt haben. Aber das war auch erst am 24.4.

Meine Abnahme dümpelt so vor sich hin (dank der oben erwähnten Eskalations-Tage) und es wird Zeit für mehr Sport, um den Speck endlich zu verbrennen und die Körperfettanteil, der noch deutlich über 30% liegt, mal in den Griff zu kriegen. Mein BMI ist ja schon ok, aber ist halt nichts definitiert, sondern alles weich. Deswegen gab es gestern dann mal eine Session mit Jillian Michaels (ihr erinnert euch an SHRED?) und meiner neuen Mitbewohnerin, der Kettlebell. 25 Minuten die Kugel durch die Gegend schwingen hat doch seine Spuren hinterlassen… Da kommt heute im Laufe des Tages noch einiges an Muskelkater auf mich zu. Aber Krafttraining ist halt das wichtigste und da ich nicht zurück ins Studio will, ist das ein ganz guter Ansatz.

* falls jemand über den Link bei Kickstarter pledged, bekomme ich etwas Geld gutgeschrieben

[Blogparade] Schlaf

Ich habe beschlossen, meinen Blog mal ein bisschen auszuweiten, sodass es mal 2, 3 mehr Leser gibt, als meine Lieblinge von Twitter (you guys rock!)

Also gibt es ein paar Einträge für Blogparaden. Das erste Thema ist “Schlaf” und kommt von Gesundheitsgeflüster.

Ich habe mich entschlossen, über das Thema Schlaf zu schreiben, da ich immer mal wieder darüber nachdenke und merke, dass ich zwar 38 Jahre alt bin, aber keine Ahnung davon habe, wieviel Schlaf ich brauche.

Gefühlt bin ich eigentlich immer müde und dabei ist es egal, ob ich 6, 8 oder 10 Stunden schlafe. Wahrscheinlich hat das nicht mal was mit der Schlanflänge zu tun, sondern eher mit der Ernährung und irgendwelchen fehlenden Vitaminen oder Nährstoffen.

Laut meines Fitnessarmbands schlafe ich im Durchschnitt eigentlich ganz gut und bewege mich kaum. Was immer dazwischen kommt, sind natürlich die Katzen, die sich nachts zu mir legen, oder weggehen. Davon wache ich nicht wirklich auf, bzw. schlafe direkt wieder ein, aber Unterbrechungen sind es natürlich trotzdem.

Oft bemerke ich, dass ich nach kurzen Nächten deutlich fitter bin am Morgen, aber dafür dann am Vormittag einen totalen Durchhänger habe. Also auch nicht ideal. Sonst bin ich halt den ganzen Tag über so naja und habe ggf nachmittags mal einen Tiefpunkt.

Müde zu sein, ist für mich so normal, dass ich immer irritiert bin, wenn Menschen mich besorgt fragen, ob ich eine zu kurze Nacht gehabt hätte, wenn ich es erwähne. Der Gedanke, dass jemand einfach morgens erholt und frisch aufwacht und dann den Tag voller Elan stemmt und erst abends wieder müde wird, ist für mich komplett absurd.

Nach dem Aufstehen bin ich sofort voll da und ansprechbar und leistungsfähig, ohne eine längere Anlaufzeit oder Koffein, aber das heißt nicht, dass ich erfrischt und erholt bin.

Da ich die Katzen morgens um 8 versorgen muss, gibt es kein “schlaf solang du willst”. Ich kann dann halt entscheiden, ob ich mich nochmal hinlege oder ob ich den Tag dann einfach nutze, weil ich eh schon mal aufgestanden bin. Das mit dem wieder Hinlegen klappt auch nicht immer. Da ich eben ziemlich direkt nach dem Aufstehen in den “Wach-Modus” umschalte, kommt es oft genug vor, dass mein Kopf dann einfach zu aktiv ist, sodass ich dann eine Stunde im Bett rumliege, aber nicht mehr schlafen kann und dann doch aufstehe, weil das irgendwie so auf doof ist. Wenn ich Glück habe und das Füttern/Spritzen schnell geht, dann schläft mein Verstand noch und ich kann mich wieder hinlegen.

Insgesamt schlafe ich weniger, je älter ich werde. Ich werde müde so zwischen halb 11 und halb 12 Nachts und wo ich früher 12 Stunden schlafen konnte, läuft es jetzt eher auf 9-10 Stunden hinaus. Aber auch dann bin ich nicht frisch, sondern bin halt irgendwie fertig mit schlafen.

Wir reden hier übrigens nicht zwingend von “gähnend müde” sondern halt einfach nicht frisch, erholt, aktiv. Aber vielleicht erwarte ich auch einfach zu viel und voll leistungs-/aufnahmefähig ist alles, was es braucht? Niedrige Energielevel sind ja wahrscheinlich einfach auch eine Persönlichkeitsfrage…

Bisher habe ich noch nicht tiefer geforscht, was die Ursachen sein könnten, aber vielleicht war dieser Eintrag ja mal ein Ansporn, um mich mehr damit zu beschäftigen. Meine Blutwerte sollten eigentlich ok sein, denn das habe ich schon gefühlt immer und es wurden immer mal wieder Blutbilder gemacht, die nichts aufzeigten, was damit zu tun haben könnte.

7 Wochen – Wochen 2+3 und Alltagsgedöns

Ich muss zugeben, viel zu erzählen gibt es gerade nicht. Zumindest nicht, was die 7 Wochen ohne angeht. Beim Geld bin ich 1,5 mal schwach geworden. Warum 0,5? Naja, das war eine Testbox mit Essen, was ich auf jeden Fall brauchen und nutzen kann, aber was nicht nötig gewesen wäre. Das hätte ich genauso nach Ostern bestellen können, aber zumindest war es nicht nur Schnickschnack, sondern sinnvoll.
Aber generell läuft das recht gut, aber seien wir ehrlich, wer sein ganzes Geld zum Tierarzt bringt, hat eh nicht wirklich viel Spielraum fürs Shoppen.

Sollte eine Koffein-Abhängigkeit vorgelegen haben, was ich ja nach wie vor nicht wirklich weiß, dann ist die zumindest erledigt. Es gibt hin und wieder eine Cola zero, weil keine Alternative da ist (oder ich keine 2,- für Wasser ausgeben mag, bei Cola habe ich wenigstens das Gefühl, da gibts noch Geschmack und Chemie fürs Geld 😉 ) Kaffee gibt es zurzeit höchstens mal selbstgekocht und dann koffeinfrei. Ansonsten bin ich weiterhin fleißig dabei, meinen Teeschrank zu leeren, was auf jeden Fall eine gute Idee ist und auchnach Ostern weiter geführt wird. Ich habe eine 1,2l Kanne, die wird jeden Morgen oder Abend mit irgendeinem Tee aufgesetzt und dann habe ich den Tag zumindest schon mal 3 Beutel erledigt und ein zuckerfreies Getränk. Bei den schwarzen Tees muss ich mal schauen, wie die sich kalt machen, oder die aufs Wochenenende verlegen und in einer Thermoskanne kredenzen. Aber bei schwarzem Tee bin ich immer noch irgendwie verpeilt, was die Zubereitung angeht. Zu oft ist es doch zu bitter oder schmeckt irgendwie nicht. Dabei habe ich schon einen Kocher, bei dem ich die Temperatur einstellen kann, sodass es nicht kochend heiß ist, aber naja, da ist noch Luft nach oben, wenn ich nicht die Hälfte der Aufgüsse wegkippen will. Weswegen es vielleicht auch sinnvoller ist, diese Tees nicht per Kanne, sondern wirklich nur in Einzelportionen zu kochen.

Süßes… nunja… lassen wir das Thema. Ich rede mich mal damit raus, dass ich zurzeit wieder viel Stress mit den Katern habe und der wird halt mit Süßem kompensiert, aber das ist halt nur eine Ausrede und die Wahrheit ist, ich bin echt zu undiszipliniert, was Gebäck und Eis angeht. Aber durch die Diät hält es sich grundlegend in Grenzen, da ich ja meine Kaloriengrenze doch einhalten will. Aber da ist in den nächsten 4 Wochen auf jeden Fall noch viel Potenzial.

À propos Katzen: der Herzkater war krank und hatte eine Entzündung im Zahn, weswegen er in den letzten Wochen kräftig abgenommen hat und der Diabeteskater stellt uns vor das große Problem, dass wir ihn nicht einstellen können. Seit er Ende 2016 diagnostiziert wurde, hatte er immer sehr hohe Zuckerwerte, sodass die gespritzte Insulinmenge relativ hoch war. Damit lebte er das Jahr aber gut, bis es dann ja vor einigen Wochen zur kompletten Unterzuckerung kam. Die Hoffnung war groß, dass er die Diabetes überwunden hätte und das Insulin wurde auf ein Minimum herunter gesetzt. Dieses Wochenende waren wir wieder beim Arzt und die Werte waren wieder in gigantischen Höhen. Also muss das Insulin auch wieder erhöht werden und wir müssen hoffen, dass es jetzt hoch bleibt und nicht wieder absinkt. Leider kann ich das nicht selbst prüfen und wir (naja, vor allem der Kater) hassen es natürlich, alle 2-4 Wochen zum Arzt zu müssen.

Und noch mal zu etwas ganz anderem. Instagram Stories / Vlogging. Ich folge einigen wundervollen Damen auf Instagram, die die Stories tatsächlich als eine Art Vlog nutzen und nicht nur spezielle Events zeigen, wie andere, sondern einen wirklich mitnehmen in ihr Leben und jeden Tag ihren Alltag zeigen.
Ich schaue das gerne und bin schon eine Weile versucht, das auch mal zu machen. Bei IG Stories ist es immerhin auch relativ egal, ob sich das jemand anschaut oder nicht. Bei einem YT Vlog oder einer Serie hier im Blog wäre es halt direkt deutlich, dass es sich eigentlich nicht lohnt und der Aufwand in keiner Relation zu den Views stehen würde. Stories gehen ohne weiteres Equip, ein paar Follower habe ich da schon und ich könnte meinen Narzissmus/Exhibitionismus ein bisschen ausleben 😉

Der Nachteil dabei ist halt, dass es genau auf diese Follower auch beschränkt ist. Wer kein IG hat, kann sie nicht sehen und ich weiß, dass es bestimmt doch den ein oder anderen Menschen da draußen gibt, den das vielleicht auch interessieren würde, der aber kein IG hat. Und ich bin nicht sicher, ob sich Stories ohne Account anschauen lassen? Bilder sind ja kein Problem. Ich denk aber nicht, dass das geht.

Außerdem habe ich mir überlegt, ich möchte eine kleine Serie über Bremen starten. So ganz simple ein paar der Highlights zeigen. Stadtmusikanten, Schnoor, Weser, Dom. Was man als Tourist vielleicht mal so gesehen haben sollte und ein paar hübsche Ecken, die sich so in meinem Umfeld befinden. Vielleicht auch ein paar Tipps, wo man gut Essen kann… gibts alles schon, weiß ich, aber ich mag Bremen und hier gibt es einige interessante Geschichten zu erzählen.

So, das war es mit meinem “ich hab heute eigentlich gar nichts zu erzählen” 😉 Vielen Dank fürs Lesen und wenn ihr Anmerkungen oder Meinungen zu meinen Ideen habt, lasst es mich gerne wissen 🙂

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