Tag "jahresruckblick"

Jahreswechsel 18/19

Es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Rückblick auf das Jahr und Gedanken zum neuen Jahr. Mal sehen, wie sich alles seit dem letzten Mal entwickelt hat…

Katzen

Ja, alles beim Alten geblieben. Beide krank, aber durch ihre Medikamente soweit im grünen Bereich. Da sind locker noch ein paar Jahre drin 🙂

Auto

Ich bin nicht häufig gefahren, da mein Hauptgrund sich in der ersten Jahreshälfte verabschiedet hat, aber im Herbst habe ich zumindest mal eine größere Tour gemacht und bin am Ende, dank großer Baustellen tatsächlich mal 6 Stunden am Stück (mit 20 Minuten Pause) gefahren, was wirklich gut ging.
Auch ist mein erster Gedanke nicht mehr “oh nein, ich muss Auto fahren”, sondern “oh nein, ich muss hinterher wieder einen Parkplatz hier finden”. Das heißt nicht, dass ich jetzt total relaxed und souverän bin, wenn ich fahren muss, aber der Gedanke schockt mich nicht mehr so sehr, auch wenn ich nach wie vor extrem wenig in der Stadt fahre. Was übrigens auch dazu führt, dass ich eigentlich gar nicht 50Km/h fahren kann, sondern immer viel zu schnell bin und sehr bewusst drauf achten muss.
Außerdem habe ich den ersten Unfall erlebt (mir ist jemand drauf gefahren).

Sozialleben

Sehr durchwachsen… Eine Trennung, die mich mehr mitgenommen hat, als ich erwartet hatte und mir auch heute noch immer mal wieder unglückliche Tage beschert, auch wenn wir inzwischen wieder gute Freunde sind und zu einer sehr angenehmen Normalität zurück gefunden haben, nachdem Madame wieder abgeschossen wurde.

Dafür aber einen Twitter-Freund live getroffen (und eine Twitter-Freundin mehrfach nicht) und eine neue “Tradition” des Essengehens mit zwei anderen Twitterfreunden hier aus der Stadt ins Leben gerufen, das ist sehr schön.

Chor hat sich dieses Jahr weitestgehend auf kleinere Ensembles konzentriert, der große Chor ist schon sehr anstrengend und zeitraubend. Und meine Chorfreunde sind großteils auch in den Ensembles, sodass wir trotzdem eine schöne Zeit zusammen hatten.
In diesem Jahr bin ich auch endlich da angekommen, dass ich kleinere solistische Aufgaben übernehmen konnte und bin sehr, sehr stolz.

Meine eine Chorfreundin ist im Sommer Mutter geworden, sodass wir uns nicht mehr so häufig sehen können, aber zum Glück kann unsere Freundschaft das ab <3

Sport und Abnahme

Wir bleiben bei “durchwachsen“. Sportlich habe ich dieses Jahr einiges erreicht. Ich habe mit dem Laufen angefangen und einen offiziellen 5Km Lauf überstanden und ich habe mich wieder in einem Studio angemeldet. Diesmal aber nicht bei einem Discounter, sondern einem sehr hochwertigen (und teuren!) wo aber auch die Betreuung und Begleitung gegeben ist, die ich brauche, um am Ball zu bleiben. Viel Erfolg gab es bisher nicht, weil ich durch Tattoo, Piercing, Urlaub und Reisen viele Pausen hatte, sodass es nie zu einer wirklichen Routine kam, aber ich gebe mir doch Mühe, 3 Mal pro Woche, vor der Arbeit, trainieren zu gehen.

Aber meine Abnahme ging dieses Jahr leider in die falsche Richtung. 5 Kilo habe ich in diesem Jahr wieder zugenommen und damit meinen Erfolg aus dem letzten Jahr schon fast halbiert. Emotionen und mangelnde Motivation spielen da eine große Rolle. Essen macht nun mal leider zumindest kurzfristig glücklich… Also in diesem Bereich gibt es auf jeden Fall große Pläne für das nächste Jahr. Endlich Fett gegen Muskeln tauschen!

Sonstiges

Ich habe mir mein erstes Tattoo gegönnt und zwei neue Piercings (darüber kommt demnächst noch ein eigener Eintrag). Ich habe wieder viiiiiel gelesen <3. Gestrickt eher weniger, da meine Daumengelenke leider ziemlich schnell rebellieren und mit einer Art Sehnenscheidenentzündung reagieren. Eigentlich hatte ich noch zwei Paar Babysöckchen versprochen, aber kurz vor Abschluss des ersten Paars musste ich aufhören, weil beide Hände wehtun 🙁

Im nächsten Jahr stehen dann voraussichtlich endlich all die Geschichten mit dem Haus an, was mich ziemlich nervös macht. Ich habe es im Laufe des Jahres schon einige Male erwähnt, aber es geht darum, dass das Haus auf mich überschrieben wird und dann quasi grundsaniert werden muss. Das ist nicht nur ein Haufen Geld, sondern auch Verantwortung, die mir gar nicht so sehr passt. Zum Glück ist mein Schwager in Spe da sehr ambitioniert und wird mir vieles abnehmen, was den Umgang mit Handwerkern angeht.

Der Blog lief dieses Jahr eigentlich ganz gut. Natürlich sind “vorgefertigte” Posts, wie die 365 Questions Challenge immer relativ einfach, aber ich habe auch sonst einiges geschafft. Nachdem ich kurzzeitig überlegt hatte, dicht zu machen, als die DSGVO kam und meine Leserzahlen ja doch eher bescheiden sind, habe ich mir doch die Mühe gemacht, es umzustellen, denn auch mit meinen wenigen Lesern fühle ich mich hier wohl und schreibe gerne. Ich werde versuchen, die Frequenz im kommenden Jahr mindestens beizubehalten.

Fazit

Alles in allem war das Jahr sehr gemischt. Vieles schöne, auf das ich stolz bin, aber auch sehr traurige und wütende Momente. Verglichen zu meinen sonstigen, sehr ereignisarmen, Jahren, tendiere ich dazu, zu sagen, dass es ein schlechtes Jahr war, weil ich doch sehr unglücklich war. Aber wenn ich drüber nachdenke, so war es nicht wirklich überwiegend schlecht! Es war einfach intensiver als sonst so mein Leben ist, aber das beinhaltet sowohl gutes, als auch schlechtes.

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Rückblick 2017 – Vorschau 2018

Und wieder ist ein Jahr rum. Schauen wir uns mal an, worum es beim letzten Rundblick ging:

Oh, ich war ganz excited über meine Fitnesstudio-Mitgliedschaft… war 2017 jedoch kein einziges Mal mehr dort und habe dann auch schnellstmöglich wieder gekündigt. Das war echt so gar nicht meins. Und wenn man die Übungen nur mit nem halben Arsch macht, kann man es auch sein lassen.

Muffins Diabetes hat sich ganz gut entwickelt. Ist nicht immer ganz einfach, dass man zu festen Zeiten spritzen muss, aber dank meines besten Freundes, der auch im Haus wohnt, klappt es doch ganz gut. Der Kater ist glücklicherweise super fit und scheint davon gar nicht weiter beeinflusst. Sogar das Überdosis-Drama, Anfang des Jahres, hat er gut weggesteckt. Oh, ich sehe gerade, davon habe ich nie erzählt. Also, als besagter Freund das erste Mal spritzen sollte, hat er 30 statt 3 Einheiten genommen und Muffin musste für einige Tage ins Krankenhaus. Hat er zum Glück schnell kapiert, dass da was nicht richtig war und ist sofort in die Klinik gefahren, so ist da nichts schlimmes passiert.

Bei Hugo ist zu dem ursprünglichen Herzfehler, den er eh schon hatte, eine chronische Erkältung dazu gekommen, die dauerhaft mit Kortison behandelt werden muss. Nicht schön, aber auch ganz gut händelbar. Also zwei Tabletten für den einen und zwei Spritzen für den anderen… aber sonst geht es ihnen gut hier.

Aber die eigentlichen beiden großen Themen des Jahres für mich waren Abnahme und Auto.

Am 3. April habe ich beschlossen, dass ich das mit dem Abnehmen jetzt wirklich durchziehe. Dazu gab es das Buch “Fettlogik” und einen Account bei MyFitnessPal. Dazu gab es im Laufe des Jahres auch zwei Einträge (Gewichtsgedanken und 10 Kilo geschafft) und ich will das jetzt nicht weiter ausführen. Ich bin zum Ende des Jahres zwar nicht bei meinem Zielgewicht gelandet, aber ich konnte Nov/Dec mit einer Nullrunde abschließen, was bei der Menge an Plätzchen, die ich so verdrückt habe, schon absolut großartig ist. Auch habe ich die 60 unterschritten und bin damit im oberen Bereich meines “Normal-BMIs” gelandet. Warum das alles noch nicht reicht und ich nach anderen Messmethoden immer noch fett bin (waist-to-hip oder waist-to-height z.b.), könnt ihr in den verlinkte Einträgen nachlesen.
Sportlich bin ich inzwischen wieder bei einem Programm auf meiner Wii angekommen, was mich auch 2011 schon begleitet hatte. 30 Minuten Ausdauer und Kraft gemixt an allen Abenden, an denen ich die Zeit dafür habe.

Und das Auto… bzw. das Autofahren. Im Januar habe ich mir einen Polo mit Automatik gekauft, weil mich dieses Anfahren verrückt machte und mich davon abhielt, öfter zu fahren. Wenn ich alleine bin und übe, hat es immer super geklappt, sobald Menschen hinter mir an der Ampel stehen, hab ich völlig versagt. Also haben wir uns überlegt, den Seat wieder zu verkaufen und ein echtes, neues (so gut wie) Auto beim Händler zu kaufen. Ein silberner Polo von 2014 ist es geworden und wir haben uns gut angefreundet. Ich fahre nach wie vor nicht viel und gerade die Stadt stresst mich immer noch sehr, aber ich habe zwei Touren nach Gütersloh gemacht (~230Km) und war über Weihnachten sogar in Berlin (~410Km). Es braucht immer ein bisschen, bis ich drin bin (weswegen das in der Stadt eh nichts wird, weil ich nicht lang genug fahre, um rein zu kommen), aber dann bin ich auch entspannt. Gerade auf die Hinfahrt nach Berlin bin ich recht stolz. Eine kurze Pause 15km nach Start, um zu Frühstücken und dann in einem Rutsch durch. Zurück war ich eigentlich zu müde und hatte nichts gegessen. Das war schlecht, aber ich habe es trotzdem durchgezogen, auch wenn eine Pause angebracht gewesen wäre, weil es nur noch 45 Minuten waren. Außerdem war wenig Verkehr. Wäre mehr los gewesen oder die Strecke noch länger, hätte ich auf jeden Fall angehalten, denn ich war völlig im Eimer. Aber jetzt habe ich das wenigstens auch mal erlebt.

Ansonsten… habe ich mal eine Chorpause gemacht, was sehr angenehm war. Es sind schon viele Termine und es ist ja auch nicht nur Spaß, sondern auch sehr anstrengend.

Bücher wurden es dieses Jahr nicht so viele, aber dafür habe ich wieder vermehrt gestrickt. Socken für kleine und große Menschen. (Ich bin ehrlich froh über meine Schuhgröße 37!)

Alles in allem war es ein gutes Jahr für mich und ich habe tolle Menschen um mich herum <3 Für das nächste Jahr sehe ich keine großen Änderungen. Business as usual. Stricken, lesen, singen, arbeiten, kuscheln, Auto fahren, Katzen versorgen, noch ein bisschen abnehmen, Sport treiben...[shariff]

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