So viel Krempel

Wie in meinem Eintrag über gute Vorsätze dieses Jahr schon geschrieben, möchte ich meinen Haushalt auf ein großzügiges Minimum reduzieren. Ich weiß nicht, warum ich so viel angesammelt und mich nie davon getrennt habe. Es ist immer der Gedanke da “das will ich vielleicht nochmal lesen”, “die Kabel braucht man sicher noch mal”, “das kann ich nicht einfach so weg schmeißen / geben”…

Aber es fühlt sich gerade so gut an, Dinge zu entsorgen. Ich habe bisher vorwiegend Papier entsorgt. Bücher, Magazine, Unterrichtsunterlagen… Aber auch schon Küchenutensilien – und nicht nur Kartoffelbrei, der 2010 abgelaufen ist, sondern auch Geschirr, Tassen, alte Mixer, etc. und eine große Kiste mit Elektroschrott wartet auf die Abfahrt.

Es ist befreiend. Ich packe immer noch viel zu viel auf einen Nochmal-genauer-drüber-nachdenken-Stapel und behalte sie erst mal, aber das Jahr ist ja auch erst 3 Wochen alt und ich habe noch etwa 49 vor mir. Das ist definitiv keine schnelle Sache.

Wäre ich konsequent, würde ich bestimmte Bereiche meiner Wohnung gar nicht erst durchschauen, sondern gesamt einfach in den Müll werfen. Computer CDs beispielsweise. Die habe ich alle seit Jahren nicht mehr in der Hand gehabt, also wie dramatisch kann es sein, wenn sie weg sind? Alte Backups, schlechte Filmkopien, Treiber, ihr kennt das… am besten gar keine Zeit darauf verschwenden, die durchzuschauen. Aber das kann ich nicht. Könnte ja sein, dass was wichtiges dazwischen gerutscht ist oder dass da meine gesammelten literarischen Ergüsse (gnihihi) der frühen 00er noch dabei sind, die ich sonst nirgends mehr habe (was nicht zwingend eine Verlust wäre). Und sich die Zeit zu nehmen, um zig CDs durchzusehen, ist halt wieder ein Task, den man dann gerne vor sich her schiebt.

Genauso habe ich unterm Bett noch eine Kiste mit Papierkram, von dem ich nicht mal mehr weiß, was es ist und die ich seit sicher 2008 nicht mehr angefasst habe. Aber irgendwann muss ich mir ja was dabei gedacht haben, dass ich den Kram nicht weggeschmissen habe, sondern in diese Kiste gepackt, also lieber mal aufmachen und durchsuchen…

So zieht sich das natürlich ewig hin, aber ich bin dabei und es ist immer ein kleiner Triumph, wenn ich wieder einen klitzekleinen Bereich wenigstens halbieren konnte. Aber es gibt noch viiiiiel zu tun und da ist noch nicht mal der Keller mit eingerechnet, in dem noch meine ganzen Schulsachen liegen, gemeinsam mit Klamotten aus den 90ern und einem riesigen Stapel VHS Kassetten und was weiß ich noch für Sachen.

Jetzt noch ein paar Bilder:

Ich wollte ja die Bücher aussortieren, aber nicht an diesem Dienstag Abend. Aber das war ein Zeichen, in Form eines eingestürzten Bücherregals.

Heute mal unter der Spüle ausgeräumt. Die Wohnung wurde damals samt Inhalt von der Lebensgefärtin meines Großvaters übernommen… ich denke, das Zeug ist schon älter als ich 😉

Prähistorische Putzmittel

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#Sagrotan

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