Piercings & Tattoo


Ich bin fast 40 und fühle mich wie ein rebellierender Teenager, der jetzt auf die Kacke haut und sich gleichzeitig alles tätowieren und piercen lässt.

Piercings habe ich ja schon ein paar (Ohr oben, Nase, Zunge) und vielleicht erinnert sich der ein oder andere auch noch, dass ich mal einen Skindiver im Décolleté hatte. Der ist irgendwann raus gewachsen und ich wollte ihn immer mal ersetzt haben.

Piercings finde ich schon immer toll, hatte aber bisher nie ein perfektes Motiv und habe mich immer vor dem Commitment gescheut. Nicht, dass ich meine Piercings in den letzten 20 Jahren irgendwie raus genommen hätte, oder so, aber ein Tattoo ist doch was anderes.

Nunja, jedenfalls stöbere ich immer wieder bei Pinterest und suche nach dem Motiv. Ich hätte gerne etwas, was Katzen und Musik verbindet. Es gibt ein paar Katzen + Notenschlüssel, aber irgendwie fand ich die Idee zwar gut, mochte aber keines der Designs.

Und irgendwann im Spätsommer überkam es mich, dass ich jetzt doch auf jeden Fall ein Tattoo haben will und bereit bin, mich auf ewig daran zu binden. Also wieder auf die Suche und meine guten Paint-Skills raus geholt *hust*.

Im Endeffekt habe ich mich dann aber doch gegen die Katzen entschieden, dafür gibt es dann bei Gelegenheit noch ein zweites Tattoo.

Notenlinien und Farbkleckse

Ich bin nicht ganz zufrieden mit den Farbklecksen, aber es stört mich nicht so sehr, wie ich befürchtet hatte und ich sehe es als mein Glückstattoo, was mir beim Singen hilft. Seit dem ich es habe, hatte ich schon mehrere Soloaufgaben, die ich auch besser gemeistert habe, als erwartet, also definitiv ein Glückstattoo!

Das nächste wird dann vermutlich im Waden-/Knöchelbereich eine Katze mit Büchern. Falls noch eins kommt.

Bei dem Tätowierer im Laden arbeitet auch eine junge Dame, die Piercings anbietet und unter anderem so genannte Surface Piercings. Das sind welche, bei denen man am Ende eben nur die Kugeln auf der Haut sieht, ähnlich, wie mein Skindiver, aber hier sind es 2 Kugeln, die durch einen rechtwinkligen Stab verbunden sind, was es halt besser vor dem Herauswachsen schützen soll.

Sie sind symmetrischer, als es auf dem Bild aussieht 😉

Das mit dem “nicht herauswachsen” ist nicht so ganz gut gelungen. Sie sind beide jetzt deutlich näher unter der Hautoberfläche, als ursprünglich gestochen. Ich hoffe mal, dass sie jetzt da bleiben und nicht ganz raus kommen, denn ich mag die und das Stechenlassen ist kein Spaß. Irgendwann muss ich mir noch mal andere Aufsätze aussuchen und die Kugeln gegen Steinchen austauschen, oder so.

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