365 Questions – Februar

So, da ist der letzte Monat mit Fragen. Mir hat es Spaß gemacht und ihr habt mich ein Jahr lang durch Höhen und Tiefen begleitet. Mal schauen, ob ich sowas in der Art ab und zu mal wieder einfließen lasse.

  1. Was ist dein Lieblingskunststück, welches du besitzt? Ich besitze eigentlich nicht wirklich etwas, was ich als “Kunst” bezeichnen möchte. Ein Poster mit einer explodierenden Tardis im Van Gogh Stil zählt nicht so wirklich. Das sind vielleicht eher so die kleinen Karten, die meine Schwester mir immer wieder bastelt.
  2. Die teuerste Rechnung, die ich im letzten Monat bezahlt habe, war… Wenn ich von einmaligen Rechnungen ausgehe, dann war es die Notarin, mit der ich vor einigen Monaten wegen des Hauses gesprochen hatte.
  3. Was ist das letzte, für das du dich entschuldigt hast? Keine Ahnung… wahrscheinlich irgendwas kleines. Große Dummheiten habe ich länger nicht gemacht.
  4. Meine Lieblingsfarbe ist… Kommt drauf an… aber was meistens geht, ist so ein Beeren-Ton. Also nicht so pink, wie die Titelüberschiften hier, sondern etwas dunkler. Oder halt so generell alles in diesem Pink bis Violett, Lila Spektrum.
  5. Auf einer Skala von 1-10, wo steht deine Gesundheit? Hmmm… Vielleicht so 7? Daumengelenke mucken und die Rosacea ist gerade extrem ausgebrochen.
  6. Wenn du den heutigen Tag noch einmal erleben könntest, würdest du etwas ändern? Es war eigentlich ein ganz normaler Tag, also wahrscheinlich nicht bewusst, nein.
  7. Nenne eine Person, bei der du dir wünschst, mit ihr heute nichts zu tun haben zu müssen Speziell heute? Gibt welche, mit denen ich nie was zu tun haben möchte, aber heute. Naja, höchstens vielleicht, weil sie aus dem Chor-Umfeld kommen, in dem ich heute mit dem Konzert unterwegs war. Aber ich nenne hier jetzt keine Namen 😉
  8. Welcher TV-Bildschirm ist der größte in deinem Haus? Ich hab nur einen. Der meines Nachbarn drüber wäre größer 😉 Und ich weiß gerade nicht auswendig, wie groß meiner ist.
  9. Um wieviel Uhr bist du letzte Nacht ins Bett gegangen? Weiß ich gar nicht so genau… so gegen 11 vielleicht? Dann aber noch ne Weile wach gelegen und mich unterhalten. Also geschlafen vielleicht eher gegen Mitternacht. Aber nein, genau weiß ich es nicht.
  10. Was hast du heute gekauft? Da heute Sonntag ist und ich Brötchen im Haus hatte, nichts.
  11. Ich wünschte, ich hätte… Nicht ständig Stress-Kopfschmerzen. Oder Entspannungs-Kopfschmerzen. Jedenfalls hab ich die meist am Wochenende oder nach anstrengenden Wochen.
  12. Wie viele Fotos hast du heute aufgenommen? Keins
  13. Welches Buch liest du gerade? Mehrere. Destroying Angel von Rick Bennet, Maggie MacKay, Magical Tracker #2 von Kate Danley und ich quäle mich schon seit einer Weile durch Implementing Lean Software Development: From Concept to Cash von Mary & Tom Poppendieck
  14. Wie viele Stunden hast du letzte Nacht geschlafen? 8:15
  15. Das letzte, was du wolltest, aber nicht bekommen hast, war… Ein Kaffeevollautomat bei eBay. Wobei ich noch nicht sicher bin, ob mich das ärgert, oder ob ich eigentlich ganz froh bin. Es ist nicht so, dass ich einen Vollautomaten bräuchte. Ich trinke ziemlich wenig Kaffee. Oft tagelang gar nicht und sonst mal einen oder zwei an nem Tag. Dafür habe ich eine brauchbare Padmaschine mich Milchschaumgedöns. Eigentlich völlig ausreichend, aber frischer Kaffee ist halt in der Regel einfach noch besser… Deswegen bin ich eigentlich nicht bereit 300+ Euro neu zu investieren, aber hatte mal bei ebay geschaut.
  16. In welcher Stimmung warst du heute? Durchwachsen. Aber eigentlich positiv. Und endlich mal zeimlich entspannt.
  17. Was war das letzte neue, was du ausprobiert hast? Fällt mir gerade nichts ein. Außer vielleicht eine etwas perverse Kaffee-Limonade, die mir jemand geschenkt hat.
  18. Meine größte Hoffnung ist… Dass alles gut wird. Universell auf alles angewendet! Ich hoffe, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe und damit nicht auf die Nase fliege. Ich hoffe, dass es all den kranken Menschen um mich herum bald besser geht. Ich hoffe, dass das mit dem Haus alles klappt. Ich hoffe, dass ich und all meine Lieben glücklich sind / werden.
  19. Was stellte deine Moralvorstellungen in Frage? Mein Fleischkonsum. Oder betrifft das eher meine Ethikvorstellungen? Ich bin Flexitarier und esse oft fleischfrei, aber möchte eigentlich nicht für immer drauf verzichte. Fühle mich aber natürlich trotzdem schlecht, wegen der Zustände für die Tiere. Ansonsten habe ich ziemlich starke Moralvorstellungen und tendiere dazu, Dinge erstmal in schwarz/weiß zu sehen. Kann mich aber dann auch auf Grauzonen einlassen, wenn ich mich genug damit beschäftige.
  20. Welches Auto fährst du? Einen silbernen VW Automatik-Polo, namens Fuchur
  21. Notiere deine Haustiere Muffin und Hugo, zwei alte Kater
  22. Welche drei Dinge musst du kaufen? Ich glaube, ich muss gerade nichts kaufen.
  23. Heute fühlte ich mich sehr sicher, da ich wusste, dass… ich Menschen um mich habe, die mich lieben und für mich da sind. War jetzt keine spezielle Ergenntnis des heutigen Tages, aber stimmt allgemein.
  24. Das Leben von wem hast du heute etwas verändert? Direkt? Wahrscheinlich von niemandem. Indirekt könnten es ein paar gewesen sein. Heute Früh gab es einen Abschiedsgottesdienst für einen der Pfarrer, wo wir gesungen haben und nachmittags noch mal ein Konzert in einer benachbarten Stadt (Delmenhorst, für Ortkundige). Mit dieser Musik könnten wir den ein oder anderen heute etwas glücklicher gemacht haben.
  25. Was ist deine Superkraft? Awesome sein, Höflichkeit, mitdenken können, gesunder Menschenverstand, für meine Lieblingsmenschen da sein und unterstützen, Fels in der Brandung sein
  26. Was nervt dich? Menschen!
  27. Was hätte den Tag heute perfekt gemacht? Urlaub und meine Lieblingsmenschen um mich vielleicht.
  28. Was stresst dich? Soll ich es echt nochmal erwähnen? So zum Abschluss der 365 Fragen: die Haussanierung.

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Piercings & Tattoo


Ich bin fast 40 und fühle mich wie ein rebellierender Teenager, der jetzt auf die Kacke haut und sich gleichzeitig alles tätowieren und piercen lässt.

Piercings habe ich ja schon ein paar (Ohr oben, Nase, Zunge) und vielleicht erinnert sich der ein oder andere auch noch, dass ich mal einen Skindiver im Décolleté hatte. Der ist irgendwann raus gewachsen und ich wollte ihn immer mal ersetzt haben.

Piercings finde ich schon immer toll, hatte aber bisher nie ein perfektes Motiv und habe mich immer vor dem Commitment gescheut. Nicht, dass ich meine Piercings in den letzten 20 Jahren irgendwie raus genommen hätte, oder so, aber ein Tattoo ist doch was anderes.

Nunja, jedenfalls stöbere ich immer wieder bei Pinterest und suche nach dem Motiv. Ich hätte gerne etwas, was Katzen und Musik verbindet. Es gibt ein paar Katzen + Notenschlüssel, aber irgendwie fand ich die Idee zwar gut, mochte aber keines der Designs.

Und irgendwann im Spätsommer überkam es mich, dass ich jetzt doch auf jeden Fall ein Tattoo haben will und bereit bin, mich auf ewig daran zu binden. Also wieder auf die Suche und meine guten Paint-Skills raus geholt *hust*.

Im Endeffekt habe ich mich dann aber doch gegen die Katzen entschieden, dafür gibt es dann bei Gelegenheit noch ein zweites Tattoo.

Notenlinien und Farbkleckse

Ich bin nicht ganz zufrieden mit den Farbklecksen, aber es stört mich nicht so sehr, wie ich befürchtet hatte und ich sehe es als mein Glückstattoo, was mir beim Singen hilft. Seit dem ich es habe, hatte ich schon mehrere Soloaufgaben, die ich auch besser gemeistert habe, als erwartet, also definitiv ein Glückstattoo!

Das nächste wird dann vermutlich im Waden-/Knöchelbereich eine Katze mit Büchern. Falls noch eins kommt.

Bei dem Tätowierer im Laden arbeitet auch eine junge Dame, die Piercings anbietet und unter anderem so genannte Surface Piercings. Das sind welche, bei denen man am Ende eben nur die Kugeln auf der Haut sieht, ähnlich, wie mein Skindiver, aber hier sind es 2 Kugeln, die durch einen rechtwinkligen Stab verbunden sind, was es halt besser vor dem Herauswachsen schützen soll.

Sie sind symmetrischer, als es auf dem Bild aussieht 😉

Das mit dem “nicht herauswachsen” ist nicht so ganz gut gelungen. Sie sind beide jetzt deutlich näher unter der Hautoberfläche, als ursprünglich gestochen. Ich hoffe mal, dass sie jetzt da bleiben und nicht ganz raus kommen, denn ich mag die und das Stechenlassen ist kein Spaß. Irgendwann muss ich mir noch mal andere Aufsätze aussuchen und die Kugeln gegen Steinchen austauschen, oder so.

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365 Questions – Januar

Hier jetzt also die fehlenden Monate noch nachgeliefert.

  1. Was ist deine Nummer 1 dieses Jahr? Körperfett endlich runter kriegen! Naja, zumindest eines der wichtigsten Dinge. Es gibt da noch mehr, aber das ist so das Konkreteste und am besten messbare.
  2. Wofür bist du am meisten dankbar? Dasss es mir gut geht und dass ich liebe Menschen um mich habe.
  3. Bist du zufrieden? Joah, grundlegend schon. Gibt immer Raum für Verbesserungen, aber im großen und ganzen läuft alles gut.
  4. Was ist deine beste Erinnerung an das letzte Jahr? Hmmmm… mir fallen eher negative Erinnerungen ein, die haften geblieben sind. Aber es gab viele kleine positive Dinge, die mich glücklich gemacht haben.
  5. Was war dein größter Erfolg, den du hattest? Im Leben oder in 2018? Hat wahrscheinlich in beiden Fällen mit Singen zu tun.
  6. Ohne welchen Besitz könntest du nicht leben? Mein Handy… denn da sind all die wunderbaren Menschen drin <3
  7. Können sich Menschen ändern? Schwere Frage… Natürlich können sich Menschen ändern und entwickeln, aber wie tief das geht… Ich kenne Beispiele, die heute ganz anders sind, als vor xx Jahren, aber ich sehe, dass dieser Mensch von vor xx Jahren immer noch da ist und immer wieder durch kommt, in gewissen Situationen. Man lernt und passt aufgrund dessen seine Meinung auch an, aber grundlegend bleibt man man selbst und alles, was nicht nur eine dumme Angewohnheit war, sondern tief verwurzelt zu einem gehörte, bleibt auch.
  8. Was ist das letzte “gute”, was du gegessen hast? Vor 3 Tagen hatte eine Freundin Geburtstag und jeder hat was zu Essen mitgebracht, da war viel wirklich gutes dabei. Wenn wir mehr von schick essen gehen reden, dann war das am 28.12. im Q1, was übrigens sehr zu empfehlen ist.
  9. Was ist dein derzeitiger Lieblingssnack? Keine Ahnung, gibt da nichts spezielles.
  10. Was brachte dich heute zum Lächeln? Ich kann spontan sagen, was mich heute alles zum Augen rollen gebracht hat, aber zum Lächeln… Gab es auf jeden Fall! Freunde, Familie, Katzen, Kollegen – höchstwahrscheinlich von jeder Gruppe mindestens einer.
  11. Was ist dein Lieblingsaccessoire? Mein Handy 😉 Nein, allgemein bin ich sehr klischeehaft weiblich und liebe Taschen und Schals in allen Ausführungen. Habe ich also immer dabei. Ich trage Halstücher an etwa 350 Tagen im Jahr.
  12. Was macht dich wahnsinnig? Also… Kurz gesagt: Menschen! Und mein Kater, der immer vor das Klo pinkelt.
  13. Was hast du heute zu Abend gegessen? nur Süßes 🙁
  14. Was bekamst du fertig? Nichts spezielles… ein paar Issues auf Arbeit, Noten lernen…
  15. Wer rief dich zuletzt auf dem Handy an? Die Freundin, bei deren Geburtstag ich am 5. war, weil sie vergessen hatte, mich einzuladen und das schnell noch nachholen musste.
  16. In wen bist du verliebt? Das verlangt nach einer sehr ausführlichen Antwort, aber die gibt es hier jetzt nicht, also ganz vereinfacht: nach wie vor in meinen Ex
  17. Für was bist du dankbar? Siehe #2 😉 Und dazu noch, dass ich einen guten Job habe, eine Wohnung, genug zu Essen.
  18. Das beste heute war… gab nichts spezielles. Vielleicht das Homeoffice, weil ich so dumm war und morgens zum Sport gefahren bin, ohne meinen Laptop von Zuhause mitzunehmen. Und dass meine Frisur wieder anständig ist.
  19. Meine Lieblingswebseite zurzeit Hab ich nicht.
  20. Was war das Schlimmste, mit dem du umgehen musstest? Heute? In meinem Leben? In meinem Leben waren das zwei Dinge: das Einschläfern meines Lieblingskaters, der noch kämpfen wollte und die suizidale Nachbarin/Freundin, die sagte, dass ich was dagegen tun könne, dass sie sich umbringt, sie mir das aber nicht verraten würde, sondern ich es selbst herausfinden müsste.
  21. Heute wünschte ich, ich hätte mehr… Mehr… Schlaf. Das passt im Zweifelsfall immer. Ansonsten ist es gerade schön und kalt und sonnig und ich hab nen freien Abend. Fehlt also nicht so viel. Naja, Kuscheleinheiten vielleicht.
  22. Morgen wird besser, weil… Glaube ich gar nicht.
  23. Was machte den heutigen Tag ungewöhnlich? Höchstens, dass ich im Chor ein bisschen Solo singen musste, weil die Mitsängerin Weihnachtsfeier hatte. Das stresst leider doch immer noch sehr.
  24. Nach was hältst du im Leben Ausschau? Glück, Zufriedenheit, materielle Sicherheit, Stabilität… so das übliche halt.
  25. Was ist dein Lieblingsgetränk? Ganz ungesund: Cola-Mix Zero oder etwas gesünder: Rhabarberschorle
  26. Heute hatte es… Grad 1°C
  27. Wie viel gabst du letztes Mal im Supermarkt aus? €3,77 – zugegeben, das war nur ein “ach, wo ich gerade dran vorbei komme, kann ich ja eben noch…” Ansonsten waren es €22,35 für einen normalen Einkauf.
  28. Morgen möchte ich… “möchte” oder “muss” für zweiteres fällt mir einiges ein, für “möchten” gerade nichts spezielles.
  29. Was war dein letzter großer Kauf? Wie definieren wir denn “groß”? Extra? Das waren wahrscheinlich 4 Klapphocker und ein Teppich. Teuer? Der neue Kindle (da ich bisher um die Kaffee-Vollautomaten ja nur rumgeschlichen bin)
  30. Mein Haus ist ein Zuhause, weil… meine Katzen und mein Bett dort leben (Sorry, darauf habe ich keine tiefgründigere Antwort)
  31. Wer war die letzte Person, die gesagt hat, dass sie dich liebt? Meine Schwester <3

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[Musik] – Falco: Rock me Amadeus

Dieser Song hatte wahrscheinlich so viel Einfluss auf mein Leben, wie kein anderer Song.

Es muss etwa 1991 oder 1992 gewesen sein, als ich den Song auf 100,6 hörte. (Ältere Berliner erinnern sich vielleicht noch an diesen Sender, der damals gefühlt eine Mischung aus Charts und Schlagern spielte)

Jedenfalls sang ich so halbgar mit, wie man das halt macht, wenn man den Song nicht wirklich gut kennt (der Song an sich ist von 1985). Irgendwo kommt da drin auch die berühmte Koloratur der Königin der Nacht aus der Zauberflöte vor, die ich problemlos mitsang.

Ich wusste, dass das angeblich total hoch ist und schloss daraus, dass die Version in dem Lied wohl nicht original sein konnte. Also war der nächste Schritt, meinen Papa nach einer Aufnahme der Zauberflöte zu fragen. Und siehe da, er hatte nicht nur Schallplatten, sondern auch eine Edition auf zwei Kassetten.

Und ab diesem Tag liefen diese beiden Kassetten für mindestens 2 Jahre nonstop rauf und runter. Ich kann bis heute jedes der Stücke auswendig mitsingen, zum Teil auch nicht nur die Oberstimme. Meine Nachbarschaft muss mich gehasst haben – oder nie offene Fenster gehabt. Ich hab mir nie Gedanken darüber gemacht, dass ich damit ja den ganzrn Innenhof beschalle, bis mein Vater irgendwann am Wochenende mal morgens auf der Toilette war und dann bei mir klopfte und mich drauf hinwies, dass ich doch vielleicht nicht lauthalt mitsingen sollte, wenn die Fenster offen sind – zumindest nicht so früh morgens am Wochenende.

Als ich dann mit 14 oder so die Chance hatte, selber einmal in einer Wander-Aufführung im Chor mitzusingen, die einige Aufführungen an unserer Schule machte, war ich glücklich.

Heutzutage, nachdem ich noch einige andere [Mozart] Opern kennen gelernt habe, und auch im Chor mitmachen durfte, halte ich die Zauberflöte eigentlich für verhältnismäßig langweilig. Aber wenn sie mal wieder irgendwo auf Arte oder so im Livestream läuft und mir jemand Bescheid sagt, lasse ich sie doch auch gerne nebenbei laufen und summe alles mit.

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365 Questions Challenge – Dezember

So, hier also die Dezember-Edition. Da ich ja erst im März angefangen hatte, wird es Januar und Februar noch jeweils einen Eintrag geben. Aber gefällt euch das Konzept? Dann kann man etwas in der Form ja vielleicht auch beibehalten.

Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr, mit wunderbaren Menschen, die euch gut tun und tollen Erlebnissen, die wertvolle Erinnerungen schaffen!

  1. Wer ist dein bester Freund? Meine Schwester, würde ich sagen… 
  2. Ich wünsche mir wirklich… Dass meine Liebsten und ich glücklich sind
  3. Wer ist die erste Person, die du heute gesehen hast? Mein Papa, da wir gerade ein Hotelzimmer in London teilen
  4. Welche Erinnerung möchtest du vom heutigen Tag behalten? Nichts besonderes. Es war ein netter Tag, der mit schweren Gesprächen aufhörte und instgesamt aber gut war. Totzdem keine extra schöne Erinnerung dabei.
  5. Wie viel Geld ist in deinem Geldbeutel? Im Deutschen 58ct, im Englischen irgendwas zwischen 15 und 25 Pfund
  6. Was lässt dich schwitzen? Alles. Ich bin zwar eine Frostbeule und friere ständig, aber ich schwitze trotzdem extrem schnell. Was total nervig ist, denn ich hasse schwitzen! Ganz konkret heute war das ein Sprint über das halbe Terminal, weil ich noch Postkarten haben wollte, die aber nur an Gate 4 waren, wohingegen mein Checkin 10 Minuten vom Zeitpunkt der Entscheidung an Gate 21 stattfand.
  7. Bei welchem Job wünschst du dir, dass er deiner wäre? Ich wäre unheimlich gerne Synchronsprecherin, oder halt Buchvorleserin oder Doku-Sprecherin.
  8. Welche Beziehungen hast du heute gefördert? Die zu meinem Bett. Ich bin schwer erkältet nach Hause gekommen, muss aber morgen mit ein paar Kollegen im Auto nach Aalborg, Dänemark. Die werden mich hassen, wenn am Ende alle krank sind :/
  9. Was ist deine Leidenschaft? Lesen, Schlafen, Essen – I’m a simple Girl 😉
  10. Ich begreife, dass morgen… Noch ein Tag unterwegs ist… Das PI Event ist zwar an sich absolut sinnvoll und gut, aber dass wir dafür nach Dänemark reisen müssen, ist ziemlich unnötig.
  11. Bist du neidisch? Ja, definitiv. Ich kann aber trotzdem gönnen und freue mich meist trotzdem ganz ehrlich für die Menschen, auf die ich  neidisch bin.
  12. Was war seltsam an deinem Tag? Eigentlich nichts. Außer vielleicht der Weihnachtskohl mit Zucker und Zimt in der Kantine. Wobei ich mir im Nachhinein wünschte, ich hätte es probiert. Ich dachte, das sei eher Nachtisch und hatte mir deswegen nichts davon genommen. Aber alle anderen aßen das mit ihren Würstchen, also hab ich mal nachgefragt, aber nicht mehr probiert.
  13. Wie viel Zeit deines Tages verbrachtest du allein? Bis auf ein Dinner-Date mit einer Freundin beim Koreaner war ich den ganzen Tag alleine. Hatte mir den halben Donnerstag und den Freitag frei genommen, um endlich eine Chance gegen die Erkältung zu haben.
  14. Wie erweiterst du dein Gedächtnis? Ich lese viel und spiele Logik-Rätsel.
  15. Welches Wort benutzt du viel zu spät? Eigentlich versuche ich, alles “rechtzeitig” zu sagen, aber wahrscheinlich “Nein, ich möchte das nicht”. Ich mache zu viel, weil es erwartet wird, oder aus anderen komischen Gründen, die mir selber nur vage bewusst sind. Nichts schlimmes, aber ich ende öfter mal in Situationen, wo ich denke “was mache ich eigentlich hier und warum?! Ich hab da keine Lust drauf.” Zum Glück passiert das nicht ständig und ich kann schon auch gut sagen, dass ich irgendwo nicht mit will oder irgendwas nicht mitmachen will, aber es gibt so ein paar Momente…
  16. Wie war dein Tag heute? Sehr entspannt. Hauptsächlich Serie (“Witches of East End”) geschaut und ein bisschen D3 und WoW gespielt. 
  17. Was war das erste, was du heute gesehen hast? Traumfänger, Kater? Halt irgendwas bei mir am/im Bett.
  18. Welche drei Dinge musst du morgen erledigen? Katzen verarzten und füttern, Ne Runde durchs Bad, anziehen… Ich hab keine tolle Routine, auch wenn ich manchmal drüber nachdenke. Ich brauche auch kein Koffeein am Morgen oder sonstwar. Das einzige Muss sind tatsächlich die Katzen.
  19. Welche Seite hast du zuletzt online besucht? Facebook, weil ich gestern eine irritierende, gefühlt passiv-aggressive Mention hatte, auf die ich geantwortet hatte und heute eine Nachricht dazu bekam, weil das Video zu dem Kommentar gelöscht wurde, mit dem es gar nicht passiv-aggressiv gewesen wäre, sondern ganz süß. Die habe ich vorhin jedenfalls gelesen.
  20. Heute habe ich mich dazu entschieden… Mit dem Auto ins Büro zu fahren und dann groß einkaufen zu gehen. Klingt albern, aber ich habe mich irgendwie total erwachsen gefühlt. Mache ich sonst halt nie! Entweder bin ich Beifahrer, oder kaufe halt mit dem Rad ein, aber so selber los… war irgendwie komisch.
  21. Warst du heute eine positive oder negative Person? Ich bin eigentlich immer eine positive Person. Und letzter Arbeitstag, Sport und all sowas… doch, positiv.
  22. Wer ist die stärkste Person, die du kennst? Schwer zu sagen… Gibt da verschiedene, aus verschiedenen Gründen. Aber wahrscheinlich meine Schwester, die trotz ihrer Krankheit und aller Scheiße, die sie dadurrch mitmacht, trotzdem ein positiver und hoffnungsvoller Mensch bleibt.
  23. Wer, wünschst du, hätte ein Teil deines Tages sein sollen? Ich hatte heute schon einige liebe Menschen um mich, aber natürlich gibt es da immer Möglichkeiten zur Verbesserung und meine Schwester oder ein guter Freund hätten den Tag definitiv noch besser gemacht.
  24. Was wurde dir heute erzählst, das du nicht wieder vergessen möchtest? Hmmmm… Die Erzählung eines Syrischen Flüchtlings, der jetzt in Bremen ist und im Weihnachtsgottesdienst an Theaterstück über die Flüchtlinge, Maria und Joseph, beteiligt war und im Rahmen dessen von seiner eigenen Geschichte erzählt hat, war schon sehr eindrücklich und wertvoll.
  25. Was war deine Schwäche heute? Rumgammeln, aber eigentlich sehe ich das nicht als Schwäche an. Naja und viel essen – das ist schon eher meine Schwäche.
  26. Das Musikgenre, was ich am meisten höre, ist… Laut Spotify Pop und epische Orchester-Soundtracks <3
  27. Wie viel hast du heute gegessen? Heute war tatsächlich mal ein Tag, wo es gar nicht so schlimm war. Vorher und hinterher war mehr. Heute gab es tatsächlich Frühstück, ein ordentlich gekochtes Mittagessen und sonst wenig Mist.
  28. Was ist es Wert, dafür zu kämpfen? Gute Frage… Ich möchte ja sagen Freunde/Familie, aber meist kämpft ja nur einer und der andere lässt es so laufen (und ich behaupte nicht, dass ich immer der Kämpfer bin!)
  29. Heute fühlte ich… Einmal alles… Glück, Trauer, Genervtheit, Zufriedenheit.
  30. Hast du heute mehr gelächelt oder böse geschaut? Gelächelt, aber mich doch auch traurig gefühlt. Und hauptsächlich habe ich wahrscheinlich genervt geschaut, weil ich den Kühlschrank putzen musste und mit Kopfschmerzen gekämpft habe.
  31. Was möchtest du verbessern? Meine Disziplin. Das ist zumindest das einzige, auf das ich so richtig Einfluss habe. Verbessern wollen würde ich gerne noch vieles andere, kann ich aber nicht.

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Jahreswechsel 18/19

Es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Rückblick auf das Jahr und Gedanken zum neuen Jahr. Mal sehen, wie sich alles seit dem letzten Mal entwickelt hat…

Katzen

Ja, alles beim Alten geblieben. Beide krank, aber durch ihre Medikamente soweit im grünen Bereich. Da sind locker noch ein paar Jahre drin 🙂

Auto

Ich bin nicht häufig gefahren, da mein Hauptgrund sich in der ersten Jahreshälfte verabschiedet hat, aber im Herbst habe ich zumindest mal eine größere Tour gemacht und bin am Ende, dank großer Baustellen tatsächlich mal 6 Stunden am Stück (mit 20 Minuten Pause) gefahren, was wirklich gut ging.
Auch ist mein erster Gedanke nicht mehr “oh nein, ich muss Auto fahren”, sondern “oh nein, ich muss hinterher wieder einen Parkplatz hier finden”. Das heißt nicht, dass ich jetzt total relaxed und souverän bin, wenn ich fahren muss, aber der Gedanke schockt mich nicht mehr so sehr, auch wenn ich nach wie vor extrem wenig in der Stadt fahre. Was übrigens auch dazu führt, dass ich eigentlich gar nicht 50Km/h fahren kann, sondern immer viel zu schnell bin und sehr bewusst drauf achten muss.
Außerdem habe ich den ersten Unfall erlebt (mir ist jemand drauf gefahren).

Sozialleben

Sehr durchwachsen… Eine Trennung, die mich mehr mitgenommen hat, als ich erwartet hatte und mir auch heute noch immer mal wieder unglückliche Tage beschert, auch wenn wir inzwischen wieder gute Freunde sind und zu einer sehr angenehmen Normalität zurück gefunden haben, nachdem Madame wieder abgeschossen wurde.

Dafür aber einen Twitter-Freund live getroffen (und eine Twitter-Freundin mehrfach nicht) und eine neue “Tradition” des Essengehens mit zwei anderen Twitterfreunden hier aus der Stadt ins Leben gerufen, das ist sehr schön.

Chor hat sich dieses Jahr weitestgehend auf kleinere Ensembles konzentriert, der große Chor ist schon sehr anstrengend und zeitraubend. Und meine Chorfreunde sind großteils auch in den Ensembles, sodass wir trotzdem eine schöne Zeit zusammen hatten.
In diesem Jahr bin ich auch endlich da angekommen, dass ich kleinere solistische Aufgaben übernehmen konnte und bin sehr, sehr stolz.

Meine eine Chorfreundin ist im Sommer Mutter geworden, sodass wir uns nicht mehr so häufig sehen können, aber zum Glück kann unsere Freundschaft das ab <3

Sport und Abnahme

Wir bleiben bei “durchwachsen“. Sportlich habe ich dieses Jahr einiges erreicht. Ich habe mit dem Laufen angefangen und einen offiziellen 5Km Lauf überstanden und ich habe mich wieder in einem Studio angemeldet. Diesmal aber nicht bei einem Discounter, sondern einem sehr hochwertigen (und teuren!) wo aber auch die Betreuung und Begleitung gegeben ist, die ich brauche, um am Ball zu bleiben. Viel Erfolg gab es bisher nicht, weil ich durch Tattoo, Piercing, Urlaub und Reisen viele Pausen hatte, sodass es nie zu einer wirklichen Routine kam, aber ich gebe mir doch Mühe, 3 Mal pro Woche, vor der Arbeit, trainieren zu gehen.

Aber meine Abnahme ging dieses Jahr leider in die falsche Richtung. 5 Kilo habe ich in diesem Jahr wieder zugenommen und damit meinen Erfolg aus dem letzten Jahr schon fast halbiert. Emotionen und mangelnde Motivation spielen da eine große Rolle. Essen macht nun mal leider zumindest kurzfristig glücklich… Also in diesem Bereich gibt es auf jeden Fall große Pläne für das nächste Jahr. Endlich Fett gegen Muskeln tauschen!

Sonstiges

Ich habe mir mein erstes Tattoo gegönnt und zwei neue Piercings (darüber kommt demnächst noch ein eigener Eintrag). Ich habe wieder viiiiiel gelesen <3. Gestrickt eher weniger, da meine Daumengelenke leider ziemlich schnell rebellieren und mit einer Art Sehnenscheidenentzündung reagieren. Eigentlich hatte ich noch zwei Paar Babysöckchen versprochen, aber kurz vor Abschluss des ersten Paars musste ich aufhören, weil beide Hände wehtun 🙁

Im nächsten Jahr stehen dann voraussichtlich endlich all die Geschichten mit dem Haus an, was mich ziemlich nervös macht. Ich habe es im Laufe des Jahres schon einige Male erwähnt, aber es geht darum, dass das Haus auf mich überschrieben wird und dann quasi grundsaniert werden muss. Das ist nicht nur ein Haufen Geld, sondern auch Verantwortung, die mir gar nicht so sehr passt. Zum Glück ist mein Schwager in Spe da sehr ambitioniert und wird mir vieles abnehmen, was den Umgang mit Handwerkern angeht.

Der Blog lief dieses Jahr eigentlich ganz gut. Natürlich sind “vorgefertigte” Posts, wie die 365 Questions Challenge immer relativ einfach, aber ich habe auch sonst einiges geschafft. Nachdem ich kurzzeitig überlegt hatte, dicht zu machen, als die DSGVO kam und meine Leserzahlen ja doch eher bescheiden sind, habe ich mir doch die Mühe gemacht, es umzustellen, denn auch mit meinen wenigen Lesern fühle ich mich hier wohl und schreibe gerne. Ich werde versuchen, die Frequenz im kommenden Jahr mindestens beizubehalten.

Fazit

Alles in allem war das Jahr sehr gemischt. Vieles schöne, auf das ich stolz bin, aber auch sehr traurige und wütende Momente. Verglichen zu meinen sonstigen, sehr ereignisarmen, Jahren, tendiere ich dazu, zu sagen, dass es ein schlechtes Jahr war, weil ich doch sehr unglücklich war. Aber wenn ich drüber nachdenke, so war es nicht wirklich überwiegend schlecht! Es war einfach intensiver als sonst so mein Leben ist, aber das beinhaltet sowohl gutes, als auch schlechtes.

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365 Questions Challenge – November

  1. Über welche getroffene Entscheidung bist du froh? Dass ich mich das mit dem Solo getraut habe. Es lief nicht perfekt, aber hätte auch viel schlimmer sein können und die Nerven werden halt nur besser, wenn man vor Publikum geht.
  2. Ein guter Rat: Reden! 
  3. Was raubte dir heute die Gedanken? Mal wieder die Einsicht, wie schwer es ist, meine Eigenarten wirklich zu verstehen, bzw. wie unvollständig oder falsch das Bild eines Menschen sein kann, auch wenn man sich schon seit Jahren eigentlich ganz gut kennt. 
  4. Was war die beste Konversation, die du heute hattest? Da gabs nichts besonderes. Hab den Tag mit zwei Freunden gezockt, das war nicht besonders substanziell, aber angenehm.
  5. Liebst du deinen Job? Nein. Ich bin absolut zufrieden damit, aber es ist nur ein Mittel zum Zweck. Ich kann damit gut leben und habe sehr nette Kollegen und das ist alles, was ich brauche. 
  6. Welche deiner Gewohnheiten würdest du am liebsten loswerden? Meine Unordentlichkeit, oder vielleicht noch eher meine Faulheit, denn das würde das Problem mit der Unordnung schon eindämmen. 
  7. Liste 5 Dinge auf, welche du dir wünschst, heute dabeigehabt zu haben. Da ich krank zu Hause war, hatte ich alles da.
  8. Auf welche Dinge, die du erreicht hast, bist du am meisten stolz? Meinen Gesang und dass mir Menschen das Feedback geben, dass ich einen motivierenden, oder generell positiven Einfluss auf sie habe und ihnen (mehr oder weniger gezielt/bewusst) helfe und ihr Leben verbessere.
  9. Welche Gadgets hast du heute benutzt? Handy, Kindle, Alexa, 
  10. Was hat dich schockiert? Mich schockieren zurzeit hauptsächlich Gefühle… Meine eigenen und die von anderen. Teils unerwartet, teils so unfassbar negativ und destruktiv.
  11. Was war die letzte Lüge, die du erzählt hast? Keine Ahnung… “Alles gut”, weil ich keine Lust hatte, über etwas zu reden? Irgendeine fadenscheinige Absage, weil ich keine Lust hatte, irgendwohin zu gehen? 
  12. Welche Küche ist deine liebste? Ich hab keine generelle Lieblingsküche. Es gibt welche, wo man nicht so wahnsinnig viel falsch machen kann und das meiste schmeckt (Italienisch), es gibt welche, wo einzelne Gerichte unfassbar gut sind, aber die allgemein nicht so alltagstauglich sind (Japanisch/Sushi) und es gibt welche, die ich generell nicht so mag, wo aber das ein oder andere doch ganz lecker ist (Griechisch)
  13. Von was hast du zu viel? Vertrauen, Naivität, Taschen, Faulheit, Schuhe, Nagellacke, Lippenstifte, Hoffnung, den Wunsch, alles richtig zu machen und andere glücklich zu machen, auch wenn es mich selber killt…
  14. Was möchtest du dir in einem Jahr sagen? Lief alles besser als erwartet.
  15. Was ist deine größte Stärke? Wahrscheinlich auch die Dinge, die meine größten Probleme sind. Vertrauen, Hilfsbereitschft, Stabilität. Ein guter Mensch zu sein hilft ja immer nur den anderen, aber einem selber so gar nicht. Also sind die Stärken für andere positiv, aber oft für einen selber eher hinderlich.
  16. Was war neben deinen Klamotten am meisten bei dir am Tag? Standardantwort: Handy.
  17. Für welches Vergnügen fühlst du dich schuldig? Eigentlich keines? Einfach alleine was für mich zu machen und mich von anderen abzukaspeln vielleicht… also bei WoW beispielsweise. Anstatt, dass ich mit meinen Freunden spiele, bin ich lieber alleine unterwegs. Also schuldig fühle ich mich dafür definitiv nicht, aber wäre der einzige, für den ich mich schuldig fühlen könnte.
  18. Was nervt dich? Dummheit, Ignoranz, Wenn Leute mich total witzig falsch verstehen
  19. Was inspiriert dich? Das kann alles sein. Internet, Freunde, Bücher, Erlebnisse im Alltag. 
  20. Welchen Eindruck hast du heute auf andere gemacht? Keine Ahnung? Positiv, nehme ich mal an.
  21. Was hast du heute aufgegeben? Die Wohnung komplett herzurichten. Bin doch irgendwann zum Zocken übergegagen. (vgl. #6)
  22. Wie hast du den Tag heute genutzt? Einkauf, Wohnung fertig hergerichtet, gebacken, während auf dem Kühlschrank ein Arbeits-Workshop lief 
    Abends ein Konzert gesungen und danach eine kleine Aftershowparty, für die ich die Käsehörnchen gebacken hatte.
  23. Wie lange hast du heute gefrühstückt? Nur kurz ein Leberwurstbrötchen mit Conichons.
  24. Nenne die letzten 3 Dinge, die du genutzt hast Handy, Alexa, Fernbedienung
  25. Welches Geräusch hasst du? Dieses fiese Quietschen von Luftballons, Getränke-Folie, Styropor
  26. Fühlst du dich geschätzt? Teils, teils. Im Großen und Ganzen ja. Ich weiß, dass ich geschätzt werde und “man” weiß, was ich leiste und ermögliche. Aber es gibt Momente, wo ich es ruhig nochmal hören könnte, weil es so sehr selbstverständlich geworden zu sein scheint. 
  27. Mein Körper ist… Eigentlich doch in einer ganz guten Verfassung. Ich bin immer noch kein Yogi, der sich die Nase mit den Knien kratzen kann, aber ich habe brauchbare Kraft und Balance. Man sieht es unter dem Fett bisher nicht, aber doch, ich bin relativ fit.
  28. Heute hatte ich zu viel… Meeting *geschrieben mit qualmenden Ohren* Und deswegen auch ein bisschen zu viel Zeit zum Stricken, was meine Daumen gerade schon wieder nicht so toll finden. Außerdem werde ich am Ende des Tages garantiert auch wieder zu viele Plätzchen gehabt haben.
  29. Was macht dir Sorgen? Einiges… Zum Glück bin ich kein schlimmer Grübler und kann vieles für den Moment wegignorieren, bis es dann wieder akut wird. (Wir erinnern uns an das Haus…) Wird ja nicht besser dadurch, dass ich ständig darüber nachdenke, wenn ich es im Moment nicht konkret anpacken / ändern kann. Aber ja, das Haus ist eines, dann meine Katzen / Schwester und deren Gesundheit, und meine persönliche Zukunft / Entwicklung auf verschiedenen Ebenen. 
  30. Was solltest du bis heute fertig bekommen? Diesen Eintrag – check. Kassenabrechnung im Büro – check. Reisevorbereitung für die Dienstreise am 9.12. – check.

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365 Questions Challenge – Oktober

  1. Wer war die letzte Person, mit der du eine schöne Zeit verbracht hast? Ich bin gerade in München und habe eine schöne Zeit mit meiner Familie und einem alten Freund. Der ist wohl ganz genau genommen die Antwort auf die Frage.
  2. Wen hast du heute umarmt? Mama, 2 Tanten und meinen Onkel
  3. Beschreibe deinen Tag in einem Wort Unterwegs
  4. Wie geht es dir? Eigentlich ganz gut, aber ich merke, dass ich lieber eine Pause hätte, als heute direkt wieder weiter zu fahren.
  5. Hast du heute mehr gesprochen oder zugehört? Ich denke, es hielt sich halbwegs die Balance, vielleicht etwas mehr geredet
  6. Wie viel hast du heute getrunken? Inklusive des ausgekotzen Wassers? Ich denke mal, etwa 2 Liter
  7. Was war das letzte Dumme, was du getan hast? So richtig dumm? Keine Ahnung… Aber ich hab heute ne Abfahrt verpeilt und musste ne Runde im Kreis fahren. Aber a) war das ne blöd ausgeschilderte Umleitung, die mein Navi nicht begriffen hat und b) kam ich so ohne große Schwierigkeiten auf einen Rastplatz – war also nicht ganz dumm.
  8. Welches Buch wirst du als nächstes lesen? Hmmm… ich lese aktuell drei und denke mal, das nächste, was ich noch nicht angefangen habe, wird dann “Out of Patience Aphrodite” sein, das letzte Buch der Goddess Chronicles, von denen ich, unter anderem, gerade das vorletze lese.
  9. Was war dein letzter Fehler, den du begangen hast? Ich kome mir ja immer ein bisschen doof vor, wenn mir auf solche Fragen nichts einfällt. Als würde ich mich für perfekt halten. Tue ich nicht, aber ich “riskiere” so wenig, dass halt auch nur sehr wenig schief gehen kann. Aber fragt mich das morgen nochmal, da hab ich nen Termin beim Tättowierer/Piercer *hust*
  10. Was war das letzte Geschenk, was du verschenkt hast? Eine Zucchini aus meinem Garten 😉 Ich habe noch etwas gekauft, aber bisher nicht verschenkt.
  11. Was ist deine Mission? Meine Mission? Ich hab keine… naja, vielleicht so anständig und nett und unaufwendig und problemlos durchs Leben zu kommen, wie möglich? Keine Ahnung. Oder meine “Superkräfte”, als positiver Fels in der Brandung, an die weiter zu geben, sie sie brauchen – also den Fels, nicht die Kräfte… Ja, ich bin ziemlich ambitionslos und faul, sorry.
  12. Wenn dich andere mit einem Wort beschreiben, dann ist es… Süß! Awesome, Zuverlässig, Freundlich, unordentlich…
  13. Wie viel Geld hast du zurzeit auf dem Konto? Genug, dass ich mir im Alltag keine großen Sorgen machen muss, mir etwas Luxus (Essen gehen, Fitnessstudio) gönnen kann, andere unterstützen (Charity, Familie) und zur Not noch was auf der hohen Kante habe. Aber schon auch so, dass das Geld am Ende des Monats auch weg ist.
  14. Beschreibe das letzte Möbelstück, was du gekauft hast Eine weiße Metallgarderobe mit 3 Böden und 20 Haken, für Schuhe, Jacken und Taschen
  15. Um wieviel Uhr bist du heute Morgen aufgewacht? Im Zweifelsfalle irgendwann um 5 mal, wegen des Katers, dann um 7 vom Wecker und den habe ich dann noch mal auf 8 weiter gestellt, nachdem ich die Katzen gefüttert habe, da ich Homeoffice gemacht habe und deswegen nicht um 7 wach bleiben muss.
  16. Beschreibe das letzte Mal, als du dich geschämt hast Hmmmmm… da sind wir wieder bei den fehlenden Risiken und dem Versuch, anständig zu sein… ich denke, ich schäme mich am häufigsten gegenüber obdachlosen/bedürftigen Menschen, weil ich nicht jedem etwas geben kann (oder auch will).
  17. Was hat dich heute verbessert? Öhm… meine Gesangsstunde? Wobei, nein, die war heute nicht wirklich hilfreich… Nein, keine Ahnung.
  18. Wie viel Zeit hast du heute draußen verbracht? Etwa ne Stunde… meinen Arbeitsweg auf dem Rad halt.
  19. Welches Wort, hoffst du, beschreibt dein Leben in einem Wort in genau einem Jahr? Zufrieden (natürlich hoffe ich auf “glücklich”, aber “zufrieden” ist schon mal ein guter Anfang)
  20. Wer, den du kannst, hat ein verrücktes Talent? Welches? Fällt mir gerade niemand ein… habt ihr verrückte Talente?
  21. Wovon sollte es mehr auf der Welt geben? Toleranz und Akzeptanz! Intelligenz, gesunden Menschenverstand, Liebe – und gutes Essen für alle
  22. Mein Lieblingsgeräusch ist… Das Schnurren meiner Katzen vielleicht… nein, so ein richtiges Lieblingsgeräusch habe ich nicht.
  23. Welchen Einfluss, hoffst du, hast du auf die Welt? Ich hoffe, dass ich meinem Umfeld Halt und Zuversicht geben kann und ihnen zeigen, dass es Menschen da draußen gibt, die für sie da sind und auf die sie sich verlassen können. Ich hoffe, ich kann Sicherheit und Kraft geben und da ich (leider) relativ viele Menschen um mich herum habe, die das brauchen, denke ich, dass ich damit in meiner kleinen Welt auch ziemlich viel erreichen und verändern kann.
  24. Wenn du Gesetze erlassen könntest, welche würdest du heute machen? Irgendwas, das dieses Nazi-Pack endlich nachhaltig und wirksam bremst/verbietet. Fragt mich nicht nach einer Formulierung, aber das, was da im Moment abgeht – obwohl es ja nun doch einige Regeln bezüglich des Faschismuses gibt, geht halt gar nicht. Dann braucht es an vielen Ecken bessere Sozialgesetze, aber ich bin kein Politiker und nicht mal ein gut informierter Laie, also gibt es hier keine konkreten Vorschläge.
  25. Beschreibe deinen letzten lebensverändernden Moment Puh… das sind immer Fragen… Tattoo, Beziehung… alles irgendwie einschneidend, aber so richtig lebensverändernd… ich denke, das war vor gut 2,5 Jahren, als ich einige Dinge über mich gelernt habe und Diagnosen/Worte gefunden habe. durch die mein Leben/Verhalten/Gefühle plötzlich so viel mehr Sinn ergeben haben.
  26. Auf welche Möglichkeit wartest du? Bis vor kurzem hätte ich wohl gesagt, darauf, endlich mal richtig solo singen zu dürfen. Am nächsten Donnerstag habe ich diese Möglichkeit aber endlich, also muss ich nicht mehr wirklich warten.
  27. Wie viele E-Mails bekamst du heute? Sinnvolle? Oder Newsletter und sowas? 2 Mails von Chorfreundinnen (plus eine Antwort, also 2) und halt so täglicher Werbekram wie Qwertee und so. 
  28. Welchen Film hast du zuletzt angesehen? Da muss ich überlegen… ich schaue so wenig Filme. Das wahr vermutlich “Tomb Raider” und irgendwann im August.
  29. Hast du heute eine wichtige Entscheidung getroffen? Nicht wirklich. Es ging heute eher um Fragen, wie: Fahrrad oder Auto, ohne dass ich den Mitfahrer gefragt habe, ob er es braucht. Oder ob ich zwischen Arbeit und Chor nach Hause fahre oder in der Stadt Geld ausgebe… 
  30. Was steht dir im Weg? Gab es die Frage nicht neulich schon mal? Ich! Wer oder was denn wohl sonst?!
  31. Was war die positivste Überschrift in den Nachrichten heute? Feiertag in Bremen *whoop whoop* (So wirklich in die Nachrichten schauen will man heute doch irgendwie gar nicht mehr…)

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[Music] Sunrise Avenue

Dieses Mal geht es nicht um einen speziellen Song, sondern tatsächlich mal um eine Band. Bewusst habe ich die erst vor kurzen so richtig entdeckt. Ich kenne schon seit Jahren einen Song von ihnen, den ich mag, aber der kam von irgendeiner random Sport-Playlist-CD, die ich nicht selber zusammen gestellt hatte, deswegen habe ich mich auch nie so richtig mit den Stücken beschäftigt. 

Die finnische Band gibt es so richtig seit 2006 und das aktuellste Album ist  von 2017. Die Musik ist rockiger Pop und ich mag die Stimme des Sängers einfach auch gerne. Also diesmal keine Erinnerung oder persönliche Verbindung, sondern einfach nur ein Tipp 🙂

Irgendwie scheint der Songwriter kein gutes Händchen für Frauen / Beziehungen zu haben… Ich habe mal drei Beispiele hier beigefügt.

Stalker galore

Help you to hate me (vom aktuellen Album, 2017)

Farytale gone bad (die erste Singe in Deutschland, 2006)

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Abenteuerurlaub

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerne wegfahre und mein Urlaub normalerweise mehr so aus Rumgammeln zu Hause, oder viel Chor besteht.

Anfang des Jahres wurde die erste Oktoberwoche als Urlaub für einen kleinen Städtetrip mit dem Liebsten geplant. Wohin war noch nicht klar, aber der Zeitpunkt stand schon mal fest. Naja, wir wissen alle, dass es anders kam, also nutzte ich die geplante Zeit, um meinen 92-jährigen Opi in München zu besuchen und dann in NRW ein paar Freunde zu besuchen, die ich bisher nur von Twitter kenne. 

München

München per Zug lief, bis auf eine Stunde Verspätung auf der Hinfahrt, problemlos und ich hatte eine schöne Zeit mit meinen Verwandten und einem alten Freund, den ich auch jedes mal besuche, wenn ich da bin. Wir hatten noch ein paar Abteilungen im Deutschen Museum offen, die wir beim letzten Mal nicht geschafft hatten und danach teilten wir uns eine Maß auf dem Oktoberfest (heidewitzka, so ein halber Liter Bier ist schon deutlich zu spüren, wenn man nie trinkt!)

Ich war sogar versucht, mir ein Dirndl zu kaufen, was einfach so genau mein Stil war, aber auch wenn es immer mal Frauen gibt, die auf dem Freimarkt Dirndl tragen, hab ich mich doch dagegen entschieden, weil man es hier oben einfach nie wirklich tragen kann. Ich trauere ihm aber immer noch ein bisschen nach. 

Gütersloh

Na gut, abends um halb 10 zu Hause angekommen, morgens um halb 10 weiter – diesmal mit dem Auto. München war mir doch ein bisschen zu heftig, aber die verschiedenen Stationen in NRW passen und ich fahre ja immer noch sehr selten. Mein Mitfahrer hatte Urlaub, also alles geritzt und ich kam auch gut an. 

Jedoch sollten die folgenden Tage meine Nerven auf die Probe stellen. Vorweg: ich war eigentlich schon “pausenbedürftig”, als ich wieder los fuhr. Ich brauche immer mal ein paar Tage Ruhe, um wieder aufzutanken. Und auch wenn der erste Stop niemand Unbekanntes war, so war es doch nicht genug, um es als Pause zu klassifizieren. Besonders, da wir wieder einige Pläne mit dem Auto hatten.

Erstmal fingen der nächste Tag mit Kopfschmerzen und Übelkeit an. Das ließ sich mit ein paar Ibus nur ein bisschen dämpfen, aber nicht auflösen. Aber das Wetter war gut und so starteten wir unsere Rundreise über die Landstraßen NRWs. 50 Km in die eine Richtung, Premiere im Parkhaus, dann ein gutes Frühstück (wenigstens der Magen mochte dann wieder) und dann 70 Km in die andere Richtung. 

Landstraßen ohne Ende. Aber tat mir schon auch ganz gut. Ich fahre halt meist Autobahn und alles andere stresst mich noch viel mehr. So war es gut, mit Beifahrer, der die Gegend kennt, mal querfeldein zu düsen. Bis wir dann kurz vor dem Ziel an einer Ampel hielten und es einige Sekunden später gewaltig rumste. Eine junge Frau war nicht drauf vorbereitet, dass der Rückstau bis in die Kurve ging und war mir voll hinten drauf gefahren. Zum Glück war niemandem was passiert und wir tauschten schnell unsere Personalien aus. Zufälligerweise waren gerade ein paar Polizisten auf der Straßenseite gegenüber mit einem anderen Unfall beschäftigt und die eine kam kurz rüber und gab uns den Tipp, einfach Personalien austauschen, mehr würde sie jetzt auch nicht machen und dann sparen wir (= die Gegenpartei) uns die 35€ Bußgeld. 

Kein Thema, alles ausgetauscht, Fotos gemacht und die letzten paar Kilometer zur Werkstatt/Händler gefahren, wo wir das neue Auto meines Begleiters abholen wollten. Der Händler gab eine Grobschätzung von 3K ab und wies meinen Begleiter direkt an, ihn zu empfehlen, falls ich mein Auto jetzt verkaufen wolle… 😉

Zum Glück war es nur ein Schreck und keine Panik, oder Angst, wieder ins Auto zu steigen. Aber als wir uns dann auf dem Heimweg noch verloren, weil ich eine Kreuzung überfuhr und mein Navi direkt alles neu berechnete, sodass ich auch nicht zurück kam und ein etwas verknautschter Anruf meines Begleiters kam, wo ich denn jetzt sei, weil er doch auf mich wartete, war es mit den Nerven, die schon vor der Fahrt nicht die besten gewesen waren, ziemlich vorbei. Ich kam nach 2 Sperrungen und x Umwegen irgendwann bei ihm an, aber der Tag war gelaufen und die Motivation, noch weiter durch die Gegend zu reisen, deutlich im Minusbereich. 

Am nächsten Morgen immer noch Kopfschmerzen und eine Übelkeit, die am Ende dafür sorgte, dass ich meine Schmerztabletten rückwärts wieder in die Toilette beförderte. Mich wieder ins Auto setzen? Keine große Lust. Noch 2 Leute besuchen? Noch viel weniger. Die 2. Freundin hatte meine Stimmung auf IG schon aufgenommen und war auch selber gerade nicht so gut drauf, sodass sie mir anbot, es einfach sein zu lassen, was ich zwar schon bedauernd, aber gerne annahm. Essen ist immerhin nicht ganz so weit weg und wir werden es auf jeden Fall noch schaffen, uns zu treffen.

Euskirchen

Blieb noch die Frage, Euskirchen, oder nicht… Letztendlich bin ich doch hin gefahren, aus verschiedenen Gründen. 1. ist das einfach furchtbar weit weg und wenn ich es nicht gezielt plane, so wie dieses Mal, dann komme ich da nie wieder hin 2. der Freund ist auch eher zurückhaltend und hat jetzt schon seit Wochen mit diesem Termin “gekämpft” und war nervös. Vielleicht wäre er auch erleichtert gewesen, wenn ich nicht gekommen wäre, aber jetzt war er mental drauf eingestellt, also sollte sich das auch lohnen. 3. ging es mittags dann auch wieder und 4. hab ich es dann “hinter mir”. (ja, klingt böse, aber ich bin da halt auch nicht so entspannt und irgendwann wollte ich ihn schon mal sehen)

Ich kam relativ gut über die A1 runter, wurde dann aber kurz vor Euskirchen noch geblitzt. 10Km/h zu schnell oder so… nicht tragisch, aber passte zu den letzten Tagen und damit habe ich dann wohl langsam alle Basissachen, die man so mit dem Auto erlebt, auch durch… 

Heimweg

Am nächsten Nachmittag ging es dann endlich nach Hause. Laut Google etwa 3:44 Fahrt – naja, theoretisch jedenfalls. Die A1 war ja immer noch voller Baustellen und das Kreuz Lotte war auch noch komplett gesperrt. Also eine Alternativroute über Land- und Bundesstraßen finden. Klappte ganz gut, nur, dass mein Navi mich genau vor der gesperrten Ausfahrt wieder auf die A1 lotste und ich dann die Umleitung verpeilte… also landete ich wieder auf der A1, aber in der Gegenrichtung. Aber es war eh Zeit für eine Pause, nachdem ich schon 4 Stunden unterwegs war und ich verglich nun Google und mein Navi und ließ das Handy erstmal mit navigieren.

Also wieder auf die Landstraße und durch die “Serpentinen” des Teutoburger Walds. Ich kann es gerade bei Maps leider nicht nachvollziehen, aber das waren nur lauter enge Kurven, die sich da herum schlängelten und es war schon stockdunkel. Natürlich bin ich da keine 70/100 Km/h gefahren, sodass ich schon bald eine laaaaaaange Schlange Autos hinter mir hatte, aber das war mir egal. Am Ende landete ich an der gleichen Stelle, wie schon eine gute Stunde vorher, aber diesmal habe ich dann auch die Umleitung verstanden (oder waren die Kurven da erst? Egal!) und kam hinter der Vollsperrung auch wieder zurück auf die A1. 

6 Stunden habe ich gebraucht – statt der angepeilten 4. Aber ich war die ganze Zeit in Bewegung, statt die gleiche Zeit im Stau zu verbringen, was ich getan hätte, wäre ich auf der A1 geblieben. Es war jedenfalls ein krönender Abschluss für diese Tage und ich war am Ende nur zufrieden mit mir, dass ich die lange Zeit doch gut überstanden habe, ohne zu schwächeln. 

Zurück in Bremen

Am Montag war ich dann doch beim Orthopäden, weil meine Schulter in der Zwischenzeit angefangen hatte, weh zu tun. Er tastete alles ab, machte alle Verrenkungen und zwei Röntgenbilder zur Sicherheit. Das Ergebnis sagt, dass nichts passiert ist, sich die Muskeln nur verhärtet haben und ich jetzt ein Rezept für 6 Massagen hier rumliegen habe. Aber lieber einmal zu viel als zu wenig zum Arzt, zumindest bei sowas.

Das Auto kommt morgen dann in die Werkstatt für den Kostenvoranschlag. Es fährt zum Glück noch gut und es ist nichts beeinträchtigt. Die Stoßstange mus halt getauscht werden und bestimmt hat sich auch drunter noch einiges ordentlich verzogen, aber das wird schon. 

Ich habe jetzt noch eine Woche frei und abgesehen von einer Erkältung, die sich gerade einschleicht, habe ich jetzt keinerlei Stress mehr. Jetzt ist die Zeit, um aufzutanken und mich zu erholen.

Vielen Dank fürs Lesen meines Romans 😉 Ich werde mich dann jetzt wieder Portal 2 zuwenden und über meinen Termin mit Tätowierer und Piercerin morgen nachdenken. Nach so einer Nahtoderfahrung weiß man ja das Leben erst zu schätzen und macht all die Sachen, die man sich sonst nicht traut. YOLO Carpe Diem und so 😉 (Nein, das war alles schon länger geplant und ich bin tatsächlich überraschend gelassen mit all dem Mist umgegangen.) Vielleicht kommt dazu die Tage dann auch noch ein Eintrag.

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