30 Days Song Challenge

Ich habe dieses Meme in meiner Soup gefunden und dachte, ich schau mir das mal an.
Ich bin ganz schlecht in sowas, weil ich kaum Musik höre und auf kaum eine dieser Fragen spontan eine Antwort wusste, aber ich hab es mir mal vorgenommen und schaue, ob ich halbwegs brauchbare Antworten finde. Keines davon ist eine eindeutige Antwort und bei Blip.fm steht auch immernoch ein bisschen etwas zu den einzelnen Antworten.

Hmmm… ich glaube, ich werde doch noch mehr zu den einzelnen Songs schreiben, da werden einige dabei sein, die einer Erklärung bedürfen.

day 01 – your favorite songChesney Hawkes: The One and Only
Hach, ich fand den Typen damals schnuffig in der Bravo, mit seiner blinden Katze… keine Ahnung, warum, aber den Song höre ich seit inzwischen fast 20 Jahren total gerne.

day 02 – your least favorite songTim Toupet: Dönersong
Diese Ballermann-Musik ist echt die aller unterste Schublade und wer den Song freiwillig hört, führt sich auch Hamster rektal ein

day 03 – a song that makes you happyFelix Mendelssohn Bartholdy: Hebe deine Augen auf
Ich war viele Jahre in einem Mädchenchor und das war eines unserer absoluten Lieblingslieder und wenn ich heute die CD höre, fange ich an zu träumen 🙂

day 04 – a song that makes you sadReamon: Supergirl
2001 – nach Jahren trennte ich mich im Streit von meinem Freund, der mich schon länger mit einem Mädel (seinem “Supergirl”) betrogen hatte. Meine Fresse konnte er froh sein, dass ich kein Arschloch bin, denn dafür hätte ich ihm echt was rein würgen können… Naja, lang ist’s her und heute ist der gute Mann mein bester Freund und Vater meiner Patentochter; den Song kann ich aber immernoch nicht hören.

day 05 – a song that reminds you of someone Crazy Town: Butterfly
Immernoch 2001, die Trennung ist gelaufen und ich lerne jemanden kennen, der mir zeigt, dass ich auch alleine weiter komme. Dafür bin ich ihm sehr dankbar! Dass er dann aufgehört hat, mit mir zu reden, weil seine Freundin mich nicht leiden konnte, hab ich ihm aber nicht wirklich verziehen.

day 06 – a song that reminds of you of somewhereGuus Meeuwis: Per Spoor (kedeng kedeng)
Sommer 1996, meine Familie machte Urlaub auf einem Holländischen Campingplatz, der an ein paar Abenden eine Disco für Jugendliche anbot. Meine Schwester und ich waren zwar meist da, aber immer viel zu schüchtern, um was anderes zu machen, als in irgendeiner Ecke verkrochen, die anderen zu beobachten und uns Spitznamen für sie auszudenken. Dieser Song war einer der totalen Partykracher da. Inzwischen auch auf englisch veröffentlicht (Holiday Express, u.a. von der Hermes House Band)

day 07 – a song that reminds you of a certain eventDropkick Murpheys: Wild Rover
Vor knapp 2 Jahren waren wir mit der Firma in Irland und unter anderem auch bei einem Shindig in der St. Jameson Brauerei, wo es gutes Essen und Musik gab. Da durfte dieser Song natürlich nicht fehlen und als Deutscher weiß man ja auch direkt, wo man klatschen muss 😉 “An der Noooordseeeeküste *patsch* *patsch* *patsch* *patsch*””

day 08 – a song that you know all the words toFanta4: Sie ist weg
Von dem Song war damals der Text in der Bravo und ich hab beschlossen, ich lern den jetzt mal. Also schleppte ich das Zettelchen mit mir rum und es hat sich gelohnt, das Ding kann ich bis heute auswendig.

day 09 – a song that you can dance toMichael Bublé: Sway
Eins vorneweg: ich tanze nicht! In der Schule hatte ich mal so echte Tanzstunden, da hätte ich auch einen Song von nehmen können… hach, wieder verpeilt. Naja, aber damit doch tatsächlich mal ein ganz leichter Wunsch aufkommen kann, dass ich mich bewegen möchte, braucht es eher lateinamerikanische Rhythmen.

day 10 – a song that makes you fall asleepMr. Oizo: Flat Beat
Dieser Song ist schon mit Video nicht wirklich spannend, aber noch ganz lustig, aber ohne Video klingt es, als würde jemand völlig unmotiviert mit seinem Keyboard ein paar Samples ausprobieren – *gähn*

day 11 – a song from your favorite bandThe Ten Tenors: Germany Eurovision 2002
Ich steh auf die Jungs. Als klassisch ausgebildete Tenöre machen sie ein wildes Crossover aus Klassik, klassifizierter Pop/Rock Musik, Comedy etc. Sowohl Coverversionen, als auch eigene Stücke. Sehr unterhaltsam, auch wenn die letzten CDs eher lahm waren, aber live immer einen Abend Wert.

day 12 – a song from a band you hate – Aggro Berlin Ansage Nr. 8 -Sido, Kitty kat, Fler, Tony D, B-tight: 5Krasse Rapper
Ich finde Deutschen Rap in >95% der Fälle gruselig, das hier ist nur ein beliebiger Titel, der für all diese Songs steht.
Das betrifft aber nur diese Art, sowas wie Fanta4 ist wieder klasse, obwohl auch Rap

day 13 – a song that is a guilty pleasure – Die Prinzen: Alles nur geklaut
Ehrlich gesagt nicht wirklich “Guilty pleasure” Ich habe lange überlegt und festgestellt, dass ich nicht wirklich sowas habe, bzw. das, was man vielleicht gerade noch dazu klassifizieren könnte, niemals Musik dabei hatte. Deswegen gibt es diesmal einen Song aus meiner Pubertät, mit der Erklärung: Meine erste große Liebe stalken, muss jetzt als Guilty Pleasure für mein Leben herhalten – Gott, bin ich langweilig!

day 14 – a song that no one would expect you to loveScooter: Jumping all over the world
Ich liebe die 90’er mit all ihren Auswüchsen, wie Boygroups, Eurodance oder eben auch Happy Hardcore. Und auch wenn niemand zugibt, Scooter zu hören, haben sie Jungs sich inzwischen echt lang gehalten und sind ja auch recht erfolgreich.
Ich muss aber zu meiner Verteidigung sagen, ich hab jetzt nicht die komplette Discographie rumliegen, oder so, sondern nur ein paar Lieder, die ich eben mag. (Ja, es ist nicht nur das eine und ich steh dazu!)

day 15 – a song that describes youToy Box: www.girl
An diesem Punkt habe ich seeeeehr lange überlegt, denn mir fiel nichts ein, was mich beschreiben würde. War schon bei Basshunter – DotA angekommen, was immerhin den Gamer in mir beschreibt, auch wenn ich kein Warcraft3 spiele, aber bin dann heute durch Zufall auf meine Toy Box CD gekommen und bin dann spontan beim www.girl hängen geblieben.
Ich hänge seit 1996 im Netz rum und kann mir eine Welt ohne gar nicht mehr vorstellen. Nicht unbedingt, dass ich 24/7 vor dem Rechner sitze (ich lese total gerne so offline Bücher, an denen man sich die Finger schneiden kann und so), aber ich finde es essenziell, 24/7 die Möglichkeit zu haben, etwas nachzuschlagen, zu surfen oder einfach mit meinen Freunden/Family zu chatten.

day 16 – a song that you used to love but now hate
day 17 – a song that you hear often on the radio
day 18 – a song that you wish you heard on the radio
day 19 – a song from your favorite album
day 20 – a song that you listen to when you’re angry
day 21 – a song that you listen to when you’re happy
day 22 – a song that you listen to when you’re sad
day 23 – a song that you want to play at your wedding
day 24 – a song that you want to play at your funeral
day 25 – a song that makes you laugh
day 26 – a song that you can play on an instrument
day 27 – a song that you wish you could play
day 28 – a song that makes you feel guilty
day 29 – a song from your childhood
day 30 – your favorite song at this time last year

Wer Lust hat, schnappt es sich und beantwortet die Fragen auch, ich bin neugierig, was ihr für Songs in eurem Leben habt 🙂

“Das gibts doch nur im Film…”

Kennt ihr das? Es gibt Dinge, die gibt es im Film, vielleicht noch bei irgendwelchen Bekannten, aber nicht bei einem selber.
Das ist schwer zu beschreiben, aber ich gebe euch mal ein Beispiel:
Führerschein. Die ganze Welt hat einen und ich denke seit 10 Jahren darüber nach, dass es ja nicht schlecht wäre, einen zu haben, aber irgendwie passt es nicht. Ich kann mir mich einfach nicht in einem Auto vorstellen – ums Verrecken nicht. Das ist eine Option, die es in meinem Leben einfach nicht gibt. Keine Ahnung warum und ob ich jemals einen machen werde (behaupten tue ich es ja schon und mein Chef fände das auch ganz toll, aber irgendwie…)
Genauso Kinder. Alle Welt hat Kinder – bis auf einen haben all meine Ex-Freunde / Affären / wäre fast mal was gelaufen / waren mal Freunde (ich rede nur von den Männern) inzwischen Kinder. Ja, es ist ganz normal und gut, mit 30 Kinder zu haben, aber auch das ist etwas, was ich mir nicht vorstellen kann.
Das liegt nicht daran, dass ich kein Auto/Kinder will und mir deswegen irgendwelche Horrorszenarien vorstelle, die mir das versauen, oder so, sondern ich kan es mir einfach überhaupt nicht vorstellen.
In einem Programmfenster meines Lebens kann ich diese Optionen gar nicht erst bearbeiten und sagen ja / nein. Inaktiv.
Das heißt nicht, dass es nicht vielleicht doch irgendwann mal passiert, keine Ahnung, aber ich kann es nicht planen – es geht einfach nicht. Weder positiv, noch negativ.

Kennt ihr sowas? Gibt es Dinge, die in eurem Leben (im Kopf) einfach gar nicht als Option zur Verfügung stehen?

Und noch eine Frage, die mit dem Thema nichts zu tun hat:
Kann man Kategorien bei WP aus dem RSS ausschließen und vielleicht einen eigenen RSS nur für eine spezielle Kategorie starten?
Ja, ich weiß, frag Onkel Google, aber ich hack das hier eben nur in der MiPa zusammen und will jetzt keine große Recherche anfangen und vielleicht weiß es ja einer von euch schon so.
Ich denke darüber nach, abzunehmen und will nicht die Einträge dazu in den allgemeinen RSS Feed packen, weil ich die Erfahrung habe, dass die meisten Leute gar nicht lesen wollen, wie andere abnehmen (verstehe ich gut) den Rest aber vielleicht durchaus interessant finden (sonst würden sie wohl den RSS gar nicht lesen 😉 )
Und für die, die es interessiert, würde ich dann versuchen, das als einzelnen Feed anzubieten. Alternativ muss ich einen zweiten Blog aufsetzen, der sich nur damit beschäftigt…

Also, Ideen, Vorschläge, Tipps gerne gesehen.

Wieder da

Moin,

offensichtlich hab ich mit einem Plugin all meine Leser ausgesperrt. Dank @Rumpelkasten konnte ich es jetzt beheben, denn mir als eingeloggtem Admin wurde immernoch alles angezeigt.

Also, alles gut, ich bin noch da 🙂

Eine schöne Woche euch.

Das Internet ist voller Leute, die man nie treffen würde

Moin,

wenn ich meine Twitter Timeline so lese und mich auf etwaigen Treffen so umschaue, dann wird mir klar, dass dieses “Internet” voller Menschen ist, die ich im normalen Leben gar nicht kennen würde. Sei es, weil ich sie gar nicht ansprechen würde (na gut, ich spreche eh nie jemanden an, aber wenn)  oder schlicht und ergreifend, weil man sich weder geographisch noch beruflich jemals begegnen würde.

Da gibt es Promis, mit denen man plötzlich per du ist, da gibt es Personal Trainer, die an mir reich werden könnten, aber mich niemals zu Gesicht bekämen, Politiker, Zahnärzte, Schüler, Studenten jeder couleur und so weiter und so fort. Aber etwas haben sie gemeinsam: sie nutzen das Internet, können schreiben (in meinem Umfeld sogar fehlerfrei und in ganzen Sätzen) und sie haben keine Berührungsängste.

Naja, zumindest nicht im Internet. Viele dieser Menschen, will man im echten Leben aber auch gar nicht kennen. Sie wären einem peinlich, zu albern, zu gekünstelt zu jung, zu alt, zu verrückt. Im Internet ist das egal. Da lässt man sich schon morgens beim Frühstück von neurotischen Besserwissern unterhalten, verbringt die Mittagspause mit minderjährigen Geeks und schaut abends gemeinsam mit allen TV und lästert über die Sendung.

Was im Internet nett und spleenig ist, wäre im echten Leben nervig und idiotisch, wer sich in 140 Zeichen amüsant und interessant gibt, ist in der Realität ein nörgelnder Langweiler und wer online die Liebe deines Lebens sein könnte, riecht im RL komisch und bringt dich mit seinen Eigenschaften an den Rand des Wahnsinns.

Ich behaupte immer, ich wäre ich selbst, ich würde mich nicht verstellen. Bewusst mache ich das auch nicht. Ich erfinde keinen glamourösen Job, erfolgreichen Freund oder ähnliches, da mir diese Lügengeschichten schlicht zu anstrengend wären. Ich bin ich und was ich schreibe, denke ich auch – aber ich schreibe nicht, was ich denke… ich halte mich zurück. Das ist ebenfalls eine Art der Verstellung. Trotz allem nicht man selbst sein, weil man nur einen Teil veröffentlicht. Ich schreibe schon, dass ich keine Lust auf Gäste habe und soziale Pflichten furchtbar finde. Aber schriftlich kann man das alles noch irgendwie charmant rüber bringen…

Also, wie weit verstellt ihr euch? Was sind eure Erlebnisse mit “Den Leuten aus dem Internet”, die ihr auf einmal real getroffen habt?

Edit: Es scheint, als würde mein Eintrag den Eindruck erwecken, als wäre ich gegen die Internetbekanntschaften, das stimmt so aber nicht! Ich habe durchaus auch neue RL Freunde übers Internet gefunden und sonst würde ich da auch nicht so viel rumhängen 😉

Aber es gibt eben auch immer mal wieder diese Diskrepanzen, die entweder nicht vorherzusehen waren und niemandes Schuld sind (jemanden “nicht riechen können”) oder eben die Erkenntnisse, dass sich manche Menschen eben doch verstellen.

Ein paar Gedanken über meinen Job

Ich bin Programmiererin und auch wenn die coolen Jungs nach der Antwort “C#” trotzdem nicht mit mir spielen wollen, weil ich nicht dazu gehöre, so schauen mich “normale” Menschen doch meist mit bewundernd großen Augen an und sind angemessen beeindruckt.

Resumée der letzten beiden Monate

So, nachdem ich in meinen Drafts inzwischen schon ungefähr 2-4 unveröffentlichte Einträge rumfliegen, die zum Teil schon völlig veraltet sind, werd ich das mal zusammen fassen, damit ich hier weiter machen kann und nicht immer denke “aber die anderen Sachen müssen doch vorher…” (a/k/a Prokrastinieren für Fortgeschrittene)

Oh Noes! Stephen Gately (Boyzone) tot

Ich bin ja in den 90’ern musikalisch aufgewachsen und gehörte der Zielgruppe der Boygroupfans an. Ich hab sie alle gehört und geliebt und überhaupt und so.

Hingeschmolzen bin ich, als ich vom schwulen Crossover Caught in the Act x Boyzone gehört habe und war ganz gefrustet, als Eloy und Stephen sich wieder getrennt haben.

Und was erfahre ich an diesem kühlen Oktobermorgen? Stephen Gately (Boyzone) ist gestern auf Malle gestorben 🙁

Was ist denn dieses Jahr los?!

Also Rest in Peace kleiner Stephen und viel Spaß im Himmelschor… (Himmel-Schor? wie sieht das denn aus…)

Follower und Following

Ja, schon wieder ein Twitterpost, ich weiß, das nimmt Überhand, aber was solls 😉 Dieses übernächtigte Geschwafel muss jetzt noch raus *auf die Uhr schau*

Wie überall gilt, hat man viele Anhänger, ist man ein toller Hecht. Ist natürlich Quark, da es auf die Qualität und nicht auf die Quantität ankommt. Was nützen mit 59 “Britneys mit Fleischpeitsche” (by @bako13) und 44 Twittercoaches, die die “ultimativen Tipps für Twitter” für mich haben, aber weder etwas interessantes schreiben, noch sich für mich und meine Tweets interessieren.

Klar haben eine @Silenttiffy, eine @Elsebuschheuer, ein @Haelekschwein oder ein @Vergraemer zu Recht tausende Fans, weil ihre Tweets einfach außergewöhnlich und originell sind, aber ich beschränke mich jetzt mal mehr auf Otto Normaltwitterer 😉

In der Regel folgt man x Leuten, in der Hoffnung, dass sie alle zurück folgen. Tun sie es nicht, verlässt man sie enttäuscht wieder, sofern man die Tweets nicht tatsächlich interessant und/oder lustig findet.

Ich persönlich halte nichts von dieser Technik, auch wenn ich mich natürlich freue, wenn ich sehe, dass einer dieser “Promis” mir auch zurück folgt, aber in der Regel entscheide ich tatsächlich in erster Linie nach Entertainmentgehalt der Tweets. Klar gibt es auch mal Ausnahmen, wo ich auch bei jemandem bleibe, auch wenn er nervig (geworden) ist, einfach aus Nostalgie oder weil ich schon viele Dialoge mit demjenigen hatte.

Generell miste ich immer wieder aus und versuche, die Zahl derer, denen ich folge, wirklich überschaubar zu halten, denn was nützt es mir, wenn meine Timeline nur so an mir vorbei rauscht und ich keinem mehr richtig folgen kann.

So nehme ich es auch niemandem übel, wenn er mir nicht mehr folgt. Ich schreibe sicher nicht die genialsten Tweets und wer sich nicht dafür interessiert, bitte. Ich halte Reisende nicht auf 😉

In all den Monaten gab es nur einen Follower, bei dem ich tatsächlich irritiert war, dass er auf einmal weg war. Gerade noch eine DM geschrieben und als ich antworten will, bekomme ich die Meldung, dass es nicht möglich ist, weil er mir nicht folgt. Ich hab eine Ahnung, warum er gegangen ist und akzeptiere es, aber überrascht hat es mich trotzdem.

Kennen gelernt habe ich bisher nur einen einzigen, nachdem ich ja zum Twestival nicht gesund war und noch immer ein bisschen vor mich hin vegetiere, wobei doch schon wieder die Frage nach einem Twabendessen auf kam, was wir Anfang August mal auf den September verschoben hatten 😉 Vielleicht klappt es ja doch mal, damit ich doch auch mal 2, 3 neue Gesichter hinter den kleinen bunten Bildchen sehe 🙂

Auf jeden Fall will ich die kleine Bremer(-havener) Truppe um @Oliverprivat, @Fastcloud, @Blushi, @KleineMiez und @Black_Igel (und Düsseldorferin @Heike186) nicht mehr missen. Es gibt einfach zu schöne Gespräche 😉 #Kalte_Muschi, #Bravo_Poster, #Baby_Bilder

Piratenshirt, Nichtwähler und Nazi-Nerd

Bei @Puh fand ich eben ein schönes T-Shirt für Piratenwähler: “Guck mich nicht so an, ich hab Piraten gewählt”.

Aber hier ist ein nettes Video, gefunden bei @ColaRausch. Der Nichtwähler, der Schuld an Schwarz-Gelb ist 😉

In @Cyberfux’ neuem Blog Generation 64 (in dem ich übrigens schon mit meinem web 2.0 Post verewigt wurde *stolz*) fand ich einen Eintrag über “Nazi-Nerds”, der mir sehr gut gefallen hat. Gerade wir, deren Freunde rund um den Globus sitzen, sollen rechts sein?

Ich werde mich hier erstmal nicht weiter über die Wahl äußern. Wie gesagt, ich bin dafür nicht die richtige… Unsere neue “Biene-Maja-Koalition”.
Und nein, ich bin kein Pirat, aber das heißt nicht, dass ich die Sachen nicht trotzdem lustig, interessant, gut finde.

Patient’s Diary

Ich weiß schon, warum Arztserien nie aus Sicht der Patienten gezeigt wird. Es ist scheißend langweilig. Aber von vorne:

Vor inzwischen 3 Wochen hatte ich Abends nach dem Essen tierische Schmerzen. Inzwischen hab ich gelernt, dass die sogar vergleichbar mit Kinderkriegen sind *grusel*
Ich will euch nicht weiter mit Details nerven, aber es ging mir die folgenden Tage auch immer beschissen und ich musste sogar das #TwestHB sausen lassen.
Irgendwann bin ich dann zum Arzt und mir wurde ein Gallenstein bestätigt. Nicht ganz überraschend, da es in meiner Familie viele Fälle davon gibt.

Langer Rede kurzer Sinn, ich bin dann vor einer Woche per Notfall ins Krankenhaus. Da wurden dann lauter eklige Sachen gemacht, wobei ich meist geschlafen habe. Schon hammer, wie schnell so ein Schlafmittel wirkt. “Ja, ich merk schon, wie ich… *schnarch*”

Vor einer Woche (Di, 22.9.) hieß es dann, dass der Stein raus muss und ich mir aussuchen kann, ob gleich, oder in ein paar Wochen. WTF?! Warum sollte ich noch Wochen mit diesen Schmerzen rum laufen und dann erst wieder in KH? Also Termin für den nächsten Tag. ~11:00 Uhr.

Irgendwann gegen 15:00 wurde ich tatsächlich abgeholt, nachdem die Beruhigungstabletten, die ich Mittags bekommen hatte, schon längst nicht mehr wirkten. Im Anästhesieraum wurde ich für den EKG mit Pads beklebt, als plötzlich einer sagte: “Nee, bringt sie nochmal eben in den Aufwachraum, wir brauchen noch einen Moment”.
Ok, Aufwachraum ist total spannend *gähn* Um mich rum brabbelten noch halb narkotisierte Leute dummes Zeug und ich langweilte mich.
Heftig fand ich aber eine, die da gerade aufwachte und sich an nichts erinnerte und nicht mal wusste, wo sie war. Durch einen Unfall hatte sie sich wohl beide Arme gebrochen (worst case!) und eine Gehirnerschütterung. Ich versuchte, mir vorzustellen, wie das wohl ist, wenn man dann plötzlich in diesem Aufwachraum aufwacht und beschloss, dass mein Steinchen gar nicht so schlimm ist.

Nach 2 Stunden kam ich dann doch wieder zurück ins Zimmer, weil ein paar Blinddärme und andere Notfälle dazwischen gekommen waren. Da ich seit dem Mittag des Vortags nichts mehr gegessen hatte, fand ich das Ganze ziemlich unlustig und bin gegen 20:00 Uhr raus, um eine Schwester zu fragen, ob ich wirklich noch warten solle. “Ja klar, sie stehen noch auf dem Plan” Ja nee, is klar…
Aber tatsächlich, nachdem ich es dann doch trotz knurrenden Magens zum Einschlafen geschafft hatte, haben die mich um 23:00(!) Uhr aus dem Bett geholt und zur OP gebracht.

Und was die da raus geholt haben… meine Fresse. Das ist schon ein halber Meteor:

Inzwischen bin ich wieder zu Hause, kann wieder normal Essen, mich mehr oder weniger schleichend bewegen und musste erstmal Waschlappen kaufen, da ich noch nicht duschen darf und sowas gar nicht besaß. 😉

Und noch ein paar Anmerkungen:
Es ist unglaublich ätzend, nur mit diesen peinlichen hinten offenen Hemdchen und Slip irgendwo in seinem Bett auf dem Gang rumzustehen, wo jeder vorbei kommt. Ach und ganz schlimm wird es, wenn man dann auch noch auf die Toilette muss! Ich bekam dann eine Art Morgenmantel, der noch eine aparte Schleppe hatte (bin nur 1,55m) und so komische blaue Überziehschuhdinger und musste durchs halbe KH laufen.
Und dann schieben einen noch so niedliche Zivis durch die Gegend 😉

Und Aussicht hatte ich da! 8. Stock und ich konnte über die ganze Stadt schauen <3

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